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Film-Mechaniker

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  1. Es gibt Dutzende von Entwicklungsrezepten und viele Produkte. Meine praktische Erfahrung mit kommerzieller Filmentwicklung, Plan-, Roll- und Kinefilme, lautet: Möglichst einfacher Entwickler, bestehend aus Substanzen, die in guter Reinheit günstig zu beschaffen sind. Mein Hausentwickler ist ein Hydrochinon-Phenidon-Ansatz mit Natriumsulfit als Oxidationsschutz, wasserfreier Soda als Alkali und Kaliumiodid als Schleierverhinderer, fünf Zutaten. Mit etwas Ähnlichem, was ID-11 darstellt, auch D-96 und D-97, jedoch keine Einbadrezepte, entwickelst du ein genügend belichtetes Aufnahmematerial bei 20 Grad Celsius in acht Minuten zu einem brauchbaren Negativ. Der Grundfehler, den viele Selbstentwickler machen, da wiederhole ich mich halt ewig, ist zu wenig Agitation. Du kannst die Spirale im LOMO-Tank nicht richtig bewegen. Zu viel Agitation ist praktisch nicht möglich außer so wilde Handhabe, daß der Film aus der Spirale gerissen wird. Agitation hat mehrere Aufgaben, und zwar ununterbrochenes Aufmischen der Bäder, damit frische Entwicklersubstanz zum Film gelangt und die Reaktionsprodukte wegkommen, dann das Erzielen gleichmäßiger Dichte über die ganze Filmfläche bei verkürzter Badzeit und nicht zuletzt die körperliche, die Gespürverbindung mit Film. Ich finde, man soll konzentriert bei der Sache sein bis zuletzt, wenn man das Wasser abstreift. So ein bisschen am Stäbchen drehen ist Käse. Durch konstante Agitation kann man die Badzeit um ein Sechstel bis ein Fünftel verkürzen, abhängig von der Temperatur, das ist nicht linear. Einbadentwickler fressen während des Entwickelns die dünnen Stellen an, bei Entwicklung zum Negativ also die Schatten. Du verlierst die Zeichnung in den tiefen Schatten des fertigen Bildes. Das ist für die Projektion gerade verkehrt. Kopiermaterialien, z. B. Positivfilm, sind nach meiner Methode in drei bis dreieinhalb Minuten ausentwickelt.
  2. Welche benötigten 27 Grad, wo hast du das wieder her?
  3. Es verhält sich umgekehrt, bei den jüngeren Modellen ist die 1-1-Welle zusätzlich zur 8-1 verlängert und von außen her zugänglich. Von Hand drehen kann man mit allen Modellen von 1935 bis 1982. Die Paillard-Kurbeln sind nur aufgesteckt, sie halten nicht und das hat der Mann mit seinem Angebot behoben. Die am Temporad eingestellte Geschwindigkeit kann man praktisch nicht überschreiten. Jede/r kann selber spüren, welchen Widerstand der Regler leistet. Er muß ja die ganze in der Triebfeder gespeicherte Energie abfangen können. Zwei Umdrehungen pro Sekunde ist das Normalste der Welt, fast alle Stummkameras transportieren mit einer Kurbelumdrehung acht Filmschritte.
  4. Doch, das habe ich im Auge, heller Gegenstand mit so viel Bildfläche in der prallen Sonne erfordert bei 25 ISO, meine Kodachrome-25-Prägung, Blende 16. Bei ISO 100 folglich, vier Mal empfindlicherer Film, zwei Blendestufen kleiner: f/32.
  5. Eine der mehreren falschen oder missverständlichen Aussagen bei Paillard. Gemeint war, daß man im Rückwärtslauf keine Aufnahmen machen soll. Vorwärts gibt es keinen Unterschied, ob Energie von der Triebfeder kommt oder man selber Arbeit leistet oder man sonst einen Motor anschließt. Der Fliehkraftregler ist Teil des Getriebes, er ist immer aktiv, auch beim Zurückdrehen. Wie man in dem Video deutlich sehen kann, stellt der Anbieter am Temporad auf 64 Bilder pro Sekunde. Man müßte also acht mal in der Sekunde kurbeln, um Bremswirkung zu spüren.
  6. Die Kurbel geht auf die 8-1-Welle, eine Umdrehung schaltet acht Bilder.
  7. P 1 hatte ich einige Zeit nicht in der Hand, aber so weit ich mich erinnere, gehört das Plättchen als elektrische Isolation zwischen Front und Gehäuse. Da ist, glaube ich, eine Tasche oder eine Nut, worin das Lötauge einer Leitung oder so etwas liegt.
  8. Das finde ich gut. Das Zubehör dürfte aus solidem Material gefertigt werden, doch damit bekommt man den direkten Zugang zur ursprünglichen Filmkinematografie in die Hand. Federwerk kann ja jede/r.
  9. Okay, ich hab’ mir jetzt das Ganze angesehen und angehört. Unabhängig vom Inhalt erscheint mir Michael Baumann als widersprüchlicher Mensch, als einer, der Widersprüche sucht. An einer Stelle sagt er, er habe nie eine klassische Instrumentierung gewollt, aber er wollte auch sozusagen eine klassische Instrumentierung. Da dreht man sich im Kreis mit ihm.
  10. Bei Sekunde 48 habe ich angehalten. Man muß behutsam vor sich gehen, da hatte ich schon genug.
  11. Zunehmend glaube ich, daß die Beiträge, die ich nicht abgeschickt habe, die Waage halten mit denen, die im Forum stehen.
  12. Zur Beurteilung eines Heimfilmprojektors gelten für mich diese Gesichtspunkte: Kann das Gerät mit der mir dienenden Geschwindigkeit laufen? Ist das Gerät filmschonend und gleichzeitig lichtstark? Stimmt die Geometrie im Filmkanal mit der meiner Kamera überein? Hält der Apparat die Schärfe? Dann kommen solche Dinge hinzu wie Schmierung, Servicefreundlichkeit und zuletzt der Preis.
  13. Es heißt Inbus. Innensechskant Bauer und Schaurte. Bauer & Schaurte war ein Unternehmen in Neuss.
  14. Vielleicht endlich den Super-8-Plastikkram verlassen und zu den haltbaren Ganzmetallgeräten übergehen.
  15. Nachschlag Bedienungsanleitung Pentacon Pentax 81, komprimiert.pdf
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