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Steile Lernkurve, so ein Bauer T40 Filmprojektor
Film-Mechaniker antwortete auf likeme's Thema in Schmalfilm
Habe gerade etwas gefunden, da ging es aber um den Filmantrieb in der Kamera. https://www.hineslab.com/motion-picture-equipment/film-pull-down-claw/ -
Steile Lernkurve, so ein Bauer T40 Filmprojektor
Film-Mechaniker antwortete auf likeme's Thema in Schmalfilm
Die Probleme sind dieselben, sie setzen nur später ein. Mit beidseitig perforiertem Film sieht es besser aus, ins Besondere im Dauerbetrieb respektive wenn der Projektor mehr als handwarm wird. Dann kann man zu gewachstem Film übergehen. Bei einseitig perforiertem 16 mm sieht man deutlich, wieviel filmschonender ein Geradzuggreifer ist. Ich kann nicht sagen, daß ich einen Super-8-Film-Projektor mit Geradzuggreifer kenne, was jedoch nicht bedeutet, daß es keinen gebe. Schaltrollenantrieb ist bis zu einem bestimmbaren Schrumpfungsgrad filmschonend. Dieser läßt sich in einem engen Bereich der Filmdicke für einen gegebenen Schaltrollendurchmesser ausrechnen. Sehr filmschonend ist der Schlägerantrieb des Siemens & Halske Standard, den es auch für 9½-mm-Film gab. Wenn man alles zusammen haben will, also besten Bildstand, größtmögliche Lichtausbeute, maximale Filmschonung, pflegeleichte Konstruktion, dann muß man richtig suchen. Hinsichtlich Super-8 müssen andere helfen, ich kümmere mich nicht um das Format. -
Steile Lernkurve, so ein Bauer T40 Filmprojektor
Film-Mechaniker antwortete auf likeme's Thema in Schmalfilm
Eine Toleranz ist ein Bereich für ein Nennmaß, innerhalb dessen das Werkstück angenommen wird. Was du wohl meinst, sind Abweichungen vom Sollmaß. Bei der Filmperforation 8-S nach ISO 1700 sind die Abweichungen beim Lochabstand mit zwei Hundertstel Millimetern toleriert, plus minus ein Hundertstel, und zwar für frisch perforiertes Material. Was die Greifermechanismen betrifft, kann ich nur von Super-8 und Single-8 abraten. Der Grund dafür sind die ungünstige Form, Größe und Lage des Perforationsloches im Filmstreifen. Die hochrechteckige Anlage läßt dem Film nur ein sehr kurzes Stück für elastische Verformung, den geraden Teil der Lochkante zwischen den verrundeten Ecken. Dieser ist 0,65 mm lang. Entsprechend weisen die Projektoren eher Greifernadeln als -klauen auf. Beim Normalachtfilm ist die gerade Lochkante zwischen den Eckenrundungen 1,33 mm lang. Greiferklauen können etwa 1,2 mm breit gehalten werden, je nachdem ob sie auf einem Bogen oder gerade bewegt werden. Klar, bei einem richtig konstruierten und gepflegten 8-S-Projektor treten geringe Kräfte um den Film herum auf, so daß der nicht überbelastet wird. Der Filmkanal soll kurz sein, gut zugänglich für die Reinigung und aus Metall. Kunststoffe schrumpfen (alle, mit dem Altern), steigern die Möglichkeit der elektrostatischen Aufladung des Films, können sich verziehen (je nach Typ), lassen sich nur mit Wärme wieder richten, was man beherrschen muß. Das tu’ ich zum Beispiel nicht. -
„Laut Internet“ ist Quatsch. Das Internet ist nur Verbindungsstruktur, die Inhalte kommen immer noch von Menschen. Wer irgendwo hingeschrieben hat, die Selbstentzündungstemperatur von Nitrofilm wäre 38 Grad, vergaß anzugeben, in welchem Zustand das Material sich befindet, oder die Angabe ging unterwegs irgendwo verloren. Frischer Nitrofilm braucht fast 200 Grad zur Entzündung.
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Ja, es ist ein Filmo 70, vermutlich später -DR oder ein -HR.
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B&H Character Title Writer Teil 3: Kleiner Tricktisch selbstgebaut
Film-Mechaniker antwortete auf Matthias Bätzel's Thema in Schmalfilm
Fantastisch! -
Gleichzeitig mit der Pathé-WEBO M war das Modell A erschienen. Weil es manche Berichte gibt, nach denen die A etwas Lahmes wäre, etwas Veraltetes, beschaffte ich mir die Kamera. Hier ist mein Befund: Eine Pfundsneuneinhalber Kamera Pathé WEBO A.pdf
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Ist doch unerheblich, alles ist unverändert bis auf die Energiequelle. Zwei Blenden würde vierfacher Strom entsprechen, was bei Anwendung des ohmschen Gesetzes von geschätzt vier Mal größerem Innenwiderstand der Zelle herrührt. Ich gebe zu, die elektromagnetische Leistung in Abhängigkeit vom die Spule durchfließenden Strom nicht zu kennen. Die Kupferspule hat wohl einen sehr kleinen elektrischen Widerstand, vielleicht 1 Ω. Da ist ja noch eine Spiralfeder im Spiel, gegen deren Rückspannkraft die Drehspule arbeitet. Klar ist, daß die Federkraft nicht konstant bleibt. Die ganze Vorrichtung ist auf die Quecksilberoxidzelle ausgelegt. Wir können mit einem kleinen Trimmpoti im Kreis, vielleicht 10 Ω, eine Anpassung an Zinkluftzellen einführen. Ich sehe dieser Tage gerade der Reparatur eines 36 EE entgegen, weiß aber nur, daß die Automatik nicht funktioniert.
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Von der Leerlaufspannung einer Primärzelle bis zur tatsächlichen Spannung während der Messung gibt es doch aber einen Abfall oder kennt jemand eine Stromquelle, deren Momentanleistung bei Belastung nicht nachgibt? Selbst die Kraftwerkgeneratoren müssen fortlaufend geregelt werden. Ich verwechsle nichts. Es gibt keine Leistungsanpassung, sondern eine anders zusammengesetzte Leistung; kleinere Spannung, stärkerer Strom. Die Leistungsaufnahme des Drehspulinstruments kann durch einen größeren Quellwiderstand zunehmen. Zwei Blenden mehr entspricht ungefähr dem Verhältnis der Innenwiderstände der unterschiedlichen Zellentypen.
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Nicht empfohlen: SOM Berthiot C-mount 10 mm, f/1.9
Film-Mechaniker antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Schmalfilm
Älteres Thema, ich weiß, aber wenn man einer Sache auf den Grund gehen kann und den Ursprung findet, dann sollen doch alle von dem gewonnenen Wissen etwas haben dürfen, nicht? Also, wer hat mit den Krönchenlamellen angefangen? Zeiss. Ich habe ein 2,5-cm-Tessar, f/2.7, auseinander, gemäß Nummer wurde es 1928 gefertigt. Krönchen. Die Sache ist die, daß bei dem Massenartikel doch immerhin die Möglichkeit besteht, das Axialspiel im Iris-Sandwich einzustellen. Die Lamellen sind aus Stahl und Krönchen gibt es nur auf einer Seite. Am anderen Ende ist jedes Blatt um 90 Grad aufgebogen, läuft in einer feinen Nut. Es ist alles durchdacht gemacht. Dann kamen die anderen und haben’s nachgemacht. Wie es so ist auf diesem Planeten, die Nachmacher haben geistig nicht alles erfaßt. Berthiot, Kern, usw. Masse war das Wichtigste. Zeiss bleibt Klasse.- 9 Antworten
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- iris
- diaphragme
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Leider doch. Ich habe mir nun endlich ein Mal die elektrischen Zusammenhänge klar gemacht und festgestellt, daß der Innenwiderstand der Quecksilberoxidzellen 1 bis 2 Ohm beträgt, jener von Zinkluftzellen zwischen 5 und 20 Ohm. Der (zeitlose) Gleichgewichtsschwerpunkt zwischen Energielieferant und -verbraucher ist damit zum Verbraucher hin verschoben. Die Spannung im elektrischen Kreis geht etwas stärker zurück, es fließt dafür ein stärkerer Strom. Folglich, weil für die Magnetspule der Auto-Iris im Vario-Switar EE die Stromstärke buchstäblich ausschlaggebend ist, müssen wir auf Verbraucherseite den elektrischen Widerstand vergrößern. Dabei ist leichte Überspannung erwünscht, damit das alles wieder einigermaßen stimmt.
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Leuchtdioden eignen sich nur bedingt zur Filmprojektion. Es geht schon, aber es sind dann ziemlich spezielle Kondensorlinsen im Spiel.
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Guten Tag, likeme, das trifft sich gerade gut, denn ich aus der Filmecke habe mir neulich ein Röhrenkoffertonbandgerät angeschafft. Mein Vorhaben ist, dieses gut zum Laufen zu bringen und dann mit dem Bauer T 10 zusammen, Normal-8, zu benutzen. Du bist jetzt auf Super-8 gestoßen. Ich finde, für den Normal-8-Film gibt es sehr gute Technik, die eine/n nicht im Stich läßt. Voraussetzung ist natürlich, daß man die Geräte pflegt. Warum Super-8 und Single-8 besser sind.pdf Darum ist Doppel-8 besser als Super-8 und Single-8.pdf
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Som Berthiot Cinor 20mm und Filmo 70
Film-Mechaniker antwortete auf Matthias Bätzel's Thema in Schmalfilm
Ein Siebenlinser. Es kann sein, daß das Objektiv apochromatisch korrigiert ist, damit wären keine Farbsäume an unscharfen Kanten zu sehen. Selber habe ich es noch nicht ausprobiert, deshalb freue ich mich umso mehr über die Vorstellung. -
Eine Joint-Photographic-Experts-Group-Bilddatei?
