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Super 8 filmen in vervirten Zeiten


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Ich kann wirklich nicht behaupten, dass es mir in nächster Zeit daheim langweilig sein wird, was das Filmen angeht! Seit gut 2 Jahren liegen bei mir tolle Unterlagen zum Trickfilmen herum und warten darauf, verwendet zu werden.

Und anschliessend kommt der Eigenbau-Belichtungsmesser dran:

http://oscc.kr/arduino/light.html

Die Teile dazu liegen auch schon länger herum, zum Teil doppelt. Irgendeine Firma behauptet ja ständig, dass es immer was zu tun gäbe 😉

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"Nebel in der Bakerstreet" ist ein ganz schön aufwendiger Legetrick ! Von den 25  DIN A4-Seiten muss ich noch immer 6 Seiten ausschnipseln, aber das macht riesig viel Vergnügen. Soll ja auch ein ganz

Zum Glück bin ich in keiner Firma mehr seit 9 Jahren.  Langweilig wird es mir aber trotzdem nie. Genau das möchte ich nicht machen, obwohl es mit Sicherheit einfacher wäre als mit der Super 8 -

Ich mach seit einiger Zeit schon Titel am PC (Photoshop), die ich dann vom Bildschirm abfilme. So auch für unser Stummfilm-Video, das zur Zeit wegen Corona noch der Fertigstellung harrt (dauert aber n

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"Nebel in der Bakerstreet" ist ein ganz schön aufwendiger Legetrick ! Von den 25  DIN A4-Seiten muss ich noch immer 6 Seiten ausschnipseln, aber das macht riesig viel Vergnügen. Soll ja auch ein ganz spezieller Super 8 -Film auf Fomapan R 100 mit der Canon 814XL werden.  Dauert aber noch eine Weile, glaub ich. Macht nichts. Es ist mal etwas gaanz anderes, ausserdem ist in dem Fall auf der Kassette noch viel Platz für weitere Experimente. 

Übrigens gibt es die Vorlage sowohl bei Amazon  (keine Kundenrezension 😉 Klar, wer tut sich die Arbeit an?) als auch bei ZVAB.com und booklooker.de , ist also nicht so selten zu haben.

 

 

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Edited by Carena48 (see edit history)
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Hallo Carena48

ich hab die Canon Zeichentrick-Unterlagen schon seit mehr als 20 Jahren und es immer noch nicht geschafft sie alle zu realisieren. Gerade der Film "Nebel in der Bakerstreet" ist etwas aufwendiger. Also, bei YouTube zeigen, wenn er fertig ist. Mit den derzeitigen aktuellen  Video (digital) Filmkameras kann man mit Einzelbildaufnahme keine Trickfilme mehr realisieren. Will auch wohl keiner mehr. Also, zeigen wir was in der Technik von gestern steckt!

Viel Erfolg, ich warte auf das Ergebnis!!!

 

PS.: Was ist eigentlich "LANGEWEILE"?? Ich höre das Wort gerade jetzt immer wieder, habe aber KEINE AHNUNG was das bedeuten soll. Hiermit beantrage ich offiziell die 8 Tage Woche und den 36 Stunden Tag, damit ich endlich alle meine Ideen und Projekte verwirklichen kann. 😃😁 Ich denke manchmal, man hat nur Friedemann diese neue Zeiteinteilung  schon genehmigt. Bei all den Sachen, die er so schafft, muß sein Tag, seine Woche länger sein als meine. 😆

 

Und Carena48, den schickt seine Mia jetzt wieder arbeiten, damit er endlich mal wieder Zeit hat. 😁 Werden da nicht noch Leute zum Spargel stechen gesucht????

Edited by ReelToReel (see edit history)
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vor 20 Minuten schrieb ReelToReel:

Mit den derzeitigen aktuellen  Video (digital) Filmkameras kann man mit Einzelbildaufnahme keine Trickfilme mehr realisieren.

Mit den analogen Videokameras ging das nicht.

 

Heute kann man mit jeder digitalen Kamera, die eine Fotofunktion hat, Trickfilme aufnehmen. Auch Tablets können ganz wunderbar Trickfilme aufnehmen. Ich habe mal einen Workshop im ZKM Karlsruhe gesehen. Da haben Kinder ganz viele Figuren selbst entworfen und ausgeschnitten, dazu Hintergründe gemalt und dann das mit Ipads aufgenommen und dann noch im Ipad als Trickfilm zum Leben erweckt. Ich fand das klasse.

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vor 11 Stunden schrieb ReelToReel:

Und Carena48, den schickt seine Mia jetzt wieder arbeiten, damit er endlich mal wieder Zeit hat.

Zum Glück bin ich in keiner Firma mehr seit 9 Jahren.  Langweilig wird es mir aber trotzdem nie.

vor 10 Stunden schrieb Theseus:

 

Heute kann man mit jeder digitalen Kamera, die eine Fotofunktion hat, Trickfilme aufnehmen.

Genau das möchte ich nicht machen, obwohl es mit Sicherheit einfacher wäre als mit der Super 8 - Kamera - und sogar "in Bunt" 😉 Mir gefallen übrigens auch die alten, handgezeichneten Trickfilme weit besser als die neueren, mit dem Computer erstellten. Bei einem richtig alten Tom und Jerry-Film ist noch richtiges Leben drin.

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vor 13 Stunden schrieb Theseus:

Mit den analogen Videokameras ging das nicht.

 

Heute kann man mit jeder digitalen Kamera, die eine Fotofunktion hat, Trickfilme aufnehmen. Auch Tablets können ganz wunderbar Trickfilme aufnehmen. Ich habe mal einen Workshop im ZKM Karlsruhe gesehen. Da haben Kinder ganz viele Figuren selbst entworfen und ausgeschnitten, dazu Hintergründe gemalt und dann das mit Ipads aufgenommen und dann noch im Ipad als Trickfilm zum Leben erweckt. Ich fand das klasse.

 

 

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vor 2 Stunden schrieb Carena48:

....................... obwohl es mit Sicherheit einfacher wäre als mit der Super 8 - Kamera - und sogar "in Bunt" 😉 Mir gefallen übrigens auch die alten, handgezeichneten Trickfilme weit besser als die neueren, mit dem Computer erstellten. Bei einem richtig alten Tom und Jerry-Film ist noch richtiges Leben drin.

 

Vielleicht solltest du dir bei der vielen Arbeit eines Trickfilm doch einen farbigen Super 8 Film leisten. Das Filmmaterial und Entwicklung ist ja eher der kleinere Posten, wenn man die benötigte Zeit rechnet.

 

vor 2 Stunden schrieb Carena48:

Zum Glück bin ich in keiner Firma mehr seit 9 Jahren.  Langweilig wird es mir aber trotzdem nie.

 

Stimmt schon. Aber du hast ja, wie ein richtiger Rentner,  nie Zeit.

Also, würdest du wieder Arbeiten gehen, hättest du logischerweise viel mehr Zeit 😆

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vor 2 Minuten schrieb ReelToReel:

Vielleicht solltest du dir bei der vielen Arbeit eines Trickfilm doch einen farbigen Super 8 Film leisten. Das Filmmaterial und Entwicklung ist ja eher der kleinere Posten, wenn man die benötigte Zeit rechnet.

Genau das habe ich mir vor dem Ausschneiden auch schon gedacht!! Ich müsste nur einen kleinen Teil davon nochmals ausschneiden und die Legefiguren händisch bemalen. Es gibt ja 2 Versionen von dem Projekt. Derzeit bin ich grad bei Bogen Nr. 21 .  4 Bögen hab ich dann noch und inzwischen schon mehr Übung beim Schnipseln 😉

Ich habe ja schon Einiges produziert an Ausschneidearbeiten, nur, so etwas selber zu zeichnen, liegt mir nicht. Da wäre mein Herr Vater bestimmt gut gewesen als Maler und Graphiker.

vor 7 Minuten schrieb ReelToReel:

Also, würdest du wieder Arbeiten gehen, hättest du logischerweise viel mehr Zeit

Das war wirklich der Fall! Irgendwie komisch, aber wahr!

bakerstreet_Farbe.JPG

Zwergenstadt.JPG

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Noch besser wäre natürlich ein echter Zeichentrickfilm, wo jede Figur auf Klarsichtfolie gezeichnet wird. Ich wüsste zugern, welche Materialen für Hintergrund und bewegtem Vordergrund sowie Zeichenutensilien verwendet werden? Ich kenne eine hervorragende Zeichnerin/Malerin, welche auch mal ein Trickfilm zeichnen wollte, aber die vielen Figuren zu zeichnen, erfordert dann doch sehr viel Zeit.

Mit digitalen Fotokameras kann man Trickfilme und Zeitraffer drehen. Man muss die Einzelbilder nur mit entsprechender Software zu einem Film verarbeiten. Mit einer SLR-Halbformatkamera, habe ich mal einen kurzen Trick- und Zeitrafferfilm auf 35mm-Diafilm gedreht und in den TK35-Filmprojektor eingelegt.

Vor einem Vierteljahrhuntert habe ich mal mit den Programmen Paint und Neo-Show einen Zeichentrickfilm am PC gezeichnet.  Da es um eine monotone und wiederkehrende Bewegung ging, war der Trickfilm auch relativ schnell anzufertigen 😉 Irgendwie war das damals toll, dass es noch nicht das Internet gab, wie wir es heute kennen. 2 Jahre später drehte ich meinen ersten S8-Trickfilm mit Lego. Ich nutzte hierzu die tief einfallende Sonnenstrahlen am späten Nachmittag eines Novembertages und dann 2x1000W-Halogenlicht. Für 3 Minuten Film brauchte ich wohl so ca. 3h.

Bei analogem Film, empfehlt es sich, jedes Einzelbild 2x aufzunehmen. Wenn man eine Bewegungsphase entsprechend präziser "zerlegen" kann, sprich, eine Bewegung in noch mehr Einzelbildern zerlegt, reicht auch ein Einzelbildaufnahme pro Einzelbild.

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Hallo Carena48

Ich sehe schon, irgendwie schwimmen wir auf der gleichen Welle (zumindest haben wir einen ähnlichen sarkastischen Humor).

 

Na gut, gegen die Zeichner von Disney sind wir alle nur elende Stümper. Und trotzdem, der Stolz, einen eigenen Zeichentrickfilm realisiert zu haben, auch wenn man ein wenig Hilfe hatte und manches nicht so "glatt" wird, wer kann das wirklich von sich selber behaupten? Ein selber aufgenommener Zeichentrickfilm mit einer analogen Filmkamera. Wer hat das wirklich realisiert. Also, gib nicht auf, kauf die einen 100D,  ich zähle auf dich um mich selber aufzuraffen. Die Vorlagen habe ich schon sooooooo lange.

Als nächstes machen wir dann den Film "Opa und Oma spielen Tennis". Dazu übertragen wir dann die Zeichnungen auf Folie und malen sie von hinten farbig aus. Die Vorlagenbücher gibt es schon mehr als 40 Jahre, aber Ergebnisse hat man bisher niemals auf YouTube oder irgendwo anders gesehen. Die Filmer von damals haben sie wohl gut versteckt in ihrem Privatarchiv versteckt - oder nie wirklich realisiert. Ein paar S/W Ergebnisse aus dem Buch Tricks mit Trickfilm 2 kann ich dir bei Gelegenheit mal als PN zukommen lassen. Für einen profesionellen Trickfilmer ist das zwar alles blöder Amateur Quatsch, aber ich habe mit den Ergebnissen jede Menge Spaß.

Grüße

Manfred

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vor 19 Stunden schrieb Martin Rowek:

Bei analogem Film, empfehlt es sich, jedes Einzelbild 2x aufzunehmen. Wenn man eine Bewegungsphase entsprechend präziser "zerlegen" kann, sprich, eine Bewegung in noch mehr Einzelbildern zerlegt, reicht auch ein Einzelbildaufnahme pro Einzelbild.

Das möchte ich alles sehr gern probieren.  Wirkt ja dann flüssiger.

vor 15 Stunden schrieb ReelToReel:

Also, gib nicht auf, kauf die einen 100D,  ich zähle auf dich um mich selber aufzuraffen.

Von Aufgeben kann keine Rede sein!! Das Projekt ziehe ich auf jeden Fall durch!!  Ich dachte mir allerdings so: Es wird ja mein allererster Trickfilm, ergo möchte ich mal einen "Übungsfilm" auf SW erstellen, um den Phasenablauf intus zu bekommen.  

Was nun die Farbe betrifft:  Meine liebe Photo- und Film-Gefährtin Mia hat mir zu Weihnachten 2 Röllchen Kodak Vision 3 in DOPPEL 8 geschenkt und unser genialer Mister Peaceman meinte, er könne die Filme mit Crossentwicklung auf Umkehrfilm hintrimmen (Auch ja schon in filmkorn.org zu sehen).

Nun habe ich meinen Doppel 8 -Kamerabestand durchgeschaut und da gäbe es folgende Möglichkeiten für den Trickfilm: In erster Linie die Pentaflex 8 und sonst habe ich nur die Bauer Electric mit Vorsatzlinse und die Carena Zoomex Reflex mit Vorsatzlinse, andernfalls wird sich das Aufnehmen eines solchen Projektes  mit Normal 8 als wohl eher schwierig erweisen.

So einen Kodak 100D möchte ich sehr gerne  für den Zweck verwenden! Schaumamal, wie das Übungsergebnis ausfällt 😉

vor 15 Stunden schrieb ReelToReel:

Als nächstes machen wir dann den Film "Opa und Oma spielen Tennis".

Lustig! Genau denselben Film möchte ich auch als nächstes machen! 🙂  Das mit dem Vogel wäre auch bestimmt eine sehr witzige Sache!

vor 15 Stunden schrieb ReelToReel:

Dazu übertragen wir dann die Zeichnungen auf Folie und malen sie von hinten farbig aus.

da gibt es aber dann wohl ein Problem mit der Pass-Genauigkeit? Müsste man richtig lochen und sich etwas basteln zum Stecken.

vor 15 Stunden schrieb ReelToReel:

Die Vorlagenbücher gibt es schon mehr als 40 Jahre, aber Ergebnisse hat man bisher niemals auf YouTube oder irgendwo anders gesehen.

Stimmt! Niemand nimmt sich die Zeit und hat Geduld für so etwas. Wie gesagt, 4 lausige Seiten habe ich noch auszuschneiden und dann fängt der Ernst an. 

vor 15 Stunden schrieb ReelToReel:

Ein paar S/W Ergebnisse aus dem Buch Tricks mit Trickfilm 2 kann ich dir bei Gelegenheit mal als PN zukommen lassen.

Das wär sehr nett!

 

vor 15 Stunden schrieb ReelToReel:

Für einen profesionellen Trickfilmer ist das zwar alles blöder Amateur Quatsch, aber ich habe mit den Ergebnissen jede Menge Spaß.

Und genau die Freude an dieser Sache ist wichtig!  Einfach mal dahinterklemmen und dann wird zwar kein Walt Disney draus, aber etwas, das Spass macht bestimmt !spacer.png

Vision3.JPG

BAKERSTREET.JPG

Edited by Carena48 (see edit history)
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vor einer Stunde schrieb Martin Rowek:

In irgendwelchen Ausgaben der Schmalfilm und schmalfilm 8/16  gab es mal Artikel über selbstgebaute Tricktische, welche ich mal raussuchen muss.

Das würde mich schon sehr interessieren!

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So, lange hat es gebraucht mit der Vorbereitung, aber endlich sind nun alle Teile ausgeschnitten. Bissl wird es noch dauern, bis ich weiss, wie und was. 😉  Zuerst probiere ich das Projekt in Schwarz-Weiss.

 

Bakerstreet_fertig.JPG

Edited by Carena48 (see edit history)
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So, ich habe inzwischen begonnen, übungshalber ein paar Szenen zu legen, doch, so wie die sich das mit dem Verschieben der Papierteile vorstellen, klappt das bestimmt nicht. Nun habe ich im FB-Schmalfilmforum den guten Rat bekommen, die Einzelteile auf Folien zu kleben. Die Idee halte ich für fabelhaft, denn eine Folie  mit dem Einzelteil drauf lässt sich bestimmt besser verschieben, ohne andere Teile ungewollt mitzubewegen. Nun stellt sich allerdings die Frage, ob die überstehenden Folien bei der Aufnahme nicht zu sehr stören.

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Auch wenn manche ein Fingerkreuz machen, aber nutze doch für die ersten Versuche die digitale Technik. So kannst du Fragen, ob die Folien störend sichbar werden oder ob die Bewegungsabläufe im richtigen Tempo sind, schon klären, bevor du zur S8-Kamera greifst. Vielleicht nimmst du sogar Fotokopien der Figuren zu den Tests, damit nichts versaut ist, falls das mit der Folie doch nicht so ideal wie gedacht ist oder du andere Folien brauchst.

Edited by Theseus (see edit history)
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Mit der Inkjet-Folie klappt das jedenfalls nicht, das sehe ich auf den ersten Blick. Die biegt sich durch. Es müsste eine dünne Folie sein, die absolut plan aufliegt. Man sieht sie auch, besonders, wenn zwei oder gar drei Folien übereinander liegen. so wird das nichts. Wie ich das digital probieren könnte, weiss ich jetzt gar nicht. Ich hab nur das Smartphone und die Canon EOS 1200D. Wie das mit Einzelbildern geht, kann ich nicht sagen. 

 

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Wenn du mit Folien arbeitest, müssten diese an ihrem Platz bleiben (Lochung),

die Figur muss sich bewegen, d.h. du brauchst dann für jede Phase eine Folie.

 

Arbeitest du ohne Folie, muss der Karton für die Figuren kräftig genug sein, damit er sich nicht wölbt.

Lotte Reiniger hatte für ihre Scherenschnittfilme Bleifolie verwendet.   

 

Um die Planlage von Folien usw. zu erreichen, klappt man eine Glasscheibe darüber,

die im Idealfall kardanisch aufgehängt ist.

Damit sich die Kamera nicht in Glas bzw. Folie spiegelt, guckt das Objektiv durch ein Loch in einer

mattschwarzen Platte. Zusätzlich kann man ein Polarisationsfilter verwenden.

Beleuchtung von den beiden Seiten her (wie bei Repro).

 

Übereinanderliegende Folien dunkeln sich gegenseitig ab, wie du bereits festgestellt hast.

Deshalb verwendet(e) man beim klassischen Zeichentrickfilm zur Hintermalung der Folien Farben in vier Helligkeitsstufen,

die der jeweiligen Position der Folie zugeordnet sind. Also unterste Folie, hellste Helligkeitsstufe.

 

Wenn du einen Flachbettscanner hast, kannst du eine selbstgebastelte Leiste mit zwei kleinen Holzdübeln

für die Lochung deiner Animationsphasen anbringen und damit Einzelbilder "aufnehmen", dh. scannen.

 

Viel Spaß beim Experimentieren.

 

-rvc- 

Edited by Ray Van Clay (see edit history)
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Danke für die Tipps. Es handelt sich hier um einen Legetrick mit Rumpf, Armen , Beinen, Kopf usw. als Einzelteile. Das Problem sehe ich nun darin, dass ich beispielsweise das zweite Bein mit verschiebe, wenn ich eines in der Postion geringfügig für den Bewegungsablauf verändern will. Kurz, es ist mir fast so gut wie unmöglich, die Position der Einzelteile, die für die Phase nicht bewegt werden dürfen,  beizubehalten, weder mit Pinzette noch sonst irgendwie.

 

Man kann z.B. den Rumpf mit einem Stückchen Tesafilm fixieren, aber bei jeder Bewegungsphase ein Bein anzuheften, erscheint mir unmöglich.

 

Lt. Canon-Buch "Nebel in der Bakerstreet" von Hans Wernitz sollte aber die Realisierung mit den Papierteilen allein reasilierbar sein, teilweise eben mit Fixierung durch Tesafilm. Es sind also weder Folien noch eine Passer-Vorrichtung für die Phasen nach Daumenkino-Art vorgesehen, sondern es muss jedes einzelne Teil  aufgelegt und schrittweise bewegt werden. Das Hintergrundbild ist auch nicht immer dasselbe, sondern es gibt einige Bilder für die verschiedenen Szenen.

Das Bewegen einer einzelnen Hand  (heben und senken)  wäre noch kein Problem, aber bereits bei zwei unterschiedlichen Bewegungsphasen klemmt es mit der praktischen Durchführung.

 

Nachdem das Ausschneiden der Teile ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen hatte, beisse ich mich jetzt natürlich durch, um eine Problemlösung zu finden. Derzeit würde auch keine "digitale Probeversion" helfen, weil ich einfach mit dem Auflegen nicht zusammen komme.

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Du könntest dir entweder 1mm dicke Magnetfolie besorgen und die Figurenteile hinterkleben oder du klebst dünne Blechstreifen oder Drahtstücke unter die Figuren. Dann kannst du im Fall1 eine Blechtafel oder im Fall2 Magnete hinter dem Hintergrund unterbringen, so dass die Figuren gehalten werden.

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