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BAUER B14 - RESTAURATION - NEUAUFBAU


Empfohlene Beiträge

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Eremitage:

Wie lief das wohl früher in den Vorführkabinen ab, als der 35 mm Film noch das gängige Medium war..?

Nein, Nein und nochmal Nein-->das willst du nicht Wissen!😈

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Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb PKGeorge:

Nein, Nein und nochmal Nein-->das willst du nicht Wissen!😈

Hey, jetzt werde ich aber erst Recht neugierig..😀🤔🫣

Geschrieben (bearbeitet)

Mal wieder auf's eigentliche Thema zurückkommend, ist mir bei der Montage der Filmandruckbügel aufgefallen, dass die zwei Halbrollen im Andruckbügel mit ihren äußeren Ringnuten nicht exakt in der Flucht zur Zahnspitzenlinie der Transportrolle stehen.

Ich habe versucht das fotografisch mal einzufangen. Mit der Handykamera ist das Ergebnis leider nicht 100 prozentig.

Ich hoffe man kann erkennen worauf ich hinaus möchte. Eigentlich müsste man mittig zwischen den beiden Halbrollen zum Ausgleich eine Distanzscheibe einlegen.

Oder..?

Foto: Transportrolle mit anliegendem Filmanruckbügel in der Totalen.

IMG_20260713_193905_HDR.thumb.jpg.f6cfdcebe8834678e11f0c09253d81b9.jpg

Foto unten: Detailaufnahme mit erkennbarem Versatz von Zahnspitzenlinie zur Mitte der Ringnut in der rechtseitigen Filmführungsrolle.IMG_20260713_193945_HDR.thumb.jpg.bc10d10cb58fc8fbcd03c634c3bc515b.jpg

Foto unten: Linke Seite, exate Ausrichtung erkennbar.

IMG_20260713_193935_HDR.thumb.jpg.55b9649519234e8945b4fe5d9cbb7b8b.jpg

Bearbeitet von Eremitage (Änderungen anzeigen)
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Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Eremitage:

zum Ausgleich eine Distanzscheibe einlegen.

Oder..?

Nein, bestimmt nicht.

Versuchmal die markierte Schraube leicht etwas fester zu drehen.

Diese Schraube drückt mit ihrer Spitze in einen Konus und drückt die Welle der Achse noch etwas nach Rechts.

Sollte es nicht Funktionieren die Welle nochmal zerlegen.zahnrolle.thumb.jpg.19577224880225931d6a7b20d38557a6.jpg

Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb PKGeorge:

Nein, bestimmt nicht.

Versuchmal die markierte Schraube leicht etwas fester zu drehen.

Diese Schraube drückt mit ihrer Spitze in einen Konus und drückt die Welle der Achse noch etwas nach Rechts.

Sollte es nicht Funktionieren die Welle nochmal zerlegen.

Die Schraube sitzt schon fest in der vorgesehen V-Nut und ich habe am Andruckbügel schon beidseitig die neue Lackierung bis auf das blanke Metall entfernt. Mehr geht nicht. Um die Ringnut zu vermitteln müsste ich den Andruckbügel um etwa 1 mm schmäler machen und dann wie schon erwähnt, mittig zum Ausgleich zwischen die beiden Rollen eine Distanzscheibe legen.

Bei der anderen Maschine ist diese Diskrepanz exakt die gleiche. Wollte das BAUER vielleicht so, dass der Film einseitig so knapp geführt wird..?

 

Geschrieben

Also ich fühle mich gerade an den Loriot sketch mit der Badewanne erinnert. Korinthenkackerei vom feinsten. 

Der Projektor hatte eine Auslieferungskontrolle und unzählige Betriebsstunden überstanden und jetzt wird hier allen Ernstes über die Ausrichtung einer Führungsrolle im 10tel mm Bereich diskutiert. 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Eremitage:

aufgefallen, dass die zwei Halbrollen im Andruckbügel mit ihren äußeren Ringnuten nicht exakt in der Flucht zur Zahnspitzenlinie der Transportrolle stehen

 

Ganz einfach, das ist eine CinemaScope-Zahnrolle. Film mit Perforationstyp ISO 491-AC (American Cinemascope) hat die Lochreihen weiter auseinander als bei den anderen Typen. Normalzahnung weist auch breitere Zähne auf.

Geschrieben
vor 22 Minuten schrieb Film-Mechaniker:

Ganz einfach, das ist eine CinemaScope-Zahnrolle. Film mit Perforationstyp ISO 491-AC (American Cinemascope) hat die Lochreihen weiter auseinander als bei den anderen Typen. Normalzahnung weist auch breitere Zähne auf.

Danke für den Hinweis.

Da kann man natürlich lange herumrätseln, wenn man den geschichtlichen Hintergrund nicht kennt.

Ein wenig habe ich da jetzt im Netz drüber gelesen und das so verstanden, dass man die jetzt montierten Transportrollen der B14 (beide Maschinen) weiter- und vor allem für alle Filmformate benutzen kann.

Aber so ganz überzeugt mich das nicht.

Die Fotos zeigen ja sehr deutlich wie knapp die Filmführung eingestellt ist.

Geschrieben
vor 15 Minuten schrieb Eremitage:

Die Fotos zeigen ja sehr deutlich wie knapp die Filmführung eingestellt ist.

Überzeugt mich auch nicht.

Auf dem Bild blauer Pfeil scheint es zu stimmen.

Überprüfe ob die Spannhülse roter Pfeil an die Anschlagschraube weißer Pfeil anschlägt.

Tip: die Spannhülse sollte äh muß man erneuern.

Wenn die abbricht gibts Zirkus,Ärger und Stress!

Andruckbügel.jpg

  • Thumsbup 1
Geschrieben

Das sind höchstwahrscheinlich solche Kombizahnrollen. Weil keine CS-Kopien mehr zirkulieren und in Sammlerkreisen auch nur sehr wenige mal gespielt werden, rate ich zu der klugen Investition in Schalt- und Wicklerrollen für Perforationstyp P. Die entsprechenden Filme werden dankbar sein.

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Film-Mechaniker:

Das sind höchstwahrscheinlich solche Kombizahnrollen. Weil keine CS-Kopien mehr zirkulieren und in Sammlerkreisen auch nur sehr wenige mal gespielt werden, rate ich zu der klugen Investition in Schalt- und Wicklerrollen für Perforationstyp P. Die entsprechenden Filme werden dankbar sein.

Die gibt es aber nicht mehr. 

B14 (Studio) sind generell mit CS Zahnkränzen ausgeliefert worden, 90% der im Einsatz befindlichen Maschinen wurden irgendwann umgerüstet, da es nur noch die CS Zähnchen als Ersatzteil gab. Normalzahnige Wickelrollen findet man höchstens noch auf irgendwelchen Vorkriegsköpfen in uralten Dorfkinos, und selbst die, die ich damals abgeräumt habe, hatten alle CS Perf.

Geschrieben

Darum Investition. Bei Interesse mache ich einen Kostenvoranschlag für jeweils einen Satz Zahnrollen, bestehend aus Vorwickler, Schaltrolle und Nachwickler, gefräst im Abwälzverfahren. Für die Maße benötige ich Muster. Je mehr Abnehmer dabei sind, umso günstiger fallen die Preise aus.

Geschrieben
vor 38 Minuten schrieb Film-Mechaniker:

Darum Investition. Bei Interesse mache ich einen Kostenvoranschlag für jeweils einen Satz Zahnrollen, bestehend aus Vorwickler, Schaltrolle und Nachwickler, gefräst im Abwälzverfahren. Für die Maße benötige ich Muster. Je mehr Abnehmer dabei sind, umso günstiger fallen die Preise aus.

Hallo und guten Morgen,

danke wiederum für die hilfreichen Tipps.

Normalerweise, sobald finanzielle Absprachen stattfinden, benutze ich die privaten Nachrichten dafür.

Ich bitte trotzdem mal hier um eine grobe Angabe, was man für solch eine Garnitur pro Maschine (es sind ja in meinem Fall zwei) investieren müsste. 

Hausnummer reicht.

Das wäre natürlich auch für weitere Interessenten aufschlussreich.

 

Geschrieben

Die FIAF und ACE empfehlen den Einsatz von CS Perf bei älteren Kopien um so eine Schädigung bei geschrumpften Material vorzubeugen. Das was man heute noch neu an Projektoren kaufen kann (Cinemecc und Veronese) liefern auch nur noch CS aus.

 

Ich denke, dabei sollte man es auch belassen, wenn eine Neuauflage, dann bitte nach FIAF Standard um eben geschrumpftes Material durch die Maschine zu bringen.

Geschrieben (bearbeitet)

TK-Chris hat recht:

Seit den 1950ern ist es durch Tests und damalige Veröffentlichungen im Journal of the SMPTE bekannt, daß auch Kopien mit Standard (KS)-Perforation durch die schmaleren, eigentlich für CS-Magnettonperforation gedachten Zahn-/Schaltrollen weniger verschleißen.

Die Empfehlung für breitere Zahnung nach alter Norm ist heute für alte Acetatkopien sogar gefährlich. Bei Polyesterkopien dürfte es egal sein. 

 

Bearbeitet von magentacine (Änderungen anzeigen)
Geschrieben (bearbeitet)

Ich sehe das Problem nach wie vor garnicht so sehr in den Zahn- bzw. Transportrollen. Die moderneren CS-Rollen werden doch schon jahrelang für das gängige Filmmaterial verwendet und das wird thematisch nicht an die große Glocke gehängt.

Ich finde den Übergang von den Zahnrollen auf die kleinen Andruckrollen problematisch. Hatte ich ja anhand der Fotos dargestellt, dass auf der linken Seite (von der Objektivseite betrachtet) die Zahnspitzenlinie schön mittensymetrisch zur Ringnut der Andruckrolle verläuft, während auf der rechten Seite die Zahnspitzenlinie auf den äußeren Rand der Ringnut in der Andruckrolle zeigt.

Wenn ich den Versatz der Ringnut maßlich korrigieren möchte bleibt mir nur die Möglichkeit sie um den Betrag X nach rechts zu versetzen. Dafür muss ich auch einen Betrag X am Andruckbügel wegnehmen, denn wenn die Rolle nach rechts rutschen soll, muss sie dafür auch den notwendigen Platz geschaffen bekommen. Um die entstehende Lücke 

zwischen den beiden Halbrollen auszugleichen, damit sie in den vorgesehenen Positionen verbleiben kann man eine Distanzscheibe (auch aus Kunststoff) dazwischenlegen. Maß t der Scheibe gleich Maß X der Materialstärke die ich am Andruckbügel wegnehme.

Maß X bewegt sich bei etwa 1 mm

Das wäre doch eine probate Lösung.

Kosten = O €

Bearbeitet von Eremitage (Änderungen anzeigen)
Geschrieben

Der Spurversatz darf bei einer Bauer so nicht sein. Auch wenn diese schon viele Betriebsstunden auf dem Buckel hat, ist das nicht normal. Wenn der Hebel richtig montiert ist, tippe ich eher auf die Spurung der Nachwickelrolle. Nachdem der Projektor so vermurkst war, ist nicht auszuschliessen, das hier der Schleifenbildner oder mehr zerlegt war und verkehrt zusammengebaut wurde.

 

In dem angehängten Bild eine Achse von einer Bauer Nachwickelrolle. Rot eingekreist die Möglichkeiten, um die Spur der Nachwickelrolle zu versauen.

Achse Nachwickelrolle.jpg

Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb TK-Chris:

..und jetzt wird hier allen Ernstes über die Ausrichtung einer Führungsrolle im 10tel mm Bereich diskutiert. 

Andere Zeit.. heute geht es schon um Promille, sonst gilt's als unzureichend.

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb flimmerman:

Nachdem der Projektor so vermurkst war, ist nicht auszuschliessen, das hier der Schleifenbildner oder mehr zerlegt war und verkehrt zusammengebaut wurde.

Kann man eigentlich nicht viel verkehrt machen. Habe auch vor dem Zerlegen alle Anbauteile des Werkes fotografisch dokumentiert. 

Ich stelle später nochmal ein Foto ein, wo man besser erkennen kann worum es genau geht. Und dann machen wir uns nochmals Gedanken, was eventuell zu tun ist.

Bearbeitet von Eremitage (Änderungen anzeigen)

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