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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 08.11.2018 in allen Bereichen

  1. Die Rechte liegen beim obskuren Goldie-Filmverleih - und der gehört der AfD-Rechtsanwältin Cornelia Meyer zur Heyde. Man sollte diesen Film nicht zeigen - auch unabhängig von der Rechtelage. Die Zeit von Nazi-Durchhaltefilmen als lustige Senioren-Unterhaltung sollte vorbei sein. Mehr zum Hintergrund: https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/ungestoertes-vergnuegen
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  2. Hallo, Filmschnitt ist für mich ein wichtiger Vorgang, um aus Rohmaterial einen FILM zu machen. Einen Stapel 3 Minuten Röllchen, ohne Titel und Abspann, meinen Freunden und der Familie vorzuführen, würden die wohl als ziemlich nervig empfinden. Und mich würde das ewige Zurückspulen und Filmeinlegen auch nerven. Wenn ich meine Rohmaterial zusammen habe werden die kleinen Spulen zu einer größeren Spule zusammengefügt (natürlich nicht wahllos hintereinander). Dabei ist es egal ob trocken oder naß geklebt wird. Hauptsache das Material ist jetzt durchgängig projizierbar. Nun folgt ein erster Reinigungsvorgang. Danach projiziere ich den Film auf eine Leinwand und filme ihn mit einer alten Videokamera ab. Das ist sozusamen meine „Arbeitskopie“. Dabei mache ich mir schon mal Notizen für den nachfolgenden Schnitt. Man kann jetzt auch bequem anhand der Videokopie überlegen wie die einzelnen Szenen hintereinander sollen, bzw. welches misslungene Material in die Mülltonne muss. es ist natürlich jetzt möglich die Videokopie mit einem Programm im Computer schon zu schneiden und später das analoge Filmmaterial dann genauso physisch zu bearbeiten. Ist mir aber zu viel Arbeit. Nun kommt der analoge Schnitt mit Hilfe eines Filmbetrachters. Leider ist die Bildqualität der Filmbetrachter eher minderwertig. Schärfe und Wirkung läßt sich bei dem kleinen Bildformat nur schwer beurteilen. Deshalb steht mein Laptop mit der „Arbeits-Videokopie“ mit auf meinem Tisch beim Schnitt. Zudem kann ich mit der Videokopie immer wieder hin und her rangieren ohne das Filmmaterial dabei zu belasten (keine Gefahr von Kratzern). Geklebt wird naß (Kodak Filmkleber). Mit Hamman Filmspalter oder Braun FK1 Filmklebepresse. Wenn der Film fertig geschnitten ist wird er wieder gereinigt und dann projiziert um das Ergebnis zu kontrollieren. Soll der Film ein Stummfilm bleiben sind die Schnittarbeiten nun erledigt. Ansonsten geht es nun mit den Arbeiten zum Tonfilm weiter (aber das ist ein gaaaaaaanz anderes Thema). Ich benutze: Filmbetrachter: Erno 501 (wegen dem hellen Bild und der Filmschonung) Erno 1801 Motorfilmbetrachter (ist bei mir der baugleiche Porst FP216) Filmkleber: Kodak Klebepresse: Hamman Filmspalter S8 + Klebepresse dazu Braun FK 1 Motorklebepresse Bem.: Ich weiß, naß kleben oder mit Klebefolien bietet schon Potential für einen Glaubenskrieg. Ich glaube eben an die Kraft des Flüssigkleber, obwohl ich schon so manche Klebestelle mit Folien gemacht habe, die heute noch problemlos durch meinen Projektor läuft. Schönen Abend noch
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  3. Braun - wie er auf den Bildern zu sehen ist. Es gibt Modell SB1 und SB2 - den Unterschied weiß ich nicht und weiß nicht, welchen ich habe (mittlerweile mein 2ter). Das Bild ist hell und groß, er hat eine Halogenlampe eingebaut. Ab und zu alle paar Jahre muss man das Gehäuse aufschrauben und den angelaufenen Projektionsspiegel reinigen - danach passt es wieder. Der Unterschied zu anderen Modellen ist die Spulen-/Filmführung die "andersherum" läuft. Beim Braun ist die Perforation zum Cutter hin orientiert. Bei den anderen Modellen, die ich kenne ist es anderrum. Klebepressen: Würker bisher immer mit dem breiten 4 Bilder überklebenden "Stereo"-Klebeband, also welches 2 Tonspuren freilässt - wenn der Film eine 2Spur-Piste bekommen soll Leider gibt es dieses "Stereo"-Klebeband jetzt nur noch in der schmalen 2 Bilder überklebenden Ausführung. Fuji Single8-Splicer Damit werden /wurden grundsätzlich "standesgemäß" alle Fujichrome Single8-FIlme geschnitten. Ist mir mittlerweile vom Handlig her das liebste Gerät. Leider sind die vorperforierten Klebebänder sehr teuer (bei Retro-8 mal im Rahmen einer Filmentwicklung einen Schwung mitschicken lassen - bei Retro8 sind sie noch erschwinglich). Überklebt auch nur 2 Bilder - aber sehr stabil Cartozzo / 3M (Metallausführung) Immer wenn "schnell" mal ein Vorspann angefügt oder zwei Laborspulen zum Anschauen zusammengeschnitten werden. Die Presse wird ja überall so gelobt - ich bin nicht sooo begeistert. Bei allen Klebestellen wird mit Tape-Roller nachgedrückt. Ach ja - wenn ich projeziere habe ich für evtl. Vorspann- oder FIlmriss immer eine kleine Agfa-Presse aus Plastik dabei, die mit speziellem Klebeband arbeitet (wovon ich noch ein paar habe) Mit der kann man sehr schnell auch im Halbdunkel solche Reparaturen ausführen.
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  4. Den nutze ich auch am Liebsten (Wobei der Hersteller keine Hühner killt, sondern nur Hünen)
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  5. Das Addieren liegt am Logarithmus. Das rechnet sich besser als die Multiplikationen. So hat kann man eine Grunddichte einfach abziehen und Blendenstufen addieren. Auch arbeitet die Wahrnehmung logarithmisch. Was du beschreibst sind aber Eigenschaften der Emulsion und nicht des Trägers. PXR, TXR usw. hätten auch auf glasklarem Träger nur einen Dichtenumfang von log D=2,5. Dagegen würde der Foma R100 auf grauen Träger gegossen einen log D=3-4 bringen. Würde man den Standard-Foma und einen auf grauem Träger nebeneinander mit Ausgleich des Helligkeitsverlustes durch den grauen Träger nebeneinander projezieren, könnte man sie nicht unterscheiden. Das Durchlagen im Schatten ist ein optischer Effekt beeinflusst von evtl. vorhandenem Streulicht und dem Verhalten des Auges bei geringem Licht. Eine Negativemulsion ist auf andere Eigenschaften optimiert als eine zur Umkehrentwicklung vorgesehene. Ich glaube wir sind uns alle einig, dass die üblichen Super8-Projektoren eher mager im Licht sind und ein TriX auf klarem Träger wünschenswert wäre.
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  6. Mentoren aus meiner Kollegenschaft hatten noch die Bln-Premiere von "Barry Lyndon" betreut, dabei Änderungen am Cinema Paris am Kurfürstendamm veranlasst. Etwa 12 Jahre alt, verpaßte ich diesen Film nebst Kino und war stattdessen fast täglich im Monumentalopern-Repertoire des Delphi-Palastes: zu 97% 70mm-Magnettonfilm und zu 3% 35mm-4-Kanal-Magnetton: das war der deutlichere technologische Projektionshub, der weder von alten noch neuesten Filmen geschlagen werden konnte: auch ein Machwerk vom Format war ein Event. "Barry Lyndon" erschien trotz Kubrickscher Fürsorge nie in exzellenter Filmkopie: absolut vermeidbare, rotationsmäßige Bildstandsschwankungen waren schon im Interpositiv vorhanden, die erst durch den Digitaltransfer vor vier Jahren behoben wurden - vorher hat sich niemand drum gekümmert. Auch interessierte den Regisseur kein Stereoton zu seinem absoluten Musikfilm, und die Weitwinkelaufnahmen sind bisweilen amateurhaft chromatisch aberriert. Aber als einziger Historienfilm suggeriert er eine echte Zeitreise. Ein ähnliches Rokkoko-Gefühl erahnte ich zuvor wie Du nur bei "Die Zauberflöte" (gedreht in 16mm). Bergman und Kubrick waren Ausnahmebegabungen in den 70ern, allenfalls noch Chabrol in Frankreich, Kurosawa in Japan, Rosi in Italien, Saura in Spanien, Tarkowski in Russland zu erwähnen - allesamt bei der Kritik nicht unumstritten. Es ist aber darin zuzustimmen, daß die Angebotsvielfalt noch nie so hoch wie heute war: quantitativ und auch in der Varianzbreite der Lebensbilder. Fast alle Blockbuster finde ich spannender und anregender als den Standard der 70er Jahre von Spielberg bis Lucas. Die Sequels waren nie der Tod des Kinos: erfunden in den 1910er Jahren. ausufernd mit hoch erfolgreichen Folgen des "Schulmädchenreports" in den 70ern oder den Klamotten-Serials der "Police Adacemy". Wenn es früher besser war: sollen das die Hochkulturen des Kinos gewesen sein - zumal im gesamten Thread hier generell auf aktuelle Filme geschimpft wird? Es scheinen weitere oder ganz andere Ursachen für Besucher-Frust und Rückgänge herangezogen werden zu müssen. Alleinstellungsmerkmale und Angebots-Oligopole/Monopole der Ware könnten mitentscheidend sein, unabhängig von Schwankungen swe filmkünstlerischen Qualität, denn gute Filme waren zu allen Zeiten im Einsatz. Nachgewiesen ist der Besucherknick mit Durchsetzung des Konkurrenzmediums Fernsehen: 1958 hatte Westdeutschland grob noch etwa 850 Mio. Kinobesucher jährlich. Anfang/Mitte der 60er Jahre gab es "die deutsche Kinokrise", seit Ende der 1990er Jahre weitere Besucherabstürze durch das Konkurrenzmedium VHS und der Videotheken. Rezeptorisch und auf der Qualitätsebene war unbedingt die DVD 1997 ein Epochenschritt, zugleich konnten die Multiplex-Euphorie die damit drohenden Besucherabstürze kompensieren. Netflix, Amazon, UHD, verkürzte Auswertungsfenster und in wenigen Jahren die OLED-"Tapete" ziehen nun die Schlinge zu. Nur seitens der Produzentenverbände könnte dem eine Schranke vorgesetzt werden, falls sie auf das Werbefenster "Filmtheater" weiterhin Wert legen.
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  7. Bin ich denn der einzige, der das sieht? Es will doch niemand eine schwarzweiße Vorführkopie mit grauer Unterlage, egal in welchem Format. Wenn der Filmträger nicht farblos ist, geht etwas vom Bild verloren. Das Graufilter, das mit der gefärbten Unterlage vorliegt, befindet sich nicht bei der Lampe und nicht beim Objektiv, sondern unmittelbar bei der Schärfeebene. Es wirkt nicht als Aperturblende (das heißt nur lichtverringernd), sondern es überdeckt die geringen Dichten, die Verläufe von Hellgrau bis Weiß. Da kann man mit der stärksten Bogenlampe draufknallen, der Grauschleier geht nicht weg. Vielleicht leuchtet es der einen und dem anderen irgendwann auch ein.
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  8. Die meisten hier sind ja doch, sagen wir mal, sehr speziell (mich eingeschlossen). Das (noch) freundliche Lächeln der Kollegen beim Mittagstisch, wenn man beiläufig erwähnt, daß man am WE einen S/W (!) Normalacht-Film (!!) verfilmt hat und den dann später im Freundeskreis vorführt (!!!). Und wir sind speziell, weil wir uns um unsere Filme kümmern, sorgen für gute Lagerbedingungen, entsprechende Pflege und wir werfen nichts weg. Der oben erwähnte "Systemwechsel" hat aber für die allergrößte Mehrheit der früheren Filmer lange stattgefunden und im Zuge der Umstellung auf Video, mit dem Tod der Generation vorher und mit vielen anderen Veränderungen sind die allermeisten Filme lange im Müll gelandet, vermutlich Millionen von Filmen und vermutlich mehr als 90%. Ich habe in der eigenen Familie vieles retten können, aber bei weitem nicht alles. Das was sich bei Bekannten und Kollegen abgespielt hatte, kam einem Gemetzel am Film gleich.
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  9. Ich sprach nicht über die 2 Prozent, die mit hohem Anspruch Fotos machen. Sondern über die 98 Prozent, die schnell einen Handyfilm drehen, und sich im Schnitt alle ein bis zwei Jahre ein neues kaufen. Da es absolut unmöglich geworden ist, derartige Diskussionen zu führen, ist das zu diesem Thema mein letzter Beitrag.
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  10. Mir macht das analoge, manuelle Schneiden immer so eine Freude. Beim digitalen Filmschnitf schlafe ich ein, das ist mir eine Qual.
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  11. Nur Filmspalter und Filmkitt. Nix Hybrid. Ich digitalisiere eigentlich nie. ?
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  12. Auch in Südamerika gab es Werbung für die Agfa Microflex....
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  13. Sorry, aber das ist großer Quatsch. Jeder, der mit Anspruch fotografiert oder filmt, wird seine Daten auch ordentlich sichern. Dabei kann was schiefgehen - aber es ist kein Hexenwerk. Alle meine digital aufgenommenen Bilder sind jedenfalls noch da - meine alten Dias sind ausgeblichen, was aber egal ist, da ich sie eh nicht mit überschaubarem Aufwand finde. Analoge Negative - erst recht keine Chance, sie jemals wiederzufinden. Es hat sich halt geändert, wie wir mit Medien umgehen. Ich mache heute auch viele Handy-Knipsbilder, die ich nur als Notizzettel verwende, als kurzen Gag per Kurznachricht, für einen Tweet. Die sind auch für mich weitaus weniger aufhebenswert als die digitalen Bilder, die ich mit der DSLR mache - und die (durchaus auch vorhandenen) aufhebenswerten Handy-Bilder werden auch dauerhaft archiviert.
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