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Es gab Kopierfilme in 16mm Breite mit zwei S-8-Perforationsreihen, das war SMPTE 153 - Motion-Picture Film (8-mm Type S) - 16 mm Film Perforated 8-mm Type S, (1-4)- Printed Areas SMPTE 162 - Motion-Picture Film (8-mm Type S) - 16 mm Film Perforated 8-mm Type S (1-4)-Magnetic striping Für Massenfertigung gab es ein 35mm breites Material, das fünf Perforationsreihen besaß. Also vier mal S-8 nebeneinander und eine "Hilfsperforation", die natürlich beim Trennen der vier Streifen entfernt wurde. # SMPTE 163-1998 - (Archived 2003) Motion-Picture Film (8-mm Type S) – 35-mm Film Perforated 8-mm Type S, 5R – Magnetic Striping # SMPTE 179-1996 -(Archived 2005) Motion-Picture Film (8-mm Type S) – 35-mm Film Perforated 2R (1-0) and 5R (1-3-5-7-0) – Printed Areas (Daten von: http://www.super8data.com/database/arti...ndards.htm ) Der Gedanke bei beiden Spezialformaten war, für die Weiterverarbeitung die üblichen Entwicklungsmaschinen für die Standardbreiten verwenden zu können. Meines Wissens wurde bei der 2xS-8-Lösung vomin zwei Durchläufen erstellten 16mm-Negativ kontaktkopiert, während bei der 4xS-8-Lösung Spezialkopiermaschinen mit Prismateilung zum Einsatz kamen, vermutlich i. d. R. über Intermed-Negativ. Bei 4xS-8 war das Printmaterial vorbespurt, während viele 2xS-8-Kopien wohl nachträglich bespurt (und gelegentlich dabei versaut) wurden. Auch für das 16-mm-Format gab es "double rank"-Kopierfilm, aber keine 4-fach-Variante, das hätte keine Vorteile bei der Bearbeitung gebracht. Martin Hart hat eine Abbildung des ungesplitteten 35/32mm-Materials: http://www.widescreenmuseum.com/special/35-32.htm
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Wer die 2D-Fassung noch einmal gratis und auf großer Leinwand sehen möchte, begibt sich heute abend ins Autokino Gravenbruch! Heraus zum ersten Mai! http://www.autokinos-deutschland.de/programm/index-gravenbruch.php
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Nicht vergessen: Heute ist die Geburtstagsparty des Autokinos Gravenbruch! Ab 21.30 gibt es auch gratis einen Film zu sehen (Avatatar oder so), genauere Anfahrtsbeschreibung hier: http://www.autokinos-deutschland.de/programm/index-gravenbruch.php Nachtrag: Die Ausstellung "50 Jahre Autokino Gravenbruch" ist im Stadtarchiv Neu-Isenburg in der Beethovenstraße 55 zu sehen. (FR) http://www.neu-isenburg.de/de/rathaus/presse/pressemitteilungen/50-jahre-autokino-gravenbruch
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Weiß vielleicht jemand, welches deutsche Studio eigentlich damals diese 1970er-Trickfilmpornos hergestellt hat? Vermarktet wurde das auf S-8 und Video unter dem Label "CD-Film", wenn ich mich recht erinnere.
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Zur Überspielung (nennt man auch "Filmabtastung") kann ich guten Gewissens empfehlen: http://www.wagner-filmfabrik.de/filmabtast.html
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Das nenne ich endlich mal Initiative! Vergiß aber nicht dazuzuschreiben, daß das Arbeitsamt dem Käufer auch eine Pilotenausbildung zahlt... Hatte @Puddings FP30 auch ein "Projektionshäuschen" und eine "Netzstation" dabei? Bei den heutigen Strompreisen ist sowas nämlich ein ganz wichtiges Verkaufsargument. :)
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Gesundheitsgefahr 3D Filme?
magentacine antwortete auf Alfred.E.Neumann's Thema in Digitale Projektion
Hier ein Heise-Artikel über die "Risiken & Nebenwirkungen"-Warnungen, die Samsung den eigenen 3D-Geräten beifügt: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Wie-gefaehrlich-ist-3D-985179.html Der Blogger Elias Schwerdtfeger kommentierte die Nebenwirkungsliste: von: http://blah.tamagothi.de/ -
@T-J: Vielleicht irre ich mich auch und die TKs sind bereits auf Triple-Flash umgebaut, das Masterimage-Filterrad läuft anstelle der Umlaufblende, die man nicht mehr benötigt, weil durch ein hyperschnelles Kreuzgetriebe die Schaltzeit unter die Wahrnehmbarkeitsgrenze gedrückt wurde. Was mir viel mehr Sorgen macht: :shock:
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Schon lange hat mir kein eBay-Auktionstext mehr so blitzartig gute Laune gemacht: Die Zukunft ist rosig, denn endlich kann man für wenig Geld auf die 3-D-Welle aufspringen, ganz ohne Digitalzeugs und Technicolor-Schnickschnack! http://cgi.ebay.de/Zeiss-TK35-35mm-3D-Projektor_W0QQitemZ170473301853QQcmdZViewItemQQptZPhotographica_Film?hash=item27b100275d Die Projektoren werden (vermutlich über Infrarot oder Bluetooth) drahtlos frequenzsynchronisiert, denn: Der Verkäufer hat sich über alles Gedanken gemacht, steht mit Rat und Lebenshilfe zur Seite, mahnt auch Gefahren beim Palettenversand an: In einer fairen Plus/Minusliste werden sympathischerweise auch die Einschränkungen nicht verschwiegen: Man kauft hier auch nicht etwa eine mobile 3-D-Anlage im Sack, denn: Und das Beste: Projektionshäuschen (!) und eine Netzstation (!!!) sind auch dabei. Was will man mehr? Bitte seht euch die Auktion an, auch die Fotos sind ergreifend schön. Eigentlich hält mich nur eines davon ab, sofort zuzugreifen: Da habe ich nun einen von euch im Verdacht, sich hinter dem Anbieter zu verbergen...kleiner Tip: Im 3-D-Modus ist die Laufzeit auf 20 Minuten begrenzt!!! ;) Da kommt eigentlich nur einer in Frage!
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Das ist cool! - Eigentlich komisch, daß Heinz Riech in den 1970ern nie auf die Idee kam, dieses System wieder einzuführen, passend zur Verkaufspause mitten im Film... ;)
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Was BATMAN-Kameraman Wally Pfister zum Thema Formate zu sagen hat, und warum auch der nächste BATMAN auf Film gedreht wird: (englischer Text) http://www.cinematical.com/2010/04/20/wally-pfister-talks-about-shooting-batman-3-in-3-d/ http://www.aintitcool.com/node/44739 (deutsche Zusammenfassung) http://www.moviegod.de/kino/meldung/23403/batman-3-kameramann-wally-pfister-ueber-3d-imax-bildformate Wally Pfister, ASC, wurde für BATMAN BEGINS und THE DARK NIGHT für den Academy Award nominiert und arbeitet seit MEMENTO mit Christopher Nolan zusammen.
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schmalfilm 2/2010 erscheint in zehn Tagen
magentacine antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
@Filmtechniker: ? -
Und auch SONG OF NORWAY wird nicht gezeigt... :shock:
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Retrospektive mit 3D-Filmen im Filmmuseum München
magentacine antwortete auf Unforgiven's Thema in Nostalgie
@cinerama: Wo ich bin, geht nichts, aber ich kann nicht zu jeder Zeit überall sein! :) @preston sturges: Die Frage, was man zeigt, um sich dem historischen Material und Filmwerk anzunähern, ist natürlich nicht pauschal zu beantworten. Das genannte Beispiel mit TC links und Eastman-Dup (ich vermute, Du meinst ein altes Dup, also mit anderer Kornstruktur, Schärfe- und Farbwiedergabe) ist sicher ein Grenzfall, aber wie Jeff Joseph gezeigt hat, ist es durchaus möglich, authentische zeitgenössische Kopien korrekt zu projizieren. Eine digitale 3D-Projektion kann sicher besser aussehen als eine verfälschte Filmprojektion, so würde ich persönlich eine digitale Vorführung in echtem Schwarzweiß den 1980er-Jahre-Anaglyphenkopien von Filmen vorziehen, die bei der EA in Polarisations-SW liefen. Was kostenmäßig machbar ist, muß natürlich der Kurator der Filmreihe entscheiden, da auch die Kinematheken nicht mit der Gelddruckpresse arbeiten können. Für Sonderformate Digitalprojektion als Quasi-Standard zu etablieren, finde ich problematisch, solange mit vertretbarem Aufwand auch eine material- und werkgetreue Aufführung realisiert werden könnte. Sehr problematisch finde ich - jetzt mal filmhistorisch gesprochen - die Frage, was die damaligen Filmemacher wohl gewollt hätten, wenn sie heutige Technik zur Verfügung gehabt hätten. Meistens ließe sich das sowieso nicht mehr feststellen, weil es die Tradition der oral history Interviews bei Filmschaffenden in großem Stil erst seit den späten 1970ern gibt. Wenn aber z.B. der von mir geschätzte William Friedkin meint, er müsse auf DVD FRENCH CONNECTION wie Michael Manns Neuverfilmung von MIAMI VICE aussehen lassen, nur weil es technisch möglich ist, dann hat das eben mit dem Klassiker von 1971 nichts mehr zu tun. Auch die wiederholten digitalen Faceliftings der STAR WARS-Folgen IV-VI wurden vom Rechte-Inhaber und originalen Schöpfer so gewollt - eine filmhistorisch korrekte (nicht: kommerziell sinnvolle) Repräsentation der Originale wären sie nicht. Völlig unproblematisch wären m.E. 35-mm-Neukopien einiger Over/under-Streifen aus den 1960ern, zum Beispiel Arch Obolers SciFi-Produktion THE BUBBLE. Leider zur Zeit nur als greuliche Farbanaglyphen-DVD zu sehen... -
Retrospektive mit 3D-Filmen im Filmmuseum München
magentacine antwortete auf Unforgiven's Thema in Nostalgie
Um mal auf die münchner 3-D-Sache zurückzukommen: Innerhalb eines Vortrages, zu dem Filmbeispiele gezeigt werden, die einen eher illustrativen Charakter haben, finde ich die digitale Projektion durchaus vertretbar. Für die Präsentation eines ganzen Films sollte man in einer solchen Reihe - sofern verfügbar - natürlich das Filmbandoriginal einsetzen. -
Flachbildscanner mit Durchlichtaufsatz sind nur eine Notlösung, die Auflösung reicht in der Praxis einfach nicht aus. Habe so ein Ding von EPSON, und da ist das Bildrauschen schon sehr deutlich. Besser ist der kleine Scanner von reflecta, hat eine offene Filmbühne und wird à la Waffeleisen zugeklappt. Ich hatte das Vorgängermodell (auch unter anderen Markennamen erhältlich) und habe damit einiges aus Kinofilmstreifen gescannt, sehr zufriedenstellend. http://www.filmscanner.info/ReflectaCrystalScan7200.html Vor dem Kauf bitte prüfen, ob der Filmstreifen nicht beim Schließen gequetscht wird, war bisher nicht so, aber man ändert ja heutzutage gern mal ein Detail, damit das Gerät im Windkanal besser abschneidet... ;)
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Ursprüngliche Cinerama oder Single-Film-Cinerama-Installationen sind hier aufgelistet. Ob bei noch erhaltenen Kinos die gewölbte Bildwand noch existiert, ist eine andere Frage... http://cineramahistory.com/ctcineramatheatres.htm
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Kein April-Scherz: Kodak bringt neue Super 8 Filme
magentacine antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
@Joachim: Verkleinerung des Offensektors führt zwar zu Einzelbildern mit geringerer Bewegungsunschärfe, aber auch zu wesentlich stärkerem "Zittern" bei Schwenks, Bewegungen quer zur Bildachse usw. - das kann im Einzelfall gewünscht sein. Wenn man aber eine möglichst gute (flüssige) Bewegungsauflösung möchte, sind ND-Filter zur Lichtkontrolle das bessere Mittel. Deshalb waren mir die "XL"-Kameras mit 230 Grad Offensektor sehr lieb, da sie bereits bei 18 B/s eine bessere Bewegungswiedergabe schufen als ihre Kolleginnen mit 180 Grad oder weniger. Auf- und Abblenden per variabler Sektorenblende haben natürlich den Vorteil, daß sie während der Blende der Schärfentiefebereich nicht ändert, daher schon ein wünschenwertes Ausstattungsmerkmal. Oder wenn man für wissenschaftliche Zwecke Einzelbilder als Standbilder herausvergrößern möchte, da hilft die verkürzte Belichtungszeit. -
Nochmal zum TEMPLE OF DOOM-Arbeitsfoto: Die von Gerhard Fromm (für DAS BOOT, wenn ich mich recht erinnere) entwickelte Actionkassette für die Arriflex sieht anders aus. Dieses Magazin erlaubt es, an niedrigen oder engen Orten zu drehen, wo die "Mickymaus-Ohren"-Kassette der Arri normalerweise anstoßen würde. Hier weiter unten auf der Seite gut zu sehen: http://www.requisitenreindl.de/de_filmkameras.html Die bei DOOM verwendete Kamera hat ein für Steadicam gedachtes Magazin, bei dem die Filmrollen übereinander angeordnet sind. Auf diese Weise wird die kritische Balance der "schwebenden Kamera" nicht gestört, wenn während des Drehens die Aufwickelseite anwächst. von: http://filmmakerstore.com Ähnlich funktioniert z.B. diese 400m-Kassette von SL Cine: http://www.slcine.com/html/stead2.html Mit Sicherheit handelt es sich bei der Kamera um eine sogenannte "Pan-Arri", eine von Panavision Inc. für den eigenen Verleihpark umgerüstete Arriflex mit einer Einzelfassung für die größeren Optiken von Panavision (anstelle des arri-typischen Dreier-Revolvers). Seit den Sechzigern wurden alle Modelle der IIC bis zu heutigen Arri-Kameras "panafiziert", TEMPLE OF DOOM dürfte also, von den VV-Passagen abgesehen, durchgehend mit Panavision-Anamorphoten aufgenommen worden sein.
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Einen spannenden (englischen) Artikel von Stereo-Guru Lenny Lipton über die Technik der nachträglichen 3-D-Konvertierung, was man dabei richtig und falsch machen kann, gibt es in zwei Teilen hier: Converted To Conversion, Part 1 http://lennylipton.wordpress.com/2010/04/05/converted-to-conversion-i/#more-429 Converted To Conversion, Part 2 http://lennylipton.wordpress.com/2010/04/07/converted-to-conversion-2/#more-431
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Interessanter VARIETY-Artikel: Dreamworks-Chef Katzenberg kritisiert schlechte 3D-Konvertierung von Flachfilmen: http://www.variety.com/article/VR1118017453.html?categoryid=10&cs=1 (Auszugsweise Übersetzung von mir, Originaltext s.u.) Wir stehen momentan an einem Scheideweg. 3D im Kino stellt heute eine große Innovation und Gelegenheit für Filmemacher, Studios und Kinobetreiber dar, besonders aber den wichtigsten Anreiz für Kinobesucher, den es seit Jahrzehnten gab. Einige Leute haben nicht verstanden, was mir in den vletzten Wochen Sorgen gemacht hat. Für DRAGONS hatten wir eine breitere 3D-Basis als jeder andere aktuelle Film. Es geht also nicht darum, daß uns für DRAGONS Kinos fehlten. Es geht bei KAMPF DER TITANEN nicht um die [digitale] Abspielbasis, sondern um das, was dieser Film darstellt - nämlich ein ganz anderes [3D-]Erlebnis. Eine Seherfahrung, die meiner Meinung nach, wenn sie sich durchsetzt, das Ende von 3D bedeuten wird. Mit AVATAR haben wir eine Spitzenleistung (von 3D) erlebt, und jetzt sehen wir einen wahren Tiefpunkt in Form von KAMPF DER TITANEN. Man kann es nicht minderwertiger und in schlechterer Qualität liefern als es im Fall von TITANEN gemacht wurde. Man kann nur sagen: "Glückwunsch, ihr habt das Publikum an der Nase herumgeführt." Damit kann man ein paarmal durchkommen, aber auf die Dauer wird das Publikum aufwachen. Und wenn das geschieht, haben wir es vermasselt. Wird die Öffentlichkeit einen, drei oder fünf Filme brauchen, um den Unterschied zwischen gut und schlecht zu lernen? Wenn sie es wahrnehmen, werden noch zwanzig, dreißig der vierzig Filme in der Pipeline sein, aber wir haben dann die Gans geschlachtet, die goldene Eier legt. [...] Wenn wir als Industrie diesen Weg einschlagen, ist das das Ende. So rasch wie es [3D] aufkam, wird es auch wieder verschwinden. Katzenberg sagt auch ganz klar, daß er beim Scheitern von 3D befürchtet, die für die Studios kostensparende Digitalumrüstung könne zum Stillstand kommen: Wenn Sie jetzt 3D [als Einnahmesteigerung, bezieht sich auf vorigen Absatz] aus der Gleichung herausnehmen, bringen Sie den digitalen Zug zum Entgleisen. Und wer ist der größte Nutznießer des Digitalen, einer volldigitalen Plattform? Hollywood. Wenn man also vom Effekt eines Scheiterns [von 3D] spricht, wäre dieser unvorstellbar. Jeffrey Katzenberg: I think we are at a genuine crossroads. Today, 3D in theaters offers probably the greatest innovation and opportunity for movie makers, studios, exhibitors and, most importantly, the consumers, of anything that's come along in several decades. I think people have really misunderstood what my anxieties have been about in these last few weeks. We had the largest 3D release platform for "Dragons" than any movie today. It's not been about losing 3D screens for "Dragons." So the issue of "Clash of the Titans" is actually not about theater (capacity) and theater access, it is about (what) that movie represents -- a different experience. And in my opinion, one that, if replicated, and becomes the standard, is the end of 3D. We've seen the highest end of (3D) in "Avatar" and you have now witnessed the lowest end of it (in "Titans"). You cannot do anything that is of a lower grade and a lower quality than what has just been done on "Clash of the Titans." It literally is "OK, congratulations! You just snookered the movie audience." [...] We may get away with it a few times but in the long run, (moviegoers) will wake up. And the day they wake up is the day they walk away from us and we blew it. Does it take the moviegoing public one movie, three movies, five movies to get to the point where they are discerning the difference between good and terrible? By the time that happens, there will be another 20 or 30 or 40 movies in the pipeline but we (will already have) killed that goose that is delivering us golden eggs. [...] And if we as an industry choose this 2D to 3D post-production conversion, it's the end. As quickly as it got here, that's how fast it will go away. [...] So now take that 3D out of the equation and you derail that (digital) train. And who's the biggest beneficiary of digital, of a full digital platform? Hollywood. So when you want to talk about the effect of actually blowing this, it's unbelievable.
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T-Rittbrettfahrer und Werbe-T-Rrottel
magentacine antwortete auf magentacine's Thema in Allgemeines Board
@eastwood: Du hast natürlich recht, die anderen treiben es genauso. Mich ärgert nur diese parasitäre Haltung, mit der ein Produkt als etwas hingestellt wird, das es einfach nicht ist. Völlig richtig ist der positive Ansatz, wie Du ihn beschreibst. Dem Engagement des einzelnen Betreibers/Kinomachers sind durch die Industrie aber sehr enge Grenzen gesetzt. Es ist nicht allein das Auswertungsfenster fürs Kino, sondern genau die von Dir erwähnte lückenlose Kette von attraktiven Filmen, die das Free-TV um den Preis einer Werbezerhackung anbietet. Machen wir uns nichts vor, Ausnahmefilme kommen nur ein paarmal im Jahr vor, und wenn das gesamte Kinoangebot vollständig mit anderthalb Jahren Verzögerung auf den Bildschirm zuhause kommt, wird ein Durchschnittsfilm (was nicht abwertend gemeint ist) nicht mehr besonders gut funktionieren. Die ewigen zweiten, dritten, vierten Teile ohne inneren Zusammenhang (also nicht HdR oder HP) sind dann nur noch durch Neuheitswert und Mitreden ein Wettbewerbsvorteil. Einfach gesagt: Film ist von wenigen "Achttausendern" abgesehen beliebiges Füllmaterial geworden, das in immer mehr immer ähnlicheren Kinos in immer kürzerer Zeit abgespielt wird. SKY hat mich bisher noch nie mit Postwurf beglückt, Unitymedia schickt tausend Varianten des relativ sachlichen, fast freudlos gestalteten Faltblattes, das immer betont, ich könne jetzt zuhause surfen, fernsehen und telefonieren. Anrufe haben sie betrübt aufgegeben, nachdem ich ihnen erklärte, ich sei im Gegenteil sehr froh, zuhause keine Mail, kein Internet und kein "Quatschen ohne Ende" zu haben, und ein DVD-Player genüge mir als Multimedia. :) -
In meinem Briefkasten landete der nachfolgend gezeigte Werbemüll von T-Online, der nochmals alles übertrifft, was sich die versammelten Flachbildschirmverkäufer, Spielfilmzerschneider und Werbeblockhausierer in den letzten Jahren mit dem Begriff KINO geleistet haben. Im Innenteil geht es noch weiter mit Kinobegriffen und -anspielungen. Daß ein Unternehmen, das sich noch die verwendete CI-Farbe rechtlich schützen ließ und gegen jede Würstchenbude vorgeht, die einen mit T-Strich beginnenden Namen führt, so schamlos mit dem Begriff KINO operiert und dem Konsumenten suggeriert, er könne genau dieses Erlebnis auch mit T-Online zuhause haben, ist ein neuer Tiefpunkt. Haben eigentlich die Kino-Branchenverbände jemals versucht, derartigen Umgang mit dem Begriff Kino einzugrenzen, oder sieht man sich nur als Teil der medialen Verwurstungskette, der besser stillhält? In diesem Land wird man wegen einer falschen Produktbezeichnung oder fehlender Disclaimer abgemahnt, wieso kann sich ein Telekommunikationsanbieter eigentlich so aufführen? Mein Zweitanschluß läuft noch über T-Online, aber das wird jetzt geändert.
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Danke, darauf kam ich nicht! :oops: Ich dachte nämlich, der von @carstenk Link auf Seite 16 angegebene Link führe zu einer aktuelleren Version, und da bekam ich dann nur "URL not found".
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@REPTILE: Könntest Du einen neuen Link für die Anleitung posten? Unter dem auf Seite 16 des Threads finde ich nichts. Das wäre super, vielen Dank im voraus! :)
