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Elmo ST1200 - Instandhaltungsfragen


-- JS. --
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Guten Abend,

 

weil wir in einem Nachbarthread gerade aktuell beim Thema Elmo sind:

 

I.

 

Ich bin dabei, meinen Projektor (Elmo ST1200) für das Weihnachtskino fit zu machen und mir fiel mal wieder auf, dass er die Filme nicht mehr korrekt einfädelt. Früher musste ich die Klappe, die den Filmkanal freilegt, fast nie öffnen, da der Film von "vorne bis hinten" sauber eingefädelt wurde. Jedoch ist damit nunmehr Schluss. Vor der Andruckplatte, d. h. nachdem der Film vom Waagerechten in die Senkrechte geht, beginnt der Film Schlaufen zu bilden, so dass ich das Einfädeln abbrechen muss, um von vorne zu beginnen, siehe rot markierter Bereich im angehängten Bild.

 

Was könnte dies sein?

 

II.

 

Kann/muss man den Greifer irgendwie instand setzen bzw. instand halten? Muss bei ihm entfettet und neu geölt werden? So richtig sehe ich keinen Weg, dort heran zu kommen, ohne das Gerät dafür auseinanderschrauben zu müssen.

 

 

Besten Dank.

Problembereich.jpg

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Lampe, wenn da der Spiegel nicht stimmt, passiert so etwas. Und ebenso, wenn sie nicht richig in der optischen Achse steht. Bei der TK35 merkt man das, wenn man mal eine 1.6er oder noch lichtstärkere Optik da reinsteckt. Dann ist immer nur die rechte oder linke Seite scharf. Das optische system liegt 7mm seitlich verschoben aus der optischen Achse. Mit 2.9 Optiken ist das nicht zu sehen. Also lichtschwächere Optik mit höherer Schärfentiefe löst das Problem. Und umgekehrt, mit geringeren Schärfentiefe kann man Projektoren besser justieren. Soweit meine Erkenntnis dazu.

Jens

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vor 3 Stunden schrieb Cremers Claus:

dem Rinser

 

Ist der eigentlich noch aktiv?

Mir war/ist er sympatisch.

 

vor 3 Stunden schrieb Cremers Claus:

So einen Projektor entdeckte ich nur durch puren Zufall in einem Second Hand Shop zum Spottpreis von 200 DM und verkaufte ihn direkt dem Rinser zum Preis von 700 DM voll der geniale Verdienst.

Aber jetzt weiss ich auch, wie seine Preise zustande kamen.

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vor 10 Stunden schrieb DC:

..Rinser

Ist der eigentlich noch aktiv?

Mir war/ist er sympatisch.

 

 

Ja, der Herr Rinser war sympathisch.

Er hat sein Geschäft ja eh immer wohl nebenbei betrieben.

Er hatte ja nie ein richtiges Ladengeschäft, Termine gabs nur nach Voranmeldung.

So ca. '99/2000 war ich mal bei ihm, um einen Super8-Projektor mit Stereo zu kaufen.

(wollte eigentlich einen Bauer Studioklasse, aber da hatte er keinen da - es wurde dann ein Noris 342, mit dem ich lange Zeit auch sehr zufrieden war)

Er hatte seine Bestände in seinem Wohnhaus in einem Münchner Vorort im Keller und im DG untergebracht .

Es sah dort so ähnlich aus, wie es auch bei vielen eingefleischten Sammlern aussieht....

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Sofern die Filmbahn nicht verzogen ist, müßte auch die Maske herhalten können als Test für die korrekte Einstellung des Winkel des Objektivhalters. Nur eben ganz gering nur an der Schraube drehen, nachfokussieren, einstellen usw.

Jens

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Bei den hochöffnenden Optiken 1,1 oder gar 1,0 sieht man schon einen Unterschied, wenn der Film nur eine Tospur hat oder zwei die nicht gleich dick sind.

Dann gilt es eine Einstellung zu finden in der man das mit dem Schärfekonopf noch ausgleichen kann.

 

Diese kleine Schraube ist beim Elmo nur mit ein wenig Sicherungslack versehen. Durch das abklappen des Optikhalters kann dieser lack im Laufe der Jahre abplatzen und zur verstellung der Schraube führen. Ich mache da immer eine neue Schlitzschraube M2 mit Kontermutter rein. Das hat den Vorteil, das man sich die Stellung der Schraube gut merken kann wenn es um winzige Nuancen bei der Einstellung geht. Man sieht dann ob der Schlitz zB. auf 2 Uhr steht und kann dann auf 12bzw. 4 Uhr hin und herdrehen und findet aber immer die 2 Uhr Einstellung wieder. Dies ist mit der originalen Kreuzschlitzschraube nicht möglich.  Anschließend wird die Schlitzschraube mit einem Maulschlüssel SW4 gekontert und kann sich nun nicht mehr verstellen.

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Meine Schraube dort hatte nie einen Sicherheitslack. Ich schaue mir auch noch einmal die Justierung der Lampe an, sprich ob das Licht wirklich senkrecht auf den Film fällt, sprich gleichmäßig. Danach drehe ich noch mal am Schräubchen und werde ein Foto davon machen.

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Hallo JS.!

Irgendwann macht auch das Einfädelstück beim ST 1200 Probleme. Nur nicht so schnell wie beim GS 1200 da es viel tiefer ausgekehlt ist.

Du hast da einen ST 1200 der ersten Baureihe von 1973. Diese haben oben in dem Zahnrollenandruckteil noch zwei kleine Leitrollen aus Metall.

Die sind dafür bekannt Kratzer auf der Blankseite zu produzieren. Elmo hat die bei den späteren Modellen gegen weiße Kunstoffrollen getauscht. Das solltest du bei deinem Projektor auch tun.

 

Thomas

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vor 3 Stunden schrieb Thomas007:

Hallo JS.!

Irgendwann macht auch das Einfädelstück beim ST 1200 Probleme. Nur nicht so schnell wie beim GS 1200 da es viel tiefer ausgekehlt ist.

Du hast da einen ST 1200 der ersten Baureihe von 1973. Diese haben oben in dem Zahnrollenandruckteil noch zwei kleine Leitrollen aus Metall.

Die sind dafür bekannt Kratzer auf der Blankseite zu produzieren. Elmo hat die bei den späteren Modellen gegen weiße Kunstoffrollen getauscht. Das solltest du bei deinem Projektor auch tun.

 

Thomas

 

Die Auflage ist bei den Metallröllchen von der Filmkante aus gesehen viel zu weit innen und wenn dann noch die Verchromung abgeplatzt ist, dann zieht man sich schöne Riefen in den Film. Bei den Plastikröllchen liegt der Film weiter außen auf und sie drehen sich auch besser auf der Achse, da der Kunststoff weniger Reibung auf der Metallachse erzeugt.

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Der Elmo ST 1200 soll angeblich für Schulen etc. konzipiert worden sein? Das kann ich nicht glauben, denn der Elmo ST 1200 verfügt über eine separate Entriegelungstaste der Schlaufenformer und einen separaten Schalter für Projektionslicht. Es gibt wesentlich sichere Lösungen für die fehlerfreie Bedienung eines Filmprojektors.

 Aber bzgl. Zuverlässigkeit und Dauereinsatz ist er auch heute noch unschlagbar. Habe jetzt an mehreren Tagen 3 Stunden lang Schaufensterkino mit "Hase & Wolf" sowie "Der kleine Maulwurf"  für jung und alt veranstaltet. Nur der Hokushin SC-10 machte Probleme, da er sich das Schultergelenk seines Einfädelarmes ausgerenkt hat. Nun ist er kein einarmiger Samurai mehr, sondern ein Keinarmsamurai 😉

 

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Edited by Martin Rowek (see edit history)
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