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35mm-Vorführtermine

1.234 Beiträge in diesem Thema

Freut mich, daß es Dir gefallen hat, die Probleme mit der Perforation sind eben üblich bei so kleinen Leinwänden.

 

Ist die Leinwand dort tatsächlich nur 5m breit?

 

Wenn der Saal fast zur Hälfte gefüllt schien dann wären es ungefähr 30 Zuschauer gewesen was nicht schlecht ist ohne jegliche Werbung und ein viel besseres Ergebnis als die letzte 35mm Ben Hur Vorführung in Berlin.

 

 

Ja, das Projektionsbild war vielleicht etwas breiter, aber auf keinen Fall mehr als 6m. Zwar war links und rechts noch reichlich Platz, aber der untere Bildrand begann erst ab ca 1m Höhe, da man sonst ab der zweiten Reihe nicht mehr alles hätte sehen können, denn die Sitzreihen sind dort sehr flach angelegt. In der ersten Reihe fehlen die mittleren 4 Sitze, so daß man in der zweiten Reihe, mittig freien Blick hat. Das sind dann auch die besten Plätze. Mein Tip, sich rechtzeitig vorm Einlass an der Saaltür postieren um sich eben dort einen Platz sichern zu können, denn es herrscht freie Platzwahl.

Heute um 18.30 Uhr wird Ben Hur dort nochmal aufgeführt.

 

Das Publikum war gemischt. Einige wenige jüngere Leute, wohl Filmstudenten, viele mittleren Alters und ältere, offensichtlich bibelfeste Damen die sich wohl wegen des religiösen Themas ins Kino wagten. Zwei davon haben dann aber wegen der Lautstärke vorzeitig den Saal verlassen.

 

Ich kann mir gut vorstellen in einer Stadt wie Berlin bei Ben Hur auch einen großen Saal füllen zu können. Daß das möglich ist, hat man ja bei der 2009er Berlinale gesehen. Man müßte sich nur bei der Werbung ebensolche Mühe machen wie bei neuen Produktionen.

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die Probleme mit der Perforation sind eben üblich bei so kleinen Leinwänden.

Würde man keine Leinwände, sondern Bildwände mit "traditional vinyl microperf" installieren, wäre auch die erste Reihe akzeptabel.

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Ja, das Projektionsbild war vielleicht etwas breiter, aber auf keinen Fall mehr als 6m. Zwar war links und rechts noch reichlich Platz, aber der untere Bildrand begann erst ab ca 1m Höhe, da man sonst ab der zweiten Reihe nicht mehr alles hätte sehen können, denn die Sitzreihen sind dort sehr flach angelegt. In der ersten Reihe fehlen die mittleren 4 Sitze, so daß man in der zweiten Reihe, mittig freien Blick hat. Das sind dann auch die besten Plätze. Mein Tip, sich rechtzeitig vorm Einlass an der Saaltür postieren um sich eben dort einen Platz sichern zu können, denn es herrscht freie Platzwahl.

Heute um 18.30 Uhr wird Ben Hur dort nochmal aufgeführt.

 

Das Publikum war gemischt. Einige wenige jüngere Leute, wohl Filmstudenten, viele mittleren Alters und ältere, offensichtlich bibelfeste Damen die sich wohl wegen des religiösen Themas ins Kino wagten. Zwei davon haben dann aber wegen der Lautstärke vorzeitig den Saal verlassen.

 

Ich kann mir gut vorstellen in einer Stadt wie Berlin bei Ben Hur auch einen großen Saal füllen zu können. Daß das möglich ist, hat man ja bei der 2009er Berlinale gesehen. Man müßte sich nur bei der Werbung ebensolche Mühe machen wie bei neuen Produktionen.

Vielleicht sind die Kompromisse nach meinem Geschmack schon zu schmerzhaft, aber eine Kinoaufführung ist allemal immer besser als die Fernehausstrahlungen.

Die 2009er Berlinale war mehr eine "Pflichtveranstaltung". Man hätte zwei andere und weitaus bessere, schärfere, formatgetreuere und authentischere Kopien bekommen können und gab viel Geld aus für die m.E. am wenigsten mit dem Original vergleichbare Version. Aber der Sound der Kopie war ganz ausgezeichnet (allerdings erst beim "Nachspiel" der Kopie auf der Anlage im Deutschen Filmmuseum Frankfurt im April 2009).

 

Diese 70mm-Kopie war trotzdem im Szenenausgleich kunterbund durcheinandergeraten, sehr grobkörnig, bisweilen "giftgrün" und an den Seiten um 25% beschnitten.

Da in dem betreffenden Berlinale-Kino nochmals etwa 20% Bild durch Höhenbeschnitt wegfielen, resultierte daraus Folgendes: man projizierte statt gegebener 2.2 : 1 (also dem, was auf der neuen BEN-HUR-Kopie vom Originalfilm mit einst 2.75 : 1 noch übrig blieb) das ohnehin beschnittene Bild in 2.35 : 1).

Ausser dem enormen Auflösungsverlust dieser Wiederaufführungskopie durch Internegativkopierung und die ständig wechselnden Lichter und Farbwerte sowie dunkel "absaufende" Szenen verlor diese Aufführung gegenüber einer Original 70mm-Auführung mit MGM Camera 65-Kopie um insgesamt 45% (!!!) des Bildinhaltes.

"Summa summarum" finde ich das noch problematischer als die Wiederaufführungsversionen auf 35mm - die m.E. in der englischen Fassung einen Dolby-Lichtton haben, denn so hatte man ihn während der William-Wyler-Retrospektive de Berlinale (von etwa 1996?) sehen können. Was kopiertechnisch ungefähr vergleichbar mit der jüngst in Berlin gelaufenen Version ist.

 

Vergleichend also mal ein Ausschnitt aus der besagten 70mm-Kopie vom Februar 2009 und das Capture der DVD (auch die DVD ist farbverfälscht, von 35mm transferriert und dabei nochmals in der Höhe beschnitten worden, um "Ultra Panavision" vorzutäuschen. Aber nicht zur Gänze entstellt, wie die von einigen Besuchern komplett abgelehnte 70mm-Version vom Februar 2009.

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Vielleicht sind die Kompromisse nach meinem Geschmack schon zu schmerzhaft, aber eine Kinoaufführung ist allemal immer besser als die Fernehausstrahlungen.

Die 2009er Berlinale war mehr eine "Pflichtveranstaltung". Man hätte zwei andere und weitaus bessere, schärfere, formatgetreuere und authentischere Kopien bekommen können und gab viel Geld aus für die m.E. am wenigsten mit dem Original vergleichbare Version. Aber der Sound der Kopie war ganz ausgezeichnet (allerdings erst beim "Nachspiel" der Kopie auf der Anlage im Deutschen Filmmuseum Frankfurt im April 2009).

 

Diese 70mm-Kopie war trotzdem im Szenenausgleich kunterbund durcheinandergeraten, sehr grobkörnig, bisweilen "giftgrün" und an den Seiten um 25% beschnitten.

 

 

 

Eine Sache einschätzen kann man immer nur im Vergleich und für mich waren die 2009er Vorführungen von "Ben Hur" und "Meuterei auf der Bounty" meine bislang ersten 70mm Erfahrungen, bis auf die Aufführungen zu Ost Zeiten. Aber daran kann ich mich nicht mehr im detail erinnern, war da noch zu jung. "Meuterei auf der Bounty" beispielsweise lief ja auch in der DDR.

Vielleicht kann ich das besser nachvollziehen, wenn ich mal andere 70mm Projektionen zu sehen bekomme.

 

Aber so arg grünstichig wie auf deinem Bild waren diese Szenen der in Berlin gezeigten Kopie nicht.

Bei Ben Hur im International spürte man den Raumton vor allem bei den Gewitter Szenen, ansonsten empfand ich eher wenig Stereowirkung, da hatte ich eigentlich mehr erwartet bei 6-Kanal Ton.

Das lag aber vielleicht auch daran, daß für mich nur noch ein Platz in der ersten Reihe frei war.

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Würde man keine Leinwände, sondern Bildwände mit "traditional vinyl microperf" installieren, wäre auch die erste Reihe akzeptabel.

 

Aus dem Heimkinobereich sind mir Materialien bekannt die schon ab 3m Betrachtungsabstand sehr gut aussehen, machbar wäre es sicherlich.

Die Praxis zeigt aber, daß bei mir in den letzten drei Kinos wo ich zu weit vorne saß die Perforation deutlich sichtbar war.

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Am 6. und 11. September im "Arsenal" Kino Berlin:

 

"...denn sie wissen nicht was sie tun" von 1955

 

 

und am 17.09.:

 

"Blauvogel" von 1979

ein außergewöhnlicher, selten gezeigter Indianerfilm der Defa (ohne Gojko Mitic)

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REBEL WITHOUT A CAUSE - wenn jemand hingeht, wäre ich dankbar für einen Hinweis, was dort gezeigt wurde.

 

Die mir bekannten Verleihkopien sind leider eine optische Hinrichtung dieses Klassikers: gröbstes Korn, schlechte Farben, steiler Kontrast geringe Schärfe und vor allem ein einseitig (links) beschnittenes Bild.

 

REBEL war ein CinemaScope-Magnettonfilm im Format 1:2.55, viele dieser frühen Produktionen hat man später für Mono-Lichttonfassungen asymmetrisch auf 2.35 beschnitten.

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REBEL WITHOUT A CAUSE - wenn jemand hingeht, wäre ich dankbar für einen Hinweis, was dort gezeigt wurde.

 

Die mir bekannten Verleihkopien sind leider eine optische Hinrichtung dieses Klassikers: gröbstes Korn, schlechte Farben, steiler Kontrast geringe Schärfe und vor allem ein einseitig (links) beschnittenes Bild.

 

REBEL war ein CinemaScope-Magnettonfilm im Format 1:2.55, viele dieser frühen Produktionen hat man später für Mono-Lichttonfassungen asymmetrisch auf 2.35 beschnitten.

 

Du beschreibst gerade die Kopie, die ich vor einiger Zeit in Leipzig sah. Einzig, daß auf 2,35:1 beschnitten wurde konnte ich nicht nachvollziehen da das Bild auf ein Seitenverhältnis von ca 2:1 beschnitten war - ganz großes Kino!

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Sonntag, 12. September um 20.30 Uhr

Abschlußfilm des Open Air Kino am Schloss Gottesaue - Karlsruhe

 

"2001: Odyssee im Weltraum"

deutsche Fassung

 

auf 240qm Bildwand unter Sternenhimmel

 

Sehr gute erhaltene und erstaunlich scharfe 35mm Kopie ohne Farbfading

Kein beschnittenes Bild sondern im Format 1 : 2,20 kopiert (rechts und links schwarze Balken)

Tonformat: Dolby Digital

 

ab 19.00 Uhr Einlaß - "Oktoberfest-Special" mit Paulaner-Oktoberfestbier und Gegrilltem

 

http://www.youtube.com/watch?v=clCcGC-hpQw

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Die "2001"-Kopien waren eigentlich immer recht scharf: meine erste Kopie (um 1983, schon etwas bräunlich) war bildlich atemberaubend, obwohl es keine Kopie vom Kameraorigial war. Der Ton aller älteren 35mm-Kopien war jedoch sehr schlecht: in den 1990er Jahre durch ein neue Ton-Dup ersetzt. Die jetzige Version mit Dolby-Digitalton finde ich auch sehr gut, bildlich weit besser als die jüngeren 70mm-Kopien.

 

Eine Sache einschätzen kann man immer nur im Vergleich und für mich waren die 2009er Vorführungen von "Ben Hur" und "Meuterei auf der Bounty" meine bislang ersten 70mm Erfahrungen, bis auf die Aufführungen zu Ost Zeiten. Aber daran kann ich mich nicht mehr im detail erinnern, war da noch zu jung. "Meuterei auf der Bounty" beispielsweise lief ja auch in der DDR.

Vielleicht kann ich das besser nachvollziehen, wenn ich mal andere 70mm Projektionen zu sehen bekomme.

 

Aber so arg grünstichig wie auf deinem Bild waren diese Szenen der in Berlin gezeigten Kopie nicht.

Bei Ben Hur im International spürte man den Raumton vor allem bei den Gewitter Szenen, ansonsten empfand ich eher wenig Stereowirkung, da hatte ich eigentlich mehr erwartet bei 6-Kanal Ton.

Das lag aber vielleicht auch daran, daß für mich nur noch ein Platz in der ersten Reihe frei war.

Das stimmt sicher, so arg "vergrünt" und "abgedunkelt" wie die schlecht gescante Clip-Abbildung der BEN-HUR 70mm-Kopie aus Australien war die reale Vorführung wiederum nicht. Hier täuscht also die Aufsicht auf das Scan-Bild gegenüber einer Projektion.

Ein gewisser Trend aber war auszumachen (und es wechselte in der 70mm-Kopie szenenweise, was mir auch in den jüngeren 35mm-Kopien auffiel). Daher noch einmal anbei ein Screen-Shot mit einer Digi-Kamera im Automatik-Modus.

 

 

 

--

 

In anbetracht der Anteilnahme an den Fragen zur Wandlung und dem Originalcharakter von "MGM Camera 65" möchten wir eine Veranstaltung zum Thema anbieten. Im Rahmen des 70mm-Festivals im Kino 'astor Film Lounge' in Berlin dürfen wir auf ein Wiedersehen mit RAINTREE COUNTY - "Das Land des Regenbaums" gespannt sein. Dieser Film wurde seit Jahren (man möchte meinen, seit 4 Jahrzehnten?) nicht mehr gezeigt - zumindest nicht in der Region Brandenburg.

 

Zwei Archivkopien sind durch den Einsatz von Experten erhalten, beide in hervorragendem Zustand. Das heißt ganz unumwunden: noch nie sah ich auf 35mm Technicolor schönere Farben und eine überragendere Schärfe als auf diesen Archivkopien.

Anbei ein Screen-Shot mit einer Digi-Kamera im Automatik-Modus.

 

Auch wenn man ewig von einer 70mm-Fasssung träumen wird - diese Technicolor-Kopie ist in einem Ausmaß schön, dass die Verzweiflung über alles, was später kam, beträchtlich ist. :)

 

Wir laden herzlich ein zur Wiederaufführung am 13.3.2011 um 11.00 Uhr in die 'astor Film Lounge. Ort: Kurfürstendamm 225, 10789 Berlin.

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Auf Raintree County freue ich mich schon sehr, da ich einen soft spot für solche Epen habe :-)

 

Ich bin also sehr gespannt auf die gepriesene Schärfe, die Farben scheinen ja ohnehin noch hervorragend auszusehen. Das sollte in der Gesamtwirkung durchaus überzeugen zumal eine 70mm-Kopie auch in Zukunft für diesen Film nicht in Sicht scheint. Soweit ich weiß gibt es ihn ja nicht einmal in einer akzeptablen DVD-Version!

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Mittwoch, 22.09. um 22.45 Uhr und

Sonntag, 26.09. um 13.00 Uhr ...

 

Schauburg - Karlsruhe

 

Mercenario - Der Gefürchtete

(Il Mercenario)

Italien 1969

Regie: Sergio Corbucci

Musik: Ennio Moriccone

mit: Franco Nero, Tony Musante, Jack Palance

deutsche Fassung

 

Ein Italo-Edelwestern der Extraklasse in einer wunderschönen 35mm CinemaScope Technicolor-Druckkopie auf Cinerama-Bildwand

 

http://www.youtube.com/watch?v=2VpRjrUZwfw

 

They don't do it anymore ...

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Sonntag, 31. Oktober 2010 / 15 Uhr

Schauburg Cinerama Karlsruhe - großer Saal

 

Auftakt-Veranstaltung der Filmreihe "Traumfabrik" in der Schauburg mit ...

 

Alfred Hitchcocks

"Rear Window – Das Fenster zum Hof"

(englische Originalfassung - 35mm Technicolor Druckkopie der Harris/Katz Restaurierung von 1997)

Mit James Stewart, Grace Kelly, Thelma Ritter. Musik: Franz Waxman. USA 1954

 

Nur Blicke aus einem Fenster: Hitchcocks Thriller verbindet eine spannungsgeladene Mordgeschichte mit

Variationen über Paarbeziehungen in einem Hinterhof. Ganz beiläufig entsteht dabei eine hintergründige

Reflexion über Filmaesthetik: über Sehen und Gesehenwerden, und was das alles bedeuten kann.

 

rear-window.jpg

 

Mehr über die Harris/Katz Restaurierung:

http://edition.cnn.com/SHOWBIZ/9712/11/rearwindow.restoration.lat

 

Komplettes Programm der Filmreihe "Traumfabrik" in der Schauburg:

http://www.schauburg.de/Filmreihe-Traumfabrik-2010-11.pdf

 

Wie immer erhalten Gäste aus dem Forum eine Ermäßigung - einfach an der Kasse melden. Codewort: "Filmvorführer-Forum" :-)

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Zum Thema Deutsche und Diktatur zeigt das berliner 'Zeughaus Kino' eine Reihe zu A.H. Erstmals nach dem Kriege hat man sich man das Thema nun herangewagt und zeigt im Oktober noch folgende Filme:

 

 

HITLER UND DAS DEUTSCHE KINO

 

 

Adolf und Marlene

BRD 1976, R/B: Ulli Lommel, K: Michael Ballhaus, D: Kurt Raab, Margit Carstensen, Ila von Hasperg, Uli Lommel, Harry Baer, Rainer Werner Fassbinder, Volker Spengler, Hark Bohm, 88’ 35 mm

 

am 23.10.2010 um 21.00 Uhr

 

 

 

Im toten Winkel – Hitlers Sekretärin

A 2002, R: André Heller und Othmar Schmiderer, 90’ 35 mm

 

am 24.10.2010 um 21.00 Uhr

 

 

 

Hitler – Eine Karriere

BRD 1977, R: Christian Herrendoerfer, Joachim Fest, B: Joachim Fest, Sprecher: Gert Westphal, 156’ 35 mm

 

am 29.10.2010 um 18.00 Uhr

 

 

 

Eine Freundschaft in Deutschland

BRD 1985, R/B/S/P/K: Romuald Karmakar, D: Romuald Karmakar, Anatol Nitschke, Werner Wohlrab, Andrea Hagen, 75’ Beta SP

 

100 Jahre Adolf Hitler. Die letzte Stunde im Führerbunker

BRD 1989, R/B/S/P: Christoph Schlingensief, K: Voxi Bärenklau, D: Udo Kier, Margit Carstensen, Volker Spengler, Alfred Edel, Dietrich Kuhlbrodt, 51’ 16 mm

 

am 29.10.2010 um 21.00 Uhr

 

 

 

Gespräch mit dem Biest

Conversation with the Beast

D/USA 1996, R/B: Armin Mueller-Stahl, D: Armin Mueller-Stahl, Robert Balaban, Katharina Böhm, Harald Juhnke, Otto Sander, Hark Bohm, 95’ 35 mm, OF

 

am 30.10.2010 um 19.00 Uhr

am 31.10.2010 um 21.00 Uhr

 

 

 

 

Mein Führer – Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler

D 2007, R/B: Dani Levy, D: Helge Schneider, Ulrich Mühe, Sylvester Groth, Ulrich Noethen, Katja Riemann, 95’ 35 mm

 

am 30.10.2010 um 21.00 Uhr

am 31.10.2010 um 19.00 Uhr

 

 

 

Filmwerkstatt – Hitlerjunge Quex, Triumph des Willens und das Kino im Nationalsozialismus

 

Im Umfeld des Berliner Arbeitermilieus in den letzten Jahren der Weimarer Republik erzählt der Film Hitlerjunge Quex die Geschichte des jungen Lehrlings Heini, der sich gegen den Willen seines Vaters für eine Mitgliedschaft in der Hitlerjugend entscheidet. Hitlerjunge Quex wirbt für das neue Regime, indem er die sozialen Probleme der Weimarer Republik mit dem Ideal der nationalsozialistischen Volksgemeinschaft kontrastiert. Für die Jahrgangsstufen 11 bis 13 bietet das Deutsche Historische Museum in Zusammenarbeit mit dem Bundesarchiv-Filmarchiv und der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung eine sechsstündige Filmwerkstatt an, um Schülerinnen und Schüler mit dem Problemfeld nationalsozialistischer Propaganda zu konfrontieren und ihren kritischen Blick im Umgang mit audiovisuellen Quellen zu schärfen. [...] Eine Buchung der Filmwerkstatt ist unter der Rufnummer 030 / 20 30 47 51 möglich.

 

 

Aus: http://www.dhm.de/kino/hitler_und_das_deutsche_kino.html

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Sonntag, 31. Oktober 2010 / 15 Uhr

Schauburg Cinerama Karlsruhe - großer Saal

 

Auftakt-Veranstaltung der Filmreihe "Traumfabrik" in der Schauburg mit ...

 

Alfred Hitchcocks

"Rear Window – Das Fenster zum Hof"

(englische Originalfassung - 35mm Technicolor Druckkopie der Harris/Katz Restaurierung von 1997)

Mit James Stewart, Grace Kelly, Thelma Ritter. Musik: Franz Waxman. USA 1954

 

 

 

Vielleicht sollte ich nach Karlsruhe ziehen.

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Vielleicht sollte ich nach Karlsruhe ziehen.

 

Why not?

 

Hier eine kurze Dokumentation zu REAR WINDOW ...

 

 

Wir zeigen am kommenden Sonntag um 15.00 Uhr die restaurierte Technicolor Druckkopie von 1997 in englischer Originalfassung.

 

Am Anschluss an die Vorführung finder ein Filmgespräch statt. Im Rahmen des Filmgespräches wird auch auf die Restaurierung Bezug genommen und im A/B Vergleich korrespondierende Ausschnitte einer 1983 WA Kopie und der 1997er Restaurierung gezeigt. Eine seltene Gelegenheit einen unmittelbaren Vergleich zu ziehen.

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Vielleicht sollte ich nach Karlsruhe ziehen.

Vor ein paar Monaten erst lief er ja im 'arsenal' in genau dieser Fassung (kurz nach der Technicolor-Vorführung von APOCALYPSE NOW). Das oben eingespielte Video ist ungefähr identisch mit dem Farbcharakter der 35mm-Kopie auf Technicolor.

Im Kopierwerk einmal die alte Fassung für eine Klammerteilkopierung in der Hand habend, ergab sich ein anderer Eindruck.

Aufgrund von Beschädigungen aber wurde restauriert, u.a. die Kuss-Szene Kelly-Stewart (digitalisiert und schlagartig bemerkbar).

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Na ja, viel Werbung bräuchte es ja nicht - Info im Monatsprogramm (gedruckt und im Internet) würden ausreichen. Leider hat sich das Arsenal noch nie darauf verstanden, solchen technischen Details eine auch nur marginale Aufmerksamkeit zu schenken. Das Beste, was man tun kann, ist dem/den Vorführern hinterherzutelefonieren - das klappt mal, mit gutem Erfolg und technisch kompetenter Antwort, und manchmal klappt es nicht. Für November angekündigt sind die "Tales of Hoffmann" - immerhin unter der Generalrubrik "Magical History Tour - Farbe im Film". Man kann sich jetzt die Karten legen, ob das eine Technicolor-Archivkopie sein wird oder nicht ...

 

http://www.arsenal-b...Hash=4f4e1083ee

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Na ja, viel Werbung bräuchte es ja nicht - Info im Monatsprogramm (gedruckt und im Internet) würden ausreichen. Leider hat sich das Arsenal noch nie darauf verstanden, solchen technischen Details eine auch nur marginale Aufmerksamkeit zu schenken. Das Beste, was man tun kann, ist dem/den Vorführern hinterherzutelefonieren - das klappt mal, mit gutem Erfolg und technisch kompetenter Antwort, und manchmal klappt es nicht. Für November angekündigt sind die "Tales of Hoffmann" - immerhin unter der Generalrubrik "Magical History Tour - Farbe im Film". Man kann sich jetzt die Karten legen, ob das eine Technicolor-Archivkopie sein wird oder nicht ...

 

http://www.arsenal-b...Hash=4f4e1083ee

Auch hierin müsste ich zustimmen: kleiner Hinweis genügt und beglückt: grosse Werbetrommel besser nicht. (Das Haus hat seine grossen Themen inhaltlich auch anders strukturiert, weswegen der redaktionelle Teil durchaus ja vorhanden ist, nur eben filmwissenschaftliche Akzente setzt).

Meine Skepsis gegen zu brachiale Werbung (auch wenn sie auf gewisse Weise fast immer wirkt) speist sich aus der Erfahrung, dass vollmundige Ankündigungen hinerher relativiert werden müssen.

REAR WINDOW in Technicolor gleicht nun einer gefadeten Eastmancolor-Version, wie bereits das Video (und meine Snaps) aufzeigen. Bei der EA Ende der 1990er Jahre freute ich mich erst riesig, später dann lange Gesichter...

TALES OF HOFFMANN dagegen war auf der Berlinale im Februar sehr bemerkenswert. Anzufragen ist also, ob es hoffentlich die selbe Quelle ist (was man aus "Rountine"-Gründen sogar fast annehmen könnte). Nichts wie hin!

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REAR WINDOW in Technicolor gleicht nun einer gefadeten Eastmancolor-Version, wie bereits das Video (und meine Snaps) aufzeigen. Bei der EA Ende der 1990er Jahre freute ich mich erst riesig, später dann lange Gesichter...

 

Dann hast Du vielleicht die 1983er Fassung gesehen (obwohl die nicht wie gefadetes Eastman Material aussehen) und nicht die "neuen" TC-Kopien.

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Nein. Hatte REAR WINDOW zweimal auf TC gesehen (neue Version von Robert A. Harris). Auch einmal im Bildwerferraum gewesen und Kopie näher beschaut (1999).

So wie das Video ist auch die Kopie.

 

Die 1983 EA-Kopie auf Eastmancolor hatte ich natürlich ebenfalls gesehen (Gast im Gloria-Palast 1984) und später im Kopierwerk selbst für eine Klammerteilkopierung wiederverwendet. Diese war recht gut.

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Eine Korrekturen sind notwendig ...

 

Hatte REAR WINDOW zweimal auf TC gesehen (neue Version von Robert A. Harris). Auch einmal im Bildwerferraum gewesen und Kopie näher beschaut (1999).

 

Die Wieder-Aufführung der restaurierten Fassung mit TC-Druckkopien war in Deutschland im Juli 2000 - in welchem BWR hast Du eine solche Kopie 1999 gesehen? Kann es nicht doch eine 1984er Kopie gewesen sein?

 

Die 1983 EA-Kopie auf Eastmancolor hatte ich natürlich ebenfalls gesehen (Gast im Gloria-Palast 1984) und später im Kopierwerk selbst für eine Klammerteilkopierung wiederverwendet.

 

1983 EA-Kopien gab es nicht, die EA (= Erstaufführung) von REAR WINDOW war in Deutschland 1955 ... 1984 wurden dann eine Reihe von Hitchcock-Klassikern wiederaufgeführt, u.a. REAR WINDOW. REAR WINDOW war unter den 1984 wiederaufgeführten Hitchcocks (die anderen WA-Titel waren THE MAN WHO KNEW TOO MUCH, TROUBLE WITH HARRY, VERTIGO, ROPE) der an der Kinokasse Erfolgreichste (fast 700.000 Zuschauer.)

 

Die mir bekannten 1984 WA Kopien von REAR WINDOW sind nicht auf Eastman-Material kopiert.

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Danke für die Schreibkorrekur: 1983 und 1984 waren die Wiederaufführungen (nach Jahrzehnten).

1999 sah ich die TC-Kopie zum ersten Male, da war sie schon fast zwei Jahre alt. Ein weiteres Mal in Berlin in 2000 (Kino der City-West). Nochmals in 2010 (Kino am Potsdamer Platz).

Eastmancolor gab es in der 1984er-Version: was ich erst um 2000 im Kopierwerk in der Hand hatte.

Vielleicht könnte man die Daten noch umfänglicher auflisten (mich interessiert eigentlich jedes Detail), aber der Kopieneindruck war immer gleich: die Technicolor-Neuversion sah immer gleich magentafarben aus. Sie sah dennoch gut aus und befindet sich, da sie jetzt nach Karlsruhe weitergereicht wurde, in exzellentem Zustand!

Vergleich beider Fassungen ist ebenfalls löblich - aber in der Gänze würde ich die "alte" Version von 1984 aus farblichen Gründen vorziehen: lass' doch mal Dein Publikum urteilen und berichte dann...

Der Eindruck entspricht farblich Deinem Video:

Also sicher kein typischer Eindruck für TECHNICOLOR, und ich finde immer Werbebotschaften wie diese unangemessen:

"Like 'Vertigo,' we can make 'Rear Window' look like it's never looked before, with rich colors to show off the new process," says Katz, who produces the restorations. "This serves the future without forgetting the past." (http://edition.cnn.com/SHOWBIZ/9712/11/rearwindow.restoration.lat/)

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