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Geschrieben

Ebenfalls Danke für die anschaulichen Berichte !

Da ist man nach 4x durchgehender Präsenz mal nicht vor Ort und schon scheint man einiges verpasst zu haben....

 

Nur unter dem Archeoscope kann ich mir auch nach dem Lesen beider Berichte nicht so recht etwas vorstellen....macht neugierig!

 

Den lichtstarken LED-gepimpten 16mm-Projektor kann keiner von Euch beiden mehr "mitgenommen" ?  

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Geschrieben

Friedemann, dein Bericht war ein Genuss zu lesen, Danke! Ich ärgere mich wieder nicht dabei gewesen zu sein. Naja, viel Arbeit und eine beginnende Urlaubsreise am Wochenende. Nächstes Jahr klappt es bestimmt.

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Geschrieben (bearbeitet)

Es waren sehr schöne und eindrucksvolle Dresdner Schmalfilmtage 2026! Erstmals habe ich auch den Live-Vertonungswettbewerb und die Filmveranstaltungen für Kinder gesehen. Beim Schmalfilmwettbewerb gab es wieder schöne, künstlerische Super8- und 16mm-Filme zu sehen. Erstmals durfte ich auch die Super8-Queen Dagie Brundert persönlich kennenlernen, sowie weitere neue und alte Gleichgesinnte kennenlernen bzw. wiedersehen. Besonders schön war es, dass ich dieses Jahr mit einem Gleichgesinnten nach Dresden reisen durfte. 

Am 1.1.1997 belichtete ich meiner erste Super8-Film und wenige Tage später starteten die ersten Dresdener Schmalfilmtage, wie ich dieses Wochenende festgestellt habe. Im gleichen Jahr drehte ich auch meinen ersten Lego-Trickfilm. Im nächsten Jahr feiern die 28. Dresdener Schmalfilmtage ihr 30-jähriges Bestehen. Leider habe ich es bisher nur 2x zu den Dresdener Schmalfilmtagen geschafft. Ich möchte nicht wissen, was ich alles verpasst habe, insbesondere an Möglichkeiten und persönlicher Entwicklung. 

Vielen Dank an alle Organisatoren!


Anbei die Bilder vom "Mikrokosmos Schmalfilm" mit einem sehr speziellen 16mm-Projektor, der auf die zeitgemäßen, technischen Möglichkeiten und den heutigen Bedüfnissen sowie Anforderungen angepasst wurde.
 

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Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
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  • Thumsbup 1
Geschrieben
vor 20 Stunden schrieb k.schreier:

Den lichtstarken LED-gepimpten 16mm-Projektor kann keiner von Euch beiden mehr "mitgenommen" ?  

 

Zu dem Thema hatte ich ja an anderer Stelle schon geschrieben, aber gerne etwas ausführlicher: Das Gerät erdacht haben Juan Gonzalez Monroy und Bernd Lützeler vom Labor Berlin im Rahmen des europaweiten Förderprojekts Spectral und mit der Unterstützung des bereits genannten Jan Kulka umgesetzt. Natürlich(!) haben sie es sich nicht nehmen lassen, einen Werbe-Präsentationsfilm für den Projektor zu drehen. In dieser amüsanten Aneinanderreihung von gefundenem Material ergänzt um Aufnahmen des Projektors nehmen sie zum einen diese Werbe- oder Messefilmchen der 1970er Jahre auf‘s Korn und stellen zum anderen den Projektor und seine Fähigkeiten vor – und die Fähigkeiten sind der Wahnsinn wie z.B. 0-40 BpS bei einer einstellbaren Umlaufblende von 0-360°, denn diese „Blende“ ist ja nun eine LED. Digitaler Ton von Speicherkarte wird dabei stets synchron wiedergegeben! Wird die Projektion all zu langsam, wird der Ton, wenn ich mich richtig erinnere, ausgeblendet, setzt aber passend später wieder ein.

 

Da Bernd Lützeler den Projektor bediente, hatte ich das Vergnügen bei der Vorführung des „Werbefilms“ (der hat eine digitale Tonspur ergänzt um) live den „Werbetext“ sprechen zu dürfen (das kann Juan mit seiner über-trockenen Art deutlich besser als ich, aber es war trotzdem ein Fest). In diesem Text heißt es zur Lampenleistung, dass die LED einen 300W Xenon-Projektor locker übertrifft. Bei der für mich ersten Vorführung des Projektors in Berlin hatte man den direkten Vergleich 250W Halogen, 300W Xenon, LED und danach keine Lust mehr, einen Xenon-Projektor anzufassen. Viel zu dunkel 😉

 

Bei der LED haben sie sich – verständlich – für die stärkst mögliche entschieden, und dabei aber – auch verständlich – nicht für das allerbeste Produkt und aller teuerste des allerbestesten Produzenten, sondern für ein etwas günstigeres Produkt eines eher weniger bekannten Herstellers. Der „Nachteil“ ist dann, dass die LED keinen so super Wirkungsgrad hat. Stört‘s? Nö. Hat dann halt (theoretische und irritierende) maximal 800W, die man aber in vielen Situationen gar nicht nutzen will, weil schlicht zu hell.

 

Fest steht aber auch: für den Wohnzimmer-Filmvorführer ist das Gerät viel zu reich im Funktionsumfang! Es ist ein Projektor, der erst bei performativen Darbietungen seine Stärken ausspielt. Trotzdem hätte ich auch gern so eine Lampe 😄 

  • Like 1
  • Thumsbup 1
Geschrieben

Hier gibt's ja auch eine Art Blog zum diesem Projektor: 

https://www.filmlabs.org/wiki/en/meetings_projects/spectral/laborberlin16mmprojector/start

 

Wirklich cool. 

Meine leichte Enttäuschung darüber, wie relativ wenig der (absurden) 800W LED-Leistung es letztlich auf die Leinwand schafft, bleibt aber. Und das ist weder Kritik am Projekt noch an der Idee (bitte nicht wieder falsch verstehen), es ist einfach die Tatsache, dass 800W LED sicherlich 80-90k Lumen liefern, was lichtmengenmässig grob extrapoliert etwa 4500W Halogenlicht oder 1000W Xenonlicht entsprechen sollte. Leider kommt davon eben nur ca. 1/3 auf der Leinwand an. Vielleicht schafft es die nächste Generation des Projektors ja, mit der halben LED-Leistung auszukommen, und statt Wasserkühlung eine bündelnde Optik mitzubringen. Es wäre technisch so viel schöner!

 

@filma Vielleicht darf der SPECTRAL 800 CHRONOPHANTOSCOPE ja nächstes Jahr den internationalen Wettbewerb durchleuchten? Da kann der Beamer doch sicherlich einpacken. 

 

 

Geschrieben
vor 8 Minuten schrieb Friedemann Wachsmuth:

dass 800W LED sicherlich 80-90k Lumen liefern

Okay, wohl eher so 55000 Lumen laut Getian. Dann liegt die Hälfte der "Ineffizienz" an der LED (bzw. COB-Dichte) selbst, nicht an der fehlenden Optik. 
 

Die Zukunft bleibt spannend. 🙂

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Friedemann Wachsmuth:

Vielleicht schafft es die nächste Generation des Projektors ja, mit der halben LED-Leistung auszukommen, und statt Wasserkühlung eine bündelnde Optik mitzubringen. Es wäre technisch so viel schöner!


Und am besten noch mit Schrittmotor statt Greifer oder keines von beiden indem SPECTRAL 800 CHRONOPHANTOSCOPE und ARCHEOSCOPE vereint werden. Ob das möglich ist, weiß ich jedoch nicht.

Geschrieben (bearbeitet)

Weniger Mechanik, was m. W. auch das Ziel dieses Projektors ist. Wie schon erwähnt, besser noch ohne Schrittmotor ---> Elektrotachyscop (elektrischer Schnellseher)

https://www.ottomar-anschuetz.de/kino_2__schritt.htm#:~:text=Ottomar Anschütz%2C Elektrischer Schnellseher%2C Kino%2C Vorführgerät%2CReihenaufnahmen%2C lebende Bilder%2C lebende Photographien%2C Geißlerische Röhre.

Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
  • 1 Monat später...
Geschrieben (bearbeitet)

Moin @Friedemann Wachsmuth und @Martin Rowek

 

Danke für Eure Kommentare und Vorschläge. Es ist so, dass wir zunächst eine antike Kondensor-Linse eingebaut haben, die im Vergleich zu anderen vorhandenen Kondensorlinsen den besten Effekt erzeugt hat. Tatsächlich sehen wir das aber auch so, dass bei der Lichtausbeute noch Luft nach oben ist. Allerdings sind wir alle drei keine Fachleute für Optik. Wenn Ihr also konkrete Ideen oder Vorschläge habt, wie oder wo wir uns die nötige Expertise hinzuziehen oder selbst aneignen können, dann sagt uns doch bitte Bescheid, am besten direkt per Email an filmi@gmx.de

 

Die Wasserkühlung allerdings ist tatsächlich sehr viel leiser als jeder luftgekühlte Kühlkörper oder Lüfter, die würden wir auch bei schwächeren LEDs einbauen. Es ist sogar so, dass der Hersteller Getian inzwischen selbst wassergekühlte LEDs anbietet. Da wir direkten Kontakt mit der Firma hatten, gab es einen regen Austausch. Wir haben dann auch unser Projekt erläutert. Und zwei Jahre später tauchten dann die wassergekühlten LEDs auf deren Webseite auf. China halt...

 

Beim Stepper-Motor bin ich auch skeptisch. Es ist ja nicht so, dass diese Möglichkeit nicht in Betracht gezogen worden wäre. Da unser Projektor auf der Entwicklung eines tragbaren, akkubetriebenen Projektors von Mire aufbaut, bei der auch Zach Poff maßgeblich beteiligt war, gab es hier bereits massig Erkenntnisse und eine entwickelte Steuerung. Auch auf diesem Gebiet bin ich kein Experte, ich habe aber einer sehr langen Diskussion beigewohnt, in der die Vor- und Nachteile diverser Motor-Technologien diskutiert wurden.

 

Erklärtes Ziel des Projektes war übrigens nicht weniger Mechanik – die Idee war, die Mechanik zu behalten, denn diese wurde jahrzehntelang von hochbezahlten Ingenieuren entwickelt - warum sollte man das ersetzen? Stattdessen wollten wir die antike Elektronik durch moderne ersetzen und viele viele Features einbauen, die in erster Linie für Künstler interessant sein könnten, die live und performativ mit Film arbeiten. Das ist natürlich eine Zielgruppe, die hier im Forum unterrepräsentiert ist. Aber das erklärt vielleicht die vielen verrückten und womöglich unsinnig erscheinenden Funktionen...

 

bis die Tage!

;B

Bearbeitet von nomasala
Rechtschreibfehler (Änderungen anzeigen)
  • Thumsbup 4
Geschrieben

Ich kann leider auch null Optik. Nicht mal wirklich die Basics. Zeig doch mal Eure "antike" Kondensorlinse, vielleicht inspirieret das bei der Suche?
Ich kann nur überlgen, wo ich schon so auf Kondensorlinsen gestoßen bin... Diaprojektoren natürlich. Und viele auch in Overheadprojektoren. Und SW-Vergrößerer. Und Episkope. Und ältere Beamer. Aber das hattet ihr vermutlich alles schon...

Geschrieben

Ganz zu Beginn hatten alle ihre Sammlungen von Linsen aus ausgeschlachteten Projektoren mitgebracht, und mit denen haben wir so lange herumprobiert, bis wir eine gefunden haben, die die Fläche des 16mm Bildes am besten ausleuchtet. Fotos dazu kannst Du sehen in unserem Wiki unter https://www.filmlabs.org/wiki/en/meetings_projects/spectral/laborberlin16mmprojector/start#st_prototype_with_800w_led_water_cooling_variable_fps_shutter_blades_angle

Ich gehe davon aus, dass es sich um einen Kondensor aus einem 16mm Projektor aus der Prä-Halogen-Ära handelt, als die Lampen noch großflächige Wendel-Konstruktionen hatten... Vielleicht kann @filma dazu noch was sagen (Stichwort Weimar 2)? 

 

Ein besseres Foto zu schicken ist gerade gar nicht so einfach, die Maschine steht ja zur Weiterentwicklung in Prag. Aber wir wollten uns dieses Jahr sowieso mit dem Thema beschäftigen, ich würde mich dann einfach mal melden, wenn wir da dran sind...

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