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Da hast du wohl recht. Allerdings - kennt jemand irgendwen, der irgendwen kennt, der dieses Zeugs jemals gekauft oder gar verwendet hätte? Mein Vater hatte sich eine solche Kamera gekauft, um sie in ein ferngesteuertes Flugzeug einzubauen,, was aber meines Wissens dann doch niemals passiert ist.
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Ich hatte mich nach der Schule ein bisschen am oberen Marktplatz von Waidhofen a.d. Ybbs herumgetrieben, bei Foto Herlango in der Auslage für Gebrauchtzeugs ein paar alte Kameras angeschaut. Da war eine Nizo, eine Norris und eine Doppel-8 Movex Reflex. Nächsten Tag rein, die Norris (!) gekauft, ein paar Filme damit gedreht, dann zufällig gesehen, dass Foto Hartlauer schräg gegenüber einen Haufen Kodachrome Doppel-8 Filme abverkauft - also wieder rüber zu Herlango und die Agfa Movex Reflex gekauft. Das ganze war 1988/89 - Schmalfilm war zu der Zeit absolut uncool, aber einen Schulfreund konnte ich begeistern und der hat sich dann die Nizo unter den Nagel gerissen und mit der dann recht fleißig gefilmt. Ein weiterer Freund war auch bald geil auf Film und hat sich in Eigenregie einen Chinon oder Minolta (genau weiß ich es nicht mehr) organisiert. Wir waren alle Teenager und mit Abstand die coolsten;)
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Lieber Simon, ich hab sie mit der Agfa Family verglichen, weil beide ultrabillige Dinger mit genau null Schnickschnack (also nicht mal das Nötigste) waren. Was Material und Filmformat betrifft, sind sie natürlich verschieden - aber es liegen auch fast 30 Jahre dazwischen. Die Family hat immerhin Einzelbildauslösung, aber beide sind halt sehr "basic". Klar hat die Spanierin mehr Charme, aber hat sie ausser Charme sonst noch was? Übrigens: Ich liebe deine Reports - ich denke, du könntest auch ein Überraschungsei auseinander nehmen und einen seitenlangen Bericht darüber schreiben, den man mit Hingabe verschlingt und nicht weglegen kann, auch wenn einem dadurch das Essen anbrennt;)
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was denn? simon beschreibt ja sehr detailliert, um was es sich hier handelt: die agfa family der sixties!
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Trash wird auch nach einem halben jahrhundert nicht besser und bleibt was es war - Trash😉
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Die Augenmuschel-Fehlkonstruktion bei BOLEX 150, 155 und 160
mono antwortete auf Carena48's Thema in Schmalfilm
Hör auf, mir wird schon ganz muschelig -
Die Augenmuschel-Fehlkonstruktion bei BOLEX 150, 155 und 160
mono antwortete auf Carena48's Thema in Schmalfilm
Wintergreen Oil soll auch so revitalisierende Eigenschaften haben - habs aber bisher nur an den Türdichtungen meines alten 404ers ausprobiert, ohne übermäßigem Erfolg. Aber eine Augenmuschel könnte man eventuell tagelang darin einlegen. -
Die Augenmuschel-Fehlkonstruktion bei BOLEX 150, 155 und 160
mono antwortete auf Carena48's Thema in Schmalfilm
Mit etwas Übung kannst Du Dir Augenmuscheln basteln, die perfekt zu Deinen Augenhöhlen passen. Filz mag ich fast noch lieber als Moosgummi, sie sind auch einfacher und besser zu befestigen: einfach über das Okular ziehen und dann mit einem festen, aber dünnen Bindfaden dort abbinden, wo die Nut für die Originalmuschel liegt bzw. direkt hinter dem überstehenden Rand. -
Die Augenmuschel-Fehlkonstruktion bei BOLEX 150, 155 und 160
mono antwortete auf Carena48's Thema in Schmalfilm
Ich mach mir die Augenmuscheln immer selbst, entweder aus Moosgummi oder dickem Filz (ist schön weich). Die alten Gummidinger sind meistens entweder hart oder klebrig oder bröseln dir ins Auge. -
Optik - Die Schärfentiefe und der Zerstreuungskreis-Durchmesser - wer kennt sich aus?
mono antwortete auf Semi's Thema in Schmalfilm
ausser beim arbeiten mit miniaturen schau ich, dass ich möglichst geringe schärfentiefe bekomme - durch vermeidung kurzer brennweiten und verwendung grösst möglicher öffnung. warum? erstens schält man dadurch das objekt aus dem wirrwarr, das bild bekommt zweitens eine dreidimmensionalität durch ebenen der unschärfe und schärfe, und drittens erscheint das, worauf man fokussiert, weit schärfer, wenn der vorder- u. o. hintergrund total unscharf ist. wenn nämlich alles scharf ist, erscheint alles eben nur beinahe scharf -aufgrund der limitierten auflösung der schmalfilmtechnik, speziell 8mm. -
an der kamera: vati (60) & mutti (28)
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Dafür kann man sie super ruhig halten. Interessanterweise viel ruhiger OHNE den Handgriff. den verwende ich nie. Natürlich kannst dann das Zoom-en vergessen, aber wer braucht das schon?
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Warum nimmst keinen Kunstlichtfilm?
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Ich verwende die Kassetten nicht, habs probiert, war mir zu umständlich - erst zuhause laden und dann muss man die Riesendinger rumschleppen. Ein zusätzliches Plus dieser Kamera ist auch die helle Farbe: sie heizt sich in der Sonne nicht annähernd so auf, wie die schwarzen Mühlen.
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Haha - ich wollte mal schauen, wer zuerst fragt, ob´s ernst gemeint war😉
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Stell die Leinwand doch im Garten auf und projiziere bei Tageslicht. Dann brauchst du keinen 80er Filter, der so viel Licht schluckt;)
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Ja, habs probiert, bringt eigentlich nix, ausser mehr Gelegenheiten für Kratzer im Film. Ich hab mich immer gefragt, warum kein Hersteller je auf die Idee kam, Abwickel- und Aufwickelrolle in getrennten Kammern unterzubringen. Dann könnte man in aller Ruhe und ohne befürchen zu müssen, dass sich die volle Rolle lockert, den Filmanfang in die Aufwickelspule einzufädeln. DAS fände ich weit Sinnvoller, als diese Kassetten.
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keine Uhr-Sache;)
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Die Blende für den Beli ist dafür gedacht, für Filter, die vors Objektiv kommen, zu kompensieren. Meine Movex Reflex hat sowas, das zusammen mit einem Graufilter in einer Box verwahrt ist. Die Zahlen an dieser Blende sind die Verlängerungsfaktoren der Filter.
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Super Bericht Simon! Ich bilde mir ein, in der Bedienungsanleitung sei ein Hinweis für eine Ledertragetasche für das Gerät. Wenn ich am Wochenende dazu komme, schau ich nach. Auch glaub ich mich daran zu erinnern, daß bei der Rückspulkurbel es ein Klicken alle paar Kader gibt als Orientierungshilfe - auch das war der Gebrauchsanweisung zu entnehmen. Hoffentlich finde ich das Ding oder war es bei einer der beiden Kameras im Koffer dabei? lg Markus
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beaulieu oder nizo sagt denen nix, selbst reine Fotografen kennen diese Hersteller kaum. Ich weiss, manche schwören auf Canons aber ich hatte noch nie eine in der Hand, die sich nicht nach Ramsch angefühlt hätte.
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Canons sind so teuer geworden, weil das der einzige Name ist, der einem Millenial geläufig ist und so haben die Youngsters eine marktverzerrende Nachfrage am Gebrauchtmarkt ausgelöst. Zum Glück muss man sagen, sind diese Kameras doch grauenhafte Häuseln.
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seh ich nicht so. zum einen sprechen wir von schmalfilm, nicht amateurfilm😉 aber wurscht. sehr gute ergebnisse ist reichlich subjektiv und fürs blümchenfilmen ausreichend. aber gerade heutzutage, wo das meiste filmmaterial sehr empfindlich ist, ist die höhere, professionellere, frequenz von vorteil: die kürzere belichtungszeit, das korn steht nicht so lang, wurlt schneller und wirk somit nicht so störend, die bewegungen sind höher aufgelöst, was bei bewegungsreichen sujets ein riesen vorteil ist, pistenton (wer das macht) ist viel besser, weniger flimmern, einfacheres konvertieren, kompatibilität zu professionellem material, sollte ein blow up hemacht werden (zugegebenermassen eher unwahrscheinlich), schärfere einzelbilder, falls freeze frames benötigt werden. sagts mir bitte einen grund, warum jemand heutzutage mit 18b s filmen sollte. also jemand, der jetzt, 2021, mit dem schmalfilmen beginnen möchte. wenn jemand heute mit analogem tonband aufnehmen möchte, weil s halt cooler als digital ist, werd ich ihm sicher kein hobbygerät mit max. 9,5cm bandgeschwindigkeit aufschwatzen. nur weil das irgendwann vorm krieg DIE amateurgeschwindigkeit war. man kriegt heute für wenige teuros kameras, die früher für den urlaubsfilmer unerschwinglich waren. eigentlich würde ich micha fast zu 16mm raten, weils preislich fast schon wurscht ist, aber klar, die kameras sind schon grösser und schwerer.
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Weisst Du, Friedemann, die Diskussion kommt mir irgendwie so vor, als würde jemand, der Sportfotografie betreibt, sich in ein Forum für Analogfotografie begeben, weil er aus welchen Gründen auch immer einen Analog-Look hier und da haben möchte. Und dann sind da Leute, die meinen, eine Zenit mit nix kürzer als ein hundertstel wäre absolut cool und reich voll, um mit den Besonderheiten der Analogfotografie vertraut zu werden. Klar, wenn ich lang genug grab, dann find ich irgend einen Typ, der mit einer Lochkamera Skirennen fotografiert, und die grauen Schatten finden auch bestimmt einige Leute cool... 24 b/s wirkt nicht schärfer, sondern IST schärfer bei Bewegungen, und davon gibts beim skaten jede Menge, auch entlang von Zäunen, wo der Strobeffekt ganz grauenhaft wird. Und die Aussage, dass 18 mit Dreiflügelblende weniger flimmert, als 24 mit Zweiflügel?? Was soll das für ein dämlicher Vergleich sein?
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Friedemann, der Junge ist Skater! Der wird nicht seine Enkerln beim Schaukeln filmen. Darum gehts. Du willst doch auch, dass er ein Resultat sieht, das dem entspricht, was er kennt. Die Skatet und Snowboarder Filme werden nie mit 18 b/s gefilmt, weils einfach mistig aussieht. Das muss man ihm sagen, sonst ist er enttäuscht und wendet sich vom Film ab. Und bezüglich Flimmern: Ich könnte mich nicht daran erinnern, dass mein Projektor einen Flügel der Blende rausschmeisst, wen ich auf 24b/s umschalte. lg Markus
