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Geschrieben

Hallo in die Runde -mich wundert schon, was fĂŒr ein Hype um neues Filmmaterial bzw die Kodak-Kamera gemacht wird.

Der Interessentenkreis hierfĂŒr dĂŒrfte kaum die Produktionskosten decken.

Viel interessanter, wichtiger  und vielleicht auch lukrativer erscheint mir ein einfach konstruierter moderner Filmprojektor, mit dem die vielleicht in vielen Haushalten noch schlummernden SchÀtzchen projiziert werden könnten -ich finde, dass dies zumindest Kodak seinen Jahrzehnte treuen Super8-Konsumenten schuldig ist.

Die alten Fotoalben aus dem 19. Jhdt. können wir noch betrachten ... die beweglichen SchÀtzchen sollen vergammeln oder -von wenigen- digitalisiert werden -das haben diese Werke, mögen sie auch laienhaft entstanden sein,  als "Kulturgut" nicht verdient.

 

Ernst

 

 

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Geschrieben

Vorhandene reparieren. Neu konstruieren wird das niemals jemand, warum auch? Die letzten Projektoren waren schon in cad/cam konstruiert und gefertigt, hier gibt es kaum Verbesserungen. Wirtschaftlich wird sowas auch nicht sein, selbst der Beaulieu war nicht kostendeckend im Verkauf. 

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Geschrieben

Es gibt so unendlich viele Projektoren da draußen, die im Nu wieder flott gemacht sind... wozu da ein neuer? Den wĂŒrde doch kein Mensch bezahlen. Youtube kostet nichts und hat viel höhere Zuschauerzahlen. Alte Amateurfilme "as is"  interessieren die wenigsten. Daher findet man sie auch stĂ€ndig auf Ebay oder FlohmĂ€rkten. 

 

Das mag traurig stimmen, ist aber leider RealitÀt. :/

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Geschrieben

zu 291206

Dass es alte Projektoren zu Hauf gibt, ist korrekt -nur zeigt die Praxis, dass sie hĂ€ufig defekt sind und keine Fachleute ausreichend fĂŒr Reparatur zur VerfĂŒgung stehen bzw jene hochpreisig ist.

Es ging  mir nicht um Youtube-Zuschauer sondern um die Angehörigen der (hÀufig schon  verstorbenen) Super8-Filmer selbst, die ihrer filmischen Erinnerungen an Kindheit uvm  durch das Fehlen einer Projektionsquelle schamlos beraubt wurden -Àhnlich einem Festplattencrash.

Neu zu konstruieren ist da auch nicht viel -das System ist ja bekannt und ein einfacher Stummfilmprojektor -retrogestylt aus popfarbenem Kunststoff- reicht fĂŒr diese BedĂŒrfnisse völlig aus und dĂŒrfte schon "abgehen"  !

 

Ernst

 

 

 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 40 Minuten schrieb Ernst Wiegand:

Dass es alte Projektoren zu Hauf gibt, ist korrekt -nur zeigt die Praxis, dass sie hĂ€ufig defekt sind und keine Fachleute ausreichend fĂŒr Reparatur zur

VerfĂŒgung stehen bzw jene hochpreisig ist. Retrogestylt aus popfarbenem Kunststoff reicht fĂŒr diese BedĂŒrfnisse völlig aus und dĂŒrfte schon "abgehen"

 

Ich verstehe total was du meinst, das wĂ€re eine echte MarktlĂŒcke ohne eine neue Produktion anzukurbeln ...

Retrogestylte, mit Airbrush Motiven versehene, alte Projektoren wieder flott machen und Reperaturservice anbieten

Preise können an die KundenwĂŒnsche angepasst werden, einfache GerĂ€te mit einfachen Motiven und Designer Modelle

 

RCamCol.jpg.6e300506ee0a52fe0076997d547a79f9.jpg

 

Bearbeitet von Olaf S8 (Änderungen anzeigen)
Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb Ernst Wiegand:

Viel interessanter, wichtiger  und vielleicht auch lukrativer erscheint mir ein einfach konstruierter moderner Filmprojektor, mit dem die vielleicht in vielen Haushalten noch schlummernden SchÀtzchen projiziert werden könnten -ich finde, dass dies zumindest Kodak seinen Jahrzehnte treuen Super8-Konsumenten schuldig ist.

 

Ich erlebe eigentlich nur, dass es Interessenten fĂŒr Digitalisierungen gibt. Kaum einer will projezieren. Die erste Frage beim Anblick einer Filmspule oder auch nur der laufenden Kamera ist immer, wie gibt es das digital. Die Industrie bekommt noch nicht mal einen anstĂ€ndigen Scanner hin. Stattdessen gibt es nur Primitivscanner mit 5MP-Webcam-Technik aus der 29Euro Diascanner-Schublade zu im VerhĂ€ltnis zum gebotenen Mondpreisen. Wer soll da einen preislich attraktiven, ungleich komplizierteren Projektor.in noch viel kleineren StĂŒckzahlen als die Scanner produzieren?

 

Wer kauft fĂŒr sagen wir mal 1000Euro einen neuen Primitiv-Projektor, wenn er fĂŒr das gleiche Geld einen komplett ĂŒberholten alten Super8-Projektor aus dem Luxus-Segment bekommt. Die fehlenden Fachleute zur Wartung liegen ja auch an fehlender Nachfrage. Einen einfachen Stummprojektor bekommt ein halbwegs versierter Bastler auch selber gewartet, den braucht keiner in neu. Eine MarktlĂŒcke könnte höchstens die Aufbereitung alter Projektoren fĂŒr die Nicht-Bastler Ă€hnlich der Ronda-Cam sein.

Ein neuer Projektor mĂŒsste Features bieten, die es vor 35Jahren noch nicht gab. Die Kodak-Kamera wartet mit solchen Features auf. Da fĂ€llt es nicht so ins Gewicht, dass sie einiges nicht kann, was damals selbstverstĂ€ndlich war.

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Geschrieben (bearbeitet)

Dazu ein Zitat des Beitrags #181690  von mir aus dem Jahre 2013 :10_wink:

 

Dazu passt ein Gedanke, der mich schon lÀnger beschÀftigt:

 

Meine These:

 

Das Beste, was dem Hobby Schmalfilm - in der ganzen Breite vom "Super 8 - Lomographen" bis zum "fast-Profi" - passieren könnte, wĂ€re meiner Meinung nach ein guter Filmscanner (speziell fĂŒr S8 Filme, also passgenau auf das Format und mit Vorschub etc.) oder besser noch: Ein KombigerĂ€t aus Projektor und Filmscanner.

 

Das Ganze in ordentlicher StĂŒckzahl produziert und einfach zu bekommen (FotofachgeschĂ€ft, Conrad Electronic, Mediamarkt etc.), denn S8 Filme gibt es noch in sehr vielen Haushalten, da warten sehr viele Spulen aufs wiederentdeckt werden durch die Folgegeneration. Illusorisch? Glaube ich nicht, wenn man mal bedenkt, was sich auf dem Film-/Diascanner-Markt tut.

Da gibt es viele, viele GerÀte ab 40 Euro (Tchibo) bis open end.

 

Ich glaube, dass erst durch so ein Angebot das Interesse erzeugt werden kann, das dann dazu fĂŒhrt, dass sich eine nennenswerte Menge an Leuten ĂŒberhaupt mit der Materie beschĂ€ftigt und "hĂ€ngenbleibt", etwa so:

 

Alte Filmspulen von Papa/Opa -> Angebot, wodurch JEDER das existierende Material wieder einfach und komfortabel betrachten und in die digitale Welt ĂŒberfĂŒhren kann (Analogie Negativ-/Diascanner) -> Weckt Interesse am Format -> erzeugt Faszination -> Wunsch selbst zu filmen.

 

Also im Ergebnis:

Ich denke, dass zunĂ€chst ein moderner, neuer, ĂŒberall zugĂ€nglicher Projektor/Scanner wichtiger wĂ€re als eine neue Kamera, um die Verbreitung des Hobbies zu vergrĂ¶ĂŸern bzw. beizubehalten.

 

Was denkt Ihr?

 

 

Bearbeitet von S8_Fan (Änderungen anzeigen)
Geschrieben

Nun, wer ist bereit, eine mittlere, 6 - 7 stellige Summe fĂŒr Entwicklung und Prototypenfertigung auszugeben? Wer sagts der Bank, dass der Markt Weltweit vielleicht 10.000 GerĂ€te sein werden? Wer trĂ€gt die Kosten fĂŒr eine (Auftrags-) Serienfertigung? Der "neue" Projektor kostet dann, selbst wenn er in einem Billiglohnland gefertigt werden wĂŒrde, mindestens 5000,- pro StĂŒck versteht sich. Wer Kauft?

 

PS: Es gibt sie noch neu - in Italien, mit Xenon und 1200m SpulenkapazitÀt. Preis: 6500,- Euro, Standardmodell - im Vergleich, ein portabler 35mm Projektor der Firma des Schwagers des Herstellers kostet Neu 2000,- 

Geschrieben (bearbeitet)

Ja, ist ja richtig, was Du schreibst - aber man wird ja noch trĂ€umen dĂŒrfen ;-)

Interessanterweise kamen ja zwischenzeitlich sogar zwei S8-Scanner auf den Markt:

Der Reflecta Super 8 Scanner und das GerÀt von Somikon.

Allein, ich hĂ€tte mir statt zwei mal (Sorry) Pfusch einmal etwas Ordentliches gewĂŒnscht.

Beim Preis wÀre aus meiner Sicht bei knapp 2000 Euro schon so eine Grenze erreicht, ab der sich der Kreis der Kunden drastisch verringert (mich eingeschlossen).

Aber ich denke schon, dass man heutzutage in dieser Preislage etwas zustande bringen könnte - wenn man will.

Man könnte das Objektiv ja ausnehmen und das GerĂ€t so bauen, dass es die Benutzung von unterschiedlichen Gebrauchtobjektiven erlaubt (geschickt ausgelegte Schnittstelle und verschiedene Adapter fĂŒr die Objektive von Bauer, Eumig etc.).

Und bevor jetzt Einer kommt, dann solle ich das doch machen:

Ja, Du hast Recht ;-)

(WĂŒrde ich auch gerne, wenn ich die Zeit, das Geld, ausreichende Expertise und entsprechende Kontakte hĂ€tte ...)

Bearbeitet von S8_Fan (Änderungen anzeigen)
Geschrieben

Schrittmotor, LED-Lampe und mp3-Player, Fertig! Möglichst viele bereits vorhandende Standardteile verwenden. 8mm-Umlenkrollen braucht man z.B. nicht mehr fertigen, die gibt es auch in vielen anderen Maschinen. Der Beaulieu 708 war maßlos ĂŒberteuerter "Schrott". HĂ€tte man ihn billiger angeboten, hĂ€tte man womöglich höhere StĂŒckzahlen verkauft und hĂ€tte so wohl eher die Kisten decken können.

 

Der Markt fĂŒr 8mm-Projektoren (S8/N8) ist weltweit jedoch wesentlich kleiner als 10.000 StĂŒck. Je nach AusfĂŒhrung. Fertigungs und Montage dĂŒrfte der Preis auch deutlich unter 5000 € liegen, wenn der Projektor aus möglichst vielen bereits verfĂŒgbaren und zeitgemĂ€ĂŸen, o. g. Teilen besteht, also keine komplette mechanische Neuanfertigung aus Italien darstellt.

 

Schade, dass ich nirgends mehr die Neuanfertigung aus Messing des Greiferantriebs fĂŒr den Beaulieu 708 erwerben kann. Ich persönlich brauche keinen neuen Super8-Projektor. Durch Full HD und 4k-Projektion ist man eigentlich nur noch mit 16-/35mm-Film gut beraten. Super8 ist gegenĂŒber HD einfach nicht mehr scharf und auflösend genug. Super8 ist auch nicht mehr bezahlbar. Bei 16mm und 35mm gibt es viele preiswerte bis kostenlose RestbestĂ€nde aus dem TiefkĂŒhllager.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb F. Wachsmuth:

Und welche Vorteile hÀtte die LED-Lampe?

 

vll. kann man mit recht billiger Elektronik viel Mechanik und den UV sparen

Geschrieben

Das Thema Schrittmotor hatten wir vor 12 Jahren hier schon mal. Da haben "die, die es wissen mĂŒssen" (Gruß an M.) ausfĂŒhrlich dargelegt, dass sowas deutlich teurer kommt als ein mechanisches Laufwerk. Die Idee an sich ist ja nicht schlecht, aber der Motor allein, der die Schaltschritte ausfĂŒhrt kostet beim Hersteller lt. Liste 800,- Euro...

Geschrieben
vor 10 Stunden schrieb Martin Rowek:

Der Beaulieu 708 war maßlos ĂŒberteuerter "Schrott".

Super8 ist gegenĂŒber HD einfach nicht mehr scharf und auflösend genug. Super8 ist auch nicht mehr bezahlbar.

Bei 16mm und 35mm gibt es viele preiswerte bis kostenlose RestbestĂ€nde aus dem TiefkĂŒhllager.

 

Ich hatte einmal einen nagelneuen Beaulieu 708 - stimme zu bei dem ĂŒberteuertem Preis - war total unzufrieden mit dem Projektor

Gut war das direkte einfĂ€deln des Films und deren Entnahme an jeder Stelle - leise war er allerdings nicht - beim RĂŒckwĂ€rtslauf den

ich besonders fĂŒr die Vertonung brauchte, hat er die Perforation beschĂ€digt, da er das nicht sauber ausfĂŒhren konnte - VertriebshĂ€ndler

hat das nicht beseitigen können und einen Aufstand mit der RĂŒckgabe gemacht, zu guter letzt gegen ein anders Modell tauchen können

 

Die SchĂ€rfe kommt natĂŒrlich nicht an HD heran - das ist aber auch nicht das was Super 8 ausmacht - eher schon die gesunde UnschĂ€rfe

Also das feine Korn das dem Film eine ganz eigene Lebendigkeit verleiht und keine statische SchÀrfe abbildet und die leuchtenden Farben

Der Preis ist aber aus meiner Sicht wirklich in einen Berreich gewandert, der selbst bei massivem schönreden nicht mehr vertretbar ist ...

 

16mm Material mag noch eher zu bekommen sein aber ohne Selbstentwicklung sprengt das noch mehr den Rahmen des bezahlbaren

Der Preis fĂŒr die Entwicklung hat sich verdoppelt, bis zu dieser Preiserhöhung hat es sich noch halbwegs gerechnet, jetzt nicht mehr

Geschrieben

@Pentacon hat verstanden, worauf ich hinaus wolte.

@ Friedemann, warum ist ein Schrittmotor ungĂŒnstig?

 

Ich bevorzuge eigentlich lieber Mechanik, aber die Frage ist, wer baut denn heute noch Greifersysteme fĂŒr Super8 in kleiner Serie zu einem akzeptablen Preis. Da kommt dann nur wieder so eine KrĂŒcke raus wie beim Beaulieu 708. Oder man bezieht sich auf die neuen Messing-Greiferschaltwerke fĂŒr Beaulieu. Scheint aber eine Kleinstserie gewesen zu sein.

Geschrieben

Einen Schrittmotor, der (bei DreiflĂŒgelblende mit 50% Hellsektoren) binnen weniger als 1/100 Sekunde anlaufen, abbremsen und korrekt stellen kann, zeig mir mal. Am besten dann auch noch prĂ€zise genug fĂŒr eine Art Bildstand. :)

 

Mal ganz Abgesehen vom grauenvollen GerÀusch: ich bezweifle, dass der erhÀltlich oder auch nur bezahlbar ist. 

 

Dann lieber einen einfachen SchlÀger. Der funktioniert ja sogar mit Lego-PrÀzision. 

Geschrieben

Wir brauchen den Kinematografen wirklich nicht neu zu erfinden. Die elektrisch-elektronische Welt von heute hat offensichtlich keine Begriffe von Mechanik. Wie Friedemann sagt, ist der Ansatz mit Schrittmotor falsch, und zwar weil die zu beschleunigenden und zu verlangsamenden Massen zu groß sind. Ein Greiferrahmen oder ein halt nĂ€her beim Film angetriebener Greifer kann recht leicht gehalten werden. DurchgĂ€ngig gleichbleibender Antrieb, am besten von einer Asynchronmaschine, ist der richtige Weg, wenn’s beim Preis auch noch stimmen soll.

Geschrieben (bearbeitet)
Am 9.1.2013 um 20:27 schrieb S8_Fan:

Das Beste, was dem Hobby Schmalfilm - in der ganzen Breite vom "Super 8 - Lomographen" bis zum "fast-Profi" - passieren könnte, wĂ€re meiner Meinung nach ein guter Filmscanner (speziell fĂŒr S8 Filme, also passgenau auf das Format und mit Vorschub etc.) oder besser noch: Ein KombigerĂ€t aus Projektor und Filmscanner.

 

Ich sehe auch den Bedarf des guten Filmscanners. Die moderne Variante des Projektors wĂ€re ein echtzeitfĂ€higer-Scanner, der das Bild auf HD-Fernseher oder Beamer ausgeben könnte. Im Endeffekt ein GerĂ€t wie weiland der Nordmende Colorvision CCS. Heute mĂŒsste das GerĂ€t freilich HDMI- und USB-Anschluss haben. Wie das Nordmende-GerĂ€t könnte man den mechanischen Aufwand mit einem konstanten Filmantrieb ohne Greiferwerk klein halten. Damals war es ein Flying-Spot-Abtaster, heute wĂŒrde man einen Zeilen-Sensor wĂ€hlen. Der wĂ€re wegen der nötigen hohen Auslesegeschwindigkeit vermutlich das teuerste am GerĂ€t.

 

 

Bearbeitet von Theseus (Änderungen anzeigen)
Geschrieben

Oh, ich wusste nicht, dass es einen nicht ch funktionierenden anordnendes CCS gibt. <3

Ja, kontinuierlicher Antrieb und Zeilenkamera wĂ€hren der richtige Ansatz. Synchronisation ĂŒber Laser am Perfoloch oder Gabellichtschranken mit Quadraturdecoder. Daan MĂŒller hatte einen seiner HM73 so ausgestattet, die QualitĂ€t war bestechend. Aber eben gut vierstelliger Preis. 

Geschrieben

 

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Ok, Schrittmotor entfĂ€llt. Wie sieht es hiermit aus. Stammt aus dem 3D-Drucker, der sogar so druckt, dass dieses Kegelmalteserkreuzgetriebe-Modell bereits montiert ist. Aus cnc-gefrĂ€stem Metall dĂŒrfte es jedoch zu teuer werden. Ich schlage daher ein einfaches Schaltwerk vor, wie es einst die GebrĂŒder Skladanowsky im Bioskop verwendet haben. Weiterhin muss ein Projektor konstruiert und die Kosten kalkuliert werden. Und dann wird er via Crowdfounding finanziert. Hier sieht man dann, wieviele Interessenten zusammenkommen und wenn zu wenig Interessenten vorhanden sind, wird das Projekt Projektor erst garnicht produziert.

Geschrieben

Im Ernst jetzt?

Geh doch mal von der Kreuzgetriebe-Idee weg, die bringt bei einem Kleinfilmformat wie Super 8 gar nichts, das war schon bei 16mm Grenzwertig, da war die Lytax-Schaltwalze um einiges besser und auch LichtstÀrker.

Ein Film hat Perforationslöcher, die sollte man auch zum Transport nutzen, warum ein Schlagschaltwerk, das ruiniert auf Dauer nur den Film, die Auflagekanten sind bei S8 einfach viel zu schmal, die punktuelle Belastung geht sehr auf das Material. Es wĂ€re vielleicht noch eine Überlegung wert, den Schaltschuh des Siemens-Standard zu nutzen, das ist eine Kombination aus Greifer und Schlegel, sehr interessant und auch tolerant gegenĂŒber PerforationsschĂ€den, geht aber nur bei einem Stummen Projektor, da diese Konstruktion eine recht große untere Schlaufe benötigt.

Geschrieben
vor 12 Stunden schrieb F. Wachsmuth:

Einen Schrittmotor, der (bei DreiflĂŒgelblende mit 50% Hellsektoren) binnen weniger als 1/100 Sekunde anlaufen, abbremsen und korrekt stellen kann, zeig mir mal. Am besten dann auch noch prĂ€zise genug fĂŒr eine Art Bildstand. :)

 

Mal ganz Abgesehen vom grauenvollen GerÀusch: ich bezweifle, dass der erhÀltlich oder auch nur bezahlbar ist. 

 

Dann lieber einen einfachen SchlÀger. Der funktioniert ja sogar mit Lego-PrÀzision. 

Naja, ich denke Martin dachte an die Übertragung dessen, was im Kinorprojektorenbereich schon geschehen ist, der Ersatz des Malterkreuzgetriebs durch den Schaltrollenantrieb, was nichts anderes ist, als ein Schrittmotor.

Chris hat ja eine Àltere Diskussion zum Thema erwÀhnt.

Ich bin durchaus der Meinung, daß das auch fĂŒr Super8 lösbar wĂ€re.... - aber wozu? (Von der Frage nach GerĂ€usch, GrĂ¶ĂŸe etc. ganz abgesehen)

@Martin Rowek

wie Du schon geschrieben hast, liegt der Markt fĂŒr S8 Projektoren bei weniger als 10000 (N8 dĂŒrfte völlig vernachlĂ€ssigbar sein), da lohnt sich auf gar keinen Fall die Neuentwicklung so eines GerĂ€tes auf der Basis einer bislang in diesem Bereich unbekannten Technologie.

 

Die anderen beiden Dinge wie MP3 Player (bzw. Player fĂŒr verschiedene elektronische Formate)  und LED Lampe sind aber keine schlechten Ideen.

Zum Einen ist die O-Ton-Aufnahme eh' nur noch 2-Band-technisch möglich und daher m.E. bei entsprechender Sync-Möglichkeit auch am Besten im 2-Band-Format abspielbar, und das heutzutage sicher besser elektronisch als mit einem unhandlichen TonbandgerÀt.

Die LED-Lampe hat den großen Vorteil des geringeren Stromverbrauchs, was so einiges an Leistungselektronik spart und den Einsatz vorhandener Versorgungsmodule erlaubt. Da bleibt aber fĂŒr mich die Frage nach gleichmĂ€ĂŸiger Ausleuchtung und Farbwiedergabe zu klĂ€ren.

 

Zu Deinem Preisvorschlag:

Nehmen wir an, daß man 5000 Projektoren absetzen kann, sehe ich einen StĂŒckpreis von <5000€ knapp möglich.

Einfache Rechnung:

Entwicklung eines neuen Projektors wird bei ca. 5-6 Mannjahren liegen (inklusive fertiger Produktionszeichnungen, Leiterplattenlayouts und SW fĂŒr die elektronische und synchrone Tonwiedergabe und der Auswahl geeigneter Lieferanten, vor allem der mechanischen Komponenten). Das ist aber nur dann mit einem so geringen Aufwand möglich, wenn mechanisch so viel wie möglich von Ă€lteren Projektoren abgekupfert wird.

Das wĂ€ren bei heutigen Arbeitskosten in Mitteleuropa und der Annahme eines mittelstĂ€ndigen Betriebes mit konkurrenzfĂ€higen Arbeitsplatz- und Lohnnebenkosten ca. 550.000€

Dazu kĂ€men ca. 100.000 - 200.000 € fĂŒr Prototypen und Werkzeuge und deren Erprobung (wobei ich hier nur mit spanend bearbeiteten Teilen (Metall) rechne und einfachster Kunststoffspritztechnik, da stecken keine teuren Gussformen drin!). Dazu kommen Investitionen fĂŒr die Montage in unbekannter Höhe.

Ich halte das fĂŒr das absolute Minimum, damit muß schon jeder Projektor 150€ fĂŒr die Entwicklungskosten "einspielen". Materialkosten liegen bei den sehr niedrigen StĂŒckzahlen mit Sicherheit bei 1000 - 2000€, Montage- und PrĂŒfkosten von ca. 5h/GerĂ€t = ca. 250€ sowie anteilige Logistik, Lagerkosten, Abschreibungen, Fremdkapitalzinsen und Garantie- und Nachbearbeitungskosten von vielleicht noch einmal 200-300 € und dann muß noch jemand etwas daran verdienen.Damit kĂ€me so ein GerĂ€t auf ca. 3000 - 4000€

Die gemachten Annahmen sind als eben das gedacht, als Annahmen, ĂŒber die man diskutieren kann.

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