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Mit alter analoger Bolex Filmkamera korrekt belichten


SteffenK

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vor einer Stunde schrieb F. Wachsmuth:

Die kleinen haben keine Vor/Nachwickelrolle, was man u.U. am Bildtand sieht — gerade bei mehr als 25ft, wenn der Greifer 100ft-Spulen in Bewegung setzen muss, wird es deutlicher.

Die kleine Bolexe sind prima. Ein Großonkel von mir hat viel damit gefilmt. Alles Bockelscharf.

Das hört sich aber doch gut an, da die kleinen Würfel ja eh nur die 25ft Röllchen aufnehmen.

vor 30 Minuten schrieb Theseus:

 

Die Frage war noch offen: Man kann den Foma DS8-Film auch in Super8-Kameras verwenden. Dazu splittet man ihn im Dunkeln und fummelt ihn in Super8-Kassetten. Relativ einfach geht das Nachfüllen bei den Kassetten von G.Klose. Verwendet wurden sie z.B. bei Adox. Die Kassetten lassen sich super wiederverwenden.

Jetzt verstehe ich den Vorgang im Dunkeln. Der Umbau ist mir dann doch zu friemelig. Da nehme im Falle von DS8 das begrenztere Kameraangebot in Kauf,(z.Zt. halt leider nur Quarz ? )

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Super8-Kameras sind oft wesentlich moderner und bieten nette Features. So kann man mit manchen Kameras bei Kerzenlicht filmen (z.B. Canon 310XL), sie als Actioncam im Wasser und am Strand nutzen (Nautica), Langzeitbelichtungen machen (z.B. große Nizos), Zeitraffer mit Intervalautomatik (sehr viele),  ... .

 

Außerdem hat ein schneller Kassettenwechsel seine Vorteile, wenn man keinen Moment verpassen will oder keine vernünftige Ablage beim Rollenwechsel für die Kamera hat. Auch kann man zwischendurch die Filme wechseln und später weiter nutzen.

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vor 18 Minuten schrieb Theseus:

Super8-Kameras sind oft wesentlich moderner und bieten nette Features.

Das stimmt allerdings. Den vermeintlichen Nachteil der "schlechteren" Plastik-Andruckplatte in der Kassette könnte man ausgleichen durch diese nachträglich einsetzbare Andruckplatte. Ich bin mir aber nicht sicher, ob man die überhaupt noch bekommt. War sündhaft teuer außerdem, gab es meines Wissens bei Andec.

 

Gibt es offensichtlich noch: http://www.andecfilm.de/html/bildstand_d.htm

Edited by SteffenK
Ergänzung (see edit history)
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...der Worte sind genug gewechselt, wir wollen nun endlich Filme sehen...

die Bolex ist da , der Fomapan auch, ein Belichtungsmesser vom Handy auch, jetzt mal los! Und bevor alle Bemühungen um ein Bildergebnis dem soliden Halbwissen im Umgang mit der Umkehrentwicklung zum Opfer fallen: den oder die Filme entwickeln lassen. Dann weiß man schon mal, ob die Kamera und der Beli halbwegs stimmen, bevor man eine Gleichung mit 10 Unbekannten aufmacht und  die ganze Geschichte im planlosen Herumprobieren endet.

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vor einer Stunde schrieb jacquestati:

. bevor man eine Gleichung mit 10 Unbekannten aufmacht und  die ganze Geschichte im planlosen Herumprobieren endet.

Da hast Du leider recht. Ich hatte mir zwar das Foma-Kit besorgt,(steht auch hier rum), wie bereits in einem anderen Thread erwähnt, aber ein Unsicherheitsfaktor bleibt. Paar Trocken-...äh...-Nassübungen habe ich mit der Lomo-Tonne gemacht, mehr so für das Handling. Wenn meine angeborene Ungeduld nicht durch käme, gepaart mit bisschen Geiz an der falschen Stelle, dann...

Wo schicke ich die Streifen am Sinnvollsten hin? Andec in Berlin?

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  • 8 months later...

Ich will das Anfangsthema nochmal aufnehmen. Ich habe auch eine Bolex (B8) und ein ähnliches Problem wie Steffen im letzten August. Auf der Bolex ist ja so eine kleine Belichtungstabelle mit Licht- und Schatten-Bilchen für zwei Filme "super X Hypan, Superpan (schwarz)" und "Color, Panchro, Micropan (rot)". Der schwarze Aufdruck kommt den Ergebnissen meines Handy-Belichtungsmesser eher entgegen. Ist es empfehlenswert beim Fopaman R100 immer eine Stufe weiter zu zu machen als aufgedruckt im schwarzen Aufdruck, wenn man sich schnell entscheiden will und ich erst umständlich messen?

 

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Nicht ganz falsch. Mit der Blende eine Stufe mehr geschlossen bist du bei 50 ISO. Der Aufdruck entspricht 40 ASA. Ein Graufilter des Faktors 2 halbiert die Empfindlichkeit. Faktor 3 ist schwer zu finden, wäre ideal.

 

Wenn 50 Leute Geld zusammenlegen, zum Beispiel je 100 Euro, dann sind das fünftausend, und dafür macht man bei Wittner einen Doppel-8-Lauf zum Perforieren von ORWO PF 2. Ich bin mir sicher, dieses Material würde sich leicht verkaufen lassen, weil es billiger Ausprobierfilm ist, billig im guten Sinn, nicht abwertend.

  • Like 2
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  • 11 months later...
Am 12.8.2019 um 16:56 schrieb Film-Mechaniker:

Die Paillard-Bolex C 8 hat 170 Grad Öffnung im Verschluß

 

Da habe ich mich (zu) lange getäuscht. Es kommen 150 Grad vor und 165. Bei einer L 8 der zweiten Reihe aus dem Jahre 1950, verstellbares Tempo, habe ich heute auch 165 Grad gemessen. Die Angaben von Paillard & Cie in den Gebrauchsanleitungen waren falsch. Bei 165 Grad und Tempo 16 beträgt die Belichtungszeit 1/34,9 Sekunde. Bei 150 Grad ist sie 1/38,4 s. Die Unterschiede sind nicht groß, man kann am Belichtungsmesser getrost 1/35 s einstellen. Andere Faktoren spielen ja noch mit, ungenaues Tempo, das Messen und Einstellen der Blende, die Filmverarbeitung.

 

Die Tabellen an den Kameras stimmen auch nicht. Wenn man die Werte nachrechnet, kommt man zum Ergebnis, daß sie gerundet worden sind. Welchen Verschluß eine Kamera hat, kann erst nach einer Demontage gesagt werden. Einheitliche 135 Grad größte Öffnung ist es aber bei allen Modellen mit verstellbarem Verschluß.

 

Am 14.8.2019 um 12:37 schrieb Film-Mechaniker:

Für Taschenkameras ohne Elektrik oder Elektronik führe ich einen Service für pauschal 200 Euro durch.

 

Maßgebend sind die Preise in Schweizer Franken, nachzusehen auf meiner Internetseite.

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