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Wer einszueins kopieren probieren möchte, dem empfehle ich, einfach eine zwei Meter lange holzlatte zu besorgen, sie ein wenig durchbiegen durch Unterlegen eines kleinen Blöckchens in der Mitte und Niederspannen der Enden mit Schraubzwingen. Dann bei Rotlicht den Kopierfilm unten und das Negativ oben auflegen und an den Enden mit Stecknadeln befestigen, eventuell auch dort und da am Perforand mit Klebeband. aus einer LED-Taschenlampe einen kleinen Schlitten basteln, den man zügig und gleichförmig über die Latte zwecks Belichtung schiebt. Man muß halt ein bissl probieren mit Scotchtape oder ähnlichem Material, das Licht ebenmäßig zu machen und die Ränder der Taschenlampe mit schwarzem Klebeband so abkleben, daß halt nur ein genügend großer Lichtspalt offen bleibt. Je dünner der Spalt und je langsamer man über die Latte schieben muß, um eine gute Belichtung zu erhalten, desto einfacher ist es, gleichmäßige Belichtungsergebnisse zu erzielen. Diese Methode funktioniert halt nur mit Einzelszenen, nicht kompletten Filmrollen. man muß das Zeugs danach halt zusammenkleben. Für Titel und Effekte mit Mehrfachbelichtung ist das eine gute Methode.
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How to: Entwicklung des Fomapan R100 in ORWO A71, Endversion
mono antwortete auf jacquestati's Thema in Schmalfilm
Hat jemand von Euch den Foma schon mal zu Negativ entwickelt? -
overhead folien zum beispiel.
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mono antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Naja, Musiker sind ja so ziemlich die konservativsten und altmodischsten Menschen überhaupt. Die stehen auf Retrozeugs und altbackene Technologien :) -
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mono antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
deswegen sag ich immer: filmt, filmt, filmt, filmt! eine rolle s-8 für die enkerln zu ostern ist zu wenig. ich hab für unser letztes video 240m 16mm verfilmt, und das zahlt mir keiner (und bringt vermutlich auch nix ein). -
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mono antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
ich finde es toll, dass film als ausgangsmaterial für was auch immer verwendung findet. ich denke, von den paar old school amateuren, die ihre enkelkinder beim sandspielen filmen, kann so eine industrie unmöglich leben. schade, dass manche es so puristisch sehen, daß film, wenn er nicht durch einen projektor knattert, nichts taugt. -
Noch schlimmer sind Leute, die sich dann sowas kaufen.
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Leider sieht man die dem Film zugewandte Seite nicht. Aber könnte es sich um irgend eine Art Filmreinigungsgerät handeln, das den Film vor Einlauf von Staub und Schmutz befreit?
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der schwarze balken sieht mir nach einem stück klebeband aus, das möglicherweise einen namensschriftzug abdeckt.
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16mm ist eh ok
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mono antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Eigentlich nicht, weil im Grunde handelt es sich um so eine Art Standentwicklung. Wenn man ein Einzelbild hernimmt, um es zu veranschaulichen, so nimmt es beim Durchkurbeln frischen Entwickler mit, auf einer Strecke vom Umfang der Spule und dem Lauf um eine Gummirolle (diese berührt die Rückseite des Films) und dann um die andere Spule. Sodann wirkt die Chemie ohne Agitation in der Schicht, bis dieselbe Filmstelle wieder einmal durch frischen Entwickler gezogen wird. Darum ist es auch besser, eher dünnen Entwickler zu nehmen und lange zu entwickeln. Ich nehm Rodinal 1:50 für eine Stunde bei 30m double-x oder UN 54. Ich denke, es würde auch mit 1:100 funktionieren - werde das mal probieren. Kleinbildfilm entwickle ich so. Übrigens - ich benötige 1,5 L -
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mono antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
klar, es wird in jedem fall besser, je ofter man´s macht. auch das einspulen geht dann recht einfach - auch wenn´s natürlich beim morse wirklich deppensicher ist. -
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mono antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
man muss eben schauen, dass man mit ganz dünnem Entwickler arbeitet. Bei einer Stunde wirds dann wirklich total ausgeglichen entwickelt und zerkratzen tuts nur, wenn man beim Anschlag am Ende nicht sofort ausläßt. Das ist halt Übungssache, die Kurbeln so locker zu fassen, daß man den Film nicht auf der Spule zusammenzieht, wenn man ans Ende kommt. Beim Lomotank hat man oft Dichteunterschiede um die Perforation und auch das Verweilen in der Spirale und deren Rillen kann auch zu Dichteunterschiede an den Rändern führen, die man durchaus sehen kann. So zumindest meine Erfahrung. Ursprünglich bin ich allerdings auf den Morsetank ausgewichen, weil mein Lomo nur 15m am Stück aufnehmen kann. -
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mono antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
ich entwickle nur negativ. das hin und herkurbeln geht schon - an gewöhnt sich dran. das resultat ist halt u einiges besser als im lomo-tank. den habe ich zur gänze in pension geschickt. wenn ich printfilm als aufnahmefilm verwende, dann entwickle ich ZWEI stunden :) -
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mono antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Schön! Farbumkehr hab ich mir noch nie angetan. Tät mir auch schwer wegen der Entwicklungszeiten: ich verwende den Morsetank zum hin- und herspulen (30m). Das kriegt alles ein bissl den Charakter von Standentwicklung. In Rodinal 1: 50 beispielsweise habe ich eine Stunde Entwicklungszeit! Da müßte ich schon viel testen, bis dabei was brauchbares rausschaut. -
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mono antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Noch ist sie ja nicht in kraft, also nix wie hin und das Zeugs holen :) Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, daß es mehr als eine Verwarnung geben würde. -
Find ich klasse!
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mono antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
ich würd einfach hinfahren. Schau halt, daß sonst am Auto alles passt. Was sollen die schon sagen? -
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mono antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Wie ich bereits an anderer Stelle erwähnt habe, liegt es an uns, diesen Buden das Überleben zu ermöglichen. Und wenn jeder unter Quarantäne gestellt wird, Animation kann man immer machen oder Ein-Personen-Stücke. Wurscht was. Und in ein paar Monaten oder Jahren machen wir dann damit ein Festival aus den interessantesten Corona-Ausgangssperren-Filmen. PS: bin ab nächster Woche auf Kurzarbeit und hab dann mehr als genug Zeit zum Filmen, entwickeln und kopieren. -
viele Kameras bieten die Möglichkeit, die Blende manuell einzustellen. Besorg dir einfach einen Belichtungsmesser und stelle die Empfindlichkeit um eine Blende geringer ein, wenn die Kamera einen Reflexsucher hat.
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Du kannst ja auch drinnen etwas über das Einrichten deines Wohnzimmerbüros machen - muß nicht zwangsläufig draußen gemacht werden. Ich fühl mich jetzt schon mulmig - hatte jetzt drei Tage Urlaub und hab keine Ahnung, was mich erwartet. Vor allem die geplanten Polizeikontrollen (wegen der fehlenden Gurte in meinem 404er Peugeot).
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Im Hinblick auf die Ereignisse und damit verbundenen Einschränkungen und das weitgehende Abwürgen der Wirtschaft möchte ich alle hier anwesenden bitten, mit einem kleinen Film im Format Eurer Wahl, die Situation bei Euch zu dokumentieren oder sonstwie filmisch zu erzählen. Ich denke, dass es unabdingbar ist, die paar Dienstleister, die mit Schmalfilm arbeiten, jetzt nicht hängen zu lassen, wenn wir mit dieser Pandemie nicht auch noch den Amateurfilm begraben sehen wollen. Ich für meinen Teil werde morgen zeitig zur Arbeit fahren (ca. 5:30) und dort einiges dokumentieren (Hotel), bevor der Laden dicht gemacht wird, was abzusehen ist. Ab Dienstag ist ja bei uns ziemlich alles zu. Wahrscheinlich werde ich die Eumig C16 anschmeißen, weil unkompliziert. Es wäre schön, wenn sich doch der eine oder andere anschließt und ein bleibendes Zeitdokument auf Film zu schaffen. Alles Gute und bleibts gesund Markus
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es gab da mal eine firma in wien, die hat so stative mit wägelchen verkauft (vielleicht auch gebaucht). die konnte man wie so einen granny wagon hinterher ziehen. Ein leider bereits verstorbener Filmer hatte mich damals gebeten, eines für ihn aufzustellen, aber als ich dann nach langem Suchen den Laden fand, war der bereits dicht gemacht.
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nett - ich habe sowas ähnliches, aber ohne diesen Schwenkkopf. Aber meines schwingt eigentlich ganz arg. Wenn ich eine kleine Kamera drauf laufen lasse, gehts. Aber kurbeln kannst vergessen auf dem Ding.
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Leider schwingen leichte Stative immer irgendwie. Das einzige, das nicht schwingt, ist mein großes, schweres Kinostativ, aber das wiegt eine halbe Tonne und ist nicht gerade zum Herumtragen geeignet. Vielleicht sollte man die Beine um 45° verdrehen, damit sie nicht so Schwingungsanfällig sind.
