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SiebzigMillimeter

Pyrcon UP700 Wo standen diese?

23 Beiträge in diesem Thema

Ein herzliches Hallo an alle!

 

Ich möchte gern eine vollständige Aufstellung aller in der DDR gebauten Pyrcon UP700 erstellen und für die Nachwelt erhalten. Dazu brauche ich Eure Hilfe!!!!

 

Wer weiß, wo zu DDR-Zeiten UP700 eingebaut waren?

Wer weiß, was damit nach 1989 geschehen ist?

Wer weiß, ob diese verschrottet wurden oder in private Sammlungen gegangen sind?

Wer weiß die Seriennummern der Maschinen?

Wer hat Bilder der Maschinen in ihren damaligen Kinos?

 

Über jedes Wissen bin ich dankbar und würde mich freuen, wenn Ihr mir das am besten als PN zuschickt.

Freuen würde ich mich auch über Hinweise, wo die Maschinen heute stehen!

 

Beste Grüße und schon mal vielen Dank!!!!!!!

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Hallo,

 

UP700 standen in Berlin im Kino "Kosmos" und (stehen noch?) im "International".

Ansonsten noch im Lehrkino der "Zentralen Betriebschule des Lichtspielwesens" in Langenau.

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Meines Wissens wurden die bei den vorletzten Filmfestspielen ausgebaut, als die 70mm Reihe lief. Wohl als Auflage derer, die Filme zur Verfügung stellten...?

 

Das wurde hier im Forum auch heftig diskutiert.

 

Grüße

Pascal

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Der Ausbau der Pyrcon UP 700 im 'Kino International' zugunsten der (von mir durchaus geschätzten Philips DP70) aufgrund der Anweisung des Kinematheks-Direktors Dr. Rainer Rother beinhaltete neben der Entsorgung dieses denkmal-inhärenten Equipments eine im Zustand noch weitaus desolatere Vorführeinrichtung, die des 'City im Europacenter'. Schon Mitte der 1970er Jahre häuften sich Klagen über letztere.

Massive Bildstandsschwankungen und Blendenflackern während der sogenannten 70mm-Retrospektive "Bigger than life" auf den nun "neuen" DP70-Bildwerfern waren die Folge dieses Schildbürgerstreiches. Nur mit Leihgaben (Spulen und Bildbühnen sowie Tonprozessoren) kam die Veranstaltung überhaupt ingang.

Nachdem dann auch noch die Leihteile dieses rühmlichen Philips-Equipments gleich nach der Filmfestspielen wieder abgezogen wurden, soll dieses Kino heute für das 70mm-Format nicht mehr spielfähig sein.

Mängel der auf den DP70 beobachteten Vorführungen während "70mm - Bigger than life" traten übrigens auf den Pyrcon-UP 700 nachweislich nicht auf. Auch der Vorwurf einer mangelnden Filmschonung der beiden Pyrcon UP 700 war aus der Luft gegriffen und beruht auf Inkompetenz der Kuratoren besagter Veranstalter sowie der technischen Leitung der Berlinale.

 

Somit hätte man - und dies unterstreiche ich als ansonsten glühender Philips-DP70-Bewunderer und alter Westberliner - die herausragenden Pyrcon UP-700-Bildwerfer unbedingt erhalten und aufarbeiten sollen. Sie befanden sich zudem im spielfähigen Betrieb: mit erstklassigem Bildstand und ohne das Blendenflackern - auf beiden Maschinen.

 

In so einer Art und Weise mit historisch und technisch renommierten Gütern umzugehen, halte ich für ein Armutszeugnis der berliner Kinemathek.

 

--

 

Pyrcon UP 700 befanden sich auch in Kulturhäusern und Stadthallen. Wir haben in fast neuwertigem Zustand zwei Musterexemplare gerettet und werden sie in Betrieb nehmen. Und auf unsere Philips DP70 verzichten.

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Mir fallen als ehemalige Standorte noch ein:

Chemnitz: Stadthalle großer Saal (ausgebaut; gibts hier Fotos in der Gallerie); Europa 70; Freilichtbühne Küchwald

Leipzig: Capitol

Dresden: Rundkino; Freilichtbühne Junge Garde

Eisenhüttenstadt: Freilichtbühne

Berlin: hier stand auch mal eine im Babylon, wurde aber schon Anfang/Mitte der 80er ausgebaut.

 

Im Museum zu sehen z.B. in Potsdam (Filmmuseum) und Dresden (Pentacon; hier sogar mit Kohlelampenhaus)

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Berlin: hier stand auch mal eine im Babylon, wurde aber schon Anfang/Mitte der 80er ausgebaut.

 

Sicher?

Ich habe 1986 1 Woche lang dort vorgeführt. Dort standen zwei Meo5 und ein 16mm Projektor.

Der BWR war auch recht niedrig, so das ich mir dort eine UP700 eigentlich nicht richtig drin vorstellen kann.

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Mängel der auf den DP70 beobachteten Vorführungen während "70mm - Bigger than life" traten übrigens auf den Pyrcon-UP 700 nachweislich nicht auf. Auch der Vorwurf einer mangelnden Filmschonung der beiden Pyrcon UP 700 war aus der Luft gegriffen und beruht auf Inkompetenz der Kuratoren besagter Veranstalter sowie der technischen Leitung der Berlinale.

 

Nana!

 

Die Sache ist doch ganz einfach: UP700 = Ostprodukt = schlecht. ;-)

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up 70 0:

 

Kenne ich aus:

 

Urania 70 in Halle (Saale) Bezirkanlage Halle.

Hansa Rostock, landete bei Wolfgang Kürten BFD Kinotechnik Schwerin, dann ? oder hier gabs einen thread. Bezirksanlage Rostock

Stadthalle Neubrandenburg. Abriß? Bezirksanlage NB.

Kosmos, Inter Berlin schon erwähnt weiter oben.

Armee Spechtberg.

Schauburg 70 Güstrow. Bezirksanlage Schwerin. Bei mir eingelagert.

 

Mehr fällt mir jetzt nicht ein.

 

St.

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In so einer Art und Weise mit historisch und technisch renommierten Gütern umzugehen, halte ich für ein Armutszeugnis der berliner Kinemathek.

Es dürfte sich um die letzte Original-Installation mit Sechs-Kanal-Röhrenverstärkern und Lautsprechern aus der Zeit der Erstinstallation gehandelt haben. Schon allein deswegen war diese Anlage in jeder Hinsicht erhaltenswert und hätte zur Retrospektive mit Sicherheit eine um Lichtjahre bessere Ton-Wiedergabe beigetragen als das, was da schließlich mit neuzeitlicheren Elementen realisiert wurde. (Nicht nur die Klagen über die Bildfehler, auch die über den Ton waren Legion.) Die alte Sechs-Kanal-Tontechnik hatte, als ich sie zwei Jahre zuvor zum ersten (und gleichzeitig letzten) Mal hörte, einen minimalen Rest-Brumm und rauschte sehr fein - aber so war das nun mal in den sechziger Jahren. Wer Wert auf historische Authentizität legt, hätte die Anlage genau so erhalten müssen, wie sie dort vorgefunden wurde.

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Cinerama beschreibt am Beispiel des Kino International den Untergang Deutschlands, Verwahrlosung und Verblödung der Gesellschaft. Es geht nicht mehr um den Erhalt von Werten und Kultur, sondern um Profit, Macht und politisches Interesse. Ich frage mich nur, was eine Philips DP70 in desolatem Zustand im Kino International zu suchen hat, wenn die passende UP70/0, in besserem Zustand war. Die DP70 wird sogar missbraucht, um zu zeigen, dass digitale Projektion besser ist, die man leider auch im Kino International nutzt.

 

Im Parktheater in Buckow (Märkische Schweiz) standen bis vor 4 Jahren auch 2 UP700, die jetzt wohl hoffentlich in gute Hände gekommen sind.

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Es dürfte sich um die letzte Original-Installation mit Sechs-Kanal-Röhrenverstärkern und Lautsprechern aus der Zeit der Erstinstallation gehandelt haben. Schon allein deswegen war diese Anlage in jeder Hinsicht erhaltenswert und hätte zur Retrospektive mit Sicherheit eine um Lichtjahre bessere Ton-Wiedergabe beigetragen als das, was da schließlich mit neuzeitlicheren Elementen realisiert wurde. (Nicht nur die Klagen über die Bildfehler, auch die über den Ton waren Legion.) Die alte Sechs-Kanal-Tontechnik hatte, als ich sie zwei Jahre zuvor zum ersten (und gleichzeitig letzten) Mal hörte, einen minimalen Rest-Brumm und rauschte sehr fein - aber so war das nun mal in den sechziger Jahren. Wer Wert auf historische Authentizität legt, hätte die Anlage genau so erhalten müssen, wie sie dort vorgefunden wurde.

 

Inter: Keine Röhrenverstärker, ganz schlimmer Transistorenmüll von Metra Radebeul verbaut gewesen. Wurde wohl mal in den 1980ern getauscht. Verzerrung und massives Rauschen inbegriffen. Das war nicht erhaltenswert.

 

Die Originalen C+G Präcitron 61 waren auch überwiegend transistorisiert. Lediglich die Endröhren durften bleiben. Tauscht man da die Rausch Germaniumtransistoren gegen Silizium, bei entsprechender Anpassung der Arbeitspunkte bekommt man eine sehr gute Anlage.

 

Allerdings galt die im Lieferzustand nicht als betriebssicher.

 

St

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Inter: Keine Röhrenverstärker, ganz schlimmer Transistorenmüll ...

Upps ... hätte ich mal damals meine Nase in die Verstärkerkisten halten sollen, statt der Aussage zu vertrauen, das sei so "alles original". So bleibt zumindest die Frage, was denn der akustisch schlimmere Sondermüll war: die Germanium-Transistoren in den Vorstufen aus DDR-Produktion oder die Dolby-MPUs im CP 200 ...

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Ein herzliches Hallo an alle!

 

Ich möchte gern eine vollständige Aufstellung aller in der DDR gebauten Pyrcon UP700 erstellen und für die Nachwelt erhalten. Dazu brauche ich Eure Hilfe!!!!

 

Wer weiß, wo zu DDR-Zeiten UP700 eingebaut waren?

Wer weiß, was damit nach 1989 geschehen ist?

Wer weiß, ob diese verschrottet wurden oder in private Sammlungen gegangen sind?

Wer weiß die Seriennummern der Maschinen?

Wer hat Bilder der Maschinen in ihren damaligen Kinos?

 

Über jedes Wissen bin ich dankbar und würde mich freuen, wenn Ihr mir das am besten als PN zuschickt.

Freuen würde ich mich auch über Hinweise, wo die Maschinen heute stehen!

 

Beste Grüße und schon mal vielen Dank!!!!!!!

 

Hallo, ich hatte vor geraumer Zeit mal eine Aufstellung der 70 mm Kinos in der DDR und er produzierten UP's zusammen gestellt, ich erhebe aber weder Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit. Sie ist halt aus dem Gedächtnis entstanden:

 

-Rostock Hansa

-Eisenhüttenstadt Freilichtbühne

-Chemnitz Freilichtbühne Küchwald

-Chemnitz Europa 70

-Erfurt Panorama Filmpalast

-Berlin Kosmos (2 Pärchen)

-Berlin International (2 Pärchen)

-Leipzig Schauburg (2 Pärchen)

-Leipzig Capitol

-Langenau ZBdL

-Halle Urania 70

-Gera Palast-Theater

-Jena Panorama Palast

-Sowjetische Garnison Nohra

-Dresden Prager Straße

-Potsdam-Babelsberg Studio 70

-Meißen

-Güstrow

-Stadthalle Chemnitz

-Kulturpalast Dresden

-Polen …

-Bulgarien …

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Hallo miteinander,

 

 

wenn auch etwas spät, hier noch meine Angaben dazu:

 

wie schon angedeutet eine Anlage UP700 im Kino des NVA-Panzerregiment 22 "Soja Kosmodemjanskaja" (Spechtberg (Torgelow); 9. PD/MB3), gleich links nach dem KDL (KDP). Habe die selber im Betrieb gesehen 1977.

 

Nicht zu vergessen die Kundenvorführung des VEB DEFA Kopierwerke Berlin, Groß-Berliner-Damm 51. Kenne ich als Schüler (so um 1968 rum), da meine Mutter Mitarbeiterin in dieser Firma war.

 

Die Seriennummern der beiden UP700 aus der Stadthalle Chemnitz sind wohl auf den Fotos, die ich eingestellt habe zu sehen. Dazu hab ich auch viele Bilder des Einbauortes incl. der Bauzeichnungen eingestellt.

 

 

also ff

 

filmuwe

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Hallo, ich hatte vor geraumer Zeit mal eine Aufstellung der 70 mm Kinos in der DDR und er produzierten UP's zusammen gestellt, ich erhebe aber weder Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit. Sie ist halt aus dem Gedächtnis entstanden:

 

-Rostock Hansa

-Eisenhüttenstadt Freilichtbühne

-Chemnitz Freilichtbühne Küchwald

-Chemnitz Europa 70

-Erfurt Panorama Filmpalast

-Berlin Kosmos (2 Pärchen)

-Berlin International (2 Pärchen)

-Leipzig Schauburg (2 Pärchen)

-Leipzig Capitol

-Langenau ZBdL

-Halle Urania 70

-Gera Palast-Theater

-Jena Panorama Palast

-Sowjetische Garnison Nohra

-Dresden Prager Straße

-Potsdam-Babelsberg Studio 70

-Meißen

-Güstrow

-Stadthalle Chemnitz

-Kulturpalast Dresden

-Polen …

-Bulgarien …

 

ZBdL Langenau hatte - genau genommen - ein Pärchen im LK1 sowie eine einzelne Maschine im A-Labor, an der auch entsprechende Tests für Pentacon Dresden gemacht wurden.

Ebenfalls befand sich (jedenfalls noch zu meiner Zeit) noch eine original verpackte UP 70/0 im Lager der ZBdL.

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Hallo,

 

wenn ich mich recht erinnere handelte es sich bei der Maschine im A-Labor um einen Prototyp, da war nichts baugleich mit der späteren "Serienfertigung" der UP. Diese? Maschine wurde von uns auf dem Schrottplatz entsorgt, gegen Geld natürlich (also nicht irgendwo vebuddelt).

 

VlG

Peter

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Hey,

im Neubrandenburger "Haus der Kultur und Bildung" (HKB) stand auch ein Pärchen. Bei einem Besuch dort war es das einzige Mal, daß ich eine UP anfassen konnte (und durfte)!

 

D21

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-Gera Palast-Theater

Die Anlage stand bis 1986. Beim im gleichen Jahr erfolgten Umbau verschwanden die Projektoren und wurden durch Meo5 ersetzt. Wiedereröffnung am 30.1.1987.

 

toto

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Hallo miteinander, bin leider erst Jahre später auf diese UP 700-Seite gestoßen, aber ich möchte noch eine Doppelanlage ergänzen: "Panorama Filmtheater Völkerfreundschaft" in Merseburg! Siehe auch mein Profilbild - das ist genau dort 1982 entstanden ! Noch eine Besonderheit der beiden 70mm-Theater im ehemaligen Bezirk Halle: sowohl das URANIA 70 in Halle, als auch das Völkerfreundschaft Merseburg verfügten über jeweils vier Projektoren: in der BWR-Mittenachse standen die zwei UP 700 und jeweils rechts und links davon je eine Dresden D2. Aus Gründen der Energieeinsparung und Ersatzteilkosten wurden für 35mm ausschließlich die D2 benutzt. Die UP 700 wurde in der Regel nur für 70mm angeworfen. Man konnte aber auch von allen vier Maschinen auf eine andere überblenden (in beiden Kinos) ! Die UP 700 in Merseburg wurden m.W. nach 1990 an Holländer verkauft. Das Kino selbst mit ursprünglich 600 Plätzen mit Kinovisionsbar wurde nach längerer Schließung als "Domstadtkino" mit vier Sälen wiedereröffnet und läuft so heute noch. Gruß  der Skipper

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