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Uli

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Everything posted by Uli

  1. Falls es sich bei der Kopie um die O-Kopie handelt, die schon zur Berlinale lief (dort noch ohne mU) ... diese hat einwandfreie Blendzeichen. Zur Berlinale wurden die UT mit einem Beamer separat projiziert.
  2. Uli

    Vermisst: René Rossi

    Oh Mann, ich hab's gerade erst gelesen. Ich kannte Rene aus Augsburg, wo ich vor vier Jahren mit ihm zusammen das Open Air "Lechflimmern" betreut habe. Rene war ein klasse Kollege - und vor allem ein Original. Ich habe noch zwei Fotos von ihm gefunden - bei der Arbeit im Thalia in Augsburg: Gute Reise Rene! Ich werde Dich vermissen! Uli
  3. Nicht UlliTD sondern ich war das. Mittlerweile sind es eine ganze Reihe Kinos, die damit arbeiten und ich pflege das Produkt auch regelmäßig mit Updates (z.B. die elektronische Datenübermittlung an die FFA). Etwa die Hälfte der Kinos setzen das System direkt am Tresen für den Verkauf ein - die andere Hälfte nutzt es lediglich im Büro für die Kartenabrechnungen (mit allem was dazugehört: Verleihabrechnungen, FFA, lückenlose Spielpläne für Programmpreise etc.). Wer noch mit Rollenkarten arbeitet kann sich gerne das System mal anschauen. Ich verschicke gerne auf Anfrage einen Link zu ein
  4. In einer Kiste ist nur ne Rolle (Pausen)Schwarzfilm und ne Leerdose als Platzhalter drin :) Heute war Pressvorstellung in Berlin. Die Kopie schaut um Längen besser aus als ein anderer 70mm Film im vergangenen Jahr.
  5. Da wo ich grad 2 Wochen vorgeführt habe stehen (für eine Leinwand): Digitale Projektoren: 2 x Barco 4K-32B Server: 2 x Doremi mit je 4 TB Speicher Film: 2 x FP75E Ton: 2 x CP850, 1xCP650, 1xCP200 3D: Dolby
  6. Die FFA hat den Softwareherstellern im August bereits die Spezifikation der Schnittstelle geschickt. Diese Neuregelung war also zumindest den Softwareherstellern länger bekannt. Vielleicht hätte man es mit den Kinos auch schon mal etwas früher kommunizieren sollen. Für das Abrechnungssystem kino-kasse.de (Abrechnungssystem für Rollenkarten) ist die Schnittstelle jetzt integriert und die monatliche Onlinemeldung kann mit 2 Mausklicks ausgelöst werden. Ein Softwareupdate steht seit drei Tagen bereit (wie üblich kostenlos für alle, die einen Supportvertrag haben bzw. die Software in den letzt
  7. "Silence becomes you" wurde damals über Dual Link 10bit LOG 4:4:4 aufgezeichnet. Das waren eben die ersten Versuche für's Kino digital zu drehen. Klar hat diese Technik nicht mehr viel mit dem zu tun, was man heute kennt. Red gab's zu dem Zeitpunkt ja auch noch gar nicht. Nur damals sprach man eben erstmals von "Rohdaten" - aber das war noch eine ganz andere Definition als heute. Geliebt habe ich das System nicht - dazu gab's noch viel zu viele Probleme (unhandliche Technik - man hing immer mit mindestens 3 Kabeln am viel zu lauten Rekorder der deshalb immer im Nebenraum war und bei Aussenau
  8. Die ersten Versuche, den Tatort digital zu drehen gab es 1996. Da hat der RBB 4 Tatorte auf Sony Digibeta drehen lassen. Bei zwei davon hatte ich den Job des ersten Kameraassistenten - und ich habe es gehasst (und einen dritten dann abgelehnt). Das Ergebnis sah auch furchtbar aus - wir hatten die meiste Zeit damit zu kämpfen den fürchterlichen elektonischen Look mit dicken Promist und SFX-Filtern weichzufiltern, um irgendwie einen halbwegs filmischen Look zu erreichen. Schärfeziehen auf den für den EB-Betrieb konstruierten Optiken war nahezu unmöglich aber dank des kleinen Chips war die Ti
  9. Im Berlinalepalast läuft dieses Jahr alles auf zwei 4K Barcos. Die beiden FP75E sind zwar betriebsbereit aber da keine Produktion offenbar an kontrastreichen Bildern mit sattem Schwarz interessiert ist, bleiben sie arbeitslos. Immerhin gibt's hier noch ab und zu mal einen netten Blick aus dem Vorführraum in den Saal:
  10. Dein Arbeitgeber ist gesetztlich sogar verpflichtet, Dir Pausenzeiten zu gewähren (die korrekterweise unbezahlte Zeiten sind). Daß diese in der Kinopraxis oft nicht wirklich gegeben werden, ist hinlänglich ja bekannt. Ich kenne aus eigener Erfahrung 2 Modelle, wie damit umgegangen wird. 1. Der Kinounternehmer ignoriert die gesetzliche Bestimmung. Es werden keine Pausen gemacht - aber auch keine abgezogen. Der Chef riskiert damit Behörenärger - aber für die Angestellten ist alles prima. 2. Die Pausenzeiten werden nach den geltenden Regeln abgezogen. Die Mitarbeiter schreiben ihre Ar
  11. Ältere Dame an der Kasse: "Sagen Sie junger Man - dieses Dolby Digital - ist das so mit Brille?" Die Antwort darauf: "Na, wenn Sie mit Brille besser hören..."
  12. 231 ohne die Rollstuhlplätze und die nicht verkäuflichen und daher im Kassensystem nicht existenten (da Sichteinschränkung durch Säulen). Das sah dann heute bei Schiwago so aus:
  13. Für "kino-kasse.de", ein Kassensystem welches explizit mit Rollenkarten arbeitet gibt's ein Reservierungsmodul, was in die kinoeigene Webseite integrierbar ist und mit dem System sind auch telefonische Reservierungen erfaßbar.
  14. Genau das System gibt's bereits seit längerem so. Astor Filmlounge setzt das beispielsweise so ein und wird auch von ca. 10% de Kunden genutzt. Man kauft das Ticket zuhause via Kreditkarte und bekommt einen Ausdruck mit Barcode. Der wird bei der Einlaßkontrolle gescannt und ein Spioticket wird direkt ausgedruckt. Vom Hersteller vorgesehen ist an sich, daß der Kunde das selbst machen kann - in der AFL wird's aber als Service vom Einlaßpersonal für die Gäste gemacht.
  15. Viele Kopierwerke bieten die Kopien zumindest für die Premierenkopien noch mit einkopierten Überblendzeichen an. Bei den Massenkopien wird heute meist darauf verzichtet. Dabei handelt es sich meistens um schwarze Punkte mit hellem Rand. Die sind normgerecht angebracht (d.g. jeweils über 4 Felder von Frame #196 bis 193 und Frame 25-22, d.h. etwa 8 Sekunden und 1 Sekunde vor Ende des Aktes. In der Theorie sollte die Überbelndung stimmen, wenn das Startkreuz bei der 2.Maschine im Bildfenster steht - in der Praxis muß man das aber auf der jeweiligen Projektionsanlage ausprobieren und auch die pers
  16. Zu spät gesehen: Ja... "Was bleibt" ist 35mm. Bei dem Titel ist das doch klar : Was bleibt denn, wenn alle Pixel im Binärhimmel sind? *g*
  17. Die DCI Spezifikation sieht bei 3D derzeit ausschließlich 24 fps vor. Wenn Du eine Seite zurückblätterst dann erfährst Du, daß zwar alle möglichen anderen Frequenzen oft oder meistens (25) gehen. Das muß bei 3D aber nicht zwangsläufig sein. Du solltest Dich auf jeden Fall an die Norm mit 24 halten. Nur so ist sichergestellt, daß die DCPs überall laufen.
  18. Du hast PN. Schick mir mal den Film. Bin eh' grad dabei eine neue DCP-Software zu testen. Könnte dann mal das DCP direkt auf der Leinwand vom Berlinalepalat ausprobieren :) LG Uli
  19. Für den Berlinalepalast war 4k in diesem Jahr ursprünglich geplant - da es aber keinen 4-k-Content gibt unter den Wettbewerbsfilmen, kommen da jetzt zwei 2k-Barcos wieder rein. Was die Formate betrifft: Bei etlichen Filmen steht das endgültige Vorführformat noch nicht fest - im Wettbewerb ist das beispielsweise "The Iron Lady" oder "Tabu" - da gibt's sowohl DCP als auch 35mm und die Auswahl wird mittels Vergleichstest in einer Probe festgelegt. Dabei hängt's erfahrungsgemäß davon ab, wer die Entscheidung über das Format bei der Probe hat. Ist der Regisseur oder der Kameramann anwesend, wir
  20. Alles Gute zum Geburtstag!

    Grüß mir in der neuen Spielstätte der IFB den Kollegen Bernd ganz herzlich!

    Liebe Grüße

    Uli

  21. Ich meinte das nur mässig scharfe Vario, welches bei den letzten Vorführungen im Einsatz war (du weisst schon welches). Diese Leihgabe auf die wir dankenswerter zurückgreifen konnten um auf das korrekte Format zu kommen war zwar halbwegs brauchbar - aber eben nicht optimal. Die alte Hausoptik (74,5mm um präzise zu sein) ist focusmässig top - allerdings zu kurz in der Brennweite. Das führte jeher dazu, daß das Bild oben und unten zu Filmpalastzeiten um knapp 5% beschnitten wurde - das führte zu einem Format von 1:2,35. Ich mag diese Optik wegen ihrer Abbildungsqualität und werde sie be
  22. Lieber Herbert, tausend Dank für die Ausleihe der Isco-Optik! Sie hat sich glänzend bewährt. Die Bildhöhe entspricht damit jetzt haargenau der SMPTE-Norm - die Breite liegt ganz dicht darunter (evt. könnte man sie link und rechts noch um 0,5 mm ausfeilen ... dann wäre es ganz präzise - aber ich besorge uns erst einen Testfilm, um zu kontrollieren, ob das Bild jetzt exakt mittig sitzt - nicht daß ich beim Auffeilen plötzlich den Bildrand bzw. Tonspur zu sehen bekomme. Interessant war übrigens, daß in früheren Zeiten es da schon mal die richtige Optik gegeben haben muß. Eine Maske, d
  23. Um nochmal auf das Ursprungsthema zurückzukommen: Es war eigentlich zu erwarten, daß die Kamerahersteller keine neuen Filmkameras mehr produzieren werden. Im Bereich der Kino- und Fernsehspielproduktionen, was die beiden hauptsächlichen klassischen Filmbastionen waren steigt der Anteil digitaler Produktionen stetig an. Filmkameras sind ja nahezu "unkaputtbar" (wenn nicht Shah Rukh Khan beim Stunt eben mal wieder 3 Stück über den Haufen fährt). Das heißt, daß die exisitierenden 16- und 35mm Geräte (ja und auch 65 !) noch jahrzehnte zur Verfügung stehen werden. Die Wende in diesem Bereich
  24. Wieso so kompliziert? Den Preis für eine Rollenkarte kann man jede Spielwoche individuell festlegen. Deshalb sollten Rollenkarten auch keinen aufgedruckten Preis haben - sondern nur sowas wie "Normalpreis" und den Zusatz: "Nur für gelöste Vorstellung gültig". Dann werden in der einen Woche die meinetwegen roten Normalpreiskarten bei einem 2D Film für 6 € verkauft und in der Woche darauf die gleichen Karten für einen 3D Film für 9 €. Einziges Problem was ich an dieser Methode sehe ist, daß besonders clevere Zuschauer, die merken, daß immer dieselbe Kartenfarbe verkauft wird, sich bei
  25. Hapahe hat das zutreffend beschrieben. Mit einer kleinen Korrektur: Die Verjährungsfrist bei Gutscheinen beträgt drei Jahre - das ist die im BGB § 195 allgemein geregelte Verjährungsfrist. Strittig ist vor Gericht bestenfalls noch, ob 3 Jahre und dann zum Jahresende ode drei Jahre ab Ausstellungsdatum. Eine Befristung auf 2 Jahre wäre bereits ein Gesetzesverstoß. Ein Kinobetreiber kann sich übrigens eine (nicht ganz billige) Abmahnung einhandeln, wenn er ein Ablaufdatum auf die Gutscheine druckt, welches unter der gesetzlichen Frist liegt. Besser ist es, lediglich das Ausgabedatum auf
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