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Ich schließe mich den anderen an, wirklich ein kurzer, schöner, belungener Film. Einzig beim Scan müstest du dich nochmal mit den Farben beschäftigen. Vor allem die Außenszenen am Anfang haben einen deutlichen Blaustich.
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Genau, es gibt z.B. den Fomapan 100 Cine, der sich ohne Verrenkungen als Negativfilm entwickeln lässt: https://fomaobchod.cz/de/schwarzweißnegativfilme/fomapancine100400/
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Wo ist der Schalter angeschlossen? Vielleicht lässt er sich da durchklingeln oder auch überbrücken um die Funktion zu testen.
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Wenn ich es richtig sehe, dann läuft der Intervaltimer sobald die Kamera eingeschaltet ist, ohne Drücken des Auslösers. Also wäre das eine Möglichkeit zwischen Fehler beim Auslöser und Treiberstufe zu unterscheiden.
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Deshalb meinte ich zumidest für die Zukunft, erst so genau wie irgendmöglich testen, messen/durchklingeln und den Fehler analysieren, dadurch den Fehler eingrenzen, so dass man nur da zerlegen muss, wo der Fehler wahrscheinlich sitzt. Dabei genau Ursache und Wirkung unterscheiden. Sobald die Sache zerlegt ist, ist es mit dem Testen schwierig. Um den Magnet auszuschließen, kann man den Spulenwiderstand messen und/oder schauen, ob beim Auslösen an der Wicklung Spannung anliegt. Wenn die Spule offenbar OK ist, aber keinen Strom bekommt, muss man die Funktionsstufen durch gehen, die den Magnet ansteuern. Also (Auslöse-)Schalter, Kontakte und Treiberstufe. Gewöhnlich wird bei Kameras der Hubmagnet nicht direkt über den Auslöser sondern über einen Treibertransistor angesteuert. An die Kontakte, die vom Magnet geschaltet werden, brauchst du nicht zu gehen. Interessant sind die Schalter, die dafür sorgen, dass der Magnet anzieht. Ist einer der Schalter wirklich hinter dem Magnet?
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Wenn ich deine Beiträge richtig im Kopf habe, läuft die Kamera, wenn du den Magnet manuell runterdrückst. Läuft sie, wenn du den Fernauslösebuchse nutzt? Kommst du an die Stelle, wo die Spule vom Magnet angeschlossen ist? Dort könnte man messen, ob der Magnet angesteuert wird oder nicht. Ggf. könnte man auch ein Kabel lösen um den Magnet extern zu versorgen um zu schauen, ob er schaltet. So würde ich versuchen den Fehler immer weiter einzugrenzen. Ich tippe darauf dass der Auslöser und Fernauslösebuchse da ist, wo Telcom steht, links vom NE555, der vermutlich für die Timer-Funktion zuständig ist. Wie sieht es eigentlich mit der Funktion des Timers aus? Die Fernauslösebuchse wäre tatsächlich mit öffnendem Kontakt ausgestattet, was potentiell auch eine Fehlerursache sein könnte.. T3 ist nach meinem Verständnis der Treiber-Transistor für den Hubmagneten.
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Auf S33 des SM stehen doch ein paar Hinweise, was man bei fehlendem Lauf untersuchen soll. Insbesondere der Microschalter im Griff wird genannt. Testmöglichkeit wäre den Schalter zu überbrücken und zu schauen, ob die Kamera dann läuft. Ich mache im Notfall ein Foto mit dem Handy und lasse mir den Text im Bild übersetzen.
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Ich bin bei Reparaturen im elektronischen Bereich nach einer Sichtkontrolle (geplatzte Elkos, geschwärzte/gebrochene Bauteile, gebrochene Kabel) am erfolgreichsten durch möglichst wenig zerlegen, sondern durch Analyse des Fehlers. Also möglichst genau austesten was geht und was nicht, Abgleich mit den Funktionsstufen im Schaltplan, ggf. Kontrollmessungen und dann geziehlt mögliche Bauteilkandidaten untersuchen/tauschen. Selten sieht man einen elektrischen Fehler durch Tiefenzerlegung. Vielmehr behindert man sinnvolle Test und Messmöglichkeiten. Äußerst hilfreich ist der Tip von Friedemann im Ausdruck die Stromwege nachzuzeichnen. Wenn du die Buchse oder den Schalter nicht findest, verfolge in der Kamera die Leitungen und schaue, was die nächsten Bauteile sind. Wenn du die im Schaltplan findest, kann die Buchse nicht fern sein.
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Hier ist jedenfalls ein Service Manual, wo der Schaltplan gut lesbar ist, wenn auch auf mehrere Seiten verteilt: https://www.manualslib.com/download/1013112/Beaulieu-6008-S.html Am besten Ausdrucken und aneinander legen/kleben.
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Auf der Suche nach einem Erstentwickler, härter als A71
Theseus antwortete auf jacquestati's Thema in Schmalfilm
2 Teile Entwickler plus ein Teil Wasser. Die Bestätigung findet man, wenn man Kodak D8 googelt: http://edweslystudio.com/Formulae/Developers/D8.html -
Auf der Suche nach einem Erstentwickler, härter als A71
Theseus antwortete auf jacquestati's Thema in Schmalfilm
Die Entwickler sind in Wunderlich "Finessen im Fotolabor" 5.Auflage S38 aufgeführt. Demnach wäre der Orwo 80 der erfolgverstrechendere Kandidat. -
Als Tip: Zur Erweiterung und als Ersatzteile findet man z.B. bei Aliexpress Ersatzlötspitzen auch mit anderen Spitzenformen. Bei Bedarf bekommt man dort auch noch klassisches Blei-Lot, wobei die Qualität leider nicht so gut ist wie das alte, was vor dem allgemeinen Umstellung auf bleifrei im deutschen Fachhandel war.
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Alternative Lichtquelle für Schmalfilmprojektion 16mm
Theseus antwortete auf Spohnaudio's Thema in Schmalfilm
Danke für die umfangreichen Versuche und die Liste. Sie kann bei vielen Diskussionen rund um den LED-Ersatz bei Projektoren als Argumentationshilfe dienen. -
Vielleicht der Hinweis auf einen Entwicklungsservice. Super8 in D musste praktisch immer eingeschickt werden.
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Ich denke, wie Helge, das sind die Kosten für die aufwendige Konfektionierung in S8-Kassetten. Bei Wittner kostet ein Film wie der NC400 als Meterware auch nur rund die Häfte gegenüber der fertigen S8-Kassette.
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Natürlich ist die Erhöhung schmerzhaft. Aber wir können froh sein, dass der Super8 E100D nicht die Preisentwicklung der Kleinbildversion mitgemacht hat. Der KB-Diafilm hat sich preislich seit Erscheinen 2019 etwas mehr als verdoppelt (13,50->29Euro). Selbst schnöder C41 Negativfilm wie der Kodak Gold hat sich seit 2019 preislich verdoppelt. Angesichts dessen müsste der Super8-Ektachrome inzwischen merklich über 100Euro kosten. In dem Sinne ist die Preisentwicklung sogar recht moderat von ca. 50 Euro jetzt auf 68/69 Euro. Bei Friedemanns Sammelbestellung letzten Sommer gab es immerhin die Möglichkeit E100D für ca. 33Euro pro Kassettenlänge zu bekommen. Man muss halt entweder DS8 filmen oder den Film splitten und in S8-Kassetten fummeln. Andere Möglichkeit wäre SW Film und ggf. sogar selbst zu entwickeln.
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Laut Belichtungsrechner kommt man mit den Daten auf einen EV von 14,5. Das wäre bei Iso 100 und einem 30stel Belichtungszeit Blende 27,7. Berücksichtigt man noch die Sucherausspiegelung wäre man tatsächlich bei ca. 22. Nimmt die Automatik der Kamera den Teller sozusagen als Graukarte, dann ist man bei 32-45 und muss entsprechend ein bis zwei Blendenstufen korrigieren. Jetzt wäre interessant, wie das Messfeld der Kamera aussieht? Ob sie evtl. deutlich mittenbetont misst? Jedenfalls ist die Messung der Kamera nicht komplett daneben. Man muss evtl. bei blendenden Gegenständen korrigierend eingreifen.
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Meine Movexoom reagiert offenbar wie deine. Mit dem Vergleich mit den Canons gehe ich davon aus, dass das Verhalten der Agfa normal ist und kein Defekt. Also die Flinte nicht vorschnell ins Korn werfen. Abgesehen davon, welche Belichtungsdaten hatte dein Handy-Foto vom Käse-Kuchen, was du eingestellt hast. Leider ist es hier ohne die Exif-Daten, wo man das Ablesen könnte.
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Da stimmt etwas mit dem Autofokus nicht. Wenn die Kamera funktioniert, fährt der Autofokus das Objektiv einmalig nach vorne, bei der richtigen Entfernung hakt es ein und der Film wird transportiert. Beim Loslassen des Auslösers springt es wieder nach hinten. Auf keinen Fall fährt es so nach vorn und hinten ohne einzuhaken. Vorne fehlt eine Abdeckung von Autofokussensoren und Objektiv.
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Zu beachten ist, dass bei den Nizos und der Bolex Blende 22 die kleinste Blende ist. Die Agfa hat einen deutlich größeren Regelungsbereich. Andere kommen da schon in den Anschlag bzw. Sättigungsbereich des Belichtungsmessers. Mit den weißen Terassenfliesen habe ich es gerade ausprobiert. Meine Nizo kommt auf 22. Dagegen sind sich die Agfa Movexoom 10 mit einer Canon 514XLS und 1014XLS mit Blende 32-45 einig. Wobei man zur Gegenlichkorrektur bei dem weißen Teller gut eine Blende aufblenden kann.
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Wäre jetzt interessant, was die Exif-Daten einer Handyaufnahme sagen. Die richtige Einstellung der Kamera ist die +-Einstellung und Kunstlicht. Dann sollte sie den 100D korrekt belichten. Ich finde ganz praktisch, dass die Kamera beim Wechsel auf manuelle Blende den Messwert festhält. So kann man ein Ersatzmotiv oder eine Graukarte schnell ins Visier nehmen und die Blende speichern. Also in dem Fall die Kamera auf den hell braunen Tisch mit vielleicht einem Viertel Teller richten, auf manuell umschalten und dann den gewünschten Ausschnitt mit Teller filmen.
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Laut Super8data sind das beides K12-Filme hergestellt von Dynacolor.
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Wäre die Frage, was kaputt ist. Ein fieser Elektronikfehler ist was anderes als eine kaputte Netzsicherung durch einen explodierten Entstörkondensator. Was zwar theatralisch mit Knall, Rauch und Gestank passiert, aber harmlos und leicht zu beheben ist. In Deidesheim meine ich, habe ich mindestens zwei von den Projektoren angeboten gesehen. Ich habe mich aber nicht nach den Preisen informiert. Auch Habusch hatte einen Stand.
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Canon Scoopic (original) - CLA & Reparatur Belichtungsmesser
Theseus antwortete auf Leander's Thema in Schmalfilm
Die Frage wäre, ob es nicht einen leichter beschaffbaren Ersatztyp gibt. Den AD136 könnte man in der Beziehung prüfen. -
Zum Testen kannst du ein Stück SW-Schwarzfilm in die Bleiche tunken. Er muss in kurzer Zeit (ein, zwei Minuten) die Schwärze verlieren und milchig durchscheinend werden. Für Entwicklungstests hatte vor kurzem noch deutlich ältere als deine Bleiche erfolgreich benutzt.
