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Film-Mechaniker

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  1. Du hast Recht, die Elektronik. Da ich mich nicht mit ihr befasse, geht die Frage an andere. Noch nie waren so viele Eyemo so günstig erhältlich. Wenn man auf Elektronik verzichten kann, dann steigt man am besten ins ursprüngliche Filmemachen ein. Immerhin kann man da alles durchjagen, was sich 35-mm-Film nennt. Welche Konstruktion das Elgeet-Cinemat darstellt, habe ich noch nicht herausgefunden.
  2. Das halte ich nun für eine sehr unproduktive Sichtweise. Was heute Schrott ist, sind die Eclair NPR und ACL. Eine Arriflex 16 SR hingegen, an der waren die Eclair-Abenteurer dann gescheitert, wird jemand an der Mechanik Interessiertes noch in 200 Jahren brauchbar machen können.
  3. Was ich gesehen habe, ist Positionierabstand eines Sperrgreifers +3 (wie bei den Arriflex 16 SR und 416 oder Eclair NPR/ACL). Der Transportgreifer steht weiter unten. Der Öffnungswinkel des Verschlusses beträgt 180 Grad, wovon etwa 2 Grad abgehen wegen der Schrägstellung. Laut Cinelux soll der Film mit Videotempo transportiert werden, das wäre 30 Mal in der Sekunde. Solche Angaben kommen mir eben ziemlich seltsam vor. Der Film wird nur überleben, wenn man weiterhin projiziert. Film belichten und einlesen behält alles auf Videoseite. Aus dieser Perspektive kann man sich Film wirklich ersparen.
  4. Der größte bekannte Öffnungswinkel bei einem Scheibenverschluß wurde in der Akeley Sound Recording Camera verwirklicht, nach Souto 280 Grad. Dann kommt eine von Schneiderman modifizierte Mitchell mit 240-Grad-Scheibenverschluß. Die Mitchell 16 Professional hat einen verstellbaren Scheibenverschluß mit 235 Grad Offenwinkel (drei Flügel). Der Akeley-Pfannkuchen hat 230 Grad im Trommelverschluß.
  5. Das kann man alles nicht ernst nehmen. Wie, bitteschön, soll ein Bildsensor funktionieren, wenn er bewegt wird? Mit dem Verschluß vereint geht doch nicht außer im Stillstand. Da ist auf jeden Fall ein Spiegelverschluß vorhanden, der Sensor winklig zum Film anstelle z. B. einer Mattscheibe.
  6. Wie jemand auf einem anderen Forum richtig festgestellt hat, erfolgt die Austastung um eine halbe Zyklusdauer versetzt zur Filmbelichtung (oder umgekehrt), weshalb man später unter Umständen Schwierigkeiten haben wird, Szenen zu Deckung zu bringen.
  7. Wozu denn? Die Beaulieu MR 8 und TR 8 haben das doch.
  8. Hab’s grad selber gefunden. https://www.filmvorfuehrer.de/topic/38840-bauer-b-14-studio/#findComment-393614 Ja, kann rangieren. Einen Schaltrollenprojektor mit Schwungmasse im Tongerät würde ich im Leben nicht fürs Studio verwenden.
  9. Wie wird der Film rückwärts durch den Kanal bewegt?
  10. Leider ist die schlimmste Webseite aller Zeiten nicht mehr erhältlich. Das war ein Fest! https://www.webdesignmuseum.org/gallery/ingenfeld-in-2006
  11. Viele Dinge liest man eben nicht im Forum, sondern vielleicht auf der Wikipedia (wo ich einiges an Filmtechnikartikeln verfaßt habe). Du siehst diese Normalfilmprojektoren wie Super-8-Geräte an. Also, ganz kurz: Magnetfilm wird im Tonstudio bespielt, nur selten und im Format 16 während der Aufnahmen. Abgehört, markiert, geschnitten und montiert wird Mf. auf Moviola, Steenbeck, KEM, Atlas, Prevost, Cinemeccanica, Schmid, etc. Dann kommen wie beim Bildfilm Start- und Endbänder oder zumindest entsprechende markierte Längen dran. Der B 14 ist ein Vorführapparat, keines zum Rangieren. Dafür gab/gibt es die Sondor-, Klangfilm-, Albrecht-, Debrie- und andere Magnetfilmläufer. Vor der Magnettontechnik erfolgte die Filmvertonung fotografisch. Tonaufnahme mit so genannter Tonkamera, Synchronmotor wie Bildkamera im selben Stromkreis. Entwicklung von Bild- und Tonfilm, Musterkopien (selbstverständlich auch entwickelt, fixiert, gewaschen, getrocknet) und Vorführung mit spezieller Ausrüstung. Schnitt, Montage und Mischung auch wieder auf Tonaufnahmefilm. Agfa stellte 1929 das erste solche Material her. Eastman-Kodak hatte bis 1933 nichts dergleichen.
  12. Die Aufgabe, Laien die Filmtechnik zu erklären, ist zwar für sich genommen eine schöne, jedoch nicht zu stemmen in einem Forum oder im Gespräch. Deshalb möchte ich die Bitte aussprechen, daß Interessierte sich mit der Methode des Lesens selber informieren.
  13. Es ist ein Zusatzgerät. Ich würde sagen, es wurde von Zeiss-Ikon hergestellt, riecht aber stark nach RCA.
  14. Das finde ich nicht. Eben: Wenn man nicht völlig entspannt etwas tut, ist man gestresst. Die Vorführerin macht gut hinne, das ist doch kein Stress. Sie kann bei der Arbeit auch noch etwas erzählen. Du hättest mir zusehen sollen, als ich Kino machte, das hat nur so gewetzt.
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