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Hier die Norm: http://www.meinepatenkinder.de/s8_daten-Dateien/s8_daten.html 7,95mm wäre genau inerhalb der 7,97+/-0,03mm. 8,05 minimal darüber. Meine Erfahrung ist, dass manche Kameras und Projektoren toleranter als andere sind. Mein Elmo SP zieht auch 8,2mm breiten Super8-Film bei einwandfreiem Bildstand durch. Im Braun FP7 kann er unter Zerschnitzeln der Perforation stecken bleiben. Die Agfa Movexoom-Kameras sind ziemlich tolerant, was fehlerhaften Film anbegeht. Zurück zum Orwofilm: Der rote Farbstoff bildet sich im Originalprozess erst richtig im Bleichbad aus rotem Blutlaugensalz. Mit E6-Bleichfix bleibt das Ergebnis auch mit original Farbentwickler farbstichig blass. Es könnte sich lohnen das andere Bleichbad statt des E6-Bleichfix auszuprobieren. Ich habe es selber noch nicht probiert.
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Ansonsten bekommt man Super8-Betrachter fast nachgeworfen. Für ca. 10Euro solltest du zu einem funktionierenden Betrachter kommen können. Manchmal gibt es die sogar bei Ebay-Kleinanzeigen oder Flohmarkt quasi geschenkt. Ansonsten wäre ein Projektor vielleicht empfehlenswert. Den könntest du nach Abschluss deiner Aktion +/- für den Kaufpreis weiter geben. Um was für Filme handelt es sich (Stumm/Ton), privat oder Spielfilm, usw.? Danach könnte man überlegen, welches Vorgehen sich am meisten lohnt. Bei Film kann man schon einiges erkennen, wenn etwas abwickelt und dann die Bildchen mit einer guten Lupe gegens Licht betrachtet.
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Bei van Eck ist ein Foto des geöffneten Projektors (Link s. o.), wo man gut auf die Netzbuchse zoomen kann. Deshalb habe ich ja den Verdacht, um welche Buchse es sich handeln könnte und ein Umbau möglich seien könnte. Außerdem sieht man an dem Kabel in seiner Teileliste, was leider vergriffen ist, dass es offenbar das gleiche wie das von mir gemessene ist. Da es auch bei dem Projektor, dessen Stecker ich nachgemessen habe, aufgeführt ist. Da ich den Projektor nur von den Fotos kenne, wird wohl letztlich Wolfgang (@worios) um vergleichen und selber nachmessen nicht herumkommen. Bei vielen Angeboten von Kaltgerätebuchsen Im Netz gibt es Einbauskizzen mit genauen Maßen, so dass man vorher abklären kann, ob es eine passende gibt.
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Ich habe gerade einen der alten Stecker nachgemessen. Der Stecker ist wesentlich größer als C9. Er ist auf einen Kaltgerätestecker gelegt, sogar etwas ausladender. Maße sind ca 24mm x 16mm. Ich meinte mit genormt, dass nicht nur die Steckermaße, sondern auch die Bohrungsabstände und Einbaumaße der Buchsen nicht völlig willkührlich sind.
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Wie oben gesagt schaue, ob die Größen passen. Das Format der Buchsen ist durchaus genormt. Bei dem besagten Projektor von Braun war es fast Plug-and-Play, da Abstand der Schrauben und auch die Gehäuseöffnung zwischen alter Buchse und neuer Kaltgerätebuchse identisch waren. Die Buchse bei van Eck sieht der bei Braun sehr ähnlich. Beachten muss man, dass bei den alten Buchsen die Außenwand die Erdung bildet, während bei Kaltgerätesteckern das der dritte Pin ist.
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Vergleiche mal die Größe mit einem normalen Kaltgerätekabel z.B. vom PC. Bei einem alten Braun Diaprojektor passte inkl. Bohrungen ganz genau anstelle des unüblichen 2-Pol-Anschluss eine heutige Kaltgerätebuchse aus dem Elektronikladen. Ich musste nur die alte Buchse abschrauben, die Kabel ablöten, neue Buchse anlöten und anschrauben. Schon hatte ich mehr als genug Kabel aus meinem Fundus zur Auswahl. Manchmal kann man statt einer langwierigen Kabelsuche auch die Buchse am Gerät ersetzen. Leider kann ich mangels eigenem Projektor nur von den Fotos ganz unten ausgehen: https://van-eck.net/en/spare-part-finder/?cat=film&merk=118&type=Prasident Automatic
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Die Family war bei Agfa der Sargnagel für das Kamerawerks in München. Das Super8-Polaroid-System hat ziemlich entscheidend zum Ende von Eumig beigetragen. Auch in dieser traurigen Beziehung sind beide Systeme in gewisser Weise vergleichbar. Zurück zur Naida: Ich finde die Reklame mit der Familie legt Assoziationen an die Family nahe.
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- doppelacht
- 8mm camera
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Entweder die Ratsche brechen. Oft funktioniert sie danach noch ausreichend. Oder man klebt unten das Transportrad ab, so dass nur der Greifer den Film weiterschiebt. Man kann dann einige Sekunden filmen, zumindest mit einer Kamera, die überblenden kann. Bei Stumm-Kassetten funktioniert das ganz gut. Bei Sound weiß ich es nicht.
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Was könnte man wohl aus dem Film herausholen, wenn man Friedemanns A71-Rezept statt Rodinal benutzen würde? Interessant fände ich, ob man die 200ft Kassetten nachfüllen könnte. Eine angebrochene habe ich.
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Um diese extrem kurzen Zeiten zu vermeiden, kann es sinnvoll sein, mit der Temperatur auf 15-16°C runterzugehen. Da bin ich aber noch dran.
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Ich würde den Graukeil in ein Kompendium vor das Objektiv setzen und das dann gegen eine helle,flächige Lichtquelle richten. Kontaktabzug wie bei Plan- oder Mittelformatfilmen geht leider nicht. Es geht darum, dass man einen definierten Kontrastumfang im Bild hat. Anschließend entwickelt man durch Abknicken Stück für Stück den Film. Ich nehme dazu einen 3-fach Timer (gab es mal bei Aldi). Der Timer wird mit eintauchen gestartet, nach dem ersten Piepen (meist 2min) wird der Film zum nächten Knick eingetaucht, nach dem nächsten wieder weiter und danach eine Mindestzeit (z.B. 5min) weiter entwickelt. So habe ich eine Entwicklungszeitenreihe 5, 7, 9min. Bewegen des Films nicht vergessen. Als mittlere Zeit nehme ich die geschätzte Zeit. So habe ich etwas länger und etwas kürzer.
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Genau das. So kann man relativ schnell eine Entwicklungszeit herausbekommen. Sinnvoll ist ein einheitliches Motiv zu nehmen. Ich gehe dazu immer vor die Türe und filme die Straße mit Sonne im Rücken. Dann habe ich graue Straße Laub, Spitzlichter auf Autos, Himmel, weiße Hauswand und dunkle Dächer. Besser wäre natürlich ein Blendenreihen-Durchlichttestkeil. Dafür war ich aber bislang zu geizig.
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Richard Tuohy Chromaflex-Verfahren, ein Rätsel für die Chemiker
Theseus antwortete auf Rolando's Thema in Schmalfilm
Ist der Umkehr-Farbentwickler E6? Vom 3Bad oder 6Bad-Prozess? Der 3Bad Farbentwickler enthält einen Schleierzusatz, so dass die Zwischenbelichtung nach der Erstentwicklung entfallen kann. Außerdem enthält er den für E6 korrekten Farbentwickler CD3. C41 enthält CD4, so dass sich die Farbstoffe nicht ganz richtig bilden, was Farbstiche und zusammen mit der weicheren Abstimmung des C41-Entwicklers die helleren Ränder verursachen kann. Negative Bilder bekommst du nur, wenn du auf die Erstentwicklung verzichtest. Bei 3Bad E6 kann man nicht auf die Erstentwicklung verzichten, weil sonst das Schleiermittel für Schwarzfilm sorgen würde. -
Bedienungsanleitung: https://manuall.de/bauer-t21-projektor/ Wollte ich auch schreiben, dass bestimmt das Vario (Zoom)-Objektiv des Projektors verstellt ist.
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Für den ersten Anhaltspunkt nimm eine gutmütige Szene (Graukeil-Testdia wäre optimal), und filme sie einige Sekunden. Zur Markierung kann man den Film aus dem Filmfenster ziehen und knicken, ein winziges Stück Isolierband aufkleben oder eine winzige Kerbe mit der Nagelschere einschneiden. Dieses Stück entwickelst du in dem du es nach und nach in Entwickler schiebst (Abschnitte durch Knicken markieren). So hast du mit minimalem Filmverbrauch und wenig Aufwand eine Zeitenreihe, wo du dir die beste Zeit aussuchen kannst. Z.B. Vemutete Entwicklungszeit 7min.. Zeitenreihe 9, 7, 5min. Film wird 2x nach 2min. weiter eingetaucht. Danach wird 5min weiter entwickelt.
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Selbst C&A hatte vor ca. 3 Jahren T-Shirts mit Canon 814 im Programm. Hatte auch schon einen jungen Mann bei einem Straßenfest mit einer Super8-Kamera auf dem T-Shirt getroffen. Da mussten unbedingt noch ein paar Fotos mit meiner Super8-Kamera gemacht werden. -> Also eindeutig: Es macht Spaß!!!
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Stelle die Frage doch in einem neuen Thread. Das ist übersichtlicher als hier den Thread mit einer neuen Frage zu kapern.
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Siehe S13f (BEEINFLUSSUNG DER FARBBALANCE): https://www.digitaltruth.com/products/tetenal_tech/Tetenal-Colortec-E6-3-Bath-Kit-2.5L-Instructions.pdf Bei einem Blau-Mangenta-Stich würde eine Zugabe von NaOH-Lösung den Stich noch verstärken. Allgemein sorgt eine Erhöhung des pH-Werts dafür, dass der Entwickler mehr die Oberfläche entwickelt. Bei Verringerung des pH-Wertes wirkt er mehr in die Tiefe.
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Genau das. Pullen geht bei E6 relativ schlecht. Es ist eine gewisse Zeit nötig, bis der Entwickler in die Tiefe der Schichten wirkt. Bei einer zu kurzen Erstentwicklung wird die Gelb-empfindliche, blau bildende unterste Schicht nicht richtig erreicht. Das ergibt einen blauen Schleier über dem Bild. Das war zumindest das Ergebnis von meinem Test mit dem als Agfa Ct Precisa verkauften Fuji-Film. Zumehmende FD-Zeit wirkt als ob ein bläulicher Vorhang zunehmend weggezogen wird, bis ab einer bestimmten Mindestzeit das Dia plötzlich brilliant wird.
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Genau so meine Erfahrung. Ich klappe so schnell wie möglich die Klebepresse zu und dann schraube ich den Kit zu. Ich benutze auch den Orwo-Vorspann. Der ist wirklich nicht ganz einfach zu verkleben. Selbst mit Übung brauche ich manchmal einen zweiten Versuch. Man muss auch mit der Schichtseite aufpassen. Die erkennt man nicht so eindeutig wie bei normalem Film. Klebt man die Schichtseite, ohne ausreichend die Schicht zu entfernen (schleifen, Filmhobel), dann klebt der Film nicht richtig
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Ich glaube, es geht um Entwicklungszeiten an die man sich halten kann. Also z.B. wie viele Minuten in D76, damit man ein ordentliches Negativ bekommt.
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Den Fomapan kann man durchaus ein wenig pushen. Ich glaube, das A71-Umkehrrezept landet eh eher bei 200 als bei 100ASA. Man muss ja nicht bei einer Kamera das Leben lang bleiben. Solange die Kamera kein kompletter Reinfall ist, der einem die Lust für immer vermiest, ist doch alles gut. Ich finde für den Start eine getestete Kamera richtig.
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Vielleicht liegt es auch an Corona. Die Leute sitzen gelangweilt zu Hause, haben Zeit Ebay zu durchforsten. Die Canon Kameras gibt es öfters auch auf Flohmärkten, dort meist im Bereich 5-10Euro. Zusätzlich hat man den Vorteil, dass man mal durchschauen kann. Gut ist Batterien mitzunehmen, so dass man zumindest testen kann, ob die Motoren laufen. Also nur Geduld bis das Wetter wieder schöner ist und Corona wieder Flohmärkte zulässt. Optimal wäre natürlich auch die Filmbörse in Deidesheim um die Ausstattung zusammenzusuchen. Ich fürchte nur, dass Corona die Börse dieses Jahr wieder verhindern wird.
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Wenn du die Bauer wirklich günstig bekommst, dann nimm sie ruhig. Den TriX sollte sie vernünftig belichten können. Wenn Super8 zum neuen Hobby wird, dann gesellen sich bestimmt im Laufe der Zeit noch weitere Kameras dazu. Die meisten hier haben mehrere Kameras in Gebrauch. Jede hat ihre Spezialitäten (, Macken und manchmal auch Teildefekte), sodass sie je nach Anlass benutzt werden. Der TriX ist ein normaler SW-Film. Den kannst du mit ganz normaler SW-Foto-Chemie zum Negativ entwickeln.