Genau, so war es. Die Aäton S16 war die erste und für Jahre die beste Kamera für blow up Produktionen.
Ich habe 1982 in Basel und Umgebung die Dtsch/schweizerische Koproduktion HUNDERENNEN gedreht,
den für Deutschland ersten S16/35 Film. Das Labor war Schwarzfilm in Bern, die mir auch die Aäton empfohlen. Sie hatten schon einige Erfahrungen für die ewig unterfinanzierte Schweizer Filmszene gemacht, lange bevor man in D damit begann.
Gedreht habe ich auf dem ganz neu auf den Markt gekommenen mittel empfindlichen AGFA XT 320.
Dadurch hatte ich etwas Spielraum und konnte durch 1 Blende Überbelichtung ein sehr dichtes Negativ liefern. Das ist für das blow up eine sehr gute Ausgangssituation, um das 16mm Korn im Schattenbereich zu unterdrücken.
Schwarzfilm war sehr happy und lieferte perfekte Direkt-Blowups.
Auch der Bildstand war absolut.