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Wie am besten Titel filmen?


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Ich mach das mal so mal so. Mal vom Monitor, mal vom Papier, mal mit Magnetbuchstaben und mal wird gebastelt oder gepinselt. Mal statisch, mal animiert. Honorieren muss das niemand außer ich selbst. Ich filme nicht um andere zu unterhalten (ich bin ja nicht Julien Bam oder so). Ich filme nur für mich und die Familie allein und da kann ich machen was immer mir gefällt und wozu ich gerade Lust habe. Das schließt das Basteln und Tricksen und Doppelbelichten mit ein. Ab und zu stecken in den Titeln auch familiäre Insider drin, die Außenstehende gar nicht oder falsch verstehen würden. Müssen sie auch gar nicht, da die Filme außer der Familie eh keiner zu sehen bekommt.
Klar haben wir 2020 und wer noch ein Minimum an Verstand besitzt und einigermaßen vernunftbegabt ist, filmt digital. Nur wer ein klein bisschen verrückt ist, tut sich das Analogfilmen an. Und dann kann man auch ein bisschen Zeit aufs Basteln und Frickeln ver(sch)wenden. Wenn man sich schon so eine kleine Verrücktheit gönnt, kann man es auch ganz tun. Mit allem Drum und Dran. Oder eben nicht. Oder eine Mischform. Oder mit Schokosoße. Oder mit Schokostreuseln. Oder mit beidem. Oder pur. Oder mit Vanillesoße. Oder mit Kirsche oben drauf. Oder mit Mandelsplitter. Oder mit Kaffee oder Rotwein. Oder mit allem. Oder mit Hunde... "bällchen". Jeder wie er mag. Eine Kugel pro Saison. Oder zehn pro Woche. Ganz nach Belieben.

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Der Mehrwert entsteht sofort, wenn man Titel handwerklich gestaltet und nicht bloß was flaches ausdruckt.

ich bleibe beim Abfilmen von Ausdrucken. Ich möchte versuchen für ein found-footage-Projekt mit alten K40-Aufnahmen End- und Anfangstitel auf demselben Filmmaterial zu ergänzen, damit man das gan

Wieso macht denn die Herstellung an einem PC keinen Spass? Ich finde, es kommt darauf an für welchen Zweck, wenn der Film für Publikum gedacht ist, dass den Film wegen des Inhalts sieht, nicht weil es

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vor 7 Stunden schrieb k.schreier:

Der Weg ist auch immer Ziel bei unserem Steckenpferd.....

Gaaaanz genau. Die Herstellung des Titels hat einen großen Anteil am Spaß daran.

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vor 7 Stunden schrieb Regular8:

Ich mach das mal so mal so. Mal vom Monitor, mal vom Papier, mal mit Magnetbuchstaben und mal wird gebastelt oder gepinselt. Mal statisch, mal animiert. Honorieren muss das niemand außer ich selbst. Ich filme nicht um andere zu unterhalten (ich bin ja nicht Julien Bam oder so). Ich filme nur für mich und die Familie allein und da kann ich machen was immer mir gefällt und wozu ich gerade Lust habe. Das schließt das Basteln und Tricksen und Doppelbelichten mit ein. Ab und zu stecken in den Titeln auch familiäre Insider drin, die Außenstehende gar nicht oder falsch verstehen würden. Müssen sie auch gar nicht, da die Filme außer der Familie eh keiner zu sehen bekommt.
Klar haben wir 2020 und wer noch ein Minimum an Verstand besitzt und einigermaßen vernunftbegabt ist, filmt digital. Nur wer ein klein bisschen verrückt ist, tut sich das Analogfilmen an. Und dann kann man auch ein bisschen Zeit aufs Basteln und Frickeln ver(sch)wenden. Wenn man sich schon so eine kleine Verrücktheit gönnt, kann man es auch ganz tun....

Sehe ich (fast) alles genauso.

Bis auf die „Insider“. Ich führe meine Filme immer auch dem Freundeskreis vor, etwas mehr „ Allgemeintauglichkeit“ ist daher wichtig. 😎

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vor 6 Stunden schrieb Helge:

Gaaaanz genau. Die Herstellung des Titels hat einen großen Anteil am Spaß daran.

Wieso macht denn die Herstellung an einem PC keinen Spass? Ich finde, es kommt darauf an für welchen Zweck, wenn der Film für Publikum gedacht ist, dass den Film wegen des Inhalts sieht, nicht weil es Schmalfilm ist, macht eich möglichst professioneller Titel schon Sinn. Wenn er für geneigtes hobby Publikum ist, mache ich auch noch ab und an grafische Titel von Hand. Interessant finde ich, wie Titel bewertet werden, die gar keiner gesehen hat. Das schon skuril. 

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Das ist schon eher absurd, was Du da sagst.

Zum einen ist PowerPoint definitiv kein gutes Programm für diesen Zweck, insofern erst recht kein Garant für einen professionellen Titel und das Erstellen am PC mit wirklich professionellen Mitteln auch nicht, es kommt auch hier auf den an, der vor dem PC sitzt. Zum zweiten sind professionelle und gute Titel auch definitiv grafisch erzeugbar und zu guter letzt kommt es sehr auf den Zweck an.

Zu behaupten PPT = professionell und grafisch = gestrig ist Quatsch. Und: die Zuschauer honorieren durchaus aufwendige Titel.

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Du weisst doch gar nicht, was ich für Titel damit erzeuge. Weisse Laufschrift auf schwarzem Grund, oder Überbmendungen lassen sich doch damit viel besser machen als mit der Kamera selbst. Ich habe auch nicht gesagt, dass power point das geignetste Programm für Titel ist. Du weisst auch nicht, welche grafische Befähigung ich habe, auch mit Power point etwas vorzeigbares zu machen. Dinge bitte immer erst werten, wenn man sie gesehen hat. Das wäre vernünftig. 

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vor 14 Stunden schrieb Regular8:

Ich mach das mal so mal so. Mal vom Monitor, mal vom Papier, mal mit Magnetbuchstaben und mal wird gebastelt oder gepinselt. Mal statisch, mal animiert. Honorieren muss das niemand außer ich selbst.

Der Ansicht bin ich auch!  Wenn schon alte Technik, dann darf ruhig auch der Titel mit alten Methoden erzeugt werden.  Soll gar nicht so steril und haargenau werden wie mit einem PC. 

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vor einer Stunde schrieb Freund.Filmsammler:

Du weisst doch gar nicht, was ich für Titel damit erzeuge. Weisse Laufschrift auf schwarzem Grund, oder Überbmendungen lassen sich doch damit viel besser machen als mit der Kamera selbst. Ich habe auch nicht gesagt, dass power point das geignetste Programm für Titel ist. Du weisst auch nicht, welche grafische Befähigung ich habe, auch mit Power point etwas vorzeigbares zu machen. Dinge bitte immer erst werten, wenn man sie gesehen hat. Das wäre vernünftig. 

Ich habe auch von Deinen Fähigkeiten überhaupt nicht gesprochen.

Wenn Du nicht ganz so eilig liest wie Du schreibst, mehr so in Ruhe empfehle ich, dann klappt das 😎

Edited by Helge (see edit history)
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vor 15 Stunden schrieb F. Wachsmuth:

Danke, Bernhard. 
Bei einem Powerpoint-Titel am eigenen Film müsste ich bei jeder Vorführung brechen. 

Man kann die geilsten Sachen machen mit Computer und abfilmen vom Monitor.

Üblicherweise mach ich das ganz simpel mit dem Movie Maker. Das ist viel einfacher, als mit Power Point.

Wie mein bereits vor einiger Zeit gepostetes Beispiel beweist, ist da gar nichts steril oder unfilmisch. Im Gegenteil.

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vor 3 Minuten schrieb mono:

Üblicherweise mach ich das ganz simpel mit dem Movie Maker. Das ist viel einfacher, als mit Power Point.

Wie mein bereits vor einiger Zeit gepostetes Beispiel beweist, ist da gar nichts steril oder unfilmisch. Im Gegenteil.

Da muss ich Dir recht geben - was aber bestimmt auch daran liegt, daß die Titel analog abgefilmt wurden.

Als Digitalvideo sind die Aufnahmen bestimmt viel steriler...

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vor 7 Stunden schrieb Helge:

Sehe ich (fast) alles genauso.

Bis auf die „Insider“. Ich führe meine Filme immer auch dem Freundeskreis vor, etwas mehr „ Allgemeintauglichkeit“ ist daher wichtig. 😎

 

Ist doch in Ordnung.

In meinen Filmtiteln kommt ab und an mal etwas vor wie "Silas der Elektroman" obwohl man den 3jährigen Silas gar nichts mit Strom machen sieht, sondern einfach nur auf der Terrasse sieht, wie er intensiv den Gartenschlauchwagen untersucht während andere Kinder im Hintergrund auf dem Trampolin springen. Man fragt sich als Außenstehender dann, was das mit "Elektroman" zu tun hat. Es wird im Film auch nicht weiter erklärt oder darauf Bezug genommen.
Aber jeder aus der Familie (Inklusive Tanten, Onkels, Omas etc.) kennt die Geschichte, wie er eben auch mit 3 Jahren beim wöchentlichen Family Fit Turnen im Winter am Abend in der Sporthalle statt mit den anderen mitzumachen sich immer in den nicht beleuchteten, schattigen Nebenraum (in dem die Matten und die Bälle gelagert werden) verzogen hat, sich in die dunkelste Ecke unter dem Sicherungskasten gesetzt hat und dann hochkonzentriert irgendwelche PingPong Bälle oder Ähnliches um sich herum gelegt hat. Da er dann immer dabei "erwischt" wurde und die Leiterin das so ulkig fand, dass er immer unter dem (für ihn nicht erreichbaren) Sicherungskasten saß, bekam er von ihr den Spitznamen "Elektroman". Seitdem fällt dieser Spitzname immer dann, wenn er irgendetwas hochkonzentriert in sich versunken macht. Auch wenn es nichts mit "Elektro" zu tun hat.

 

Solche running gags fließen bei mir eben auch mal in einen Titel ein, mit dem die Assoziation an diese Geschichte geweckt werden soll. Versteht natürlich nur die Familie.

 

Von dem ursprünglichen Initialereignis, durch das er den Spitznamen "Elektroman" bekommen hat, gibt es leider keine Filmaufnahmen.

Das war nicht möglich.

Die Lichtverhältnisse dort waren so schlecht; selbst die DSLR meinte, sie bräuchte ohne Blitz bei Blende 1.4 und ISO 3200 eine 1/15 und das Ergebnis war immernoch deutlich unterbelichtet. Das wäre auf Laufbildfilm nicht mehr abbildbar gewesen. Auch nicht mit dem Vision3 500T und 230° Hellsektor und 18 fps und F 1.0. Meine einzige funktionierende S8-Kamera (damals) hatte nur ein 1.8er Objektiv und ca. 180° Hellsektor und ich filme mit 24 fps (also ca. 1/50s). Ob es ca. 2010 den V3 500T in Super8 schon gab, ist mir auch nicht mehr geläufig. Selbst wenn; meine damalige Kamera erkannte nur 40/160.

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vor 14 Minuten schrieb Helge:

Elektromann war doch ein Baukasten von Kosmos.

Hatte ich nach dem Chemikus und vor dem Radiomann.

War bei mir ganz ähnlich. Zuerst Elektromann und dann Radiomann ("Vom Gebirg zum Ozean, alles hört der Radiomann")

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vor 1 Stunde schrieb k.schreier:

Da muss ich an den Radioactive-Man bei den Simpson denken...

 

Ich vermute, den hatte die Leiterin dieser Family-Fit-Turngruppe auch im Sinn als sie ihm diesen Spitznamen gab. 😄

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Ich muß mich korrigieren, der Baukasten hieß noch nicht "Chemicus", sondern "All-Chemist". 

Habe noch die Originalanleitung von damals (ich werfe halt nix weg):

 

IMG_1530.thumb.JPG.784fdc4651c60cbde9b9813578cd26bd.JPG

 

Und das war drin:

(Salzsäure und Natronlauge mußte man in der Apotheke in die mitgelieferten Glasflaschen füllen lassen, diese Flüssigkeiten ließen sich nicht sicher im Versand transportieren)

IMG_1531.thumb.JPG.6593e3d9c0ad48a090a0b5a60cd8d7a7.JPG

 

Kaliumdichromat war zumindest in den 60igern nicht drin, dafür aber andere Schweinereien...

 

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Titel sind eine Geschmacksache. Wichtig ist jedoch, dass die Titel in dem Film kein Störelement sind, sondern das Thema aufgreifen, unterstützen. Zum Beispiel der Bond-Film „Thunderball“ hat, wie die meisten Bond-Filme, einen sehr aufwendig gestalteten Titel. In diesem sind die farbigen Silhouetten von „Taucherinnen“ und Tauchern zu sehen, das passt sehr gut zum Film, da er viele Unterwasserszenen enthält. Bei den Bond-Filmen der 80er Jahre hingegen haben die Titel wenig mit den Filmen gemein, quasi ein Mischmasch aus unterschiedlichsten Stilrichtungen.

 

Ich bin kein James Bond Fan!

 

Für uns Schmalfilmer besteht, vor allem im 8mm Bereich, noch ein zusätzliches Problem: Die Entwicklungslabore können nicht mehr Überblendungen machen und auch nicht mehr zwei Filmstreifen übereinander Kopieren. Und zwei Filmstreifen gleichzeitig in der Kamera kopieren, also gleichzeitig drei Filmstreifen durch die Kamera laufen zu lassen, könnte schwierig werden.

 

Warum keine Titel mit dem Chemiebaukasten erstellen? Das ist bestimmt irgendwie möglich!

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vor 19 Minuten schrieb LCB:

Warum keine Titel mit dem Chemiebaukasten erstellen? Das ist bestimmt irgendwie möglich!

Titel auf den Film ätzen.....

Bei 16mm evtl. möglilch... Bei 8mm ist das Einzelbild wohl zu klein.

 

Für "eingeblendete" Schrift im Filmbild:

Bei 16mm gingen von der Größe her auch kleine Letraset-Buchstaben (zumindest für kurze Wörter wie "Ende") - aber die kriegt man ja mittlerweile auch nicht mehr so leicht.

Mini-Schrift auf Klebefolie zigmal ausdrucken und die dann auf die Einzelbilder kleben....72x für 3 Sekunden Ende.....wie gesagt...der Weg ist das Ziel... 

 

Bei Super8-Kameras mit Macro-Funktion bzw. Schärfe ab Frontlinse und stufenloser Focusierung ist folgendes möglich:

Titel auf Transparent-Folie (oder auf Dia!)

Titel direkt vor dem Objektiv platzieren und im Macro-Modus abfilmen, dann auf das Motiv focussieren....der Titel "verschwindet" in der Unschärfe.

 

Habe ich selbst schon vor Jahren mal mit einer Bauer A512 gemacht.

Es gab extra Objektiv-Halter für Titel-Dias. 

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