Zum Inhalt springen

Film-Mechaniker

Mitglieder
  • Gesamte Inhalte

    8.239
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

  • Tagessiege

    214

12 Benutzer folgen

Profile Information

  • Geschlecht
    Männlich

Letzte Besucher des Profils

34.844 Profilaufrufe
  1. Ich noch nie, aber jemand Bekanntes, sie hatte viel zu erzählen von einer Weltreise. Indische Jungen, die sie mit Waren verfolgten, nannte sie linke Maden. In Basel habe ich mich mal in eine Inderin verguckt. Das war wie ein Virus im Blut haben. Lange her. Aber zurück zur cinémathèque française.
  2. Es kann manches krumm sein an einem Projektor. Schrauben oder Muttern so anziehen, daß nichts anderes verstellt wird, ist Mechanikerhandwerk. Ich verrate: immer nur ganz sachte andrehen, abspüren, wie fest das hält, dann weiter anziehen, wieder nachdrücken oder -schieben und zuletzt Spannung auf die Gewinde geben. Bei richtiger Konstruktion sind Schrauben und Muttern Verbrauchsteile, deren Gewinde beim Anziehen leicht verdorben werden. Ja, es ist so. Die edelste Verschraubung besteht nämlich aus durchgesteckter Schraube und Mutter(n im Falle von Stiftschraube). Den Greifer muß man in allen drei Richtungen ausgerichtet befestigen. Mittenstellung aufsuchen, Greiferrahmen festklemmen, im Y (parallel zum Bildstrich) ausrichten. Danach im X (parallel zu den Filmkanten) ausrichten und erst dann im Z (Einstich) justieren. Wenn der Greifer(rahmen) durch einen Nutenstein bewegt wird, würde ich diesen alleine in der Nut mit ein wenig Fett geschmiert abfahren und das Spiel abspüren. Man kann das auch an den gereinigten trockenen Teilen nachmessen. Ein wenig Luft schadet nicht, wir sprechen von Haaresbreite. Der Kurvenkörper muß unverletzt sein, will sagen: darf keinen Riß, keinen Ausbruch aufweisen. Wenn das der Fall ist, muß ersetzt werden. Meistens Kunststoff, Hauptproblem. Deshalb gebe ich mich nicht mit Super-8 ab. Viel zu viel Plastik, immer wieder Ausfälle, Pannen, Klemmer. Super-8-Film klebe ich der schmalen Löcher wegen nur naß. Klebestreifen nur, wenn sie die Perforation gänzlich frei lassen.
  3. Man braucht nur ein Mal ein Kino in Indien besuchen und man hat Flöhe.
  4. Was viele nicht wissen: Jour de fête wurde doppelt gedreht, als Farbfilm und als schwarzweißer. Das angewandte Farbenverfahren war Thomsoncolor. Ich empfehle Jacques Tati. Sein Leben und seine Kunst von David Bellos. Zuerst erschienen 1999 bei Harvill Press, London. Deutsche Erstausgabe durch den mitteldeutschen Verlag, Halle, 2024. 544 Seiten
  5. Ich sorge mich um die Zukunft, wie im Digital, durch das die Menschheit wandert, noch klarer Geist aufleben kann. Sehe, wie die Kleinen heute alle an den Pixeln kleben. Die werden enttäuscht sein im Technikmuseum: So etwas Langweiliges haben die früher erfunden??? Zum Glück weiß ich, daß diese Haltung sich ändert, sobald ein Mensch das Zeug anfassen kann.
  6. Physik ginge ja noch, es sind ganz alltägliche Dinge, bei denen sich mir die Haare sträuben: falsch eingelegter Film, rotierende Objektive, rotierende Lampenhausdeckel. Offenbar habe ich nicht mitbekommen, daß neue Generationen mit dem Technikerbe sich nicht produktiv auseinandersetzen, sondern spielerisch-zerstörerisch. Ja, es braucht immer wieder die Befragung des Überlieferten, überall und jederzeit, doch vermisse ich Personen, Charaktere. Das hier ist anonym, gerechnet, automatisch, aus Rechnern herausgeschubst, die selbst von namenlosen Gruppen erstellte Programme laufen haben. Wer übernimmt noch Verantwortung für sein Tun und Lassen?
  7. https://www.youtube.com/shorts/oNVaes5wb10 Grässlich. Ich bin ja ein durchaus positiver Mensch und habe noch nie Lust verspürt, jemand anderem eine Freude zu verderben, doch dieser Schund entspringt doch einer Rücksichtslosigkeit, die schadet. Wie geht ihr damit um?
  8. Es ist nicht meine Klasse und an sich gar keine. Es gab fünf G-Modelle (und Varianten): G 16 G 916 G 816 G 8 G 3 (alle drei Schmalformate) Ein 25 mm ist Normalprojektionsobjektiv für 8-mm-Film. Zum Paillard-Bolex S 321 gehören andere, bessere Linsen. Das 25-1.8 ist ein Petzval-Typ mit guter Schärfe in Bildmitte. Gegen die Bildecken läßt die Abbildungsqualität nach. 1936 reichte es aus.
  9. Interessant, von der Eumig-Mini und der Bolex 350 müssen diese Zahlen abgefallen sein.
  10. Das gehört zu den alten G-Projektoren.
  11. Endlich weiß ich, woher der Ausdruck kommt, sich in ein Hobby zu stürzen!
  12. Ein guter Neigekopf ist schon was wert.
  13. Kein Nachteil, aber wie du mit der Frage hinweist, mehr direkt vom Greifer zu bewältigende träge Masse. Wenn Schleifen mit einiger Spannung im Film vorhanden sind, wird der Zug auf die Vorratsspule gefedert und damit in weniger harten Schritten ausgeübt.
  14. Den schwarzen Konverter behalte mal. Das Vario-Hexanon ist in der Anlage ein um ein Hinterglied erweitertes Triplett, bestehend aus vier Achromaten. Die hinteren Gruppen des Tripletts werden zur Brennweitenänderung verschoben. Das zusätzliche Duplett bleibt an Ort. Mit der Frontgruppe wird scharfgestellt. Es kann nicht parfokal sein, deshalb wurden kürzere Brennweiten als 12 mm weggelassen. Dennoch gab es einen Weitwinkelkonverter, der jedoch nicht aus der Triplettanlage heraus, sondern vor dem Objektiv wirkt, was das Problem entschärft. Welche Bildqualität herauskommt, bleibt herauszufinden. Mattscheibe! Rätschengreifer mit Normabsatz, aktive Filmseitenführung, Elektroantrieb an vier Stabzellen, Nadel des Drehspulinstruments im Reflexsucher, das übertrifft schon bald die Leicina 8 S. Das Besondere ist das ins Gehäuse hereingezogene Zoomobjektiv auf Kosten ausgeprägter Filmschleifen. Die Leicina (und andere) besitzt einen Fotowiderstand zur Lichtmessung, was einen viel größeren Umfang an Filmempfindlichkeiten zuläßt, hier haben wir eine Selenzelle, mit der es dank einer elektrischen Übersetzung von 10 bis 160 ASA geht. Verschlußöffnung 165 oder 170 Grad, die Belichtungszeitangaben in den Anleitungen sind wieder ein Mal ungenau. Dafür bietet diese Konica Fuß- und Bilderzähler. Ein Bilderzähler fiel bei Leitz weg. https://www.pacificrimcamera.com/rl/02951/02951.pdf
  15. Clemens, dein Deutsch ist nicht besser.
×
×
  • Neu erstellen...

Filmvorführer.de mit Werbung, externen Inhalten und Cookies nutzen

  I accept

Filmvorfuehrer.de, die Forenmitglieder und Partner nutzen eingebettete Skripte und Cookies, um die Seite optimal zu gestalten und fortlaufend zu verbessern, sowie zur Ausspielung von externen Inhalten (z.B. youtube, Vimeo, Twitter,..) und Anzeigen.

Die Verarbeitungszwecke im Einzelnen sind:

  • Informationen auf einem Gerät speichern und/oder abrufen
  • Datenübermittlung an Partner, auch n Länder ausserhalb der EU (Drittstaatentransfer)
  • Personalisierte Anzeigen und Inhalte, Anzeigen- und Inhaltsmessungen, Erkenntnisse über Zielgruppen und Produktentwicklungen
Durch das Klicken des „Zustimmen“-Buttons stimmen Sie der Verarbeitung der auf Ihrem Gerät bzw. Ihrer Endeinrichtung gespeicherten Daten wie z.B. persönlichen Identifikatoren oder IP-Adressen für diese Verarbeitungszwecke gem. § 25 Abs. 1 TTDSG sowie Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO zu. Darüber hinaus willigen Sie gem. Art. 49 Abs. 1 DSGVO ein, dass auch Anbieter in den USA Ihre Daten verarbeiten. In diesem Fall ist es möglich, dass die übermittelten Daten durch lokale Behörden verarbeitet werden. Weiterführende Details finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung, die am Ende jeder Seite verlinkt sind. Die Zustimmung kann jederzeit durch Löschen des entsprechenden Cookies widerrufen werden.