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Versuche es mal mit erst bleichen und dann belichten. Das kann allerdings die Sensibilisierung stören. Du gekommst heraus, ob störende schwarze Schichten vorhanden sind, wenn du ein Stück Film ohne Entwickeln fixierst.
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Conrad ist wirklich ein guter Tip. Projektionslampen finden sich bei der Veranstaltungstechnik und nicht unter Haushaltsbeleuchtung. Wenn es nicht eilt, kann man auf Flohmärkten, in Secondhand-Läden oder bei Wohltätigkeitsbasaren auch die ein oder andere Ersatzlampe für einen Preis auftreiben, wo bei Ebay noch nicht das Porto bezahlt ist. Wenn man nicht das letzte bisschen Helligkeit braucht, empfiehlt es sich die Projektoren auf 240V umzustellen. Die Netzspannung beträgt inzwischen nicht mehr 220V, sondern 230-240V. Die Lampenspannung ist nicht geregelt, sondern in festem Verhältnis an die Netzspannung gekoppelt. In der 240V Stellung reduziert man etwas die Lampenspannung, was der Lebensdauer der Lampe zu gute kommt. Bei den Eumigs muss man die Rückabdeckung abnehmen und unten rechts einen Kabelschuh umsetzen (https://www.van-eck.net/img/itable/images/film_57_Mark 610D_1479833149105.jpg).
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Der Film wird nur über den Greifer transportiert. Man schiebt den Film ein und irgendwann wird er gegriffen. Einen Film brauchte ich noch nie anschneiden. Fehlermöglichkeiten wäre, dass der Projektor auf Stillstand (Wahlrad auf 0) steht oder der Antriebsriemen gerissen ist.
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Man bekommt in SW-Chemie immer ein Negativ. Die Extraschichten können allerdings so dicht sein, dass man mit dem Negativ nicht viel anfangen kann. Beispiel moderner Fuji E6-Film in SW-Entwickler. Fixiere ein Stückchen Film ohne Entwicklung und du weißt, wie die Grundfarbe des Film ist.
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Das sind beides Stummfilmprojektoren. Einer von beiden hätte gereicht, da sie sich wenig unterscheiden, wie ich schon weiter oben im Hinblick auf die Projektorserie hingewiesen hatte. Für den Einstieg sind Stummprojektoren richtig. Sie sind auch zuverlässiger. Tonfilm zum Filmen gibt es eh nicht mehr. Tonfilmprojektoren braucht man nur bei alten Tonfilmen (privat oder gekauft) oder neu bespurten. Den 807 würde ich nur als absolutes Schnäppchen nehmen, da er nur eine schwächliche 75W statt 100W Lampe hat. Zusätzlich ist die 75W-Lampe ziemlich exotisch im Gegensatz zur 100er.
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Dann drücke ich dir die Daumen, dass die Filme nicht alle hinüber sind. Oben bei dem kann man immerhin die Randbeschriftung lesen.
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Man braucht leider den ganzen Prozess. Man sieht nach dem Stopbad höchstens, wenn der komplette Film weggeschleiert ist. Selbst Filme, die fast komplett schwarz wirken, können nach der Farbentwicklung noch ein Bild liefern. Vermutlich sah der Film von Klaus Schreier nach der Erstentwicklung praktisch schwarz aus und jetzt läuft er bei einem Filmfestival in Toronto. Wenn man ein bisschen Übung hat, kann man mehrere Filmstreifen und damit Kassetten parallel testen.
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Mache unbedingt einen Entwicklungstest. Im Dunkeln nimmst du ein Stück Film von 20-30cm. Das knickst du dreimal. Dann führst du das erste Filmstück bis zum ersten Knick in den FD ein, nach 2-3min bis zum zweiten Knick, dann wieder nach 2-3min bis zum nächsten Knick und zum Schluss bis zum Ende. Dann entwickelst du die kürzeste in Frage kommende Zeit z.B. 10min.. Danach wässerst du den Film kurz, stopst ihn und kannst dann im hellen weiter arbeiten. So kannst du in einem Durchlauf die Entwicklung eintesten mit FD-Zeiten von z.B. 10,12,14,16min und hast genug Film übrig um den Rest mit den ermittelten Zeiten zu entwickeln oder, wenn noch gar nichts gepasst hat, um noch einen Entwicklungstestlauf mit anderen Zeiten zu machen.
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Bleichbäder in Farbprozessen basieren teils auf rotem Blutlaugensalz. Bei Orwo C9165 wird es zusammen mit Essigsäure verwendet (s.u.). Das Kaliumbromid in dem Bleichbad sorgt allerdings für eine Rückentwicklung. Man verwandelt das entwickelte Silber wieder in Silberbromid und würde im SW-Prozess damit den Film löschen. Ohne könnte es vielleicht gehen. Rotes Blutlaugensalz darf nicht zusammen mit starken Säuren verwendet werden. Eine Mischung mit Salz- oder Schwefelsäure wäre höchst gefährlich. Essigsäure sollte auch nicht zu stark konzentriert werden. Also niemals direkt aus der Vorratsflasche dazu kippen, sondern erst abmessen.
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Interessant, ganz witzige Kamera: http://www.nakanocam.com/8mm_page/elmoc-56album360.html Vielleicht hätte Agfa mit der auch eher einen Blumentopf als mit der Family-Kamera gewonnen.
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Für den, der eine Alternative zur Nautica sucht: https://www.ebay.de/itm/Fujica-Marine-8-AX-100-Unterwassergehause-2/123616735497
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Das ist allerdings nur brauchbar, wenn du Fotofilme entwickeln willst. Für Schmalfilm geht es völlig am Bedarf vorbei. Aber es ist ganz sinnvoll mit Fotofilmen anzufangen. Damit bekommt man erste Erfahrungen.
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... und Servo Focus bei Eumig. Und dann noch die Focus-Matic von Bell & Howell
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Alaris würde das gar nichts helfen, da sie nur die Fotofilme vertreiben. Super8 ist Sache von Kodak Motion. Auf der Photokina war bemerkenswert wie wenig die Firmen miteinander zu tun haben. Der Informationsfluss ist gleich Null. Infos über die Mutter Kodak hatten die Mitarbeiter nur über die Presse oder die Gerüchte, die ihnen andere Messebesucher erzählt hatten. Im Zweifelsfall wären die Filmverantwortlichen bei Fuji über die Stammfirma Kodak auch nicht weniger informiert gewesen.
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Synkino – endlich einfach vertonen
Theseus antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Genial, welche Fortschritte du noch machst. ? -
Da offenbar jemand anderes beteiligt war, gäbe es nicht evtl. die Möglichkeit den Schaden bei dessen Haftpflichtversicherung geltend zu machen? Das würde vielleicht etwas mehr finanzielle Luft zur Reparatur oder Wiederbeschaffung bringen.
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Ich glaube, du verwechselst das mit dem Prozess 44, der E6-Kompatibel war. Das Kit dürfte allerdings weitgehend unbrauchbar sein, da die Entwicklerflaschen zusammengeschrumppelt sind. Ich habe vorerst nur das Stabi genutzt. Umkehrbad, Fixierer und Bleicher sollten auch noch funktionieren, habe ich aber noch nicht getestet.
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Ich biete bei meinen Verkäufen aus dem Grund kein Paypal an. Leicht kann bei Paypal "Ware weg, Geld weg" passieren. Selbst wenn ein Mangel breit in der Beschreibung ausgeführt ist, entscheidet der Käuferschutz oft für die Käufer, die offenbar die Beschreibung nicht gelesen haben und genau diesen Mangel reklamieren. Mir ist der gesparte Ärger mit unredlichen Käufern, die den Käuferschutz nutzen, mehr Wert als die paar Euros, die ich mit Paypal evtl. mehr bekomme. Mich würden bei den Filmaktionen die Beschreibung abstoßen. Auch fehlen Fotos der Filmspulen. Covers aus dem Netz kann jeder nehmen. Helfen kann dem Verkäufer Detailfragen zu stellen. Je nachdem wie er reagiert und antwortet, kann man abschätzen, ob man mit ihm Geschäfte machen mag. Mein Bruder hatte mal ein Handy bei einem Betrüger ersteigert. Nach der Auktion kamen ihm Zweifel. Er hat beschlossen mit der Überweisung eine Woche zu warten. Als er sich dann um die Bezahlung kümmern wollte, waren schon die ersten negativen Bewertungen eingegangen. P.S.: In meinem obigen Fall freue ich mich gerade: Mit dem Verkäufer -offenbar ein Sammler- bin ich ins Gespräch gekommen. Er hat Duppletten abgestoßen. Über 2012 und 2016 sind die Teile gar nicht angeboten worden und überhaupt erst 2017/18 gab es wieder 3Auktionen. Da könnte ich wie auf Ferrrania Farbfilm warten, wenn ich nur mit Paypal kaufen würde.
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So pauschal würde ich es auch nicht machen. Es entgehen einem sonst einige gute Angebote. Letzte Woche kam endlich ein Teil an, wo ich schon etwas geschwitzt habe. Da lag es aber an einer Postodyssee. Man muss bei Überweisung abwägen, welches Risiko man bereit ist einzugehen. In meinem Fall war es etwas sehr spezielles, was nur 2-3mal im Jahr angeboten wird und diesmal zum ersten mal seit dem ich es suche, nicht zum doppelten bis dreifachen Preis, den ich bereit war, dafür auszugeben.
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Synkino – endlich einfach vertonen
Theseus antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Die sollte funktionieren. Du hast lediglich ein wirklich teures Angebot herausgesucht. Bei MediaMarkt oder Saturn kostet die Karte nur 7Euro und man kann sie im Laden gleich mitnehmen. Lässt man sie liefern kostet das auch nur 2Euro Versand. -
Marwan El-Mozayen beschreibt auf Aphog den bitteren Ablauf der Dinge bei Tetenal: https://aphognext.com/forum/index.php/Thread/47631-Tetenal-meldet-Insolvenz-an/?postID=449998#post449998 Die armen Mitarbeiter. Ich hoffe, es kommen möglichst viele bei den Konkurenzunternehmen unter, die dort ihr Fachwissen einbringen können. Auch wäre schön, wenn von den anderen Chemieherstellern möglichst viel des Knowhows und der Rezepturen übernommen würde, so dass es weiterhin ein E6-3Bad-Kit oder Dokumol gibt.
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Den empfehle ich auch. Das ist ein äußerst zuverlässiger Projektor. Allermeist funktioniert er auf Anhieb. Der 610 gehört zu einer ganzen Serie angefangen beim Mark 60 bis zum 610D Lux. Unterschiede sind in der Lichtstärke der Objektive und Zeitlupenfunktion. Vorteil ist die Zwei-Format-Projektion, so dass man auch Super8-Filme aus deinen Kindertagen schauen kann. Wenn du Blut leckst, kommt vielleicht auch noch eine Super8-Kamera dazu.
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Doppel8 und Normal8 sind die zwei Seiten desselben Formats. Der 16mm breite Doppel8-Film wird nach dem Entwickeln in zwei 8mm-Streifen halbiert und aneinander geklebt. So werden aus 7,5 Doppel8-Film zum Filmen 15m Normal8 bei der Vorführung. Einzige Ausnahme waren ein paar Agfa Vorkriegskameras, die tatsächlich Normal8-Film (in Kassetten) nutzen. Es wird niemals Doppel8-Film vorgeführt. Kamera mit Elektromotorantrieb wären z.B. die Leicina (8S, 8SV oder 8V) oder Bauer Electric S.
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Dann solltest du systematisch durchtesten. Was ist bei allen Filmen gleich, was ist unterschiedlich? Es ist unwahrscheinlich, dass alle Kameras den gleichen Defekt haben. Gibt es Unterschiede nach Kassette oder Filmmaterial? Es könnte eine Nachfüll-Kassette defekt sein. Was ist mit dem Projektor? Wandert die Schärfe, wenn du den Fokus des Projektors änderst? Passiert das auch bei Fremdmaterial? usw. Eine Klose-Filmandruckplatte hatte ich letztes Jahr in Deidesheim zum Verkauf gesehen.
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Ich fühle mich sehr stark an "Warten auf Godot" erinnert. In dem Stück gibt es auch einen zweiten Akt. Wobei die beiden Akte weitgehend Identisch sind. « Die Hauptfiguren des Stücks sind die beiden Landstreicher Estragon und Wladimir, die an einem nicht näher definierten Ort, einer Landstraße mit einem kahlen Baum, ihre Zeit damit verbringen, „nichts zu tun“ und auf eine Person namens Godot zu warten, die sie nicht kennen, von der sie nichts Genaues wissen, nicht einmal, ob es sie überhaupt gibt. » « Am Ende eines jeden der beiden weitgehend identischen Akte erscheint ein angeblich von ihm ausgesandter etwas ängstlicher Botenjunge, ein Ziegenhirte, der verkündet, dass sich Godots Ankunft weiter verzögern, er aber ganz bestimmt kommen werde. » « Um die „unheimliche Stille auf Abstand zu halten“, wird viel mit absurden Diskussionen über Belangloses gestritten und sich wieder versöhnt. » Lasst uns doch noch etwas über die Zukunftssicherheit des SD-Karten-Slots bei der Kodak-Kamera und die Marktchancen ohne optischen Sucher streiten.