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Umkehrentwicklung des UN54 in A71, erster Eindruck
Film-Mechaniker antwortete auf jacquestati's Thema in Schmalfilm
So weit ich weiß, errichtete Thurn und Taxis Ende des 16. Jahrhunderts die Reichspost. Gibt es nicht eine Folgeunternehmung? -
Mal sehen: Tri-Ergon ging nach Anfängen auf zwei Normalfilmstreifen zu einem 42-mm-Format über, Tonspur außerhalb Perforation. Küchenmeister hatte Tonspur außerhalb Perforation. Ernemann und Berglund trennten sich 1924, Berglunds System funktionierte mit zwei Streifen. Das waren die Erfinder in Deutschland. Du mußt darlegen, welche Tonfilminitiative du meinst, ich komme nicht drauf. Die amerikanische Tonfilmnormierung oblag übrigens nicht der SMPE, sondern der Academy of Motion Picture Arts and Sciences, das habe ich nicht gleich gesehen.
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Umkehrentwicklung des UN54 in A71, erster Eindruck
Film-Mechaniker antwortete auf jacquestati's Thema in Schmalfilm
Habe den Eindruck, daß du kurz vor dem Negativpositivverfahren stehst. Du kannst mit der Kamera selber Abzüge machen, deren Entwicklung ganz einfach ist. Später, wenn ein ganzer Film montiert ist, gehst du mit dem Negativ ins Kopierwerk. Ich kann nur dazu ermuntern, der Lohn stellt sich bei jedem Schritt sofort ein. -
Dem muß ich widersprechen. Blackmail von Alfred Hitchcock, 1929, wurde mit Kameras aufgenommen, bei denen man ein Stück Blech ins Vollbildfenster gelötet hatte. US-amerikanische Streifen entstanden auf ähnliche Weise, bis die SMPE-Norm (SMPTE ab 1950) 1932 in Kraft gesetzt wurde. Das originale CinemaScope-Kamerabildfenster ist nach Norm zwischen 18,6 und 18,8 mm hoch. Das Stummfilmvollbild ist 18 mm hoch, das Projektorfenster 17,7 mm.
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ACHTUNG! Foma Cine 100 schlecht perforiert!
Film-Mechaniker antwortete auf MFB42 aka M. Bartels's Thema in Schmalfilm
Nein und nein Die Folge des Filmvorschubs wird sogleich sichtbar, wenn die Projektorblende das Licht zuläßt. Das antreibende Element im Projektor, Schaltrolle oder Greifer oder Schläger, wird auf gleichbleibendem Weg bewegt. Wenn die Perforationslöcher uneinheitliche Abstände zueinander haben, beginnt das Bild ab einem bestimmten Maß zu hüpfen. Das Maß liegt in der Nachgiebigkeit des Filmmaterials ums Loch herum. Das Bild eines Umkehroriginales, zum Beispiel auf Fomapan R oder Ektachrome, wird abhängig von der Lochteilung des Filmmaterials bei der Aufnahme belichtet. Auch der Kameragreifer führt eine wiederholte gleichbleibende Bewegung aus. Falls die Greifer von Kamera und Projektor im selben Abstand vom Bildfenster wirken, fallen kleinere Lochteilungsfehler heraus. Wir sehen jedoch Perforationsfehler, die die Normtoleranz von zwei Hundertsteln übersteigen. Damit komme ich zum zweiten Punkt: Kameras führen und schalten Kinefilm auf unterschiedliche Weise. Es bestehen recht große Unterschiede zwischen professionellen Filmantrieben und denen von Amateurprodukten. In der Mitchell 16 Professional zieht ein Greiferpaar beidseitig perforierten Film unter geringer Bremsung einen Schritt voran, worauf ein Paar konischer Sperrstifte in der Position +2 einsticht. Bei jüngeren Kameras, wie Panaflex-X 16 läßt der Greifer sich gegenüber den Sperrstiften im Lauf verstellen, so daß man den Mechanismus für Originaltonaufnahme auf ein Filmmaterial optimieren kann. Bei Amateurkameras ist der Greiferhub um zwei bis vier Zehntel Millimeter länger. Die Greiferspitze(n) sticht ungefähr Mitte Loch ein und läuft dann bis zur Berührung mit dem Film leer. Sie schlägt je nach Geschwindigkeitsverlauf mehr oder weniger stark auf die Lochkante. Von da rührt das typische Geräusch her. Was wir bei Foma-Filmen auch gesehen haben, sind Lochreihen, die außerhalb der Toleranz von der Filmkante entfernt liegen. Mit diesem Fehler verbunden ist der Effekt, daß Greifer auf die Eckenverrundung der Löcher treffen und dabei abrutschen. Filmsalat. -
ACHTUNG! Foma Cine 100 schlecht perforiert!
Film-Mechaniker antwortete auf MFB42 aka M. Bartels's Thema in Schmalfilm
Das liegt am relativ tief einstechenden und überschießenden Greifer. Mit überschießend meine ich, daß der Greifer sich während des Filmvorschubs parallel zur optischen Achse bewegt, er reibt ein wenig an der Lochkante. Wenn man das bei einer Paillard-Bolex-H haben will, greift man zu einer frühen mit Reihennummer zwischen 7501 und 100400. Bei denen ist auch die seitliche Filmführung besser gestaltet. -
ACHTUNG! Foma Cine 100 schlecht perforiert!
Film-Mechaniker antwortete auf MFB42 aka M. Bartels's Thema in Schmalfilm
Nur für ein Filmformat ist der Positionierabstand genormt und tatsächlich umgesetzt. -
Nicht F. & H.
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ACHTUNG! Foma Cine 100 schlecht perforiert!
Film-Mechaniker antwortete auf MFB42 aka M. Bartels's Thema in Schmalfilm
Andere Mentalität. Als Trost https://www.youtube.com/watch?v=LRalKn5QZvc -
ACHTUNG! Foma Cine 100 schlecht perforiert!
Film-Mechaniker antwortete auf MFB42 aka M. Bartels's Thema in Schmalfilm
Schade. Bei FOMA fehlt eine Person, die sich in Mechanik auskennt. Einesteils werden die Perforierapparate zu wenig gut gepflegt, anderenteils aber scheint man irgendwie ungünstige Triacetatfolie anzukaufen. Soviel ich weiß, beziehen sie bei Island Polymer Industries, Wolfen. Vielleicht ist es auch eine Behandlung der Folie, welche verschlechternd wirkt. -
Dieses Bleichbad ist recht lange haltbar. Heimtückisch sind die chemischen Interaktionen der Reaktionsprodukte mit Film. Daher solltest du das Bad vor dem Gebrauch filtrieren, um wenigstens die groben Silberkomplexkörner herauszunehmen. Was bei Kaliumpermanganat kategorischer Imperativ ist, nämlich vollständiges Lösen der Kristalle, bedeutet bei Kaliumdichromat das Fernhalten vom Film erst entstehender Kristalle.
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Einen 18-5 muß man vollständig zerlegen, um da dranzukommen.
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Elmo ST 1200 HD - ein Lichton Problem
Film-Mechaniker antwortete auf Kettentiger's Thema in Schmalfilm
Doch, das geht. Du kannst mir die Optik zusenden, ich werde das untersuchen. -
Warum schreibst du Meopta getrennt? Ist das irgendwie lustig? Ich komm’ bei den heutigen Kindereien nicht mehr mit.
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Ja, einer ist mir durch.
