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Film-Mechaniker

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  1. Hab’s grad selber gefunden. https://www.filmvorfuehrer.de/topic/38840-bauer-b-14-studio/#findComment-393614 Ja, kann rangieren. Einen Schaltrollenprojektor mit Schwungmasse im Tongerät würde ich im Leben nicht fürs Studio verwenden.
  2. Wie wird der Film rückwärts durch den Kanal bewegt?
  3. Leider ist die schlimmste Webseite aller Zeiten nicht mehr erhältlich. Das war ein Fest! https://www.webdesignmuseum.org/gallery/ingenfeld-in-2006
  4. Viele Dinge liest man eben nicht im Forum, sondern vielleicht auf der Wikipedia (wo ich einiges an Filmtechnikartikeln verfaßt habe). Du siehst diese Normalfilmprojektoren wie Super-8-Geräte an. Also, ganz kurz: Magnetfilm wird im Tonstudio bespielt, nur selten und im Format 16 während der Aufnahmen. Abgehört, markiert, geschnitten und montiert wird Mf. auf Moviola, Steenbeck, KEM, Atlas, Prevost, Cinemeccanica, Schmid, etc. Dann kommen wie beim Bildfilm Start- und Endbänder oder zumindest entsprechende markierte Längen dran. Der B 14 ist ein Vorführapparat, keines zum Rangieren. Dafür gab/gibt es die Sondor-, Klangfilm-, Albrecht-, Debrie- und andere Magnetfilmläufer. Vor der Magnettontechnik erfolgte die Filmvertonung fotografisch. Tonaufnahme mit so genannter Tonkamera, Synchronmotor wie Bildkamera im selben Stromkreis. Entwicklung von Bild- und Tonfilm, Musterkopien (selbstverständlich auch entwickelt, fixiert, gewaschen, getrocknet) und Vorführung mit spezieller Ausrüstung. Schnitt, Montage und Mischung auch wieder auf Tonaufnahmefilm. Agfa stellte 1929 das erste solche Material her. Eastman-Kodak hatte bis 1933 nichts dergleichen.
  5. Die Aufgabe, Laien die Filmtechnik zu erklären, ist zwar für sich genommen eine schöne, jedoch nicht zu stemmen in einem Forum oder im Gespräch. Deshalb möchte ich die Bitte aussprechen, daß Interessierte sich mit der Methode des Lesens selber informieren.
  6. Es ist ein Zusatzgerät. Ich würde sagen, es wurde von Zeiss-Ikon hergestellt, riecht aber stark nach RCA.
  7. Das finde ich nicht. Eben: Wenn man nicht völlig entspannt etwas tut, ist man gestresst. Die Vorführerin macht gut hinne, das ist doch kein Stress. Sie kann bei der Arbeit auch noch etwas erzählen. Du hättest mir zusehen sollen, als ich Kino machte, das hat nur so gewetzt.
  8. Ist es heute so, daß alles, was nach Anstrengung riecht, gemieden wird? Ist die Freude unbekannt, die man haben kann, wenn einem die Arbeit schön von der Hand geht? Das Wort stress benutzten wir nicht, wir spannten den Film ein und ließen laufen. Es dauert so lange, wie’s dauert. In allen Kinos haben alle Vorführer alle Filme mehr als ein Jahrhundert lang in Projektoren gelegt, Akt für Akt, vier oder fünf Mal am Tag.
  9. Du kannst dir bei Gelegenheit einen Referenzstreifen zur Seite legen, z. B. ein paar Meter Polyester-Single-8. Einen zu prüfenden Film legst du dann auf diesen, je ein Perforationsloch deckend, und kannst leicht erkennen, nach wievielen Löchern es eine Abweichung gibt. Wenn du über 100 Lochabstände auf dem Bezugsstreifen Marken angebracht hast, besitzt du ein recht genaues Schrumpfometer. Nach wie vielen Löchern des geschrumpften Films ist wieder Übereinstimmung? Nehmen wir 108, das ergibt 108/107 = 9,3 Promille Schrumpfung. Ab welchem Betrag dann die Probleme beginnen, hängt von der Geometrie des Projektors ab.
  10. Wenn du dir deine Zeilen selber laut vorliest, hast du die Antwort.
  11. https://hollywoodfilmsupplies.com/film-supplies/kodak-35mm-mag-audio-fullcoat https://jacrofilm.com/
  12. Irrtum. Die Schwungmassen der Projektortongeräte sind so groß, daß die störenden kurzzeitigen Geschwindigkeitsänderungen abgefangen werden. Wenn die Tonwelle, die Lager, die Schwungmasse und die Schleifenberuhigung in Ordnung sind, kann man Amadeus aufführen oder Kaiserwalzer.
  13. Der Ausdruck lautet Magnetfilm. Das ist wie Bildfilm perforiertes etwas stärkeres Magnetband.
  14. Übers Filmtechnische an der Kamera kann ich nichts sagen, doch auf Videoseite fällt mir ein Widerspruch auf. Fortlaufendes Auslesen, progressive scanning, erfolgt nicht die ganze Zeit, sondern hinter einem Verschluß. Lichtmengenverlust und weniger fließende Bewegungen sind die Folge.
  15. Ja, wie ich an anderer Stelle sagte, wäre LASER noch schlechter für die Filmprojektion als Leuchtdioden, es sei denn, man mische Rot, Grün und Blau aus schwarzweißen Auszügen. Das ist dann aber die additive Methode. Subtraktive (Farben-) Projektion setzt möglichst vollständiges Spektrum voraus, damit aus Orange, Rotorange und Rot derjenige Farbton herauskommt, der bei der Aufnahme vorhanden war. Leuchtdiodenrot ist beinahe monochrom, eine Lichtfarbe plus minus etwa 5 Nanometer. Das Gleiche bei Grün und bei Blau Auch wieder ein Mal wiederholt: Violett fehlt, das für unsere Augen schon unscharf werdende Nichtblau. Seht euch Regenbögen an. Es fehlt auch an den Computermonitoren. Farbenfilme sind grundsätzlich dafür empfindlich (wie alles fotografische Material), nach der Entwicklung ist jedoch kein Farbstoff vorhanden, der es festhielte. Violett und Ultraviolett, sofern nicht weggefiltert, trägt nur zu stärkerer Belichtung der blauempfindlichen Schicht bei.
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