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Film-Mechaniker

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  1. Zeigst du bitte die „silberne“ Schraube?
  2. Das ist sehr wohl eine Möglichkeit.
  3. Das leuchtet ein.
  4. Schmiernippel wie dieser sind für Fett. Eine eher langsam drehende Welle wird traditionell mit Fett geschmiert.
  5. Mir kommt die These oxidierten Silbers seltsam vor. Nicht, daß Silber keine Oxide mitbilden könnte, wer kennt nicht angelaufenes Tafelsilber (nieder mit der Bourgeoisie!), doch leichter als mit Sauerstoff geht Silber Verbindung mit Schwefel ein. Die rötliche Farbe deutet meines Erachtens auf Silbersulfid hin. Daß die Luft in dicht bewohnten Gegenden schweflige Gase enthält, in zunehmender Menge, ist bekannt. Von Bauchemie und anderen Schweinereien zu schweigen 🐖
  6. Ich habe einiges an Film gereinigt, manches mit leicht flüchtigen Substanzen oberflächlich, anderes regelrecht gewaschen. Pilz erfordert brutalen chemischen Mord, sonst wächst er weiter, sobald er kann. Die gängige Methode ist dieselbe wie chemische Reinigung von Kleidern, mit Perchlorethylen. Wegen dessen krebserregender Giftigkeit solltest du das Material einem Filmlabor übergeben, wo man über die Einrichtungen verfügt, sicher mit der Chemikalie umzugehen. Ich denke dabei an Cinegrell in Zürich, Andec in Berlin und an die Filmarchive.
  7. Wenn man gerne staunt
  8. Das Regelgewinde M 5 hat die Steigung 0,8. Das Feingewinde ist M 5 × 0,5. Mit dem Meßschieber, eingestellt auf 4 mm, kannst du prüfen, ob die Schnabelkanten über fünf Gewindespitzen passen. Das ist so eine Methode, um weiterzukommen.
  9. Wir nähern uns der Poesie von Jochen Malmsheimer.
  10. So etwas habe ich noch nie gesehen, kann mir aber vorstellen, daß man damit Information zur Synchronklappe geben kann. NK könnte Nichtkopierer bedeuten, diese Fahne nimmt man nach einer verdorbenen Aufnahme noch mit. Synchr. steht wohl für Synchronton oder Synchronisation. Mit den Ziffern kann man Aufnahmen durchnummerieren oder ein Datum darstellen. W 15, W 23 oder die römischen Zahlen kann ich nicht enträtseln.
  11. Hast du einen Meßschieber?
  12. Völlig nicht kommerzielle Rohfilmherstellung Mark Osterman und France Scully Osterman Rochester, NY U. S. A. https://www.collodion.org/documentary
  13. Das tut eine Paillard-Bolex L 8 von 1942 und tun noch manche andere auch.
  14. Ich glaube, an zweithinterster Stelle ein verkittetes Dublett zu erkennen, es bestünde aus einer dicken Zerstreuungs- und einer Sammellinse.
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