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stefan2

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Alle erstellten Inhalte von stefan2

  1. Sony benutzt einen Raid 6 Cluster (Advanced Data Guarding), der noch eine weitere zusätzliche Redundanzplatte hat, also 7 platten zu früher 250 GB heute 500 GB. Damit können 1 TB bzw. 2 TB Daten auf dem Server abgelegt werden. Raid 6 ist fürchterlich langsam, aber stabil. Soweizt ich weiß mhandelt es sich um ein "handelsübliches Cluster" aus dem Broadcast Sektor, welches für micdh erstaunlicherweise sogar äußerst zuverlässig arbeitet. Doch das Wiederherstellen einer defekten Platte kann mehrere Tage dauern, wobei dann das Aufspielen neuen Contents nichtr möglich ist... Einfach biliige Platten aus dem PC Segment zu nehmen, hilft nicht immer, denn viele Hersteller der Kinoserver verändern den "Microcode"(Firmware) der Platten gegenüber der PC Version, so daß man tatsächlich deren Ersatzteile kaufen muß. Ob normale PC Platten funktionieren kann nur der Verkäufer des Servers sicher sagen. JA, eigentlich sind Xenonbrenner für D-Cinema nicht die geeigneten Lichtquellen, weil deren Bogen bei den größeren Wattagen schon zu lang sind, und die kleineren zu uneffizient (10 eV um Elektronen aus der Kathode herauszulösen, bei 18 V Brennspannung...). Deshalb braucht man "überlastete" Standard-Lampen, deren Lebensdauer natürlich kürzer ist. Daß diese zu mehr Explosionen neigen, als herkömmliche Lampen, ist sicher verkehrt, einige Zerknalldefekte dürften auch auf das Konto unerfahrener Intallateure gehen. Die Garantie scheint hier verschiedenen Verfahren zu unterliegen, jenachdem, von wem die Lampe bezogen wurde, ob Hersteller des Bildwerfers oder Ersatzteillieferanten. Auch haben verschiedene Hersteller verschiedene Garantielevel, die von "pro rata", also Brennstunden vs. Garantiestunden, bis zu vollständigem Ersatz reichen. Auch der Ersatz von Folgeschäden zerknallter Brenner ist unterschiedlich geregelt. Den besten Garantieersatz geben answcheinend die Hersteller, die Reflektor und shield glass mit abdecken. Allerdings scheint allen Ersatzmodellen gemeinsam zu sein, daß nur "parts", aber keine "labor", sprich Technikerstunden, ersetzt werden. Wer meint, durch Bezug billiger Brenner aus unbekannter Quelle Kosten zu sparen, sollte mal hinterher nicht weinen, wenn sich der Garantieersatz beim Zerknallen kompliziert gestaltet. Denn in dewr Ersatzkalkulation für Theaterbrenner (Film) ist bestimmt kein spezieller D-Kino Reflektor und Teile des D-Kino Apparates mit enthalten. Da wissen sicher unsere Herstellermitglieder mehr zu erzählen. Ganz zu trennen sind Server und Projektor nicht, wo doch zukünftig die Projektorteile mit Server gemeinsam in einem Kabinett und Konzeptionell verheirat daherkommen müssen, wird dieses wohl mittelfristig nicht nur bei Sony komplette, spielfertige DCI Geräte zur Folge haben. Grüße: Stefan
  2. Nun, Probleme, die gabs genug. Bei einem hersteller, schlechter Zusammenbau, andere funktionieren ohne Macken. Für alle gilt aber, es gibt Feinde der Technik. Temperatur ist einer, doch noch schlimmer ist Nikotin, auch in geringen Mengen, also Rauchen im BWR dürfte (wie in jedem Technikraum der Welt) tabu sein. Kokosnussöldämpfe der Popkornproduktion und Staub aus dem Aufpoppen der Körner, beidres sind Todfeinde digitaler Anlagen mit ihren diversen dichroitischen Spiegeln, Prismen, Kondensoren, Strahlenteilern und vergüteten Oberflächen. Die Panels selber sind geschützt. Der Oeldunst und Staub (Staub wird mehr oder weniger gut durch Filterelemente zurückgehalten) lagern sich auf den optischen Flächen ab, und brennen unter der nicht unerheblichen Strahlungsdichte ein. Zwar kann ein behutssames Reinigen manchmal erfolg versprechen, meist aber werden die dichroitischen Schichten oder Vergütungen beschädigt. Wer unbedingt Popcorm produzieren muß, sollte dieses nicht im Luftverbund mit dem Technikraum tun, am besten wird eine Technikraumlüftung installiert, die einen gerinen Überdruck mit gefilterter Außenluft sicherstellt. Das sind Kosten bei der Installation, die sich langfristig auszahlen. Einen optischen Block oder eine Lightengine zu ersetzen, kann schon mal 30000 kosten, fast mehr, als ein neuer Projektor. Regelmäßige Wartung, je nach Nutzung 1-2 x im Jahr einen Tag investieren für Reinigung der optischen Flächen, Neueinstellung der elektronischen Ausleuchtungsgleichmäßigkeit und Farbkalibrierung gehört auch dazu. Im Gegensatz zu Filmprojektoren ist der Unterhaltungsaufwand der digitalen Technik relativ aufwendig, was sich dann ebenfalls in längerer Nutzungsdauer (gegenüber unterlassener Wartung) wiederspiegelt. Technische Probleme gab es mit bestimmten Produkten und Firmen, andere laufen relativ problemlos. Solange die DCI Datei und der KDM "wortgetreu" nach der DCI Vorgabe erstellt werden, läuft ein Film auch auf jedem Server und damit auf jeder digitalen Anlage. Schon kleinste Änderungen oder Fehler können verhindern, daß ein Film auf allen Anlagen läuft. Das ist aber etwas. für das die Filmanbieter voll haften. Theoretisch stammen DCI-Server von broadcast server Typen ab, in den Kinoservern sind aber nicht überall "broadcast grade components" verbaut, da der Kinomarkt als zu knauserig gilt. Gerne werden da heute aus Preisgründen Standard PC Teile verwendet, deren Zuverlässigkeit nicht ganz so hoch ist, wie die kommerzielle Variante. Einige Projektorhersteller verbauen hingegen die gleichen Rechner, wie in sie in broadcast servern verwendet werden. (Die gleichen Projektoren als Nicht DCI Präsentationsgeräte kosten idR mehr Geld, als die DCI kompatible Version, bei der aber dann softwaremäßig viele Funktionen der Präsenterkisten gesperrt werden) Die Raid cluster können auch schön nerven. Je nachdem, ob hochwertige Platten oder das Billigsegment drin sitzt, gibt es mehr oder weniger frühe Ausfälle. Lästig, denn das Neuformatieren einer DCI Server Platte erfolgt in den verwendeten Raid units mit Lesen und Schreiben einzelner Cluster, und nicht per "quick formatting", womit eine 500 GB Platte gerne 24 h beschäftigt ist, in der die Maschine keine anderen Befehle ausführt... ... andere mögen viel mehr Erfahrungen haben, als ich, und dieses hier schreiben, doch ein Vergleich sei erlaubt. Zu Bundesbahn Zeiten ließ sich eine E-Lokomotive wieder mit einem Holzkeil im Schütz in Bewegung setzen. Heute ist die Fahr zuende, wenn der Zentralrechner Störung zeigt, und Ersatz steht nirgendwo mehr in der Nähe bereit. "Nutzen Sie den nächsten Taktverkehr in 2 Stunden." Grüße: Stefan
  3. Weniger ist Mehr, mag ja ein Ansatz sein. Bei der Beantwortung der gestellten Frage müßte man sicherlich den Konstruktionszeitpunkt von Kleinfilmkameras zu Grunde legen. M.E. wurden die letzten vor 25 - 30 Jahren grundlegend entwickelt, und zu diesem Zeitpunkt dürften nur rudimentäre AF Systeme zur Verfügung gestanden haben. Auch im Bereich der 35mm Knipskameras und Spiegelreflexen war zu diesem Zeitpunkt AF noch nicht weit verbreitet. Erst mit den aktiven Bildsensoren wird der AF auf einfache Weise möglich, und da wurden schon keine Film basierten Heimkameras mehr neu konstruiert, weil der Markt nicht mehr existierte. Grüße Stefan
  4. Danke @ Reptile, hatte ich auch gedacht, daß etwas mehr nicht schadet. Andererseits wurde mir gesagt, Gerade die strikte Normung, ohne irgendwelcher "Seitenwege" war ja gewählt worden, um sicherzustellen, daß eine "Digitale Kopie" überall ohne Einschränkungen läuft, so wie es 35 mm Film mit Monoton tut. Und das wäre nur bei "Einhaltung der Spezifikationen >down to the letter<" möglich. Abweichungen würden dann u.U. Probleme in bestimmten Kombinationen geben. Ein "Salzgeber" Sonderformat wäre damit tatsächlich ein "E- Cinama" Format, das im DCI Kino nichts verloren hätt, und daher wohl kaum von denen an DCI Kinos geliefert würde. Oder sehe ich das falsch? Grüße Stefan
  5. 14 mm hab ich tats'chlich auch schon gesehen, bei Phillips/ Kinotone in der 1960er Ausführung.(z.B. SAP). Wird demnach eine weitere Möglichkeit sein. St.
  6. Nett, das auf der IBC zu zeigen. Schade, wenn dieses mit Ura.ltfilmmaterial geschieht. Doch bei den Lieferrückständen für 2k DLP panels bei TI, der immer noch zu hohen Ausschußrate der TI 4k Panels, wird wohl noch einiges Wasser den Rhein herunter fließen, bis 4k DLP im kinopreisigen Segment tummeln dürfte. Und ob Stereoskopie dann noch der Renner ist? Abwarten und Tee trinken. St.
  7. Obwohl der thread schon etwas älter ist, habe ich hierzu fRAGEN. DCI konform ist ausschließlich JPEG2k, und damit sind für den Einsatz in Konos Dateien mit MPEG2 im Container überhaupt nicht geeignet. Meine Rückfrage bezüglich dieser Dateiformate an entsprechender, normenkundlicher Stelle verneinte die "Legalität der Möglichkeit zum Abspiel andere Formate, als dem o.g. Containerformat. Es könnte sein, daß bestimmte Server/ Firmwareversionen so etwas spielen, diese dürften dannn aber eigentlich nicht für DCI Kino zugelassen sein." Würde ja bedeuten, daß derartige Dateien zurückzuweisen sind, wenn sie als Digitales Kino verkauft werden. Weitere Frage: Der Dateiname der DCI Filmdatein muß vollständig "upper case" sein, es soll aber auch da Server geben, die unkritisch gegenüber "lower case" caracters sind. Auch dieses an Sich positive Verhalten wäre nicht DCI Konform. Ist das so? Grüße. Stefan
  8. Spulen mit mehr als 1300 m Filminhalt und mit Breitfilm werden laut Norm auf Spindeln mit 1/2" Durchmesser aufgesteckt. Welches Toleranzmaß die Spulenbohrung haben darf weiß ich jetzt nicht genau. Grüße: Stefan
  9. Flimmerfreie Projektion mit 2 Projektoren oder Doppeloptik scheint tatsächlich besser zu vertragen sein, als triple Flash. Generell hab ich aber auch nur wenige Beschwerden mitbekommen, und wenn, dann sollte man als Betreiber kulant sein, und dem Zuschauer den Kartenpreis zurückerstatten, sofern noch nicht all zu viel vom Film vorbei ist. Grüße: Stefan
  10. stefan2

    Motordrehzahlen

    1440 Bilder pro Minute gegenüber 1400 Bildern pro Minute des SII Motors bei Nennlast, also etwa 23,333 Bilder pro Sekunde, keine 1 "/3 weniger... Die tatsächliche Zahl hängt dann von der Last ab, wo die Temperatur des Oels stark mit eingeht. Der Motor kann durchaus mit 2950 UPM laufen, und damit 24,6 Bilder ergeben. Genormt ist halt 24 +/- 0,5 Bilder, wobei dann zusätzlich 24 +1,0 Bilder für AV Medienwiedergabe (und nur dort) zulässig ist. Stefan
  11. Uneingeschränkt Ja, beste CNC Güte. Benutze die auchschon seit 2 Jahrzehnten. Damal ca Mark, heute wohl 35 Euro. Mehr wär auch unchristlich. St
  12. stefan2

    Motordrehzahlen

    E-Motore laufen mit frequenzabhängiger Drehzahl, abhängig von der Polzahl eines Motors. Daraus ergibt sich die Synchrone Drehzahl (Feldumlüufe pro Minute.) Asynchronmotore haben einen Schlupf, erreichen also nicht die Synchrondrehzahl, sondern etwas weniger, ca 5%. Bei 50 Hz haben 2 polige Motore 3000 UPM Synchrondrehzahl, 4 polige 1500 UPM. (Asynchronläufer dann etwa 2800 oder 1400 bzw. ohne Last etwas mehr) Kinoton benutzt in den FP Maschinen seit mehr als 2 Jahrzehnten einen 4 poligen Papst Außenläufermotor, der 1500 U/min als Synchronmotor hat. Der Projektor wird mit 48 Hz aus einem Umrichter betrieben, und läuft somit mit vorschriftsgemäßen 24 BPS. Sonolux hat einen mit induktiver Hilfsphase (resistiver Anlauf, mit Fliehkraftschalter) arbeitenden 2 poligen Motor, der mit 2880 UPM (welch ein Zufall, daß der Schlupf exakt paßt) angegeben ist. Somit hat die Riemenübersetzung das Verhältnis 2:1. Mit dem Kinotone Motor werden es dann nur 1500 UPM am Motor und 750 am Projektor, also 12 BPS. Die älteren Phillips (Kinoton) FP Maschinen hatten Einphasenmotore für 127 Volt mit verschiedenen Polzahlen, das konnten 2 polige Synchronmotore sein, aber auch 4 polige Asynchronmotore, beides habe ich gefunden. Insofern wurde je nach Type eine andere Motorriemenscheibe (1:1 oder 2:1) verwendet. Am gebräuchlichsten scheint der (1:1 übersetzte) 4 Pol Asynchronmotor zu sein. Die Anpassung an andere Netzspannungen übernahm ein Trenntrafo im Fuß. Wenn Du einen 4 poligen Motor hast, mußt Du dir halt eine neue Flachriemenscheibe drehen. Oder halt auch Zahnriemen umbauen, was aus Normteilen ganz gut geht. Der zweite Grund in der SIIo für den 2880 Motor was der Antrieb des Ventilators, der natürlich deutlich effizienter mit hoher Drehzahl arbeitet. Grüße: Stefan
  13. Was bitte ist 7.1? In der Norm hab ich die Angabe nicht gefunden. Also, da Du von wesentlicher Verbesserung sprichst meinst Du 5.2.1? Das wären 7 und 1. Grüße Stefan
  14. Die Menschen sehen seit Jahren immer mehr Filme pro Jahr, nur nicht im Kino. Die Steigerung dieses Jahr, die auf wenige stereoskopische Produkte zurückgeht, ist kein Anlaß zur allgemeinen Beruhigung und zur Einleitung einer Preisdiskussion. Gefühlt ist Kino vielen Menschen zu teuer, wie alles, was es aus anderen Quellen billiger gibt. Niemand hat die Branche gezwungen Millionen in eine Technik zu investieren, die aus der Sicht des Zuschauers, zumindest bei Flat, keine Unterschiede gibt (Austausch der phys. Trägerschicht). Hieraus Ansprüche auf höhere Bezahlung abzuleiten, ist kontraproduktiv. Zumal der "Hype" sich wie alle Jahre nach einer Einschwingzeit auf ein endgültiges Maß zurückbewegen wird. Die endgültigen Mehr- / oder Minderzahlen zu ermitteln ist keine Kunst, alle Vorgänge laufen nach mathematischen Gesetzmäßigkeiten der Sättigungskurbven ab. Und da wird man den Verlauf für die Zukunft sehr präzise vorhersagen können, der nicht positiv sein wird. Jene Betreiber, die immer qualitativ gute Angebote in ansprechendem Rahmen geboten haben und bieten, haben über Jahre auch Zuspruch gehabt, und konnten sich "entwickeln". Nimmt man als Vergleich die Bahn, dann hat diese höhere Preise nie mit dem Argument neuer und besserer Wagen durchsetzen können, sondern nur mit gestiegenen Energie oder Personalkosten. Die Modernisierung durch Ersatz veralteter Züge ergibt sich von alleine durch beschränkte Lebensdauer. Im Kino ist das nicht anders. Die dafür notwendigen Rückstellungen sind aus den laufenden Einnahmen zu bilden. St.
  15. stefan2

    Beamer fürs Heimkino

    Nö. Auch die Panels bei den SRX Sonys sind 2048 x 1080. Im 1920 Modus wird der verbleibende Bereich zur elektron. Korrektur der Lage genutzt. Bei 2048 vollständig, obschonm nicht im Broschur angegeben. St
  16. Wozu diese lächerlichen Koppelmarkierkleber an den Filmkanten. Sowas ist absolut sinnlos, weils keiner wiederfindet. Viel besser: Auf den Film wird etwas bis zu 5 cm vom Kern flüssige weisse Schuhkrem aufgetragen, und gründlich in die zuvor etwas gelockerten Windungen einmassiert. Das ist dann problemlos, wenn es schnell gehen muß, wiederzufinden.
  17. Hallo Fabian. Auch die media pads sollte Brian im Programm haben. Frag einfach mal nach, die sind wirklich spitze. im Service. Grüße: Stefan
  18. Das Loch ist eine der zulässigen Kennzeichnungen (mögliche KZ) dafür gewesen, daß der Filmträger "Sicherheitsfilm" darstellt. Auf diese WEise sollte dem Vorführer ein schnelles erkennen möglich sein, nicht wie bei einkopierten oder werksseitig einbelichteten Zeichen Safety mit Nitrate Überkopierung. Grüße: Stefan
  19. Hallo. Garutso-Plastorama ist ein Kameraverfahren zur Wiedergabe in jedem 35 mm Haus mit gewissen Mindestanforderungen. Die Theorie hinter dem Verfahren ist einfach, und hat etwas mit dem Sehmechanismus des Erwachsenen Menschen zu tun. Ermögliche ich ein Bild, welches kornfrei und ohne Unschärfen in der Tiefe abgebildet wird, bei dem zudem die Größe auf der Bildwand natürlich erscheint, dann sieht das Ergebnis für den Erwachsenen Menschen räumlich aus. Genau hier setzt Garutso Plastorama an. Da die Hauptwahrnehmung des Menschen über den Ton erfolgt (Den Dachziegel zu sehen ist zu spät, dann steckt er im Gehirn!), machte es Sinn, auch Raumton mit einzufügen. Und auch das Bildformat der Wiedergabe 1.85:1 ist breiter gewesen, und besser an den Sehmechanismus angepaßt, als die bis dato verwendeten 1.37:1 und 1.66:1. Auf diese Weise erschienen dem erwachsenen Betrachter die Bilder räumlich, ohne Brille. Wer einmal O-Kopien in Schwarzweiß im Plastorama Verfahren mit moderner (USP) Optik und viel Licht gesehen hat, der weiß wovon ich schreibe. Ähnlich räumlich war nur mit guten Breitfilmen ein räumlicher Eindruck zu erzielen. Auch hier der stereophonische Mehrkanalton aus gleichem Grunde. Man wollte von den Brillenverfdahren der Nachkriegszeit loskommen, und der Komplexität der 2 Projekrtor Vorführung. Bei 90% der Zuschauer hat es geklappt. Die grundlegenden Untersuchungen erfolgten schon in den 1930ern, und führten zu einem standardisierten Theaterenrtwurf, der bis auf Bildbreitenverhältnisse bis zu 2.74:1 i.W. heute noch in den Normen für Kinobau zu finden ist. Das bestimmte Architekten davon sträflich abweichen, läuft unter Kunst, und nicht Ing.-Wesen. Übrigens steht an einigen alten Schalttafeln für 1.85:1 Kasch noch "Plastorama" dran. Stefan
  20. stefan2

    meo 5 xb

    Dafür sieht sie zu gut aus. Nettes Dekostück, zum Filmschauen gibts heute besseres zum Fielmann Tarif zu holen. St.
  21. stefan2

    3D = 2D ?

    Ein Filter wegklappen, zweiten abdecken, schon spielts in flach. Film normal starten. St.
  22. Der Meyersound sieht konventionell aus, Helmholtz Bass und CD Horn. Anscheinend aktiv betrieben. Wobei mich hinter einer Bühne die Aktive Kühlung durch 2 Lüfter stören würde. Im Bassbereich reicht der Wirkungsgrad, wie bei allen Konstruktionen dieser Art nicht aus, um mit 1 System einen mittleren Saal mit 200 Plätzen zu beschallen. Dennoch schätze ich die Resultate besser ein, als mit jenen Geräten mit orangem Label und 3 Buchstaben. Viele Watt elektrisch und verbaute Limiter heißt noch nicht großer linearer Bereich. Um in Kinosälen den nötigen Schalldruck verzerrungsfrei zu bringen, bedarf es immer noch eines akudstischen Anpassungsgliedes, z.B. in Form eines Horn. Wie es z.B. HPS 4000 und die Klipsch Linie bieten, z.B. Jubilee 535 oder KPT MCM 4T. Mit diesen Fabrikaten gelingt der Spagat zwischen Vollfrequenz und Verzerrungsarmut, mit den Meyer 2 Weg Helmholtzen wohl eher nicht. Auch die Effekte. Nur 2 Wege, und nur 250 mm im Tiefton. Mindestanforderung ist hier ein 12" Langhuber, zumindest bei guten Mixenn. Wie die Klipsch es bieten, hzier ein besser illustratives Bild: (98db/1W/1m 40 - 19k Hz) Stefan
  23. stefan2

    Digitaler Filmton

    Hallo Salvatore. Das stimmt, meine Daten stammten aus dem Siemens Büchlein zu deren Vertriebsprodukt, sind aber ähnlich. Mein Ziel war es, zu zeigen, daß die Technik zur Hochzeit analoger Aufnahme (1985 - 90) eben auch endliche Grenzwerte hatte. Ich hab da bisher auch nicht mehr, als die Einmessung gemäß Handbuch vorgenommen, doch ich bezweifele, daß der Frequenzgang viel höher geht. Grenze bei der M15 a dürfte durch die OPAMP erster Generation und die Symmetrierübertrager an Eingang und Ausgang der Verstärker gegeben sein. Auch bei Studer bin ich mir nicht sicher, ob der Wiedergabeverstärker mit seinem Symmetrierübertrager viel mehr, als 20 kHz kann: Kann man vielleicht so sehen, doch meine TFK M21 und Studer A816 sind irgendwie nicht so weit voneinander entfernt, was deren Konzept angeht. Das führt hier jedoch zuweit weg vom eigentlichen Problem. Beide Fabrikate, wie auch ihre US Pendante, spielen in einer ganz anderen Liga, als Filmwiedergabegeräte für dicken Acetatfilm. Und da stimmen wir ja überein. Dann taugen die Wiedergabegeräte nichts! Auch ist Deine Betrachtung zu kurz, da Du die notwendige Filterung des Signals nicht beachtest. Auch ein digitaler TP-Filter ist nicht frei von Fehlern (z.B. pre ringing) und arbeitet bei einer Abtastrate von 44,1kHz sehr nah am Hörbereich. Gerade Lautsprecheranlagen sind das Problem, da diese strahlungsmäßig unangepaßt an die Luft halt nur einen kleinen linearen Nutzbereich haben. Die Elektronik ist heute kein Problem mehr. Worauf ich hinaus wollte, war, daß eine wesentliche Erweiterung über den Hörbereich hinaus in einigen Fällen nicht nur positive Seiten zeigt, sondern durchaus nachteilig sein kann. Tiefpaßfilterung ist ein Problem, und das erfordert eben entsprechende Wandlerkonzepte, die aber ins Geld gehen, und somit für Billiggeräte entfallen. Gar nichts! Dann stimmen wir überein. Du siehst bei Deiner Betrachtung den notwendigen TP-Filter vor und nach der Wandlung nicht. Vergiss mal die Zeichnungen mit den Abtastpunkten, sowas ist nur gut für den ersten Einstieg in digitale Audiotechnik. Der D/A-Wandler weiß gar nichts! Der erzeugt die Spannungen wie beauftragt und nach dem TP-Filter hast Du Deinen Sinus. Alle anderen Signalformen sind eine Mischung von verschiedenen Sinusschwingungen. Die Tiefpaßfilter sind wichtig. Ohne jetzt mit FFT Analyze zu kommen, ein Sägezahn, ein Rechteck usw ist ein Sinus mit Oberwellenspektrum. Schneide ich diese Oberwellen weg, bleibt unabhängig von der Eingangssignalform nur ein Sinus übrig. Somit gibt der Konverter das wieder, was er zuvor gesehen hat: Eine Sinusform mit 22 kHz. Nicht zwanghaft, da keine Inteligenz hinter dem Vorgang steht. Es entsteht, wie Du richtig erkannt hast, Aliasing. Genau, und hier ist wieder der Entwickler gefordert, passende Gegenmaßnahmen zu treffen. Ja! Nein, man muß immer Filtern, da sich Aliasing-Fehler grausam anhören. Steile analoge Filter sind aber problematisch.Bei der Speicherung mit 44,1kHz kann man aber mit 88,2kHz die A/D-Wandlung durchführen, dann digital auf 20kHz filtern und die Abtastrate auf 44,1kHz umrechen. Das nennt sich Oversampling. Du kannst aber auch die Abtastrate auf 96kHz erhöhen und brauchst dann nur noch einen analogen Filter weitab vom Hörbereich. Der analoge Filter muß in diesem Fall auch nicht so steil sein, da Du z.B. ab 40kHz mit dem Filter beginnst und erst bei ca. 45kHz die volle Filterwirkung nötig ist. Gruß Salvatore Die Probleme mit realen Filtern zu erklären, ist hier in diesem Zusammenhang wohl etwas problematisch, da sie das Verständnis vieler Leser für die mathematischen Zusammenhänge übersteigt. Und beginnt mein Problem bei der Darstellung, wie weit ich gehren kann und sollte. Eigentlich wollte ich nur herausstellen, daß analoge Magnetophone, wozu ich auch Studio Magnetfilmmaschinen zähle, eine viel bessere Güte hatten, als Kinomagnettongeräte mit deren Konstruktionen aus der Zeit um 1938 - 1958. Und das gegen richtig und mit hochwertigen Anlagen heute digitale Wiedergabe der analogen in vielen Punkten Wiedergabe überlegen ist. Und, es bedarf weiterhin der "Meisterschaft", das mögliche eines Formates auszunutzen. Wovon wir weit entfernt sind.
  24. Hallo Hans. Suche da im Web mal nach Flüssigkristallanzeige, Kerrsche Zellen usw. Das Prinzip ist identisch, unter dem Einfluß eines elektrischen Feldes richten sich bestimmte Substanzen in ihrer Kristallstruktur so aus, daß Licht nur in einer Polarisationsrichtung passieren kann. Stefan
  25. @Stefan: Da wollte ich doch noch nachfragen, woran es lag, war der verschiebbare "Filmumlenker" (das Teil mit den vier kleinen Umlenkrollen) nicht richtig eingerastet? Das hat mich dann nicht mehr interessiert. Nicht das prinyip ist hier der Fehler, sondern das mangelnde Interesse, auch nur 10 sec l'nger hinyuschauen. Eben ein Abbild derRealit't. St.
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