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Hilfsprogramme in Zeiten des Corona-Virus


tomas katz

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Wir haben diese Woche die Überbrückungshilfen über unseren Steuerberater beantragt. Bissl kompliziert, bis man die verschiedenen Zahlen und Prognosen zusammen hat. Aber die Steuerberater kriegen über Datev und ihre Verbände auch Hilfen dazu an die Hand.

 

- Carsten

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Wieso kompliziert? Wer seine Zahlen kennt konnte das innerhalb von 10 Minuten erledigen? Nicht viel Arbeit für soviel Geld. 
Schlimmer finde ich es, dass das diesmal eine Subvention für Steuerberater ist. Die Kosten dafür kann man zwar anrechnen, aber wenn die fixen Kosten eh schon weit über den (für uns) maximalen 15.000 Euro liegen, schmälert das nur den Zuschuss. 

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So kompliziert find ich das auch nicht ... es setzt halt voraus, dass man seine Kennzahlen des letzen Jahres parat hat und mit seiner Buchhaltung für dieses Jahr einigermaßen up-to-date ist und nicht Monate hinterher hängt. Ansonsten läßt sich eine Umsatzprognose auch leicht erstellen. Wird halt etwas schwierig für die Kollegen, die noch im Juli und August geschlossen haben, eine stimmige Umsatzprognose abzugeben.

 

 

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vor 1 Minute schrieb preston sturges:

 

Aber wenn ich geschlossen habe, kann die Schätzung doch nur 0,00 Euro sein ...

 

Das ist schon richtig - wenn du aber mit dem Gedanken spielst, im August zu öffnen, dann soll geschätzt werden. 😉

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Ich fand das Überbrückungsprogramm jetzt auch nicht schwerer als die erste Soforthilfe und übern Steuerberater ist es ja nochmal einfacher.

 

Im übrigen sind die Kosten für den Steuerberater im Antrag mit ausweisbar und werden 100% erstattet, somit hat man selbst keine Mehrkosten.

 

Monieren würde ich, dass die erste Soforthilfe anteilig im Monat Juni angerechnet wird, obwohl diese für die ersten drei Monate der Unterbrechung angesetzt war. Das wären bei mir März, April, Mai. Antragsstellung ging aber erst ab April, womit auch erst ab dort gerechnet wird und der Juni einbezogen ist. Anteilig ist die Überbrückungshilfe dann geringer für Juni, was jetzt streng genommen nicht gut durchdacht ist, aber naja einem geschenkten Gaul ...

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Also unserer hat ganz schön getrickst. Was je nach Buchungsüblichkeiten wohl unterschiedlich ausfallen kann. Gutscheine waren bei uns z.B. ein Thema, an das wir manuell ran mussten. Die Basis der Umsatzbetrachtung war umsatzsteuerlich zu sehen, das heisst 'Leistungsdatum'. Mit einer Option auf Ist-Besteuerung.

 

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https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Dokumente/FAQ/faqlist.html

 

 

 

 

 

Und wer in April und Mai erfolgreich Aktionen durchgeführt, Hilfen, Spenden, Programmpreisaufstockungen, etc. erhalten hat, kann/muss schon ein bißchen gestalten oder uminterpretieren, um nicht ganz aus der Überbrückungshilfe rauszufliegen, denn 2019 als Vergleichszeitraum war auch nicht unbedingt das beste Kinojahr, je nachdem ob man Starts spielt oder nicht, können April/Mai extrem unterschiedlich ausfallen. Wir hatten glücklicherweise Avengers Endgame grade noch so im Mai drin.

 

- Carsten

 

Edited by carstenk (see edit history)
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vor 11 Stunden schrieb Jean:

 

Im übrigen sind die Kosten für den Steuerberater im Antrag mit ausweisbar und werden 100% erstattet, somit hat man selbst keine Mehrkosten.


So wie ich das verstanden habe werden die Kosten für den Steuerberater zu den Fixkosten gezählt. Wenn ich aber durch die übrigen Fixkosten schon den Höchstbetrag von 15.000,00 Euro erreiche, schmälert die Rechnung des Steuerberaters nur meinen Zuschuss. Ich bekomme dadurch ja nicht 15.000,00 plus die Steuerberaterkosten. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. 🙂

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vor 12 Stunden schrieb Roger Hobbs:


So wie ich das verstanden habe werden die Kosten für den Steuerberater zu den Fixkosten gezählt. Wenn ich aber durch die übrigen Fixkosten schon den Höchstbetrag von 15.000,00 Euro erreiche, schmälert die Rechnung des Steuerberaters nur meinen Zuschuss. Ich bekomme dadurch ja nicht 15.000,00 plus die Steuerberaterkosten. Lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. 🙂

 

Interessant. Das Szenario hatte ich nicht, da wirst du wohl recht haben.

 

Aber auch wenn das so in einigen wenigen Fällen vorkommen kann, der Steuerberater sollte im Schnitt ja "nur" rund 300€ dafür nehmen. Ist jetzt eigentlich nur zwei Stunden Arbeit für diesen, wenn alle Geschäftszahlen durch jahrelange Mandantschaft vorliegen. Also kann man verkraften oder?

 

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vor 6 Minuten schrieb Roger Hobbs:

Wie ich es vermutet hatte. Unser Steuerberater hat im Antrag mit 1.000,00 Euro für die Antragstellung inklusive Überwachung eingerechnet. 300,00 Euro wären schön gewesen. 


Das erscheint mir zu teuer. Natürlich kenn ich eure Verhältnisse nicht, aber gemessen am Aufwand, zumindest in meinem Fall, waren 300 ausreichend.

 

 

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ist immer ein gutes Beispiel wo ein Handwerker oder auch andere Bereiche erfahren das man eine Förderung bekommt, da will man da natürlich auch noch gut mitverdienen ...

Die ganz guten schlagen dann noch einiges drauf.

Zwar ein anderer Bereich noch zu DM Zeiten , Steinschlag neue Autoscheibe fragte die Werkstatt : ob ich Vollkasko habe , ne sagte ich gut dann kostet es statt 800 Mark nur 400 Mark ...

Zwei Sparten die niemals pleite gehen werden a) der liebe Steuerberater und b) das keinem zu viel Geld übrig bleibt das  Finanzamt.

 

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Es gibt einen guten Grund erst mal die Stb-Kosten hoch anzusetzen:
Das ganze ist ja erstmal nur eine Kostenschätzung, abgerechnet wird erst im Spätherbst wenn die tatsächlichen Kosten feststehen.

Und, gemeiner Weise, man kann dann keine zusätzlichen oder erhöhte Kosten bei der Abrechnung geltend machen!

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