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Um noch einmal auf das geheimnisvolle Loch im 70-mm-Film zu kommen: Kodak bezeichnet es als "frame line indicator": Quelle: http://motion.kodak.com/DE/de/motion/Education/Film_Video_Glossary/index.htm Und Scott Norwood schreibt in seinem FAQ auf http://www.faqs.org/faqs/movies/tech/part1/ Ich habe mal gelesen (wo nur...), daß Kodak irgendwann in den 1970ern das Loch abschaffen wollte, etliche Kunden aber dagegen protestierten, weil sie es als Markierung "für eigene Zwecke" (was immer das sein mag) nutzten.
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Wenn's nicht auf Eleganz ankommt, hier die Low-Budget-Variante, einige Minuten Fußweg von der Schauburg entfernt: http://pensionamzoo.de/ ab € 27,-- EZ
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Man findet im Netz einiges, wenn man den Namen "Stephen A. Garutso" sucht. Die Spezialoptik wurde auch als "Garutso Balanced Lens" bezeichnet, das Patent ist auch online zu finden: http://www.freepatentsonline.com/2546996.html Der erste deutsche G-P-Film war EINE LIEBESGESCHICHTE (1953/54, Regie: Rudolf Jugert), es folgte GELD AUS DER LUFT (1954, Regie: Geza von Cziffra) "mit Raumton", und SCHLOSS HUBERTUS war der erste deutsche Farbfilm in G-P. Es gab 1954 einen Bericht, ich glaube im FILM-TECHNIKUM, mit Bericht über LIEBEGESCHICHTE und einem Foto des Objektivs. Gesehen habe ich das Verfahren leider auch noch nicht, immerhin sind zwei der deutschen Filme beim DIF bzw. BA als 35-mm-Kopie ausleihbar (Quelle: filmportal.de).
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WILLIAM CASTLE FESTIVAL in NY mit allen Gimmicks!
magentacine antwortete auf Walther's Thema in Nostalgie
Ja, der ist nett - allein John Goodman macht ihn sehenswert. Die nachgemachten B-Filmausschnitte sind sehr gut gemacht. MATINEE ist nostalgischer und milder als z.B. ED WOOD, aber sehenswert, wenn man das Genre mag. "When Man meets Ant...the result ist...MANT!!!!" -
WILLIAM CASTLE FESTIVAL in NY mit allen Gimmicks!
magentacine antwortete auf Walther's Thema in Nostalgie
Das kann ich zwar nicht, aber ich empfehle William Castles Autobiografie, die mir viel Spaß bereitet hat: Step Right Up! I'm Gonna Scare the Pants Off America: Memoirs of a B-Movie Mogul. New York, Putnam. ISBN 0886876575 (Pharos edition 1992) Neulich zu ersten Mal HOMICIDAL gesehen und war angenehm überrascht. Auch empfehlenswert dieses Buch über Marketing und "Spezialverfahren", in dem Castle laufend vorkommt: Beyond Ballyhoo: Motion Picture Promotion and Gimmicks Mcfarland & Co Inc; New edition (Dezember 1989) http://www.amazon.de/Beyond-Ballyhoo-Pi...-1-catcorr -
@T-J: Aaaah, und sogar mit dem Chinesen! - Danke! Übrigens hat man in GB ab 2006 auch alle alten Tom & Jerry gekürzt, in denen geraucht wurde. Und in Frankreich wurde Monsieur Hulots Pfeife durch ein Windrad ersetzt - wie schön ist doch political correctness!
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Diese Bilder stammen aus dem Buch GEHEN - SEHEN - DREHEN, einem Buch für Schmalfilmamateure, das sich speziell mit den verschiedenen Modellen der Siemens 16-mm-Kamera befaßt. Das erste Bild zeigt, wieviel mehr an Fläche belichtet wird (leider ist das Bild mit Teppichbeißer & Schrumpfgermane das einzig groß abgedruckte). Im Sucher war diese "Extra-Bildfläche" natürlich nicht vorgesehen, ob das Objektiv bis an die Ränder scharfzeichnete, weiß ich auch nicht. Die Filmstreifen auf dem nächsten Bild stellen mich vor ein Rätsel, vielleicht können ja @Volker Leiste oder andere Siemens-Anwender etwas dazu sagen: Beim ersten und dritten Streifen ist links oberhalb des Perforationsloches ein Lichteinfall zu sehen, beim zweiten und dritten Streifen nicht. Ein drittes, hier nicht gezeigtes Bild aus dem Buch zeigt ebenfalls diese helle Störung. Was die Bilder gemeinsam haben: Im Bild ist heller Himmel zu sehen, während bei den übrigen Szenen keine Gegenlichtquelle vorkommt. Tritt dieser Effekt - der ja im nicht für die Projektion bestimmten Außenbereich liegt - durch interne Reflexion auf? Ich habe leider noch nie eine geöffnete Siemens-Kamera gesehen, kenne den Mechanismus daher gar nicht. Bilder aus: Gehen - Sehen - Drehen! von Fr. Willy Frerk das Schmalfilm-Handbuch für Freunde der "Siemens-Kino-Kamera" Photokino-Verlag, Berlin 1936 (2. Auflage) 176 S., geb. mit 88 Abb. und 12 Kunstdruckseiten
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@preston sturges: Hiermit lüfte ich das Geheimnis: Ich schlafe nur mit Kodak Molekularsieben im Kopfkissen und führe regelmäßig ayurvedische Ölanwendungen mit FilmGuard durch. Der Tom+Jerry-Film heißt übrigens PUSS'N'TOOTS und wurde 1942 uraufgeführt. Es war der sechste Tom+Jerry-Film, noch aus der ersten Phase, bevor man anfing, Tom grafisch zu vereinfachen. Großartige Animation und bemerkenswerte Farbgestaltung (Technicolor) in den Hintergründen. http://en.wikipedia.org/wiki/Puss_n%27_Toots Fürs Fernsehen - zum Glück nicht für die Schmalfilm-Versionen - wurde später einiges gekürzt, Tom bekommt nämlich einige Schallplatten auf den Kopf und dreht sich als Chinese auf dem Plattenteller, die Maus macht sich mit einem kleinen Tanz darüber lustig. Bild ganz unten links zeigt die zensierte Tom-Einstellung von: tomandjerryonline.com - © Turner Entertainment
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Tom+Jerry-Kurzfilm, ca. 1942, als gekürzte Normal-8-Fassung stumm und in Schwarzweiß von "Film-Office". Projektor war ein Seconic, Modell unbekannt... (Es ist der T+J-Film, in dem Tom in die Mechanik eines Schallplatten-Wechslers gerät - lief zuletzt in den 1980ern beim ZDF, heute ganz sicher nicht mehr wegen Bruddalidääd!)
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In einer Ausgabe von "filmkritik" aus den 1960er Jahren las ich, daß in Paris ein Kino im Vorprogramm sämtliche Wochenschauen exakt ein Jahr später zeigte - was wohl nicht allen Besucher auffiel, da der Ablauf und die Themen doch sehr schematisch ausfielen. Hierzu lesenswert ein großartiger und bitterböser Text: Hans Magnus Enzensberger: Scherbenwelt. Die Anatomie der Wochenschau. In: Ders.: Einzelheiten I: Bewusstseinsindustrie. S.106-133; Frankfurt/M.,1964, zuerst in Frankfurter Hefte 1957, H.4. Kulturfilme, auch noch zusätzlich zum Werbeschrott? Bitte nicht!
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Da fällt mir spontan dieses ein: http://www.iosono-sound.com/technology/ http://www.golem.de/0302/24124.html
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Zur Entstehung der Filmformate
magentacine antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Allgemeines Board
Ja, die Suche nach der Wahrheit höret nimmer auf! Edison war ein genialer Marketing-Mann, gegen den kann das Apple-Männchen Jobs glatt einpacken. :) Filmtechniker schrieb: Es gab zwar eine Mitchell Mark 2 (auch: MK II), die aber erst in den 1960ern herauskam. Diese ungeblimpte Kamera mit Reflexsucher wurde gern für Highspeed (bis 120 B/s) und Trickaufnahmen eingesetzt. Mitchell Standard (1920) Mitchell NC ("Noiseless Camera", 1928) Mitchell BNC ("Blimped Noiseless Camera", 1934) Vom Edison/Eastman-Bild gibt es einige Varianten, mit und ohne Hand an der Kamera. http://www.edwardsamuels.com/illustratedstory/chapter%203/Edison.jpg http://www.khwarzimic.org/takveen/edison2.jpg http://www.pedimentbooks.com/media/catalog/product/cache/1/image/5e06319eda06f020e43594a9c230972d/r/o/rochester_camera_kodak_george_eastman_thomas_edison.jpg http://www.efwefla.org/pics/Museum/EastmanCamera.jpg Auf dem letzten Bild ist etwas mehr von der Kamera zu sehen, eine Mitchell ist's in jedem Fall. -
Vom selben Autor erschien Lachendes Zelluloid (1943) Auf Filmfahrt in Bulgarien (1944) Film Anno Tobak hat im Impressum kein Erscheinungsjahr, nur : Verlagsanstalt Moldavia, Budweis/Leipzig Bei zvab.com werden verschiedene Erscheinungsjahre zwischen 1935 und 1942 angegeben, scheint mir eher geschätzt zu sein.
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@Laserhotline schrieb: Der Idee, speziell Totalen auf 65mm zu drehen, wie es bei THE INTERNATIONAL und NANGA PARBAT geschah, hat aber einen anderen Hintergrund: Bei näheren Einstellungsgrößen (Groß, Nah, Halbnah) fällt es dem Zuschauer nicht auf, wo die Grenzen der Auflösung liegen, weil alle bildwichtigen Details (z.B. Pupille/Iris bei Großaufnahmen, Materialstrukturen, Schriften) ausreichend aufgelöst erscheinen. In einer Totalen werden einzelne Figuren, Fahrzeuge, Gebäudestrukturen bei Stadtansichten usw. aber im Vergleich zur Alltagswahrnehmung ungenügend aufgelöst. Natürlich nur, wenn man den Film auf großer Bildwand sieht! Diesen Effekt kann man bei Filmen mit Helikopterszenen überprüfen, etwa bei APOCALYPSE NOW. Ist seitlich im Bild eine Vordergrundfigur (z.B. Bordschütze), wirkt das Bild insgesamt scharf. Fehlt die Vordergrundfigur, nimmt man Unschärfen und Detailwiedergabe im Landschaftsbild plötzlich anders wahr. Einfacher gesagt, man versucht, die Auflösung aufnahmeseitig in den Szenen zu steigern, die es wahrnehmungsphysiologisch am meisten brauchen. Die Frage ist natürlich, was am Ende der Übertragungskette davon übrig bleibt, und mir schien die gesehene Fassung insgesamt weich und in manchen Szenen auch flau/kontrastarm. Wäre interessant zu erfahren, in welcher Auflösung die Dupmaterialien ausbelichtet wurden.
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Die 35-mm-Kopie, die ich vorgestern sah (CineStar 7 Mainzer Ldstr., Frankfurt) ließ nichts von 65mm ahnen. Insgesamt wirkte der Film schärfemäßig sehr weich aufgenommen, mit vielen Einstellungen, in denen die Darsteller aus der Schärfe liefen usw. Einzig die Totalen der Bergfestung im Schnee wirkten etwas besser, die übrigen Luftaufnahmen und Stadtlandschaften zeigten wenig Detail, eher auf mittelmäßigem Super-35-Niveau. Anders als bei Tom Tykvers THE INTERNATIONAL (Schlußszene über den Dächern) gab es leider keinen "65-mm-Aha-Effekt"). Wie diese sehr weiche Scope-Fotografie mit vielen Großaufnahmen und eher geringer Schärfentiefe auf IMAX-Größe gut wirken soll (eventuelle 65-mm-Inserts ausgenommen), kann ich mir nicht so richtig vorstellen, auch wenn der Mangel an Detailreichtum hier auf den Dup- oder Kopierprozeß der 35-mm-Verleihkopien zurückzuführen sein mag. Positiv fiel mir auf, daß der Film das sehr unruhige und lärmige Publikum im für diese Zeit gut besuchten großen Kinosaal bereits nach zwei Minuten Laufzeit in seinen Bann gezogen hatte, es gab kaum Geschwätz und Kommentare. Das ist beim durchschnittlichen Blockbuster nicht so und spricht sehr für den Film. Nachtrag: Die Vorführung war OK, daran lag's nicht.
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Ja, die Siemens-Kamera erzeugt im Grunde das, was einige Amerikaner mit "Ultra-16" propagieren! http://marylandfilms.com/16mm-super16-ultra16-compared.html In einem Schmalfilmbuch von Frank Willy Frerk aus den 1940ern ist auf Einzelbildvergrößerungen sogar der GRÖFAZ im (ungeplanten) Breitbild zu sehen, wenn das der 16:9-kompatible Guido Knop gewußt hätte! Wenn ich es finde, stelle ich es hier als Scan ein.
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Filmclips zu CDS (35 wie auch 70mm) gibt bei Mr. Hart: http://www.widescreenmuseum.com/special/cds.htm
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Bei mir war's entweder FREIBEUTER DER MEERE (Il corsaro nero, Italien 1971) oder ROBIN HOOD (Disney-Version, USA 1973). ROBIN HOOD lief Dezember 1974 an, das könnte passen. FREIBEUTER bereits Anfang 1972, aber damals liefen erfolgreiche Filme ja immer wieder...
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Welche chemischen Auswirkungen Bespurungstechnik und Magnetpiste haben, weiß ich nicht. Bei Einführung der ComMag-Technik wurde aber immer wieder darauf hingewiesen, daß bei Schmalfilm die Magnetpisten den Verschleiß des Filmbildes herabsetzen können, da ein "rail effect" (Schieneneffekt) den direkten Kontakt zu filmführenden Elementen vermindere (Natürlich nur, wenn auch eine Ausgleichsspur aufgebracht war!). Gelesen in einem "round table talk" als Anhang zu einem Artikel in einem SMPTE-Journal aus den 1950ern, es ging um Magnetspuren auf 16-mm-Verleihkopien, beteiligt waren Techniker von Eastman, Rangertone und Consolidated Film Industries.
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Um mal auf das ursprüngliche Thema zurückzuskommen: Das von @cinerama benannte analogkompatible Digitaltonverfahren der DEFA (DOSCAR) kann hier als Patent studiert werden: http://v3.espacenet.com/publicationDetails/originalDocument?CC=EP&NR=0376354A2&KC=A2&FT=D&date=19900704&DB=EPODOC&locale=de_EP
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Eine untechnische & ganz subjektive Anmerkung zum Thema "Orchesterklang": Das erste und einzige Mal, daß ich bei einer Filmvorführung spontan den Eindruck hatte, das Orchester befinde sich hinter der Bildwand, war bei einer Vorführung von PORGY AND BESS. In Todd-AO-70-mm-Kopie und mit 6-Kanal Magnetton vom Film. Dieser Eindruck hatte sicher nicht unwesentlich mit der Mikrofonierung und Abmischung zu tun, ähnlich ging es mir mit den "Living Presence"-Aufnahmen aus den 1950ern, die auf 3-Kanal-Magnetfilm gemacht wurden.
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Vergessenes Verfahren zur Farbbild-Suggestion
magentacine antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Nostalgie
Auf keinen Fall will ich Dich davon abhalten, das Buch zu kaufen - aber hier ist die entsprechende Passage (Seite 292f): -
Vergessenes Verfahren zur Farbbild-Suggestion
magentacine antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Nostalgie
Erinnere mich düster an einen Hinweis, eventuell aus "H.C. Opfermanns Filmkurs" oder einem anderen Filmgestaltungsbuch des Autors. Opfermann erwähnt irgendwo in einem Text über Farbgestaltung Experimente aus den 1930er Jahren, bei denen man jedes dritte Bild einer schwarzweißen Vorführkopie rot einfärbte und eine subjektive Farbwahrnehmung erzielte. Es ging dabei aber nicht um spezielle Technik bei der Aufnahme, und ich konnte mir nie vorstellen, wie das funktionieren sollte... Aber das wäre doch eine schöne Modifikation für Masterimage-Installationen - endlich Schwarzweißklassiker in Farbe, ganz ohne digitale Manipulationen! -
Ein Artikel aus POPULAR MECHANICS von 1922 erklärt, wie man seine eigene Filmkamera (35mm) baut: http://books.google.com/books?id=PNoDAAAAMBAJ&pg=PA3&dq=Popular+Mechanics&lr=&as_brr=0&as_pt=MAGAZINES&source=gbs_toc&cad=2#v=onepage&q&f=false (Seite 969 anwählen)
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Hallo Manfred, gut, wenn man eine Anleitung hat, in der die Belichtungszeiten stehen. Bedenke aber, daß nicht jeder ein "alter Hase" ist und seine Kameras neu gekauft hat, heute kommt vieles per eBay und ohne originale Unterlagen und Zubehörteile. Ich z.B. habe nur zu einer einzigen meiner N8, S8 und 16mm-Kameras eine Anleitung, und in der steht weder Belichtungszeit noch Blenden-Offensektor. Klar kann das Internet manchmal helfen, da fand ich nach zehn Minuten auch die Daten zur Elmo, aber für viele sehr alte Geräte (erste Hälfte des letzten Jh.) findest Du nicht mal im sonst vorbildlichen Ariel Cinematografica Register alle Details. Für Experimentierfreudige ebenso wie für Laien/Anfänger ist daher der Hinweis auf die Blendenöffnung absolut sinnvoll, eben damit sie sich nicht auf "Blende ist gleich Blende" verlassen und unnötig Filmmaterial fehlbelichten. Solchermaßen richtig belichtet kann man dann die Wutz fliegen lassen! ;)
