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Mit alter analoger Bolex Filmkamera korrekt belichten


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Die Paillard-Bolex C 8 hat 170 Grad Öffnung im Verschluß, womit die Belichtungszeit bei Tempo 16 mathematisch 1/33,9 Sekunde ist. Ich würde für 1/35 s ablesen. Wie Ulrich sagt, spielen mehrere Faktore

Die "Bonsai-Bolex" ist jedenfalls im Moment mein Favorit, klein, handlich, liegt klasse in der Hand, leicht, für immer dabei und herrlich manuell. Auch, wenn diese N8-Geräte rein von der Bildfläche un

Nicht ganz falsch. Mit der Blende eine Stufe mehr geschlossen bist du bei 50 ISO. Der Aufdruck entspricht 40 ASA. Ein Graufilter des Faktors 2 halbiert die Empfindlichkeit. Faktor 3 ist schwer zu find

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vor 19 Stunden schrieb Filmtechniker:

Eine TR 8 könnte ich aus dem Fundus aufarbeiten und verkaufen.

Guten Morgen,

 

das hätte ich mal eher wissen müssen. Vielleicht hätte ich dann nicht schon wieder Dummheiten gemacht? Wie wurde das hier noch mal genannt? "Ebay-Gambling", oder so, Schnäppchen, oder Flopp. ? 

Kann mir aber sehr gut vorstellen, dass wir trotzdem ins Geschäft kommen in Puncto Wartung, CLA. Bei so mancher "Ebay-Rarität" wäre es ja auch nach 70 Jahren kein völlig überzogener Luxus. Ich warte bloß noch ein bisschen, bis mehrere Gehäuse zusammen sind, damit sich das lohnt. In welchem Bereich,(sicher von...bis, je nach Modell), bewegt sich denn so ein CLA?

 

Schönen Gruß

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vor 57 Minuten schrieb SteffenK:

Guten Morgen,

 

das hätte ich mal eher wissen müssen. Vielleicht hätte ich dann nicht schon wieder Dummheiten gemacht? Wie wurde das hier noch mal genannt? "Ebay-Gambling", oder so, Schnäppchen, oder Flopp. ?

 

Ich kann dir nur empfehlen, mit dem Filmen anzufangen. Dann stellt man ganz schnell fest, was einem gefällt und was nicht. Und überhaupt, vielleicht ist das Filmen doch nicht so doll. Deshalb fange mit dem an, was du hast. Danach weißt du, wie du und ob du überhaupt ergänzen musst. Ich kenne das auch, die Preise sind günstig, die Vielfalt verlockend und am Ende hat man einen Haufen Kameras, von denen man manche noch nicht mal probiert hat, weil man im Ernstfall doch nur die Lieblingsstücke nutzt. In meinem Fall ist das eine Nizo 156XL, die ich als allererstes als Zufallsfund auf dem Flohmarkt gekauft hatte und danach hätte fast mit dem Kameras-Kaufen Schluss machen können.

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Theseus, absolut JA. Ohne learning by doing wird es nicht gehen. Ich habe jeweils 2x Fomapan DS8 und D8 im Kühlschrank liegen, mehrere alte "Schätzchen" hier liegen, (gut, DS8 sind die umstrittenen Quarz-Wackelkandidaten, aber, mal schauen...), Lomo-Tonne steht bereit, einfädeln habe ich bei Tageslicht mit Dummy-Filmen geübt, nur die Chemie habe ich noch nicht komplett. Eigentlich kann es (fast) losgehen, als Entwickler muss halt zunächst für mich als Anfänger mal das Tetenal-Kit herhalten,(habe ich da). Selber mixen vielleicht lieber später, wenn ich bisschen Erfahrungen gesammelt habe? Achso, einen Umspuler habe ich noch organisiert, kommt die Tage und den nötigen Filmspalter von LOMO konnte ich in Russland ersteigern, der kommt hoffentlich auch bald. Dann fehlen mir natürlich noch "Kleinigkeiten", wie eine Klebepresse, am liebsten trocken. Dann geht es auch los ? 

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vor 16 Minuten schrieb SteffenK:

als Entwickler muss halt zunächst für mich als Anfänger mal das Tetenal-Kit herhalten,(habe ich da).

Welches Tetenal-Kit meinst du? Nach meinem Wissen gibt es schon ewig kein SW-Dia-Kit mehr von Tetenal, was für den Foma gebraucht würde.

Und zum E6-Kit gibt es leider keine frischen Filme mehr in DS8 oder N8.

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Sorry, das Kit scheint von FOMA, nicht Tetenal, habe mich vertan. Ja, die Idee mit dem Betachter hatte ich auch, war mir dann nicht sicher. Hatte mir dann das Video von Friedemann Wachsmuth nochmal angeschaut zum D8/DS8 Film teilen und dachte, aha, ich hole mir lieber so einen (ähnlichen) 16mm Umroller. Fand das vom Handling bei ihm gut gemacht.

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vor 10 Minuten schrieb SteffenK:

Fand das vom Handling bei ihm gut gemacht.

Ist auch bestens gemacht, keine Frage. Bei mir muss ein russischer 16mm-Betrachter zum Splitten herhalten. Für mich persönlich bisher die optimale "Split-Lösung". (Wenn die zusammengeklebte Doppelspule gross ist, entfällt auch das Problem im Finstern, dass der Film von der Spule rutscht-alles schon dagewesen)

gesamt.JPG

Spulen2.JPG

Edited by Carena48 (see edit history)
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Scheint mir auch eine nette Lösung zu sein! Und als "Abfallprodukt" hat man ja nebenbei noch den Betrachter, halt für 16mm Normalfim. Wo bekomme ich denn diese Spulenadapter her? Habe weder in der Bucht, noch anderswo was gefunden. (Das hochmoderne Hightech-Titelgerät im Hintergrund ist auch cool ? )

 

Ach so: Warum Film splitten im Dunkeln??? Teilst du die vor der Entwicklung?

Edited by SteffenK
Ergänzung (see edit history)
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vor 1 Minute schrieb SteffenK:

Wo bekomme ich denn diese Spulenadapter her?

Die sind bei filmkorn.org drin beschrieben, ich glaube, Friedemann ist der Autor. Das ist einfach 10x10mm  Vierkant-Alu, das man in jedem Baumarkt bekommt. Davon werden 3 Ecken mit der Feile abgerundet und das Stück Vierkant wird dann einfach in eine gängige Super 8 - Spule gesteckt. Meist muss man aber auch innen noch etwas ausfeilen, damit das nicht zu streng auf den Umroller geht.

 

vor 6 Minuten schrieb SteffenK:

Und als "Abfallprodukt" hat man ja nebenbei noch den Betrachter, halt für 16mm Normalfim.

Der war eigentlich als wichtiges Zubehör für die Kiev 16U gedacht, aber ich komme derzeit mit dem Format nur langsam weiter, denn ohne vernünftiges Konzept ist mir leid um den Film.

vor 11 Minuten schrieb SteffenK:

Das hochmoderne Hightech-Titelgerät im Hintergrund ist auch cool

Ein ROWI-Produkt. Mit allem Zubehör bei eBay um 15.-€ Jetzt nicht mehr so billig.

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Für Taschenkameras ohne Elektrik oder Elektronik führe ich einen Service für pauschal 200 Euro durch.

 

Ich empfehle bei Geräten, die man nicht bloß in der Vitrine haben, sondern benutzen will, eine Generalüberholung. Dazu zerlege ich komplett, reinige jedes Teil, montiere und schmiere neu, stelle ein. Weil das doch einige zusammenhängende Arbeitsstunden ausmacht, erstelle ich jeweils nach Augenschein, ich muß ein Gerät also in Händen haben, einen verbindlichen Kostenvoranschlag. Überraschungen gibt es immer wieder, darüber berichte ich stets sofort per PM hier oder mit E-Mail. Für eine Paillard-Bolex H benötige ich mindestens vier Stunden. Meine Stunde kostet, alles Kleine eingeschlossen, Fr. 90.

 

Optiken gehen immer extra, weil ich nicht wissen kann, welche Gewindestifte zerbrechen, wie die Iris konstruiert ist, welche Schäden Fettsäuren oder Sand im Innern angerichtet haben, usw. Immerhin weiß ich mittlerweile um die Blendenmechaniken vieler Objektive. Problematisch sind Taylor, Taylor & Hobson mit verstemmten Mitnehmern und Berthiot mit unzulänglichen Lamellenzapfen. Deutsche Objektive sind im Allgemeinen mit guten Lagerzapfen ausgestattet, auch Kern-Paillard, Angénieux, Boyer, Kinoptik. Meopta hat zum Teil furchtbare Mechaniken eingesetzt. Bei den amerikanischen bieten Kodak-Optiken manchmal Schwierigkeiten auf Grund der Aluminiumlegierungen. Von Bausch & Lomb sind keine Unterlagen aufzutreiben, das sind immer Blindflüge. Wollensak gehen recht gut. Vom Zustand des Glases kann man sich selber ein Bild verschaffen, indem man Front- und Hinterlinse reinigt (vorsichtig mit Schminkpinsel allen Schmutz entfernen, dann mit alkoholfeuchten Wattestäbchen von innen nach außen entfetten), um im Gegenlicht (Taschenlampe) Kratzer, Pilze, Kittflächenprobleme auszumachen. Bei Unsicherheiten helfe ich gerne mit meinem Wissen.

 

Wo ich NICHT helfen kann, ist beim Preis. Jede/r muß selber wissen, was sie/er für einen bestimmten Gegenstand zu zahlen bereit ist. Anhaltspunkte kann ich geben, z. B. das Höchste, das man für eine nackte Kamera ohne irgendwelche Garantie, d. h. ohne eine Optik, ohne Elektromotor, ohne Zubehör, zahlen sollte.

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vor 3 Stunden schrieb Theseus:

weil man im Ernstfall doch nur die Lieblingsstücke nutzt. In meinem Fall ist das eine Nizo 156XL,

Ich bin bezüglich N 8 wieder bei der hier gelandet (zeichnet am schärfsten von allen, die ich habe):

CARENA ZOOMEX.JPG

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vor 15 Stunden schrieb Filmtechniker:

Ganz schnell eine Aufnahme geschossen

 

P1010733.thumb.JPG.92fae9908ca79351b755c95c87acb5f1.JPG

Vermutlich passt der Handgriff nicht zur MR8, sondern eher zur R16. Bei der MR8 oder TR8 wird von unten festgeschraubt, bei der R16 gibt es ein Gewinde auch an der Seite. Aber ich kann ein Tausch-Angebot machen, denn ich brauche nicht für alle meine 3 kleinen Uhrwerkbeaulieus einen Handgriff!

 

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vor 1 Stunde schrieb Filmtechniker:

Für Taschenkameras ohne Elektrik oder Elektronik führe ich einen Service für pauschal 200 Euro durch.

 

 

Wo ich NICHT helfen kann, ist beim Preis. Jede/r muß selber wissen, was sie/er für einen bestimmten Gegenstand zu zahlen bereit ist. Anhaltspunkte kann ich geben, z. B. das Höchste, das man für eine nackte Kamera ohne irgendwelche Garantie, d. h. ohne eine Optik, ohne Elektromotor, ohne Zubehör, zahlen sollte.

Das ist realistisch. Ich komme sehr gerne darauf zurück, wenn sich herausgestellt hat, welche Kameras mir besonders lieb und wichtig sind.

 

Ähmm...räusper..., was darf man denn als Risiko-Gambling-Kauf für ein MR8-Gehäuse ausgeben? Nur das Gehäuse.

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vor einer Stunde schrieb Carena48:

Ich bin bezüglich N 8 wieder bei der hier gelandet (zeichnet am schärfsten von allen, die ich habe):

CARENA ZOOMEX.JPG

Ist das eine Bolex ? Habe einen Link unter "Neulich bei Vimeo" hochgeladen. Soll dort allerdings eine Bolex Paillard Super 8 sein.

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vor 33 Minuten schrieb SteffenK:

Ist das eine Bolex ?

Nein - eine Carena ...wie der Nick unseres Mitforenten schon sagt... ?

War das nicht eine Firma aus Luxemburg oder Lichtenstein ?

 

Ihr Federwerk zieht man übrigens durch Drehen des Handgriffs auf....

Edited by k.schreier (see edit history)
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Eine Carena Zoomex Variogon mit Angenieux-Objektiv. Die ist eine Leihgabe meiner Photofreundin und Film-Hauptdarstellerin, weil meine am letzten Freitag kaputt ging.Trageschlaufe gelöst und auf den Betonboden gekracht. Das einzige Manko an der Kamera ist,dass man sie schwer bis gar nicht an einem Stativ befestigen kann. Die ist aus Liechtenstein,stimmt.

Edited by Carena48 (see edit history)
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Beaulieu M(onoptique) R(éflexe) 8, leer, sagen wir bis € 90. Das Gehäuse ist nicht Druckguß, sondern tiefgezogenes Alublech. Schwachstelle davon der Boden, dessen Auflagefläche ohnehin nicht übergroß ist. Der Spiegelschieber hat Spiel in zwei Richtungen, braucht er auch, um leicht zu gleiten. Kann man als Techniker minimieren

 

War das Thema nicht eine Paillard-Bolex C 8 und richtige Filmbelichtung? Alles gesagt?

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vor 2 Stunden schrieb Filmtechniker:

Beaulieu M(onoptique) R(éflexe) 8, leer, sagen wir bis € 90. Das Gehäuse ist nicht Druckguß, sondern tiefgezogenes Alublech. Schwachstelle davon der Boden, dessen Auflagefläche ohnehin nicht übergroß ist. Der Spiegelschieber hat Spiel in zwei Richtungen, braucht er auch, um leicht zu gleiten. Kann man als Techniker minimieren

 

War das Thema nicht eine Paillard-Bolex C 8 und richtige Filmbelichtung? Alles gesagt?

Dann bin ich beruhigt. Habe 50€ investiert in ein MR8 Gehäuse ? . Der Gedanke war, dort auch das Kern Yvar 13mm einsetzen zu können (?) Schade, dass die Qualität der französischen Edelmarke mit der Schweizerin offensichtlich nicht mithalten kann.

Ich werde natürlich mehrere Kameras ausprobieren und dann schauen, was mir so am besten gefällt. Bei Preisen zwischen 9€ und den 50€ für die Beaulieu sind wir ja Heutzutage in dieser glücklichen Lage. Der kleine C8-Würfel hat ja damals sicher schon alleine mehr als ein Monatslohn gekostet.

Zur Belichtung: Meine Ausgangsposition ist bei ASA 100 tatsächlich offensichtlich f=16 bei Sonne im Freien, (sunny 16). Davon ausgehend dann entsprechend geht es bis 2.8 im schattigen Innenraum. Immer ausgehend von ca. 1/30 bei 16 B/sec.

Was ich immer noch nicht ganz verstanden habe: Wie konnte man rein von der Bildgüte die kleinen Amateur-Bolex-Kameras sehen im Vergleich zur H8-Reihe, die ja eindeutig auf den Semi-Profi ausgerichtet ist? Bei gleichen Linsen und ähnlicher Bildbühne mit Andruckplatte sollte nach meinem Verständnis hier kein direkt sichtbarer Unterschied zu bestehen,( was natürlich schöne wäre, weil man beim Familienausflug bei dem kleinen Würfel keine Einbußen in der Bildqualität hätte und nicht die große, schwere Schwester mitschleppen müsste. Die kleinen passen ja wie gesagt in die Jackentasche)

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Die kleinen haben keine Vor/Nachwickelrolle, was man u.U. am Bildtand sieht — gerade bei mehr als 25ft, wenn der Greifer 100ft-Spulen in Bewegung setzen muss, wird es deutlicher.

Die kleine Bolexe sind prima. Ein Großonkel von mir hat viel damit gefilmt. Alles Bockelscharf.

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vor 10 Stunden schrieb SteffenK:

Ach so: Warum Film splitten im Dunkeln??? Teilst du die vor der Entwicklung?

 

Die Frage war noch offen: Man kann den Foma DS8-Film auch in Super8-Kameras verwenden. Dazu splittet man ihn im Dunkeln und fummelt ihn in Super8-Kassetten. Relativ einfach geht das Nachfüllen bei den Kassetten von G.Klose. Verwendet wurden sie z.B. bei Adox. Die Kassetten lassen sich super wiederverwenden.

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