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Film-Mechaniker

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  1. Nein, das Cooke-Portrait-Objektiv wurde von TTH nicht für die Projektion verwendet. Die Erklärung liegt tief im Inneren der drei Linsen: Auf Grund des stark negativen mittleren Elementes überfordert oder übersteigt man für Öffnungsverhältnisse von f/2 und kleiner die Korrekturmöglichkeiten. Die Zerstreuungslinse gleicht die Farbenlängs- und querfehler der vorderen Sammellinse aus und wirkt gleichzeitig mit der hinteren Sammellinse dem Astigmatismus entgegen. Wenn man die Lichtstärke steigern will, müssen alle drei Linsen übergroß gewählt werden, was bei gegebenem Bildwinkel die Halterungen sprengt. Anders gesagt müßte das Triplett zu stark anschwellen. Eine andere Sache, die gegen Projektionstriplette spricht, ist, daß die negative Linse in der Mitte sehr dünn ist oder noch dünner sein sollte, als einem lieb ist. Wenn durch die Lampenenergie Spannung ins Glas kommt, Problem der Fassung, ist die Optik existenziell gefährdet. Noch ein Grund, der fürs Petzval-Objektiv spricht, sind die zusätzlichen Korrekturmöglichkeiten durch eine vierte Linse. Im 19. Jahrhundert war daran nicht zu denken, doch dank den neu erschmolzenen Gläsern ist die Petzval-Anlage durchs 20. hindurch zu leistungsfähigen Objektiven weiterentwickelt worden. Am Frontachromaten ist wenig zu ändern, es sind die beiden hinteren Elemente, mit denen Fortschritt möglich wurde. Unter den Aufnahmeobjektiven möchte ich das Animar 26 mm, f/1.9, von Bausch & Lomb erwähnen. Das ist ein richtiger Scharfmacher. Für die Schmalfilmprojektion ist das Petzval bis Ende der 1950er Jahre auf f/1.3 gekommen mit f/1.6 als handelsüblich. Im Kino mit 35-mm-Film ist mehr Geld für teurere Optiken zu holen. Fünf, sechs, sieben Elemente sind üblich.
  2. Es gibt andere Aussagen, und zwar dass es ursprünglich eine Kodachrome-Nachahmung, dann jedoch Konica-Material gewesen war. https://www.photrio.com/forum/threads/has-ilford-ever-considered-making-color-transparency-film-s.222589/post-3024378
  3. So sehe ich das auch.
  4. Eine H 16 von 1951 im Originalzustand mit den damaligen Objektiven
  5. Der Dominus ist älter als was ich angab. https://www.cinematheque-bretagne.bzh/exposition-30-ans-30-appareils-projecteur-magnetophone-8-mm-type-100-iii-de-marque-dominus-401-50-0-0.html
  6. Ich würde einen gewöhnlichen Kunstharzkleber nehmen, UHU, Cementit, Brigatex, Pattex, Geistlich, etwas in Aceton Lösliches.
  7. Es ist komplizierter. Der Film lädt sich im Lauf statisch auf, you know, Kunststoff reiben, um fortwährend Staub anzuziehen. Zwischen den Windungen der Wickel kann manches Unliebsame eingefangen sein, Insekten, Haare, Textilfusseln, Vonderdeckegerieseltes (nicht ganz ernst gemeint, aber ich habe Vorführräume erlebt, die Baustellen gleichkamen). PTR, particle transfer rollers, schaden nicht. Im Sputnik, Liestal, hatte ich welche an den F. & H. 66 installiert und die haben viel gebracht. Das Gewicht großer Filmmengen arbeitet gegen dich, Filmschonung beginnt mit zivilisierten Portionen. Damit verabschiede ich mich von dieser Diskussion, du mußt es ja selber herausfinden, wie du schreibst.
  8. 1909 sind auf dem Pariser Kongreß der Filmproduzenten 1000 Bilder pro Minute als Vorführgeschwindigkeit festgelegt worden. Der nächste Standart war 90 Fuß in der Minute für den Tonfilm durch die AMPAS. Bilder pro Sekunde hat sich eingebürgert, tatsächlich stehen Bilder pro Minute im Hintergrund. Mit ISO 23 sind seit 1961 Bilder in jeder Sekunde normiert, 24 für die Projektion, 25 fürs Fernsehen in Europa. Die Stummfilmnormen stehen nach wie vor in Kraft.
  9. Da steht ja EXP(OSURES)/MIN(UTE).
  10. Du wirst ewig nachstellen wollen, es geht nicht. Die Friktionsantriebe sind nicht für solche Filmmengen gebaut. Aus diesem Grunde und auch aus anderen hat man im Kino mit einem Projektorenpaar Tausendfüßler, ab 1936 in F und D verbindlich 2000 Fuß (610 Meter) von Spule zu Spule gespielt. Eine Achse ist Träger von Teilen ohne Kraftübertragung. Bei Weiterleitung von Kräften, hier vom Motor über die Friktion zur Filmspule, spricht man von Wellen.
  11. Wenn ich mich recht erinnere, ist da eine Kugel unter Blattfeder oder ein kleiner Bolzen. Die Umschaltung rasten-nichtrasten ist damit verbunden.
  12. Ja, damals ging man eines Filmes wegen, nicht um zu fressen. Was für ein widerlicher Betrieb das heute ist!
  13. Kräusellack und Schrumpflack sind dasselbe.
  14. Was ist denn deine Idee?
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