Filmvorführerforum: Jurassic Park I + II - Filmvorführerforum

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Jurassic Park I + II Thema bewerten: -----

#1 Mitglied ist offline   showmanship 

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Geschrieben 13 July 2010 - 13:47

Hallo,

gestern wurde "Jurassic Park" im Arsenal 2 in Berlin gezeigt.

Etwas enttäuschend (neben dem unschönen Bildstand der Bauer(n) - ist das schon "immer" so?) war für mich nur, dass der Film im Dolby Knisterton vorgeführt wurde - und nicht in DTS, obwohl kinoseitig vorhanden.

Gibt es Probleme mit der Verfügbarkeit der DTS-CDs?

"Nett" den Film einmal wiedergesehen zu haben, ob schon das Arsenal 2 gelinde gesagt eigentlich nicht der richtige Ort ist.

Noch eine Frage zu Jurassic Park II:
IMDB gibt an, dass es wohl eine 70mm-Kopie des Films gibt.
Wo lagert diese? Ist eine Vorführung prinzipiell möglich - und wenn ja:
welches Tonformat wurde verwendet?

Beste Grüsse,
Sascha
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#2 Mitglied ist offline   LaserHotline 

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Geschrieben 13 July 2010 - 14:11

Es handelte sich bei LOST WORLD vermutlich um eine einzige Kopie. Tonformat war 70mm DTS.

http://www.in70mm.co...s/dts/index.htm
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#3 Mitglied ist offline   Sam 

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Geschrieben 13 July 2010 - 20:47

showmanship sagte:

... neben dem unschönen Bildstand der Bauer ...

Nanu? Im Arsenal 2 stehen zwei B 14 - sind eigentlich prädestiniert für den perfekten Bildstand ...
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#4 Mitglied ist offline   cinerama 

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Geschrieben 15 July 2010 - 02:12

Waren trotz aufwendiger Überholung durch Stumpf in den 1990er Jahren für's alte ARSENAL leider weder mit perfektem Bildstand, gleichmässiger Farbtemperatur noch gleichartig wirkender Lichttonabtastung gesegnet.

Ich listete das vor 10 Jahren - gleich nach dem Neueinbau am Potsdamer Platz - geflissentlich auf und schickte es ins Büro. Nicht ein einziger Mangel wurde seitdem behoben. Das würde ja ins Geld gehen. Und der planende Dr.-Ingenieur wurde in diesem Haus noch mit Danksagungen überhäuft...
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#5 Mitglied ist offline   showmanship 

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Geschrieben 24 July 2010 - 09:14

Komme noch einmal auf @Sams und @cineramas Einwürfe zurück:

Indertat war ich auch sehr überrascht, dass die sonst so "geliebten" B14 dort nur eine suboptimale Projektionsqualität bieten. Auf der einen Maschine - der gerader stehenden - ist der Bildstand wirklich schlecht, die Untertitel hüpften sichtlich auf und ab. Die zweite Maschine hat einen besseren Bildstand, die Untertitel plötzlich wesentlich ruhiger, aber noch immer nicht wie von Bauer gewohnt "fast perfekt". Als fast noch störender empfang ich aber die stark abweichende Bildwirkung der beiden Maschinen - wirkte fast, als würde man hier entweder

a) mit zwei verschiedenen Objektiven projizieren oder
b) zwei Objektive desselben Types mit einer sehr starken "Qualitätsstreuung" einsetzen.

Es kann natürlich auch noch dazukommen, dass hier Spiegel mit unterschiedlicher Farbtemperatur in Benutzung waren, dazu müsste man dort einmal einen S/W-Film sehen. Die wahrgenommenen Abbildungsunterschiede (die Untertitel wirkten plötzlich völlig anders, nicht nur farblich vom eher gelblichen uns bläuliche, sondern auch von Schärfe und Dicke!) schienen wir aber zu gravierend zu sein, als dass es "nur" unterschiedliche Spiegel als Ursache sein könnten.

Unterschiede bei der Lichttonabtastung konnte ich nicht ausmachen. Auch (immerhin) die Bildmaskierung stimmte auf dem einen Projektor zu 100%, der andere hat einen minimalen Maskenschatten rechts oben...

Ist es denn falsch in einem Haus mit diesem Selbstanspruch bei der Technik höchste Ansprüche geltend zu machen? Ich denke nicht.
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#6 Mitglied ist offline   T-J 

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Geschrieben 24 July 2010 - 12:34

showmanship sagte:

Es kann natürlich auch noch dazukommen, dass hier Spiegel mit unterschiedlicher Farbtemperatur in Benutzung waren ...


Wir hatten mal zwei Wochen lang einen Kalt- und einen Warmlichtspiegel bei 1800er-Überblendbetrieb - grausam!

Es gab aber nicht eine einzige Beschwerde. :shock:
Die Ligatur ß muß erhalten bleiben!
http://de.wikipedia....rgo_propter_hoc
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#7 Mitglied ist offline   cinerama 

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Geschrieben 24 July 2010 - 14:35

@showmanship hat recht in allem: evtl. auch in der Neuerung, dass die Pegel- Azimuth-Einstellung des Lictton-Spalts möglicherweise nachgebessert wurde (etliche Jahre hat man dort nach jeder Überblendung auf 1 Projektor "Randinformationen" und Pegelabfälle erleiden müssen).

In "Kino Arsenal" (mit der fraglos grandiosesten Programmkultur weit und breit) wird sich kinematographisch, ästhetisch, technisch und rezeptions-typisch niemals etwas ändern.
Prägte schon die immerhin verdienstreiche Gründergeneration eine Verunsicherung bei technischen Fragen, folgt der jetzigen Generation an Kinomachern eine vollständige Unkenntnis der Grundlagen und auch Gleichgültigkeit. Auch der Fachbeirat ist inderat konstituiert, dass solche Themen im Ansatz scheitern werden.

Schon der Neubau der Kinos wimmelte voller Planungsfehler, und hier hat sich auch m.E. die öffentliche Hand über den Tisch ziehen lassen. Geklagt hat nie einer.

Einzige Änderungen ebendort dürften nur noch ein Beamer-Einbau darstellen (und die Entlassung der Filmvorführer) so wie die Anhebung der Miete durch den Grundstückseigner, was dann vom Bundeskulturministerium freundlich durchgewunken wird.

Einen Wettbewerb der Ideen um beste Kinotechnik oder bestmögliche Präsentation des vergangenen Filmerbes wird es am Potsdamer Platz nicht mehr geben: zu stark ist die Entfremdung der Verantwortungsträger von der Natur des Kinomachsens. (Siehe auch aktuelle SDK-Publikation "Vom Ausstellungsmachen": dort wurde der Profanbegegriff (?) "Kino" schamhaft durch "movie working system" ersetzt.

Wo das hinführt, ist unschwer vorstellbar...
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#8 Mitglied ist offline   REBEL 

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Geschrieben 04 January 2012 - 18:05

Das darf doch wohl nicht wahr sein:


Was hat man davon,sich eine Breitwand Kopie von Jurassic Park die auf 70mm gequetscht wurde,anzusehen?
Das ist ein purer technischer Schwachsinn,wobei der DTS-Sound auch nicht besser als auf 35mm ist.
Ein Blow Up eines CinemaScope Films,kann man ja noch akzeptieren,aber nicht so eine Spielerei.
Wenn der Film im IMAX-Format existieren würde,so wäre er ein Erlebnis in Bild und Ton.
Das ist im Prinzip nichts anderes als 35mm auf 70mm hochskaliert.
Das ist eine Blamage so etwas überhaupt in einen 70mm Projektor einzulegen,oder sogar als 70mm zu bezeichnen.


Gruss - REBEL
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#9 Mitglied ist offline   LaserHotline 

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Geschrieben 04 January 2012 - 18:15

Beitrag anzeigenREBEL sagte am 04 January 2012 - 18:05:

Was hat man davon,sich eine Breitwand Kopie von Jurassic Park die auf 70mm gequetscht wurde,anzusehen?


Ein helleres Bild vielleicht? Dazu auch noch ein größeres Bild - zumindest in jenen Kinos, die 35mm Breitwand
mit geringerer Bildhöhe projizieren als 70mm


Beitrag anzeigenREBEL sagte am 04 January 2012 - 18:05:

Ein Blow Up eines CinemaScope Films,kann man ja noch akzeptieren,aber nicht so eine Spielerei.


Dieser Argumentation kann ich nicht so ganz folgen.

Ganz abgesehen davon war eben das 70mm-Format das "Premium"-Format in den 80er- und 90er-Jahren.
Jeder halbwegs "wichtige" Film wollte mit dem 70mm-Logo werben und wurde aufgeblasen. Meist ging es da
ja nur um den besseren Ton (Magnetton vs. Lichtton)
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#10 Mitglied ist offline   cinerama 

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Geschrieben 04 January 2012 - 18:38

Aufgrund der hohen Auflösungs- und Kontrastpotentiale eines 35mm-Negativs macht ein Blow-up eines Films ins nächsthöhere Format immer Sinn. Dabei steigt nicht nur die Lichtausbeute, zumal eine grössere Fläche stärker durchleuchtet werden kann, sondern auch der Bildkontrast steigt mit der Bildvergrösserung.
In 1,85 wirkten fantastisch scharf und kontrastreich: FAME (Allan Parker) oder GORILLAS IN THE MIST. Man möchte diese Film nie wieder anders sehen.
Auch eine weitere sphärisch aufgenommene Produktion, THE DIRTY DOZEN, wurde aufgeblasen, sogar auf 2,2 : 1, allerdings trotz grandioser Schärfe hier mit Bildhöhenverlust.

Da schon erwähnt wurde, dass auch eine Imax-Vergrösserung Sinne mache, darf dies für Todd-AO eben so gelten.
Eher zu bemängeln wäre, dass bei Scope-Vergrösserungen auf 70mm Todd-AO (etwa PAINT YOUR WAGON oder THE BIG BLUE) ein Teil seitlich beschnitten wird, neben nochmals einigen Prozent Bildhöhenverlusten durch Abkaschung der Negativblitzer.
Somit wäre die 1.85er-Vergrösserung durchaus adquat und linear geglückt. Insofern nicht (wie bei ALIENS) von einem schwachen und mulmige Dupnegativ (von diesem Film gibt es ja nun einmal kein Originalnegativ) kopiert wurde.
Entscheidend ist bei der Dupkopierung auch die Frage, ob von einem 35mm I.N. oder von einem 65mm I.N. aufgeblasen wurde.
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#11 Mitglied ist offline   REBEL 

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Geschrieben 04 January 2012 - 21:06

Hallo und danke für die Aufmerksamkeit eurerseits.


Das von mir geschriebene Komentar zu diesem Thema,hat folgende Erklärung:

Der 70mm Film,wird als Panorama Bildformat bezeichnet,welches durch seine hohe Bildauflösung,Farbsättigung,Brillianz und Schärfe,
ermöglicht Filme auf Bildwandgrössen bis 26 Meter Breite zu erleben,und deswegen gehört ein Breitwand Bildformat nicht auf 70mm.
OLD SHATTERHAND und EL CID habe ich in 70mm auf einer Bildwandgrösse von 26 Metern Breite mit der Pyrcon - UP - 700 gesehen.

Magnetton versus Lichtton:

70mm Filme,wobei der 6 Kanal Magnetton,wirklich beweist das die Soundqualität herforragend sein kann,sind zum Beispiel diese.

DIE HARD
THE ABYSS
DIE HARDER
JIMMY HOFFA
FAR AND AWAY
LE GRAND BLEU

Diese Filme habe ich in 70mm auf 24 Meter Bildbreite in deutsch erleben dürfen.
Selbst wenn bei diesen Titeln,halb links und halb rechts als LFE genutzt wurden,bieten die eine bessere Soundqualität,als einige
70mm Filme bei denen halb links und halb rechts im Soundmix diskret gemischt wurden.


Gruss - REBEL
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#12 Mitglied ist offline   mibere 

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Geschrieben 04 January 2012 - 23:42

Hallo Cinerama,

irgendwie verstehe ich nicht, wie du dich über eine falsche(!) Farbkodierung bei BEN HUR auf BLU-RAY(!) aufregst, die allein für den Konsumermarkt gedacht ist, aber eine von 1,85:1 auf 2,20:1 aufgeblasene Kopie von 35mm auf 70mm befürworten kannst...

Darüber hinaus frage ich mich, wo soll der höhere native Kontrastumfang herkommen, wenn eine 35mm-Kopie auf 70mm aufgeblasen wird?
Schwarz wird nicht schwärzer und Weiß wird nicht weißer, wenn sich an gängige Normen gehalten wird.

Was ein Ursprungsformat an Kontrastumfang und Detailauflösung nicht hergibt, wird die "Kopie" doch kaum verbessern.
Korrigiere mich gerne, wenn ich hier falsch liege.
Gruß

Michael
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#13 Mitglied ist offline   cinerama 

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Geschrieben 05 January 2012 - 02:29

Der Fabrkontrast steigt durch die Blow-up-Kopierung an: alter Grundssatz der Filmkopierwerkstechnik (und bei den frühen Blow-ip 70mm-Kopien 1963 auch schon in einem Artikel des American Cinematographer erwähnt.
Auch die Detailabbildung ist auf einem grösseren Transparentfilm (und noch feinerer Körnung) präziser als in iner 1 : 1-Kopierung.
Erst recht dann, wenn wie bis in die 1970er Jahre die allermeisten Blow-ups vom Originalnegativ limitiert gezogen wurden, was für die 35mm-Massenkopierung (wenige Fälle ausgenommen) zu hohe Risiken für das Negativ bedeutet hätten.

"Wär' ich Milliardär", würde ich keinen 4k-Schrott herstellen, sondern von intakten 35mm-Negativen aller Orten Direkt-Blow-ups auf 70mm ziehen. Selbst ein oller Bondfilm von 1963 wie FROM RUSSIA WITH LOVE hat wohl ein riesiges Negativpotential: schärfer als spätere Bonds der 70er und 80er Jahre. Könnte man in 1,66 z.B. auf 70mm IMAX aufblasen: alle würden staunen.

Aber Grundwahrheiten darf man ja im Digitalzeitalter nicht aussprechen, ohne gesteinigt zu werden.
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#14 Mitglied ist offline   mibere 

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Geschrieben 05 January 2012 - 10:47

Beitrag anzeigencinerama sagte am 05 January 2012 - 02:29:


Erst recht dann, wenn wie bis in die 1970er Jahre die allermeisten Blow-ups vom Originalnegativ limitiert gezogen wurden,

Trifft das auch auf Jurrassic Parc zu?
Wie wurde JP in der Postproduktion bearbeitet? Fand zu dieser Zeit noch "Original-Negativ-Schnitt" statt oder wurde hier bereits nach einem Negativscan ausschließlich digital die SFX in den Film eingefügt? Wenn ja, in welcher Auflösung liegt das digitale "Original" vor?

Bildinhalte zu beschneiden, um von 1,85:1 (35mm) auf 2,20:1 (70mm) verurteile ich nach wie vor, weil massiver Einfluss auf die künstlerische Bildgestaltung genommen wurde.
Gruß

Michael
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#15 Mitglied ist offline   LaserHotline 

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Geschrieben 05 January 2012 - 10:52

Im Falle von JP1 bzw. JP2 kann man davon ausgehen, dass das originale Aspect Ratio (1:1.85) unverändert für die 70mm-Kopie übernommen wurde.
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#16 Mitglied ist offline   mibere 

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Geschrieben 05 January 2012 - 10:56

Beitrag anzeigenLaserHotline sagte am 05 January 2012 - 10:52:

Im Falle von JP1 bzw. JP2 kann man davon ausgehen, dass das originale Aspect Ratio (1:1.85) unverändert für die 70mm-Kopie übernommen wurde.

Also mit Letterboxbalken links und rechts?
Gruß

Michael
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#17 Mitglied ist offline   Sebastian 

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Geschrieben 05 January 2012 - 11:12

Also wenn das Blow-Up gut gemacht ist, ist das doch ein grandioser Vorteil
eine 1,85er Breitwandvorführung von 70mm zu haben!

Dass dann schwarze Balken auf dem 70mm-Film existieren und Bildfläche nicht
genutzt wird, mag den Einen stören, Andere sehen den klaren technischen Vorteil.
Ein Kino ohne chemischen Film ist ein Videohaus!
Kinos und Videohäuser werde es zukünftig schwer
haben, einen technischen und rezeptionellen Vorteil anbieten zu können.
Analog ohne DI ... kann echt genial werden!!!
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#18 Mitglied ist offline   LaserHotline 

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Geschrieben 05 January 2012 - 11:14

Beitrag anzeigenmibere sagte am 05 January 2012 - 10:56:

Also mit Letterboxbalken links und rechts?


Exakt. Wurde in den 80er- und 90er-Jahren bei den meisten 70mm-Kopien so gemacht, deren Ausgangsmaterial ein Aspect Ratio von 1:1.85 hatte.
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#19 Mitglied ist offline   Martin 

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Geschrieben 05 January 2012 - 12:27

Der 70 mm - Ton bei Abyss und Le grand bleu ist wirklich allererste Sahne; ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen, wobei aber auch die Dolby A - Lichttonmischungen hier absolut herausragend gut sind.

Gruß
Martin
Leute, bleibt perforiert!
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#20 Mitglied ist offline   Salvatore Di Vita 

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Geschrieben 05 January 2012 - 12:43

Beitrag anzeigencinerama sagte am 05 January 2012 - 02:29:

Der Fabrkontrast steigt durch die Blow-up-Kopierung an: alter Grundssatz der Filmkopierwerkstechnik (und bei den frühen Blow-ip 70mm-Kopien 1963 auch schon in einem Artikel des American Cinematographer erwähnt.

Ist hier wie im Schmalfilm-Forum. Ein Zahnarzt an der Donau hat das gesagt, Herr G. weiß Bescheid. Mehr sag ich nicht ... ;-)

Erklär uns doch bitte warum das so ist. Floskeln wie ...

... alter Grundsatz der Filmkopierwerkstechnik ...
... ist jedem in der Branche bekannt ...
... man sieht, dass zehn Jahre nach der Jahrtausendwende keiner mehr an grundlegende Informationen der Filmbeabeitung herankommt ...
... aber Grundwahrheiten darf man ja im Digitalzeitalter nicht aussprechen, ohne gesteinigt zu werden ...

... sind für eine Wissensvermittlung nicht sehr hilfreich.


Beitrag anzeigencinerama sagte am 05 January 2012 - 02:29:

Auch die Detailabbildung ist auf einem grösseren Transparentfilm (und noch feinerer Körnung) präziser als in iner 1 : 1-Kopierung.
Erst recht dann, wenn wie bis in die 1970er Jahre die allermeisten Blow-ups vom Originalnegativ limitiert gezogen wurden, was für die 35mm-Massenkopierung (wenige Fälle ausgenommen) zu hohe Risiken für das Negativ bedeutet hätten.
"Wär' ich Milliardär", würde ich keinen 4k-Schrott herstellen, sondern von intakten 35mm-Negativen aller Orten Direkt-Blow-ups auf 70mm ziehen.

Wenn für eine BluRay wegen Erhalt der maximalen Auflösung das Negativ gescannt wird, forderst Du einen Scan vom Interpositiv (wegen der fertigen Lichtbestimmung). Der Qualitätsverlust der analogen Kopierung sei kein Problem bzw. gar nicht vorhanden.
Auf der anderen Seite willst Du immer direkt vom originalen Negativ kopieren.
Warum?


Beitrag anzeigencinerama sagte am 05 January 2012 - 02:29:

"Wär' ich Milliardär", würde ich keinen 4k-Schrott herstellen, sondern von intakten 35mm-Negativen aller Orten Direkt-Blow-ups auf 70mm ziehen. Selbst ein oller Bondfilm von 1963 wie FROM RUSSIA WITH LOVE hat wohl ein riesiges Negativpotential: schärfer als spätere Bonds der 70er und 80er Jahre. Könnte man in 1,66 z.B. auf 70mm IMAX aufblasen: alle würden staunen.

Du willst also wirklich behaupten, in dem Negativ von "From Russia with Love" ist mehr als 4k Auflösung enthalten.
Kannst Du das mit einem Scan von einigen Einzelbildern beweisen oder hast Du wenigstens einen Scan aus einem anderen OCN aus dieser Zeit?


Beitrag anzeigencinerama sagte am 05 January 2012 - 02:29:

Aber Grundwahrheiten darf man ja im Digitalzeitalter nicht aussprechen, ohne gesteinigt zu werden.

Solange es diese Grundwahrheiten nur in Deinen Gedanken gibt, wird die hier niemand nachvollziehen können. Ist auch ein Forum für Filmvorführer und kein Forum für Kopierwerkstechnik.
Erzähl uns doch bitte von diesen "Grundwahrheiten" und stelle Dich Fragen dazu mit plausiblen Argumenten.


BTW Grundwahrheiten: Hast Du im Filmmuseum Frankfurt wegen dem DCP-Einsatz von 2001 [1] nachgefragt und was war die Antwort?


Beitrag anzeigenmibere sagte am 05 January 2012 - 10:56:

Also mit Letterboxbalken links und rechts?

Ja, nennt sich Pillarbox.


Gruß

Salvatore

[1] http://www.filmvorfu...post__p__151618
http://www.filmvorfu...post__p__152193
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