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Tri-X

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  1. Das Problem könnte auch die Spule sein: Sie sollte nicht verbogen/eingedellt sein, keine Stelle haben, an welcher der Film schleift bzw. der Zwischenraum enger wird. Das Ziehen des Greifers an dieser Stelle verursacht diese Schlaufe/Leerläufe zwischen den Spulen. Wenn der Greifer am Ende dieses "Leerlaufs" wieder anzieht, entsteht meist dieses Bildflackern (da er jedesmal die komplette Spule wieder zum Laufen bringen muss). Ich hatte an anderer Stelle schonmal erwähnt: Wenn Spule und FIlmmaterial soweit okay sind, laufen auch die "kleinen" Bauer problemlos. Wenn Du Probleme beim Einführen des Filmanfangs hast, schau, ob das Material nicht entgegengesetzt gebogen ist oder zu zerknittert erscheint, oder der Anschnitt ein Perfoloch durchtrennt hat. Eine andere Sache wäre, wenn der Bildfensterandruck zu stark angezogen ist, aber das würde jetzt zu weit führen...
  2. ..na, das Gesamtpaket ist schon sehr gut. Das Einfangen statischer Motive ist gar nicht so einfach - es unterliegt sehr der optimalen Kadrierung, und die ist sehr gut umgesetzt/eingefangen. Es stimmt die Grafik. Es stimt die Soundkulisse - sw tut ein übriges bzgl. der Atmosphäre. Die Konstruktion wurde artifiziell, kreativ angelegt. Zudem finde ich, dass so etwas wie "eine eigene Handschrift" von Film zu Film erkennbar ist. Und das ist gut so.
  3. Löst der neue den alten adox jetzt (oder irgendwann) ab? Zwei 100ASA SW-FIlme vom selben Anbieter - als dauerhafte, zusätzliche Film-Alternative wäre das in der heutigen Schmalfilm-Welt doch purer (unglaublicher) Luxus.
  4. Es gibt sicherlich auch Filmer, die für diverse Projekte an die 100 Stück Super 8-Cassetten benötigen, da speilt es eine gewaltige Rolle, ob das Material nun (gerundet) 2000 oder bald 3000€ ohne Entwicklung kostet. Da kann man nur hoffen, dass der ADOX nicht teurer wird. Bisher war der ADOX-Preis für mich auch ein Signal dafür, dass Super 8 nicht zwingend "teuer" sein muss. Aus Prinzip die Preise anzuziehen, halte ich für falsch (Gründe dessen wurden im Forum schon zigfach genannt). Und ich kann auch nur hoffen, dass Ferrania den Umständen entsprechend günstiger anbieten kann (bei Farbmaterial sicher nicht einfach - aber Ferrania ist auch kein Ex-Gigantomat wie KODAK (mal war)). Letztendlich werden spürbar günstigere Materialien auf Dauer profitieren, davon bin ich überzeugt.
  5. Angesichts der bevorstehenden Preiserhöhung durch KODAK um 30% wird der adox auf jeden Fall interessanter. Aber, kann denn jemand mal etwas ausführlicher was zu dessen Qualität schreiben - wie ist das Korn im Vergleich zum Tri-X (Abtastungen auf diversen Portalen finde ich nicht wirklich objektiv...) und wie wird belichtet, wenn Standard-Kameras lediglich 40 und 160ASA lesen. Sollte ich dazu was übersehen haben, dann bitte mal `nen Link.
  6. Meine erste Berührung mit dem Wort „digital“ war in den 70ern, in meiner Kindheit, da wurden Digital-Armbanduhren salonfähig. Eine echte, teurere, wertige Analog-Uhr mit präzisem Uhrwerk wurde dadurch nicht ausgemerzt. Den Endzeitstimmungs-Thread müsste es eigentlich schon seit zweieinhalb Jahrzehnten geben... Solange analoges Material noch da ist, nutze ich es. Ich bin auch nicht wirklich der Privat- und Urlaubsfilmer. Die Affinität zum Spielfilm ließ mich in der Kindheit zur S8-Kamera greifen. In solchen Sachen wird die Full HD-Abtastung mittlerweile als prores geschnitten, gemastert und dann digital verwertet. Was ich sagen will: Film bleibt Film. Im Bruchteil einer Sekunde erkennen die Sinne, dass es sich um echten Film handelt, auch, wenn dieser auf `nem digtialen Datenträger vorliegt und projiziert wird. Denn darum geht es vielen, neuen Filmern heutzutage: Film sieht von allein nach Film und deswegen gut aus. Tatsächliche Endzeit ist noch nicht angesagt – vielmehr ein wesentlich verkleinerter Markt mit Weiterverwertung im digitalen Sektor.
  7. BRAIN MODULATOR war vor einigen Jahren in der schmalfilm. Ich meine mich zu erinnern, dass die sw-Aufnahmen ursprünglich auf farbigem Umkehrmaterial entstanden sind. Friedemann hatte auf filmkorn.org mal `nen Link zu `nem hervorragenden SciFi-Kurzfilm - leider habe ich den Titel vergessen! Der spielte in `ner kargen Felsen-/Wüstenlandschaft und es ging erst einmal um `nen "Helm" und endete mit einer, ich bezeichne es jetzt mal als, "surrealen" Hochzeit. Fand ich richtig, richtig gut. Und: Zwar bekannt, aber immer wieder eine Sichtung wert - von der Stimmung her einer meiner Favoriten: http://www.shortoftheweek.com/2009/03/25/the-man-who-met-himself/
  8. Zum Vorwickelzahnrad: Ich bin kein Freund vom Aufkoppeln von Mehrteilern auf größere Spulen - am liebsten projiziere ich mit mind. zwei Projektoren und überblende (das Handling gefällt mir dabei...). Da nehme ich am liebsten Projektoren mit 180m Fassungsvermögen und bevorzuge den Bauer T 190ML. Der hat zwar, wie bekannt, kein Vorwickelzahnrad, aber wenn die Maschine korrekt funktioneirt, der Filmzustand okay ist und vor allem - wenn die Abwickelspule kein "Ei" hat (!! - meistens gerät der Bildstand durcheinander, wenn der Film durch Spulenverengung stärker gezogen werden muss, dadurch einige Zentimeter Filmmaterial leer laufen und die Spule anschließend wieder gezogen werden muss), dann gibt's eigentliche auch keine nennenswerten Probleme mit dem Bildstand. Zudem kann der "Kleine" 150W projizieren. Auch das Objektiv ist meist so bombenfest drin und verkantet beinahe schon, dass die berüchtigten Schärfeprobleme, wie bei einigen anderen Bauer-Projektoren, auch noch minimiert sind. Also, trotz fehlendem Vorwickelrad bin ich absolut zufrieden mit den Geräten.
  9. Zur selben Zeit gab es aber auch in FRAKTUS und FRISCH GEPRESST echte Super 8-Szenen in Kinofilmen zu sehen, vom Look her Umkehr.
  10. Na ja, was heißt jammern - eher nachvollziehbare Skepsis, denn immerhin tendierten die Erwartungen u.a. in Richtung etwaiger Konkurrenz-Anbieter. Das Ferrania der Voraussicht nach akitv werden wird, ist großartig. Die Sektkorken werden bei mir jedoch erst knallen, wenn Preis und Qualität feststehen und selbstverständlich unglaublich gut sein werden...
  11. Kommt ganz drauf an, was genau Du da vor hast: Für private Aufnahmen reicht Pistenton allemal. Solltest Du jedoch vorhaben, etwas in Richtung Doku oder Spielfilm mit O-Ton aufzubereiten, wird’s qualitativ grenzwertig. Ich hatte mal mit damaligen Sound-Cassetten ein recht umfangreiches Filmprojekt realisiert und dabei störte u.a. das gegenwärtige Kamerageräusch – die Qualität war (soundmäßig zwar etwas dünn, aber) gar nicht so schlecht . Bei einem anderen Projekt habe ich mit "Stummfilm" gedreht und den Ton geangelt (aufgenommen mit `nem Tascam-ministudio, für solche Zwecke großartig). Entwickelte Resultate wurden umgehend mit `ner Videocam abgefilmt und konnten am PC synchron angelegt und vorab soundmäßig schon mal gemischt werden. Nachdem alles auf S8 abgedreht war, wurde professionell abgetastet. Die bereits erstellten Soundtracks konnten mühelos am Video-Stream angelegt werden. Allerdings wird dieses Projekt auch nur digital projiziert/gebeamt. Willst du jedoch lediglich analog projizieren – quasi, den echten Original-Film mit erstelltem Ton vorführen – dann solltest Du jemanden mit Zweiband beauftragen, der den Film entsprechend bildgenau gemäß deines Sound-Masters vertonen kann. Ansonsten: Lass' den Film entsprechend gut abtasten, verfahre wie beschrieben und beame ausnahmsweise (der Filmlook sollte - befriedigend bis gut - erhalten bleiben), ansonsten sind die Möglichkeiten, die dir ein Super 8-Projektor/Betrachter hinsichtlich semiprofessioneller Vertonung bietet, eher unbefriedigend.
  12. Gehen wir mal nicht von KODAK oder FUJI mitsamt deren bestehenden Fertigungsstraßen und Firmenstrukturen aus. Im Vergleich empfand ich z.B. gerade ADOX im Preisniveau bisher als faire Alternative. Meine Interesse ist, ob Schmalfilm so teuer sein muss – oder sein kann - oder evtl. tendenziell angeglichen wird.
  13. Als Alternative werde ich künftig mal Negativmaterial von KODAK testen. Allerdings habe ich auch kein Problem damit, Selbstgedrehtes digital zu projizieren – vorausgesetzt, der Look des analogen Films bleibt erhalten (also, keine übermäßige Kantenschärfe, Korn-Reduzierung oder dergleichen). Angesichts drastischer Preiserhöhungen (aus welchen Gründen auch immer) scheint jedoch, dass der gute „alte“ Schmalfilm bald tatsächlich vor die Hunde gehen wird. Es mangelt einfach an Transparenz in Sachen nachvollziehbarer Preispolitik. Mag sein, dass es nicht günstiger geht, da es für Massenproduktionen einfach nicht mehr reicht – trotzdem wäre es mal interessant zu wissen, welcher Preis aktuell denn angemessen wäre für 15m derzeit erhältliches Umkehrmaterial in der Kassette – oder welches Material auch immer. Ferrania ist einer der Hoffnungsträger der treuen Schmalfilm-Freunde – wir dürfen gespannt sein, was sich hinsichtlich Vertriebsstrukturen und Abfüllungen tatsächlich ändern wird/würde... Kahl-Film habe ich in letzter Zeit immer wieder mal interessiert beobachtet (ich mag auch Experimente) – da hier über lange Zeit Film und Entwicklung deutlich günstiger gegenüber Mitbewerbern angeboten wurde. Prinzipiell labelt Kahl „auch nur“ und mittlerweile weiß man eh nicht, ob bereits überlagertes Material durch die Kamera läuft. Lange Rede, kurzer Sinn: Wie ist es eigentlich wirklich um den Preis von Schmalfilm bestimmt?
  14. Ich denke, Friedemann hat recht – es ist Zielgruppe 3, die am intensivsten umworben werden müsste, denn die Hoffnung liegt in zukünftigen, neuen Nutzern. Besser wäre, das Ganze nicht zu schnell anzugehen und auf keinen Fall subjektiv drauf los zu filmen, ohne „die Sprache des Umworbenen“ zu sprechen, denn sonst kommt die Message nicht an. Man sollte erst herausfinden, welche Gewohnheiten und Bedürfnisse die Zielgruppe charakterisiert, zeitgemäße Clips analysieren und erst dann ein finales Konzept aufstellen. Es sollte objektiv angegangen werden und nicht darum gehen, was man persönlich für gut befindet, sondern was am meisten Erfolg verspricht.
  15. Hallo Filmer, da hast Du natürlich absolut recht. Gedanklich war ich noch dabei, wie schwer es eigentlich ist, Schmalfilm tatsächlich wieder ins Bewusstsein der breiten, jüngeren Masse rücken zu können. Das war zuletzt Thema zu den „200D-Erfahrung“en, da gehörte das eigentlich hin. Deine und Volker Leiste's Ambitionen sind natürlich top.
  16. Die Zeiten haben sich geändert. Über „seriös“ und Qualität wären heute wohl neue und vor allem junge Zielgruppen kaum mehr ansprechbar. Wie heißt es noch so schön in der Welt der Werbung? Man muss „künstlichen Bedarf“ wecken, und dem Zeitgeist entsprechend würde so eine Marketingstrategie für Super 8/Schmalfilm heutzutage wahrscheinlich über hippen Lifestyle versuchen zu punkten. KODAK hatte es zur Einführung des 100D ja bereits vorgemacht: Der wurde vom coolen Do-It-Yourself-Superhelden angepriesen – fehlte nur noch `ne gepimpte Rhonda CAM in seiner Hand. Übertrieben ausgedrückt: Im Folgemotiv wäre eine Gruppe junger Partypeople denkbar, die sich mit den bereits entwickelten Resultaten begnügen, die vom Gakken-Projektorspielzeug zwar bereits total zerkratzt wurden, aber auf der schlichten Zimmerwand projiziert immer noch für jede Menge Spaß sorgen. 15M OF YOUR LIFE – STYLED BY SUPER 8. Im Hintergrund müsste natürlich trotzdem noch (unscharf) der Beamer und das Laptop zu sehen sein, womit der funny Clip bereits auf youtube zu sehen ist... Aber mal ernsthaft: Das Besondere an Super 8 ist, dass es ANDERS ist. Kein großes Argumentieren um Qualität, analog und dergleichen. Und kein Impuls-Neueinsteiger greift je wieder zu Super 8, wenn auf den funny 15m nix zu sehen ist, deswegen sollten mind. 100ASA oder mehr empfohlen werden. In speziellen Filmerforen weiß man in der Regel Bescheid, weswegen facebook eine wichtige Werbeplattform sein sollte.
  17. Nebenbei: Ich lasse Schindlers Liste mal außen vor, aber Haie dürfen aus dramaturgischen Gründen ebenso Schiffe attackieren wie z.B. Riesenaffen sich in „weiße“ Frauen verlieben dürfen. Das ist pure und perfekte Filmunterhaltung und keine Doku, ganz zu schweigen von der hervorragenden Besetzung und vom schauspielerischen Zusammenspiel von Scheider, Dreyfuss und Shaw in DER WEISSE HAI. In SUPER 8 hätte der filmende Fan und beherzte Amateur sicherlich gern gehört, wie toll die Qualität letztendlich wirklich ist und was für wirklich gute Hardware es tatsächlich gab und auch noch gibt. Der Filmtitel bezieht sich ja auf die Nebenhandlung, dass die Kiddies einen Streifen auf diesem Format drehen wollen – die eigentliche Story mit dem Alien war für mich auch eher Nebensache. Trotzdem entsteht ein recht nettes Feeling beim Betrachten des Films (zumindest für mich), ich hatte ähnlich versucht den ein und anderen Film so zu realisieren und an meinen Wänden hingen ebenso Poster zu denselben Filmen. Doch nun zu meiner blöden Frage: Hat jemand schon SINISTER gesehen? Sah ich das richtig, dass hier Normal 8 als Super 8 herhalten musste? Ich meine im Abspann gelesen zu haben, dass zwar auf Super 8 per Pro8 gedreht wurde, aber zumindest das Filmmaterial, das bei den Aufnahmen verwendet wurde, wenn es durch den Projektor läuft, das sah meines Erachtens aufgrund der großen Perfo nach Normal aus...
  18. Ja, bei diesen Temperaturen wird heute gegen Spätabend wohl auch bei mir Freiluft-Projektion anliegen... Entweder 2001, die ufa-Komplettfassung, oder PSYCHO, komplett in Normal 8 - mal sehen. Ein paar Trailer und die ein und andere passende Schnittfassung sollte nicht fehlen. Irgendwie mag ich ja diese "Flat"-Version von 2001 - abgefahrene Optik, wenn auch körnig und mittlerweile dezent bräunlich. K.Schreier: Die Fassung hab' ich auch. Großartig, wie sehr der Schmalfilm das Feeling dieses abgefahrenen damaligen NoRules-Horrorfilm noch unterstützt! Unerreicht in dieser Wirkung. UFO ist auch top. Schade, dass von MONDBASIS ALPHA 1 nichts in Super 8 vorliegt, dafür wäre das ufa-Programm ideal gewesen.
  19. Das wär' ja was. Gerade noch angstvoll tot-geglaubt, da nahen auch schon neue unglaubliche Lebens-Impulse! (Schmal)Film eben. Jetzt muss ADOX noch aus den Puschen kommen. Schade, dass es die schmalfilm nicht mehr gibt, denn das wären Themen gewesen...
  20. Das liest sich doch endlich mal wieder gut! Mal abwarten, was sich nach dem Kodak'schen Imperium noch so alles tun wird. Hoffenlich auch weitere Filmanbieter für `n bisschen mehr Konkurrenz...
  21. Super 8 war für Filmamateure konzipiert, genauso wie VHS oder die DVD. Und diesen Zweck haben und hatten die jeweiligen Formate durchaus gut erfüllt. Es ist nicht die Qualität, die im Consumer-Bereich ausschlaggebend ist, sondern stets der Preis! Super 8 war auch im Home Entertainemt das erste (und für mich beste) Auswertungsformat. Es wurde (natürlich) durch bekannte Videoformate abgelöst, da diese wesentlich günstiger waren. Und die Zeilenauflösung reichte für damalige Verhältnisse auf der Mattscheibe vollkommen aus. Dem Film-Interessierten erschloss sich erst dadurch ein nie da gewesenes Filmangebot, das selbst ich im Nachhinein nicht missen möchte, obwohl ich Schmalfilmerei und -sammlerei nie an den Nagel gehängt habe. Ich möchte sogar behaupten, dass einige Filme auf VHS mehr Filmlook innehaben, als manch nach-gemasterte und gecleante DVD-Veröffentlichung. Und auch im Videosektor gibt es immer noch eine aktive Fan-Gemeinde, ähnlich der Schmalfilm-Szene. Obendrein haben einige Filme noch gar nicht den Weg auf DVD o.ä. gefunden und gibt es bisher lediglich als VHS-Release. Und auch der ständige Vergleich von Film und (digital-) Video ist doch eher was für Ästheten - das ist doch für einfache Konsumenten kein gravierendes Argument. Die wollen (leider) nicht rund 400 € für `nen kompletten Spielfilm auf Super 8 ausgeben oder auf Schmalfilm filmen, nur weil der in Sachen Kontrastumfang und Farbraum die Nase (noch) vorn haben soll. Ich finde echten Filmlook auch wesentlich schöner, aber auch ein digital projizierter Film im Kino, der auf Filmmaterial gedreht wurde, sieht nicht schlecht aus. Kurzum: Es ist keine Jammerei, sondern Tatsache, dass der analoge Film nur deswegen wahrscheinlich verschwinden wird, weil es eine wesentlich günstigere digitale Variante gibt. So einfach ist das. Schade nur, dass beide Formate sich nicht gegenseitig befruchten und dauerhaft nebeneinander existieren können. Egal, was noch so alles an Formaten kommen wird, für mich bleibt es Zuhause beim analogen Bild per Super 8, weil ich es einfach ästhetischer finde – egal, um wie viele qualitative Welten der digitale Film in Zukunft besser werden wird.
  22. Zumindest sehen die restlichen Materialien nun wieder wesentlich günstiger aus - wie schon lange nicht mehr. Mischkalkulation ebnen...
  23. Dieses ganze Preise-verglichen und Supermarkt-Thesen-aufstellen zeigt hier eines ganz deutlich: Aktuell mangelt es an vertrauensvoller Preistransparenz. Gleich vorweg: Da ich die Hintergründe der Preisgestaltung und Kalkulation des Wittner 200D nicht kenne(n kann), spiegelt dies lediglich meine subjektive Meinung wider. Für bisherige Umkehrfilmer und evtl. Neueinsteiger scheint dies preislich jedoch nicht dem Fortbestand oder Wachstum dienlich zu sein, da sind wir uns alle einig, leider. Wenn dies jetzt, aus welchen Gründen auch immer, der neue „Standard“-Preis für Umkehr seit Preiserhöhung des KODAK 100D um die/bis Mitte 20 €-Grenze zu sein scheint, fehlt ein nachvollziehbarer Grund dessen. Wurde der 100D zunächst aus Gründen preislich erhöht, um Hamstereinkäufen entgegenwirken zu können, fehlt nun eine nachvollziehbare Begründung - die Ambitionen einzelner Firmen für den Filmerhalt und Einführung neuer Produkte in allen Ehren. Hingegen zeichnen sich KODAK-Produkte in erster Linie (lassen wir jetzt die Klemmer des 100D mal außer Acht) durch sehr hohes Produkt-Knowhow, einer traditionsreichen Firmen -Philosophie und einer ordentlichen Konfektionierung inkl. derer Verpackung aus. In Sachen Qualitätsprüfung ist Wittner sicherlich top und sehr engagiert, jedoch lassen ständig unsichere Verfügbarkeiten in Form von „zur Zeit nicht lieferbar“ den Super 8-Umkehrfilmer nicht unbedingt sorglos in die Zukunft schauend dastehen. Hinzu kommt mangelndes Vertrauen in Sachen Preistransparenz. Vielleicht wäre ja alles nachvollziehbar, dann ist unser Hobby halt so teuer geworden, aber selbst Böddecker kalkuliert sein sw-Material trotz Zwischenhandel (!) unter/knapp an 20 €. Sollte der Grund des neuen 200D-„Standardpreises-über-20-€“ evtl. in der Handkonfektionierung liegen, wäre dies wohl u.a. durch zusätzliche Arbeitskräfte gerechtfertigt. In diesem Falle trotzdem schade, weil es nicht sein kann, dass "Amateurmaterial" mittlerweile beinahe genauso viel kostet, wie einst das Profimaterial auf Negativ. Dann wäre der neue KODAK schon `ne Alternative, denn der ist (bis jetzt) immer verfügbar.
  24. Ist mir bei zwei 100D von insgesamt 15 Stück, die gleichzeitig aus der Entwicklung kamen, auch schon mal aufgefallen: Bei ungefilterten Außenaufnahmen zeigte sich ein dezenter Gold/Braun-Farbtouch, man kann aber noch nicht wirklich von einem Farbstich sprechen. Ich hoffe, dass hieraus kein bereits beginnender Rotstich resultieren wird, denn die unfreiwillige Farbtendenz gefällt mir zumindest bei eben diesen Ausnahmen ziemlich gut...
  25. Schon erübrigt - Antwort des Vorredners gerade eben erst gelesen...
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