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Film-Mechaniker

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  1. die Leute nicht, @rebafilm Meine Frage ging auf Weitwinkel, er kommt mit Tele als Argument, vielleicht sinnvoller als. Ausweichmanöver
  2. Sind es nicht eher 12?
  3. Ja, lieber @rebafilm, du wirst es wohl nie erfassen, was ich schreibe. Du liest etwas anderes oder beantwortest andere Fragen als die gestellten. Letzter Versuch mit einer Wiederholung: Was treibt dich innerlich an, nicht äußerlich, wenn du auf dem Kaffeehausstuhl sitzen bleibst, was ist das Behagen beim Vergrößern des Gesichtswinkels? Du bist passiv gegenüber der Welt. Die Kameratechnik muß dafür aufkommen, daß du dich nicht bewegst im Raum, nicht bewegst, um einen geschickten Standpunkt für eine interessante Perspektive zu finden. Es ist etwas Menschliches, wonach ich frage. Du kaufst ja auch Seife ihrer reinigenden Wirkung wegen und nicht, weil ein Viererpack drei Euro kostet.
  4. Das reicht mir als Antwort nicht. Die Frage geht nach weitem Winkel. Nun tust du so wie Trump, für den etwas Unangenehmes einfach schlagartig nicht mehr besteht. Ich traue dir geistig mehr zu als dem Präsidenten der Vereinigten Staaten. Also, warum müssen da 6 mm her, aus welchem Bedürfnis heraus ist 8 mm zu wenig? Die Bolex 350 mcs kenne ich übrigens ganz genau, mit so einer hatte ich 1976 zu Filmen begonnen.
  5. Kann mir jemand erklären, woher dieser Drang nach immer mehr Weitwinkel kommt? Ich meine, man kann nicht die ganze Welt einfangen. Es gibt ja noch Fischaugeobjektive, das will man dann doch nicht, oder?
  6. Auch nicht 8 auf 16 vergrößern lassen wollen nur ganz wenige Leute, die etwas ernsthafter Filme machen. Einige wünschen sich Kinospielfilme auf Normalacht. Manche spielen einfach gerne herum. Bei den meisten Schmalfilmern sitzt jedoch tief im (Unter-) Bewußtsein, daß das Negativpositivverfahren Profisache ist. Darum werden Fomapan R und Ektachrome, Umkehrmaterialien, verbraucht. Kahl hat es versucht, Negativfilme und Kopierfilm angeboten, der Markt ist nicht da. Wenn man die Filme in doppelter Breite beläßt, verschwendet man kein Material. Du faßt 25 Fuß (7,62 Meter) mit Vorspann ein, beschriftest den und kopierst auf die gleiche Länge. Dazu benötigst du Spulen von doppeltem Aufnahmevermögen, also 50 Fuß (15 m), und eine entsprechende Kamera. Oder je 50 Fuß auf 100-Fuß-Spulen. Zwei Durchläufe. Nach dem Entwickeln hast du ein Muster, ein erstes Positiv. Das spaltest du auf 8 mm und siehst es dir an. Das Negativ legst du schön in Beutel und Dose. Dose anschreiben. Ein Widerstand gegen das Negativpositivverfahren mit Achtmillimeter sind die nicht vorhandenen Ausrüstungsgegenstände, die beruflich genutzt wurden/werden: Kerne, teilbare Spulen, Synchronroller und anderes mehr. Man behilft sich mit Spülchen und Umrollern.
  7. Geht trocken nicht?
  8. Nein, nicht ganz richtig. Es verhält sich so: Ein Dennis Toeppen in den Vereinigten Staaten hat bei Wittner Kodak Vision 3383 perforieren lassen. Ich weiß nicht, wieviel das war, es ist noch ein kleiner Rest geblieben. Raso vom FPP war wohl mit von der Partie. Man kann mit der Kamera kopieren, Negativ und Positiv im Doppelachtformat belassen. So geht das belichtete Material mit 16-mm-Film zusammen durch Entwicklungsmaschinen. Was fehlt, sind 8-mm-Kopieranlagen mit Lichtsteuerung. Es hatte solche gegeben, sie sind heute vielleicht noch in Museen oder in Lagerhäusern am Vergammeln.
  9. perforiert
  10. Sie war für die Dame gedacht, damit sie sich keinen Fingernagel abbricht.
  11. Das ist kein Vorführformat, sondern das Seitenverhältnis des Kamerabildfensters nach ISO 2906. Das Kinonormalbild ist drei Teile hoch und vier Teile breit. Die Sucherausschnitte der Kameras wiesen und weisen mehrheitlich dieses Seitenverhältnis auf. Dafür, daß einige Hersteller davon abgewichen sind, kann ich nichts, aber es war ein Fehler. Ja, es gibt einige bis heute unerklärte seltsame technische Einzelheiten um den Normalfilm, zum Beispiel die Breite zwischen den Lochreihen, die nicht ein Zoll ist, sondern 0.999" (ISO 491). Der Entwurf von Krüsi und Dickson bei Edison ums Jahr 1892 war vermutlich ein Zoll Bildbreite und drei Viertel Zoll Bildhöhe. Die Filmbreite war 1⅜ Zoll. Der Dreiviertelzollfilmschritt ist auch leicht verkürzt worden. Es muß mit der Filmschrumpfung zusammenhängen. In der Digitaltechnik neue Bildformate für Filme anzuwenden, finde ich rücksichtslos.
  12. Mit einem Linksrechtspärchen FH 66 habe ich drei Jahre lang Kino gemacht. Ich würde nicht sagen, daß ich diese Projektoren liebe, doch daß sie vollkommen brauchbar sind. Man muß ihnen etwas mehr Pflege zukommen lassen als anderen Konstruktionen, ins Besondere bei Sauberkeit und Schmierung der Umlenkrolle. Filmbahnsamt wie sonst auch, ich habe Kopien mit Einrissen auch auf den blanken Stahleinsätzen gespielt. Bei den Linksmaschinen verlangt die Filmstützhülse im Tongerät Beachtung.
  13. Für Österreich sieht es nicht so schlecht aus, wie du glaubst. Ich erinnere an Josef Petzval, Peter Wilhelm Friedrich von Voigtländer und Simon Plößl. Gründer der modernen Objektiv- und Okularfertigung
  14. Nein, das ist der Griff an der Klemme, mit welcher der Kopf in der Stativschale festgestellt wird. Nach Lösen der Klemme kann man den Kopf waagerecht ausrichten, wobei eine Libelle hilft. Man sieht sie ganz knapp links über den Kopf aufragen.
  15. Man nennt sie Hintergrundprojektoren. Mir bekannt sind Modelle von Bell & Howell und Mitchell. Einige Namen von im Trickbereich Tätigen: Walter R. Booth, Norman O. Dawn, Joseph Dubray, Linwood G. Dunn, John Oxberry André Debrie bot ab 1929 mit der Truca eine Trickkopieranlage. Inwieweit er 35-mm-Film-Präzisionsprojektion verfolgte, ist mir nicht klar. Auch über Arnold & Richter kann ich keine Auskunft geben, was die Rückprojektion betrifft. Es wäre nachzulesen über die UFA, Lytax, TOBIS, dann Prevost, Cinemeccanica, Officine Galileo, weiter Moy, die Pinewood-Studios, Ballantine, Gaumont British, Kalee, AGA Baltic und andere mehr.
  16. Darum geht es gerade. Ich komme nicht mehr zu meinen eigenen Sachen. Grote verkeersopstopping, dabei stehen verschiedene Kamerabesprechungen an, Projektoren will ich vorstellen, aus der Pionierforschung berichten, den SEPMAG-Amateurtonfilm beleuchten und anderes mehr. Muß mich irgendwie freistrampeln.
  17. In der Hoffnung, es drücke nicht allzu sehr auf die Stimmung, teile ich mit, daß ich dieses Jahr nicht dabei sein werde. Ich bin ausgebrannt von Falschspielern, die etwas bei mir abladen und dann Zauberei erwarten oder Unfähigkeit meinerseits, die Voraussetzungen zu durchschauen. Eben wieder einer mit einer Arriflex 16, die in sehr gutem Zustand ist, das Drumherum aber heikel. Der hat sich doch ein 12-Volt-Pack mit Nickelmetallhydridakkus angeschafft, made in China, mit dem keiner der Motoren läuft. Auf dem Pack steht 2 Ah. Die Zellen werden warm. Ich traue dem Zeug nicht. Meine zwei 6-Volt-Blöcke in Reihe funktionieren. Dann fragt der Mensch nach meinem Öl, während im Koffer originales ARRI-Öl vorrätig ist. Was will er von mir? Die Anleitung liegt im Magazinkoffer, er hat sie nicht gelesen. Über Blei-Schwefelsäure-Akku lacht er. Aus Frankreich werde ich nur noch auf Englisch angeschrieben. Wenn ich dann auf Französisch antworte, geht’s in der Landessprache weiter. Jemand aus Belgien schickt Hammann-Spalter mit Hartmetalleinsätzen, an denen Ecken ausgebrochen sind. Auf Rückfrage kommt dann die Auskunft, daß manchmal Laien mit den Geräten hantieren und Polyesterfilm einlegen. Ich finde keine HM-Rohlinge, die ich einlöten könnte, vom Schleifen abgesehen. Die ganze Filmerei ist museal und der Nachwuchs weiß so vieles einfach nicht. Die Weitergabe des Wissens spielt nicht mehr. Der Rest ist oberflächliche Hysterie um Bolex oder Weißdergeierwas, sechstausend Dollar für eine H 16. Ich brauche eine Pause. Es ist brutal. Ich habe auch ganz tolle Kunden.
  18. Vielleicht ist es an der Zeit, sich ein Mal Gedanken über die weitere Filmgestaltung zu machen. Nachdem Kamera, Projektor, Betrachter und Klebepresse vorhanden zu sein scheinen, stünde im Mittelpunkt des Interesses, was an Bildern zu erhalten ist. Dann auch, wem es wie zu zeigen sei Ich meine, die Zuschauer inhaltlich anzusprechen, zu leiten, zu bereichern. Worum geht’s, wo sind wir, wann, warum? Dampflokomotive ihrer Technik wegen oder das Phänomen Eisenbahn? Reisen mit dem Zug oder Besuch einer Linie? Vom Gegenstand her, Dampfeisenbahn als Beispiel, wäre ich als Schnittmeister dazu angehalten, das massige Rollen aufzunehmen in sachte einander ablösende Einstellungen. Es gibt Vorbilder, allen voran Pacific 231. Das ist ein Stummfilm, der auf Takt von Musik montiert ist. Das kannst du nicht nachahmen, jedoch daran erwachen zu einer Idee für etwas Eigenes.
  19. Das ist möglich. Ich glaube, mich dumpf zu erinnern, daß ein Alinar-Typ, II vielleicht, ein Fünflinser wäre.
  20. Verbaut werden Materialien, wie Holz oder Beton. Ein Objektiv wird nicht verbaut, was ist das für eine Sprache!
  21. Vielleicht hast du ein gestörtes Raumgefühl oder keine gute Schätzung von Entfernungen. Näher als zehn Meter wird der Zug nicht an dir vorbeirollen. Also brauchst du keinen Autofocus. Objektiv auf 50 bis 100 Meter einstellen, alles ist scharf von Unendlich bis auf 6 Meter heran auch bei Blende f/1,2. Es stehen übers Internet viele Schärfentieferechner zur Verfügung. Du kannst dich auch ein Mal über hyper- und hypofokale Distanzen einlesen. Die Zeit ist schlauer investiert als die Suche nach noch mehr Kameras. Finde ich.
  22. Fetischismus
  23. Welcher Teil von Film-Mechaniker ist unverständlich? Ich befasse mich nicht mit Elektronik.
  24. Den wirst du noch hassen lernen.
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