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Film-Mechaniker

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  1. Rückwärtsprojektion ist mit einfachem Schaltrollenantrieb nicht möglich. Du kannst den Film nicht durch den Kanal schieben, nur ziehen.
  2. Das mit der Verengung des Filmkanals mußt du aus dem Kopf entfernen. Die Andrückkufen sind hinterfedert. Das einzige, was mit einer Auflage geschieht, ist (wie weiter oben schon gesagt) eine leichte Verlagerung des Films, die man beim Scharfstellen ohne darüber nachzudenken aufhebt.
  3. Das war natürlich grundfalsch. Das Samtband wird vom Film in eine Richtung gebürstet. Wenn du da in die andere Richtung zupfst, stimmt nichts mehr. Ein Vorzug von Samt ist, daß es Unebenheiten der Andrückkufen ausgleichen kann. Das heißt zwar nicht, daß man diese krumm benutzen soll, aber wenn man den Film mit ausgewetzten Kufen gegen den ebenen Stahleinsatz drückt, stimmt auch etwas nicht. Ich bin mir sicher, daß Ihr das versteht.
  4. Darum geht es ja. Weil der Reibungskoeffizient bei Samt größer ist, kann man den Kufendruck zurücknehmen, was die Belastung von Film und Maschine verringert.
  5. Einfach entfetten mit Aceton und Samtband mit Gummileim aufkleben
  6. mit Ausnahme anorganischer Farbstoffe. Die organischen, nach Definition der organischen Chemie die mit Kohlenstoff aufgebauten, sind nicht stabil. Deshalb Preußisch’ Blau, Pariser Rot, Schweinfurter Grün u. a. m. Wäre es nicht so schwierig bis unmöglich, Kuppler für anorganische Pigmente zu verwenden, gäbe es entsprechende Fotomaterialien.
  7. Wer redet davon? Warum verschiedentlich? Warum ausbleicht in Anführungszeichen? Schwarzweißfilm, Farbfilm?
  8. Fürchtet Euch nicht, ich bin noch da. Vieles weiß ich genauer als Michael Tisdale. Soll nicht bedeuten, daß seine Seiten nicht nützlich sind
  9. Völlig richtig.
  10. Ich habe kein solches Material hier. Bitte schickt mir je eine Zahnrolle wegen der Befestigung. Die Zähnegeometrie ist mir bekannt.
  11. Darum Investition. Bei Interesse mache ich einen Kostenvoranschlag für jeweils einen Satz Zahnrollen, bestehend aus Vorwickler, Schaltrolle und Nachwickler, gefräst im Abwälzverfahren. Für die Maße benötige ich Muster. Je mehr Abnehmer dabei sind, umso günstiger fallen die Preise aus.
  12. Das sind höchstwahrscheinlich solche Kombizahnrollen. Weil keine CS-Kopien mehr zirkulieren und in Sammlerkreisen auch nur sehr wenige mal gespielt werden, rate ich zu der klugen Investition in Schalt- und Wicklerrollen für Perforationstyp P. Die entsprechenden Filme werden dankbar sein.
  13. Ganz einfach, das ist eine CinemaScope-Zahnrolle. Film mit Perforationstyp ISO 491-AC (American Cinemascope) hat die Lochreihen weiter auseinander als bei den anderen Typen. Normalzahnung weist auch breitere Zähne auf.
  14. Nun sehe ich Abtragung an den Innenkanten, sie sind sozusagen freigestellt. So kann der Film nirgends verhaken oder umgebogen werden. Wie gesagt, die Seitenführung macht hauptsächlich die Phoebusrolle, längs bestimmt das Zusammenspiel Schaltrolle-Filmkanalbremsung und parallel zur optischen Achse gibt es das Sandwich aus Laufflächen für die Gelatine- und die Plastikseite. In die Nuten gehört nur Luft.
  15. Man kann das ja ausmessen. Welcher Abstand ist zwischen den Nuten? Seitwärts erfolgt die Filmführung in einer Verbindung von Phoebusrolle, das ist die gefedert geteilte Flanschrolle an der oberen Schleife, und Filmkanal. Ich kenne die B 14 nicht so gut wie den T 10, sind das nicht V-Nuten beidseits?
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