albertk
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Im Taunus gibt es die Saalburg, ein in wilhelminischer Zeit nachempfundenes Römerkastell. Man veranstaltet dort dieses Jahr eine Vortragsreihe zum Thema: „Spectacula – Massenunterhaltung im alten Rom“ SONNTAG, 14. MÄRZ 2010, 11.00 Uhr Der Blutsport im Amphitheater: Gladiatoren und Tierkämpfer Dr. Marcus Junkelmann, Mainburg SONNTAG, 25. APRIL 2010, 11.00 Uhr Das Erbe Ben Hurs: Wagenrennen im antiken Rom Prof. Dr. Dr. Manfred Clauss, Hennef SONNTAG, 7. NOVEMBER 2010, 11.00 Uhr Römische Theater fürs Grobe und Feine: Kampf – Kunst – Religion – Politik Dr. Gerd Rupprecht, Mainz Die Vorträge sind laut Webseite im Eintritt der Dauerausstellung der Saalburg inbegriffen. Vgl. http://www.saalburgmuseum.de/home.htm
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Interessanter Artikel über das 1. deutsche Todd-AO-Kino mit Fotos und Sitzplan: http://www.in70mm.com/news/2009/savoy_de/index.htm
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Ich sehe gerade, daß magentacine andere Zahlen hat, bzw. sich auf das cue-sheet der US-Fassung beruft. Möglicherweise stimmen DVD und US-Fassung überein. Dennoch kann es in Europa andere, kürzere und längere Fassungen gegeben haben - zumindest kenne ich das von anderen Filmen.
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Zu vielen Breitwandfilmen gibt es, wenn man recherchiert, sehr unterschiedliche Laufzeiten. Dies gilt selbst für seriösere Fachliteratur. -DVDs nennen oft die Fernsehbeschwindigkeit, sind aber nicht immer richtig. -Wiederaufführungen und 35mm-Fassungen sind manchmal kürzer. - In manchen Fassungen, in manchen Kopien fehlen Ouvertüren, Zwischen- und Schlußmusiken oder ein Teil davon. -verschiedene Verleihe verschiedener Länder kürzten unterschiedlich. -Hinzu kommen unterschiedliche Zensurpraktiken diverser Länder. Zu EL CID habe ich laut FSK folgende Daten: 188 Minuten (für 35mm und 70mm), Prüfdatum 6./27.4./23.5.1962 158 Minuten, Prüfdatum 4.4.1978 (Wiederaufführungskopie) Schnitte waren auf der FSK-Karte nicht erwähnt. D.h. die Zahlen von RANK scheinen in etwa zu stimmen. 172 Minuten bei 25 B/S wären 179,17 - also fehlt auch etwas auf der DVD.
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in berlin zeigen sie mal wieder 70mm - und natürlich erfährt man's erst, wenn's schon fast vorbei ist! scheinbar fürchten einige kinomacher in der metropole, daß bei 70mm auch mal mehr besucher kommen könnten, als bei 16mm und video. 70mm plus hitchock, das garantiert selbst in kleineren städten bei einigermaßen geschickter terminierung einen vollen saal. aber einerseits hat man das nicht nötig, andererseits herrscht in bezug auf 70mm eine antiquierte feindschaft. natürlich ist auch nichts von dieser veranstaltung auf thomas hauerslevs webseite in70mm zu erfahren. dort hätte man gratis werbung gehabt - und mehr besucher. aber 70mm-fans scheinen diese kinomacher zu fürchten wie der teufel das weihwasser. dies ist im übrigen keine ausnahme sondern die regel. die pannen der 70mm-retro und der völlig mißlungene, unsystematische, fehlerstrotzende katalog sind nur ein weiterer beleg für das desinteresse. lief nicht vor 1-2 jahren dort der gesamte lean? weder bei hauerslev noch in diesem forum erfuhr man etwas darüber - sondern erst monate später. warum machen solche kinomacher überhaupt noch kino? man kann sich in blackboxen auch wunderbar powerpoint-demonstrationen angucken!
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wie heißt es bei karl valentin: es ist schon längst alles gesagt, aber nicht von allen... danke an alle beteiligten! das 5. todd-ao-festival war wieder eine gelungene veranstaltung. es schien zuzutreffen, was h. born schon das letztemal sagte: von mal zu mal kommen mehr besucher. auch eher ausgefallene programmpunkte schienen besser besucht als in den vorjahren. daher wohl der spruch: "die familie wächst" & dann sind manchmal nicht genug tomaten da... im gegensatz zur berlinale dominierten vintage-kopien und deutsche fassungen. dennoch kamen gäste u.a. aus england, frankreich und holland. die akustik in der schauburg fand ich diesmal besser, vor allem auch bei den ouvertüren. meine persönlichen highlights: IN HARMS WAY: ein 70mm-blowup eines schwarz-weiß-films in panavision von preminger, aber ein exzellentes fast grelles schwarzweiß und eine bildgestaltung, die ich hervorragend fand. FAUBOURG 36: untypisch für 70mm-blowups und in den totalen (pariser dächerlandschaft) wenig scharf, aber vom stoff her eine jener leichten kleinen frz. filme. vergleichbar mit SOUS LE TOITS DE PARIS. es gehört schon eine gehörige portion mut dazu, einen film zu machen, der einen soundtrack hat, der klingt wie chansons aus den 30er jahren - vergleichbar mit trenet oder piaf. SOLOMON AND SHEBA. leider voller schwächen (pappkulissen, dialoge & ham-acting) & stark gefadet - aber exzellent in SUPER TECHNIRAMA 70 fotografiert von freddie young! und FUNNY GIRL war ein gelungener abschluß als musical-komödie - in vielfacher hinsicht origineller als HELLO, DOLLY! FLYING CLIPPER gewann beim zweiten sehen wenig. FALL OF THE ROMAN EMPIRE fand ich schwer durchzusitzen, weil schleppend, spannungslos, dialoglastig und voll dräuender musik. THAT'S ENTERTAINMENT fand ich als 70mm-blowup wenig gelungen. 1974 scheint man sich wenig mühe gemacht zu haben, die vielen filmausschnitte mit guter qualität zu kopieren. dieser film macht aber nach wie vor großen spaß wegen der vielen gelungenen musicalszenen. aber was sollen solche häppchen? ich wünsche mir lieber die richtigen 12-gänge-menüs. nämlich die ganzen filme! eigentlich ist eine solche kompilation eher ein ansporn für kommende filmreihen. julie andrews, cyd charisse, barbara streisand, fred astaire oder gene kelly gehören nicht auf kleine silberscheiben sondern auf die große leinwand.
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ich hab das programm für das todd-aofestival in karlsruhe erst vor einigen tagen entdeckt und mir dann gleich eine übernachtung organisiert. gespannt bin ich vor allem auf premingers IN HARMS WAY, den nagelneuen FAUBOURG 36 (lief leider nur kurz hier) und kurosawas UZALA DER KIRGISE in SOVSCOPE 70. FUNNY GIRL sah ich vor einigen jahren in bradford, da hatten sie ihn auf montag früh terminiert, also gegen ende des widescreen-festivals programmiert, als viele längst abgereist waren. FUNNY GIRL sah auch als PANAVISION-70mm-Blowup visuell beeindruckend aus (kamera: harry stradling sr.), mit einem wunderbaren set und amüsanten dialogen. dieser film kam erst auf auf leinwand, englisch, in 70mm und mit 6-kanal-magnetton überhaupt voll zur geltung. auf video hatte ich ihn früher unterschätzt. hier haben wir einen der raren glücksfälle, wo ein broadway musical mit originaldarstellerin unter beibehaltung von stoff und originalsongs (und einigen songs der fannie brice) gelungen umgesetzt wurde. barbara streisand, jule stynes jazzige songs und 70mm - sollte man sich nicht entgehen lassen. hier gibt es übrigens eine webseite, die bühnenstück und verfilmung vergleicht: http://barbra-archives.com/live/60s/funny_girl_broadway_3.html und ein anderes highlight ist natürlich die neue kopie von FLYING CLIPPER dem ersten deutschen 70mm-film - in MCS-70 gedreht. durchaus mit cinerama-produktionen vergleichbar, optisch gestochen scharf wie Todd-AO und amüsant und unterhaltsam - was reisefilme leider sonst selten sind. - und natürlich auch eine zeitreise in das italien-und-mittelmeerfieber der 60er. das programm ist schon auf der webseite in70mm einzusehen. wird es gäste geben? kurzfilme? ab wann kann man tickets reservieren?
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kleiner nachtrag: es gibt noch mehr alte kinos am 13.9. zu besichtigen: berlin-weißensee delphi chemnitz metropol hagen metropolis vgl. webseite wie oben.
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die camera faßte nur 564 besucher. sie steht übrigens nicht leer sondern wurde komplett "entkernt" und umgebaut. das heißt nur noch die äußere hülle erinnert an den früheren kinobau, drinnen befindet sich u.a. ein architektenbüro. als kino ist es dadurch wohl für immer verloren, es sei, man plante einen total-rückbau. eine initiative namens "schöne neue welt" machte dort einige filmreihen, während der saal sonst lange jahre als hörsaal benutzt wurde. hier hat die frankfurter universitätsleitung über jahre hinweg die chance vertan einen eigenen typischen alten kinosaal als kino zu betreiben. an anderer stelle wurden dann hörsäle und versammlungsräume mehrfach für filmzwecke umgebaut. allein das institut für filmwissenschaft hatte meines wissens nacheinander 4 verschiedene domizile - natürlich immer mit vorführmöglichkeiten.
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am sonntag 13.9.2009 ist der tag des offenen denkmals - auch in hessen: http://www.tag-des-offenen-denkmals.de/laender/he/ u.a. kann man in wiesbaden das CALIGARI und in kassel das GLORIA besichtigen. kinos sind bei solchen veranstaltungsreihen bisher eher die ausnahme. öfter konnte man auch unter führung von fachkundigen, architekten etc. veranstaltungssäle, hallen und theater besichtigen. eintritt ist in der regel frei, manchmal muß man sich voranmelden.
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hier fand ich schon mal einiges über kinos in kiew: http://www.kiev.info/entertainment/cinemas.htm für sowas sind wahrscheinlich filmbibliotheken besser.
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schön, daß es doch noch einen tashlin-film in der vista-vision-reihe gibt! bin auch gespannt auf die beiden perspecta-kopien. folgt man martin hart im american widescreen museum, gabs das nur wenige jahre (54-57), aber laut kinohandbüchern muß es hierzulande in den 50ern parallel zum siegeszug von cinemascope-installationen sehr verbreitet gewesen sein. zu HIGH SOCIETY und seinen eingängigen cole-porter-songs gibt es hier einen kenntnisreichen deutschen artikel: http://www.the-main-event.de/songindex/welldidyouevah.html
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danke für den preis! das wochenende habe ich glücklicherweise frei. zu vistavision könnte man mehrere reihen machen! VISTAVISION war das format der firmen paramount in den usa und der britischen firma rank von 1954-1959. vistavision lief wohl nur in den anfangsjahren in ganz wenigen fällen mit 35mm-horizontalprojektion. ausgehend von der großen bildfläche muß das grandios ausgesehen haben. das negativ ist ja nur rund 10% kleiner als todd-ao, berücksichtigt man die abkaschierung im verhältnis 1:2 oder 1:1,85 ist das bild immerhin noch mehr als doppelt so groß als das normalformat. das große negativ ermöglichte auch eine verbesserten bildqualität der 35mm-kopien - was man heute von 1,85 und super-35 nicht sagen kann. es gab sogar einige schwarzweißfilme, die ebenfalls gestochen scharf sind. die geringere breite gegenüber scope und anderen breitformaten hatte den beabsichtigten vorzug, daß man die bisherigen kinos nicht umbauen mußte, wie dies für cinerama, cinemascope und todd-ao geschah. die kinos bekamen bei diesen breitformaten teilweise neue leinwände vor den bisherigen bzw. vor der bühne, wodurch auch ein teil der sitze verlorenging. horizontalprojektion bei vistavision ist eine rarität aus den anfangsjahren des systems. ich weiß eigentlich nur wenige beispiele u.a. daß WHITE CHRISTMAS, der erste film dieses verfahrens, in new york in der radio city music hall so gezeigt wurde. in london lief STRATEGIC AIR COMMAND im plaza und BATTLE OF THE RIVER PLATE im odeon leicester square mit horizontalprojektion. und dann gibt es noch den kurzfilm WILLIAMSBURG: A STORY OF PATRIOT, der in einem us-amerikanischen museum gezeigt wird. auf dem wide-screen-festival in bradford zeigte man 2004 auch einige vistavision-filme, leider nur im üblichen abgekaschten 35mm-format. das museum besitzt einen vistavision-projektor, der allerdings nicht zum einsatz kam. zudem hätte man ja auch kopien für horizontal-projektion haben müssen. vielleicht findet sich einmal etwas in den studios. schließlich wurde vistavision auch noch lange jahre für rückprojektionen und special effects genutzt. preston sturges schrieb: da es rund 120 filme in vistavision gab, kombiniere ich mal: alfred hitchcock: VERTIGO (die 70mm-kopie wurde ja schon angekündigt) weitere filme von hitchcock in vistavision: TO CATCH A THIEF, NORTH BY NORTHWEST, THE TROUBLE WITH HARRY, THE MAN WHO KNEW TOO MUCH frank tashlin + jerry lewis: ARTISTS AND MODELS (wohl der wahrscheinlichste) HOLLYWOOD OR BUST, ROCKABYE BABY, THE GEISHA-BOY cecil b. de mille: THE TEN COMMANDEMENTS, THE BUCCANEER john sturges: GUNFIGHT AT THE O.K. CORRAL, THE LAST TRAIN FROM GUN HILL und das musical ist wohl: DIE OBEREN ZEHNTAUSEND/HIGH SOCIETY schließlich wäre grace kelly dieses jahr 80 geworden & bekäme mit TO CATCH A THIEF gleich zwei filme auf diesem festival.
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es handelt sich um eine kombination von 3-farben-technicolor und 3-d-aufnahmen. war mir auch neu, aber das hat es tatsächlich auch einmal gegeben. da kommen zwei paramount-filme von 1953 in frage: MONEY FROM HOME und FLIGHT TO TANGIER
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am sonntag den 19. ist im frankfurter filmmuseum die eröffnung der (kleinen) galerieaustellung zum tierfilmer bernhard grzimek: http://www.deutschesfilmmuseum.de/pre/ft2.php?id=body&img=3img2&main=grzimek_ausstellung&ass=ass_ausstellung
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ostermontag lief FLYING CLIPPER – TRAUMREISE UNTER WEISSEN SEGELN in frankfurt im kino im filmmuseum. trotz sengendheißem wetter kamen rund 30 besucher, das ist aber bei dokumentarfilmen leider oft so. hinzu kam, daß montag eigentlich spielfreier tag ist, der film außerhalb der 70mm-reihe lief & wenig beworben wurde. gezeigt wurde eine neugezogene, dritte kopie. (das bundesarchiv verweist übrigens u.a. auch auf diese webseite!) ich war überrascht, wie gelungen dieser film war! ich hatte den film bei der 70mm-reihe vor über 10 jahren verpaßt, damals lief wohl eine gefadete sammlerkopie. FLYING CLIPPER ist das deutsche pendant zu THIS IS CINERAMA & WINDJAMMER! solche reisefilme/travelogues haben natürlich alle eine gewisse patina. manchmal kommen sie einem vor, als blättere man in einer alten illustrierten, wobei man immer neue phänomene & kuriositäten der damaligen zeit entdeckt. FLYING CLIPPER ist visuell sehr stark. gefallen haben mir vor allem die flugaufnahmen, die durchgängig gestochen scharf waren. nach den stürmischen seeaufnahmen hätte ich in der pause am liebsten einen rum bestellt... ein höhepunkt waren für mich auch die flüge über die eigenartigen spitzen steinformationen in der türkei. & wenn die kamera den sarkophag von tut-ench-amun abfährt, hat das einen look wie TODD-AO! weniger gefallen hat mir der fast durchgängige kommentar & die auch etwas dünn klingenden überflüssigen dialoge. man kann aber von reisefilmen nicht erwarten, daß sie wirken wie aus einem guß. außerdem handelt es sich bei FLYING CLIPPER ja auch um einen testfilm für das neue 70mm-system MCS. von den deutschen MCS-70-filmen scheint mir FLYING CLIPPER - TRAUMREISE UNTER WEISSEN SEGELN der gelungenste. überwältigend fand ich diesmal auch den vollen klang, wie ich ihn in diesem kino noch nie erlebt habe. die ouvertüre kam mir etwas schrill vor, aber sonst klingt die musik von riz ortolani sehr eingängig. eigenartig fand ich allerdings, die aufnahmen der spanischen semana santa mit einem schlager einer mir unbekannten dame namens katyna ranieri zu unterlegen. was wohl der katholische filmbeobachter damals dazu schrieb? einziger mangel: die neugezogene kopie hatte an drei oder vier stellen eigenartige blitze, bei denen eine kleine schwarze stelle im filmbild kurz rot zu sehen war. kurz: sehr unterhaltsam, spannend & amüsant! ich hoffe, daß ich FLYING CLIPPER im herbst noch einmal in karlsruhe sehen kann. P.S.: mein sitznachbar, der einst selbst zur see fuhr, war übrigens noch begeisterter & ist auf der suche nach der langspielplatte zum film. zu WINDJAMMER gabs LPs & sogar singles. gab es eine zu FLYING CLIPPER?
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von BEN-HUR (1959) wäre eine restaurierung dringend nötig! scheinbar ist hier aber die rechtefrage unklar. andere filme im gleichen format (1:2,76) wie KHARTOUM oder IT'S A MAD MAD MAD MAD WORLD waren in bradford und karlsruhe in neuen 70mm-kopien zu sehen. aber der eigentliche klassiker & erste film dieses superbreiten formats liegt eigentlich nur in gefadeten 70mm-kopien vor, oder man muß ihn beschnitten oder in 35mm-Scope-Kopien sehen - was ich für einen eindeutigen verlust der bildkompositionen halte. in frankfurt hatten wir wenigstens eine 70mm und 6-kanal-magnettonfassung auf englisch. BEN-HUR von 1959 auf silberscheibe oder im fernsehen zu sehen ist so beeindruckend, als wollte man cinerama-filme auf dem heimischen fernsehschirm sehen. es behauptet ja auch keiner, der einen bildband über einen maler besitzt, er habe die bilder tatsächlich wie in einer galerie vor sich gesehen. als LAWRENCE OF ARABIA in den 90ern hier eine woche lang im kino zu sehen war, war das für frankfurter filmfans eine kleine sensation. viele hatten diesen film überhaupt noch nie in 70mm und nicht rotstichig sehen können; umso besser, als dann eine untertitelte fassung lief. schade, daß andere restaurierungen von klassikern wie MY FAIR LADY erst gar nicht hierherkamen. es gibt durchaus ein interessiertes publikum an 70mm-präsentationen, das man aber andernorts mit visuell mäßigen und inhaltlich infantilen IMAX-kulturfilmen eher vergrault hat. einerseits wettert die filmwirtschaft gegen vermeintliche piraten in den zuschauerräumen, umgekehrt produziert sie häufig genug filme, die schon auf der leinwand aussehen wie mit dem handy gefilmt! remakes alter klassiker sollten eigentlich gesetzlich unterbunden werden. plagiate werden an anderer stelle schließlich sogar bestraft. ein anderes beispiel: gegen die colorisierung von alten schwarzweißfilmen gab es eine deutliche weltweite oppostion namhafter filmkünstler. mehr noch könnte eine neuverwertung alter filmklassiker gesetzlich daran gebunden werden, daß die alten klassiker erhalten, gut konserviert, restauriert und natürlich auch gezeigt werden. interessant in diesem zusammenhang fand ich die programmgestaltung des londoner "national filmtheatre" (NFT) am südufer der themse: dort zeigt man zwar öfter auch solche remakes, veranstaltet dann aber auch filmreihen mit den alten parallel dazu, so daß man sich über die verschiedenen fassungen orientieren kann.
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bisher gab es wohl keinen thread zu aktuellen ausstellungen. es gibt oft ausstellungen zu filmthemen u.ä., die sicher auch hier manchen interessieren, aber von denen man oft auch nur erfährt, wenn man ständig die feuilletons der tageszeitungen liest. gestern wurde in wiesbaden das neue filmhaus eröffnet, übrigens auch mit kino. dort läuft bis 31.5. die ausstellung "Schätze deutscher Filmgeschichte" - übrigens eintritt frei. http://www.murnau-stiftung.de/pdf/kino/ausstellungapril2009.pdf interessant fand ich auch eine notiz heute in der frankfurter rundschau. das hiesige museum für kommunikation (früher postmuseum), das auch öfter ausstellungen zu medien-themen zeigt, veranstaltet eine daniel-düsentrieb-ausstellung unter dem motto "dem ingenör ist nichts zu schwör". hier die notiz aus der fr: http://www.fr-online.de/top_news/1707069_Frankfurt-Kreatives-aus-Entenhausen.html
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Was gibt es doch für bescheuerte Eltern!!!
albertk antwortete auf Polyesterschlampen's Thema in Talk
samstag mittag sah ich zwei junge frauen mit sportwägelchen auf dem weg zu einer kinokasse eines hiesigen kinocenters. man kann den kleinen nicht früh genug kultur nahebringen. aber kleinkinder - deutlich unter 5 jahren - in einem kino? das heißt doch eigentlich nur plärrerei. ich suchte schnell das weite. kraß finde ich auch immer wieder: erwachsene mit kindern in filmen in originalfassung, die den kleinen dann jeden satz und überhaupt das ganze geschehen auf der leinwand erklären. wenn man sich über diese rücksichtslosigkeit beschwert, wird immer das arme kind, das kein englisch kann, als vorwand für die dauerquasselei benutzt. meistens handelt es sich nämlich nicht um ein paar spontane ausrufe sondern um leute, die denken das kino sei ihr wohnzimmer. diesen zeitgenossen ist einfach nicht klarzumachen, daß sie sich in einem kinosaal befinden und damit alle anderen zuschauer stören. dadurch daß man heute über 40 oder mehr kanäle verfügt, scheint alles x-beliebiges dauerrauschen, das man ignoriert wie flug- oder straßenlärm. da halte ich es doch eher mit der amerikanischen musical-darstellerin ethel merman. von ihr gibt es eine anekdote, wie sie mit einem gröhlenden angetrunkenen zuschauer umging: nachdem er sie mit häufigen zwischenrufen unterbrach, stieg sie mitten im einem lied von der bühne, schmiß ihn mit eigenen händen raus und sang dann ungerührt weiter. -
das cineplex ARCADIA in melzo in der nähe von mailand war mir bisher auch neu. folgt man dem italienischen text, haben die 5 säle. 4 säle mit je 220 plätzen und vergleichsweise großen leinwänden, der größte, genannt ENERGIA mit über 600 plätzen, hat eine leinwand von 30 x 16,5m, kann 70mm zeigen - und zwar das übliche 5-perforationsverfahren und sogar 8-perforationsverfahren, eine kleinere variante von imax. auf dem programm ab 2. mai sind: BEN HUR, BARAKA, CLEOPATRA, HELLO, DOLLY! KHARTOUM, PATTON, THE SOUND OF MUSIC, 2001: A SPACE ODYSSEY, WEST SIDE STORY.
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vielen dank für diesen virtuellen gedenkstein! gedenkstein ist eigentlich nicht so recht das treffende wort, es ist eher ein beispiel für kinogeschichte, die bisher auch in büchern weitgehend vernachlässigt wurde. da hat sich jemand anhand eines lokalen 70mm-kinos mal richtig mühe gegeben, die geschichte dieses filmtheaters zu verfolgen. schön wären auch mehr fotos des kinos, des gebäudes, grundrisse, foyers gewesen.
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sorry, dublette!
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welche TEN COMMANDEMENTS meinst du denn? die kinofilme von 1923, 1956 oder den von 2007? da hättest du schon vor zwei jahren austreten müssen... titanicfilme gibts ohnehin en masse. BEN-HUR war zuerst roman, dann erfolgreiches bühnenstück & sicher ein spektakel. in london gibt es ein theater, das coliseum, um 1910 erbaut, da findet man über den seitenlogen streitwägen, eindeutige verweise auf das damals populäre stück. schon 1907 gab es den ersten film. die filme von 1959 und 1925 finde ich beide beeindruckend. den 1925er sah ich allerdings nur einmal mit der live musik von carl davis vor rund 20 jahren. einige szenen waren in zwei-farben-technicolor, was ich damals trotz aller beschränkungen beeindruckend fand. szenen aus dem ersten von 1907 findet man auch auf youtube, allerdings in gewohnt schauerlicher qualität. einen zeichentrickfilm gleichen titels gibt es auch noch und jetzt ein remake - das brauchen wir so nötig wie eichingers künftiges remake an der isar. bei manchen theaterstücken sitzen die witwen und erben auf den rechten, daß man diese nie zu sehen kriegt, während es von manchen stoffen als film alle 10-20 jahre ein remake gibt.
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ich weiß gar nicht, was die stänkerei hier soll? aus gut unterrichteten kreisen verlautet, daß bernd eichinger auch schon interesse angemeldet hat für eine wiederverfilmung in der reihe hollywood klassiker. das wäre dann das 5. remake, nun aber mit deutschen fernseh- und fördermitteln im format 16:9. natürlich muß die handlung dann in die gegenwart verlegt werden und wird in münchen spielen. ben, eigentlich benjamin und sein sandkastenfreund mehmet begnenen sich nach jahren in einer werbeagentur wieder. schließlich geraten sie über einen werbespot aneinander, verfeinden sich und fahren gegeneinander ein spektakuläres autorennen nachts durch den englischen garten. wie einer den anderen aus den reißenden fluten der isar rettet, soll hier noch nicht verraten werden. till schweiger und ben becker sind für die hauptrollen im gespräch, die regie wird wahrscheinlich joseph vilsmaier übernehmen.
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kraß fand ich heute ein kinoprogramm meiner heimatstadt, in denen verschiedene kinos für überlänge kassieren, die nicht mal 2 1/2 stunden sind. so gehen HILDE (137 minuten) und MILK (128 minuten) als überlänge durch. die anfangszeiten sind aber teilweise die übliche zweieinhalbstundenstaffelung. d.h. es entstehen eigentlich keine verluste durch weniger vorführungen. wenn man natürlich eine dreiviertelstunde werbung zeigt und noch eine verkaufspause einschiebt, kommt man auf längen wie dr. schiwago. glücklicherweise zeigen nicht mehr alle soviel werbung. der dickste klops war aber ein hiesiges kino vor einigen jahren, das für vorprogramm und film, die rund zweieinviertel stunden zusammen dauerten, einen überlängezuschlag kassierte. nachher stellte sich heraus, daß der film laut fsk nicht mal zwei stunden dauerte.
