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Filmen mit Kodak Vision3 Negativmaterial


Jürgen Lossau

Empfohlene Beiträge

ich will den Negativfilm nicht loben, ganz im Gegenteil er ist für Super-8 nicht geeignet, da man zunächst ein Positiv ziehen müßte um es dann abzutasten.

 

Stimmt so nicht, natürlich kann der Film direkt abgetastet werden. Wie 16 und 35mm auch. AVP in München kann das ohne Probleme, ich nehme an, der Flashscan und Konsorten kann das auch.

 

Die Klatschkopien von S8 Negativ kann man qualitativ vergessen, bzw. sie werden kein Vergleich zu direkt belichtetem Umkehrmaterial für die Projektion sein. Es ist ja eine Generation (Schärfeverlust) und Bildstandseinbußen beim Schrittkopieren.

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Stimmt so nicht, natürlich kann der Film direkt abgetastet werden. Wie 16 und 35mm auch. AVP in München kann das ohne Probleme, ich nehme an, der Flashscan und Konsorten kann das auch.

 

Die Klatschkopien von S8 Negativ kann man qualitativ vergessen, bzw. sie werden kein Vergleich zu direkt belichtetem Umkehrmaterial für die Projektion sein. Es ist ja eine Generation (Schärfeverlust) und Bildstandseinbußen beim Schrittkopieren.

 

Natürlich kann man direkt vom Negativ abtasten, AVP z.b. macht das wunderbar. Vom Positiv abztasten kann man auch, dann wirds etwas feinkörniger und sieht anders aus. Je nach dem, was man will. Aber Abtastung direkt vom Negativ liefert auch in S8 tolle Ergebnisse. Das sollte man auch bevorzugen.

 

Und Andecs Kopien sind nicht schlecht für die Projektion, wirklich nicht. Haben natürlich nur nicht den 'Knackig-bunten' Umkehr-Look von dem 100 D, sondern sehen weicher aus. Aber nicht schlecht.

 

Mich

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Sie sind auch etwas weicher. Nicht so weich wie der VNF, aber in die Richtung. Schärfeverluste sind wenn, dann absolut minimal (Kontaktkopie!) und an verschlechterten Bildstand galube ich auch nicht recht (Kotaktkopie!) ;-)

 

Ich glaube das der empfundene Schärfeverlust auch durch den weicheren Kontrast entsteht. Das ist ja immer ein Thema beim Vergleich, dass kontrastreichere Bilder als schärfer oder besser gesagt, weichere Bilder schnell als 'matschig' bezeichnet werden.

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Vom kopierten Filmen habe ich einen ganzen Schrank voll, nämlich (Kauf-)Spielfilme. Qualitativ gehen da für mich sämtliche Vorteile des Schmalfilms flöten. Vom Kontrastumfang über Körnung bis zur Schärfe. HD rückt bei Kopien in weite Ferne.

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Und Andecs Kopien sind nicht schlecht für die Projektion, wirklich nicht.

Haben natürlich nur nicht den 'Knackig-bunten' Umkehr-Look von dem 100 D,

sondern sehen weicher aus. Aber nicht schlecht => Also doch Veränderungen

 

Das kommt alles gar nicht gut rüber für mich . . .

"Sie sind auch etwas weicher. Nicht so weich wie der VNF, aber in die Richtung"

Muss ich auch erst einmal nicht für viel Geld austesten, lieber andere Materialien testen

Auf Wittner und andere Initiatoren hoffen und eventuell auch mehr in SW filmen aber positiv !

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Das kommt alles gar nicht gut rüber für mich . . .

"Sie sind auch etwas weicher. Nicht so weich wie der VNF, aber in die Richtung"

Muss ich auch erst einmal nicht für viel Geld austesten, lieber andere Materialien testen

Auf Wittner und andere Initiatoren hoffen und eventuell auch mehr in SW filmen aber positiv !

 

'Sie sind etwas weicher'

 

Natürlich sind sie etwas 'weicher' als Umkehrmaterial, aber das ist doch nichts negatives.

 

Was kommt für Dich nicht gut rüber ?

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Also für die Forenten, denen die Qualität in der Projektion wichtig ist, ist das ein herber und vor allem teurer Kompromiss. Ich kann da nur von 16mm sprechen. Da fand ich es immer gut, die Bavaria war in Ordnung und vor der Haustür. Alles futsch :sad:

 

Hallo,

ich rede jetzt von dem Münchner der mir die Story von dem Nachbarn von ihm erzählte der die Kameras sammelte - im Kellergeschoß das man durch eine Stahltür wie im Tresorraum der Bank betrat und dessan Geräte auf Stativen standen die ölhydraulisch funktionierten....

Das war ein 150%-iger, nur Arri und Bolex Kameras "hatten ihn nie enttäuscht"....niemals hätte er Reparateuren die ich als seriös bezeichnete eines seiner Geräte "auch nur in die Hand gegeben". Er projizierte mit teuren 16mm Geräten soweit ich mich errinnere Eiki, ich war selber auf der Suche damals (16mm) und bevor es zu einem Deal kam entschwand er nach Afrika. Dort lebt er heute.

Dieser Mann hätte über Äußerungen von Olaf mitleidig gelächelt. Der nahm seine Negativfilme und ging persönlich damit ins Kopierwerk und sagte denen wie er es wollte. Aber nicht zu Bavaria der ging zu Arri.

Aaton

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Hallo,

ich rede jetzt von dem Münchner der mir die Story von dem Nachbarn von ihm erzählte der die Kameras sammelte - im Kellergeschoß das man durch eine Stahltür wie im Tresorraum der Bank betrat und dessan Geräte auf Stativen standen die ölhydraulisch funktionierten....

Das war ein 150%-iger, nur Arri und Bolex Kameras "hatten ihn nie enttäuscht"....niemals hätte er Reparateuren die ich als seriös bezeichnete eines seiner Geräte "auch nur in die Hand gegeben". Er projizierte mit teuren 16mm Geräten soweit ich mich errinnere Eiki, ich war selber auf der Suche damals (16mm) und bevor es zu einem Deal kam entschwand er nach Afrika. Dort lebt er heute.

Dieser Mann hätte über Äußerungen von Olaf mitleidig gelächelt. Der nahm seine Negativfilme und ging persönlich damit ins Kopierwerk und sagte denen wie er es wollte. Aber nicht zu Bavaria der ging zu Arri.

Aaton

 

Klar, Arri arbeitet spitzenmäßig.

 

Ist immer eine Frage der Verarbeitung. Man kann kein Verfahren pauscal als gut oder schlecht darstellen, der 'Spielraum der Quaität' ist sehr groß.

Und natürlich muss man zwischen Einlichtkopie (Arbeiskopie) und Vorführkopie unterscheiden. Wenn man recht unterschiedlich belichtet (von Szene zu

Szene, kommt beim 'Amateur' häufiger vor), dann ist die Einlichtkopie eher enttäuschend.

 

Dann sollte man schon jede Szene seperat bearbeiten und einstellen; entweder macht das ein verlässliches Kopierwerk mit echten Profis (z.b. Arri), oder

man setzt sich daneben und diriegiert. Oder eben beides . . .

 

Ich würde sagen: Einfach selbst ausprobieren dann urteilen. Ist man dann unzufrieden, dann kann man immer noch behaupten, Negativ sei Unsinn und schlecht

(wobei Hollywood-Filme im Kino so gemacht werden) . . .

 

Mich

 

PS: Ich weiß jetzt nicht, ob Andec bei mir in Super 8 Einlichtkopie gemacht hat oder 'ausführlich' : Die Ergebnisse waren gut. Keine Ahnung, obs nur

daran lag, dass ich gleichmäßig belichtet habe (worauf man achten sollte) oder ob der Wetgate-Mann jede Szene einzeln eingesllt hat.

War jedenfalls alles OK.

 

 

Wie gesagt, nicht mutmaßen, sondern ausprobieren. Nachher kann man dann, wenn nix war, immer noch meckern oder, wenns richtig gut war, sich daneben setzen und ne Zigarrette anmachen . . . :razz: *

(ich kam drauf, weil ich in einem anderen Thread (keine Ahnung welcher) mit einer Frau verglichen wurde, die sich immer, wenn sie Fragen ausweichen wollte mit einer Kippe ins Bett legte oder so. War voll lustig . . .)

 

*War alles nur ein Witz, bitte nicht gleich aufregen . . .

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Ich hatte seinerzeit Teilweise in orangenem Scheinwerferlicht gedreht (Hochzeitsfeier). Ich habe in meinem Anschreiben darauf hingewiesen und die entsprechenden Szenen waren so perfekt wie wohl möglich korrigiert. Ein Aufpreis wurde mir dafür iirc nicht berechnet. Waren aber auch nur 45m insgesamt. Andec macht da offenbar wirklich hervorragende Arbeit.

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Jo das ist klar. Ein bischen an den Monitor-Knöppen gedreht - Kontrast, Helligkeit, Gamma, etc. und schon siehts anders aus. Qualitätskriterien der Abtastung sind für mich die effektive Auflösung, übertragener Kontrastumfang und die bildgenaue 1:1 Abtastung - was man am komprimierten Stream alles nicht beurteilen kann.

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Olaf: Das sind nicht unterschiedliche Kopie-Ergebnisse, sondern unterschiedliche Abtast-Ergebnisse. Hier wurde das Negativ abgetastet, nicht eine Kopie davon.

 

Wenn Du wissen willst wie so eine Kopie in projiziert aussieht, geh mal ins Kino und guck Dir einen Arthouse-Film an, denn die gibt es noch auf 35mm statt digital. Eine Kopie von einem Negativ zu ziehen ist nichts exotisches, bei dem man sich um die Qualität sorgen müsste. Es ist der weitaus gängigere Standard als unser Umkehrfilm. Man erzeugt mit dieser Methode die bestmöglichen Ergebnisse (natürlich nur, wenn keine Fehler irgendwo im Workflow gemacht werden)

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Olaf: Das sind nicht unterschiedliche Kopie-Ergebnisse, sondern unterschiedliche Abtast-Ergebnisse.

Hier wurde das Negativ abgetastet, nicht eine Kopie davon.

 

Ja du hast natürlich recht . . .

 

Es sind 2 unterschiedliche Abtastungen !

Wusste das aber habe es falsch dargestellt

Eine Abtastung ist ja auch eine Art von Kopie

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Hier irrst du,

eine abtastung ist auch keine "art kopie" sondern eine vollständig eigenständige art der übertragung der bildinformation.

das fängt mit anderen gamma-kurven an und hört bei farbsättigung und kontrast auf. man kann also grob sagen, dass das bild bei einer abtastung komplett anders aussehen kann als bei einer projektion vom positiv

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. . . . eine vollständig eigenständige art der übertragung der bildinformation

. . . . man kann also grob sagen, dass das bild bei einer abtastung komplett anders aussehen kann

. . . . als bei einer projektion vom positiv

 

Danke Chris, das war klar und deutlich . . .

 

Manche Forenten sind weniger gutmütig als mancher Film,

 

und ein Belichtungsfehler hat sofort knackige Kontraste zur Folge ;-)

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Natürlich ist die Abtastung nicht nur eine Kopie, sondern 'eigenständig'. Aber darum geht es ja gerade und das soll ja auch so sein.

Dadurch entstehen ja unzählige Möglichkeiten der Bearbeitung, der 'Post-Production', die nicht unwesentlicher ist als die Aufnahme

in der Kamera.

 

Genau das ist ja ein wesentlicher Vorteil vom Negativ !! (gegenüber dem Umkehrfilm)

 

Das soll man doch nicht als Nachteil darstellen . . . .

 

Mich

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Dann setzt Du aber voraus, dass Du von Kodak nicht genau so dreist belogen wirst, was die Verfügbarkeit von Negativ-Material anbelangt. Traust Du etwa noch Kodak?

 

Ja, Du hast Recht.

 

Aber ich traue Kodak hinsichtlich dem Negativmaterial noch eher, weil es ja ohne Zweifel den größeren Anteil ausmacht und auch noch viel häufiger eingesetzt wird. da glaube ich schon, dass das noch einige Zeit erhalten bleiben wird.

 

Mich

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Hier ein Beispiel: https://vimeo.com/55557367

 

Die neue Hamburger U-Bahnlinie U4 während der Schnupperwoche Dezember 2012 in der Station Hafencity Universität - gedreht mit Kodak Vision3 200T Negativfilm auf Super 8.

 

Da sieht man das Problem, dass alle bezahlbaren Telecinelösungen nicht genug Dynamik liefern, um Negativfilm so abzutasten, dass man ihn digital farbstichfrei umdrehen kann. Ehrlich gesagt: Wenn das hier die Lösung sein soll, drehe ich lieber gleich digital...

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