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alte Filmprojektoren unbekannte Modelle


asper

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Liebe Forumsnutzer,

 

wir haben neulich auf Arbeit zwei Filmprojektoren geschenkt bekommen. Leider wissen wir aber nicht, was das für Filmprojektoren sind, also weder Modell, noch Produktionsjahr oder Funktionsweise. Ich habe leider auch nur wenig Ahnung auf dem Gebiet und hoffe, dass irgendwer von euch mehr Ahnung darüber hat und uns vielleicht ein bisschen Licht ins Dunkle über diese Projektoren bringen kann. 

Danke auf jeden Fall für eure Hilfe!!!

 

Mit freundlichen Grüßen,

Asper 🙂

 

Foto beide Projektoren

die beiden Projektoren von hinter ansich; ich glaube viele Teile gehören nicht primär zusammen, sondern wurden einfach zusammengebaut

spacer.png

von dem einen Projektor die Markenbeschriftung

 

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von dem Harting Projektor ein Zahnrad mit Beschriftung

 

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zweiter Projektor (Foto beider Projektoren von hinten der linke) Firma

 

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Beschriftung des Kinoton Projektors hinten angebracht

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spacer.pngFoto des Kinoton Projektors von der Seitespacer.png

Filmprojektor Kinoton; der hintere Teil ist der Teil mit der Beschriftung; ich vermute der vordere Teil ist ein anderes Modell als hintenspacer.pngder Harting Projektor von der Seite

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Ja, das rechts im Bild ist eine Veronese Lx1600, aber in einem sehr ungepflegten Zustand. Da wirst du einige Zeit investieren müssen dass der wieder sauber läuft. Und es ist wie es aussieht noch die original Mono-Zelle drinn.

Harting ist der Hersteller des Steckers, hat mit dem Projektorhersteller nix zu tun. 

Veronese werden/wurden in Italien gebaut, von Paolo Veronese in Milano. Dort gibt es auch noch Ersatzteile dafür.

 

Hab selber seit ein paar Jahren diesen Projektor. Ist für OpenAir Kino ganz praktisch weil er zerlegt in jedes Auto passt.

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vor 3 Stunden schrieb Jensg:

Meine FP23 haben den Motor oben im Gehäuse, nicht unten wie die auf dem Bild.

Jens

Die Kinoton finde ich auch sehr spannend. Das Handrad unten ist genau ein der Stelle wo sich bei den 1800m-Varianten die Riemenscheibe für den Antriebsriemen befindet. Der Motor befindet sich im Fuß.  Ich bin mir bewusst, dass es nie zwei gleiche FP23 gegeben hat, diese hier sieht allerdings eher zusammengebastelt aus. Ich tippe auf ein ehem. 1800m-Modell, das nachträglich auf 4000m umgerüstet wurde. Wahrscheinlich wurde dabei ein obenliegender Motor nachgerüstet, zumindest kann ich unten keinen erkennen... oder er fehlt einfach. 

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  • 2 weeks later...

hallo noch einmal,

ich habe jetzt versuche zwei Steckbriefe zu den Filmprojektoren zu erstellen (muss leider auf English sein). Die ganzen Informationen habe ich aus dem Internet, bin mir aber nicht sicher, ob die so stimmen. Wäre super, wenn mir jemand dazu Feedback geben könnte und eventuell auch noch mehr relevante Informationen zu den Projektoren nennt. 

Viele Grüße,

Asper

 

Cinemec LX1600

 

Other Names:                      Veronese LX1600

Estimated Production:        1960’s

                                           In Milan, Italy

Film Width:                         35 mm

Weight:                               35 kg

Dimensions:                        cm 49 x 28 x 42

Playing Speed:                     24 frames per second

Operating Voltage:              220 V; 50 Hz

Extra Information:               Portable Projector

                                               Arms for up to 2000 m Reels

                                               Rewinding Torque Motor

                                               Automatic Lamp Ignition

                                               Automatic Shutter

                                               35 W / 8 Ohm Incorporated Amplifier with built-in Pilot

                                               Separate Regulation for Bass and Treble

 

This film projector was produced in the 1960s and back then very modern. It has a light weight and is easily portable. Therefore, it was used a lot especially for traveling cinemas. Unfortunately, this projector here is in bad conditions and cannot be used anymore. But we still know how it worked back in its days. We have two reels for 35mm films at the top of the projector. At the right one the film started and moved on through pressure rolls. It then passed the light of the lamp inside the projector and the image got send through a lens onto the screen. The speed of the image was 24 frames per second. After the projection it passed through some more pressure rolls and was then put onto the other reel.

 

 

Kinoton FP23

 

Other Names:                       Philips FP23

Estimated Production:        1970s

                                               Germany                   ?????

Film Width:                           35 mm

Weight:                                 48 kg

Dimensions:                         cm 45 x 43 x 38

Playing Speed:                     24 frames per second

Operating Voltage:              220 V; 60 Hz

Extra Information:               Portable Projector

                                               Optional: Arms for up to 6000 m Reels

                                               Rewinding Torque Motor

                                                Automatic Lamp Ignition

                                               Automatic Shutter

                                               35 W / 8 Ohm Incorporated Amplifier with built-in Pilot

                                               Separate Regulation for Bass and Treble

 

This projector was produced in the 1970s. It is a bit heavier than the Cinemec projector but was still well suited for transportation. Unfortunately, the projector here is not only in bad conditions but there is also the reel arm missing. Because of this there is no possibility to attach the two reels anymore. You can imagine them either at the back of the projector or on top of it. From there the film went through different tension rolls before it passed the light tunnel, where the image got projected onto a screen. After that it again went through other rolls before getting winded onto the other reel.

 


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Zumindest zu Philips/Kinoton-Geräten allgemein und zur FP23 im Speziellen kann man keinen definitiven Steckbrief erstellen. Die Dinger gab es in unendlich vielen Ausführungen, die bestellt werden konnten; prinzipiell war nichts unmöglich, wenn es der Kunde bezahlt hat. Und das merkt man auch deutlich, wenn man sich auf dem Gebrauchtmarkt umsieht: Da ähnelt eigentlich keine Maschine der anderen.

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Das ist offensichtlich keine FP23.  Die FP23 hatte an den Motor stets obenliegend, ihr Korpus näherte sich von der Seite her schauend auch eher dem Quadrat an; dieser hier ist eindeutig höher (da ja der Motor, wie bei der klassischen FP20 unten liegt).  Auch auffällig sind an der Vorwickelrolle die Schürzen für den Filmkanal an eine obere Spulentrommel in der alten Ausführung früher FP20; so was hatte die FP23 auch nie.  Die Öffnung rechts daneben war für die untere Schwungrolle des Magnettongerätes.  Auch das gab es an der FP23 nie.

 

Dass eine FP23 auch nur ein FP20-Laufwerk in kleinem Gehäuse ist, mag mal dahin stehen, da dies hier ein Eigenbau (oder Sonderanfertigung eines Drittanbieters für besondere Bedürfnisse) ist.  Das ist zu erkennen an den eher krude daherkommenden Schneid- und Schweißarbeiten.  Da FP23 im allgemeinen höhere Preise erzielen, als FP20 und daraus hergestellte Eigenbauten (ganz gleich, ob funktional dasselbe geboten wird, wie bei einer "originalen" FP23), sollte das berücksichtigt werden.  Über den Zustand ist schon genug gesagt.

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vor 45 Minuten schrieb FP:

Das ist offensichtlich keine FP23.  Die FP23 hatte an den Motor stets obenliegend

Würde ich niemals so definitiv sagen. Die FP23 gab es definitiv auch mit Motor im (separaten, tragbaren) Gerätefuß. Genauso wie auch aufgeflanscht, als D-Maschine. Wie ich gerade schon meinte: Kinoton hat dir das Ding so sehr individualisiert, wie du nur wolltest. 

 

Aber natürlich hast du sehr wahrscheinlich recht mit der Annahme, dass das hier eine umgebaute FP20 ist.

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vor 12 Stunden schrieb FP:

Das ist offensichtlich keine FP23.  Die FP23 hatte an den Motor stets obenliegend, 

Nein, entweder im Unterbau mit Keilriemen, oder als "D" mit Zahnriemen und Papst Synchronmotor im unteren Gehäuseteil. 

Es gibt wirklich keine 2 identischen (stimmt nicht! Es gibt paarweise gelieferte).

  • Thumsbup 1
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...  jedenfalls wenn der Motor im Kopfgehäuse untergebracht ist, dann nicht unterhalb des Laufwerks, sondern oberhalb.  Dass Kinoton bei all seinen Maschinen den individuellen Wunsch des Bestellers berücksichtigt hat, ist allseits bekannt.  Dass bei den seltenen Modellen (Hallo, FP23) die Grenze zwischen Type und Exemplar verwischt, ist daher Konsequenz.  Um meinen Standpunkt klarzumachen, dass es sich bei dem hier vorgestellten Projektor keineswegs um eine "echte", d. h. von Kinoton als solche hergestellte, FP23 handelt, reicht es aus, die Orchideenmodelle nicht zu berücksichtigen, da es sich ja auch aus den anderen genannten Gründen nicht um eine FP23 handelt.

 

Spannend  ist übrigens das Foto von @Thomas insoweit, als klar zu sehen ist, wo Kinoton bei der Typen-FP23 die Öffnung für das Motorhandrad eigentlich verortet und mit einem kleinen Blechlein abgedeckt hat. 😉

 

 

Edited by FP (see edit history)
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Ich finde die Veronese/Cinemec LX 1600 kann noch gerettet werden. Auf den ersten Blick dachte ich auch, dass sie schrottreif" ist. Aber nach genauerem Betrachten, ist womöglich durchaus wieder flott zu kriegen. Interessant wäre ein Blick ins Innere des Projektors. Ich habe nie einen kompakteren 35mm-Projektor mit Xenonkolben gesehen. Für das Heimkino reicht auch ein Umbau auf 400W-Halogenlampe. Er wird dann noch mobiler, weil, Zündgerät und Gleichrichter entfallen.

Offene Bauweise, 2 Zahntrommeln und separater Wickelmotor sprechen für diesen mobilen 35mm-Projektor.

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