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Was kostete damals ein Elmo ST 1200?


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Foto Quelle, Herbst/Winter 1974/75:

 

Was war eigentlich in der Revue Kassette drin?

Selbst als Kind fand ich die Farbgebung von Kodak um ein paar Nummern besser...... nur das Taschengeld reichte nicht immer für Kodak.

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Was wären die Quelle-Preise heute schön. Umgerechnet wären das ca. 12,50Euro pro Kassette inkl. Entwicklung.

Demnach war Ferrania drin: http://super8data.com/database/film_list/film_revue/revue_revuechrome_rch.htm

 

Könnte die andere Preisliste späte Mitte der 80er sein? Der Elmo Videotransfer kam wohl 1986 auf den Markt. Auch das CCD-Videosystem weist in die Richtung.

Edited by Theseus (see edit history)
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Den Beaulieu 708el Stereo HTI gab bei bei Ritter Ende der 80er fuer ca. 11.000,00 DM, Der Elmo Xenon kostete nichts weniger.

 

Übrigens kostete eine Portacine,laut Messegespraech auf der Fotokino an die 30.000,00 ( ca. Mitte 90er)

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wahnsinn teurer als ein Auto zu dieser Zeit....

 

 

 

 

Hallo Filmer,

 

da an alten Preisen von einigen von Euch Interesse besteht, habe ich div. Einzelblätter gescannt. Sie müssten von einem älteren CHB Filmpartner Katalog stammen, denn ich habe sie vor vielen Jahren in einem aktuelleren Katalog der gleichen Fa. aus Blieskastel reingelegt.

 

Als Schmankerl habe ich aus diesem Katalog die Filmmaterial Seite gescannt. Mit Wehmut las ich heute die damaligen Preise, es waren für mein persönliches Empfinden schöne Zeiten mit fairen Preisen. Heute kann meiner Meinung nach nicht von fairen Preisen gesprochen werden.

 

Ferrania steht bei viel Optimismus ante portas u. sollte es dann wieder gutes Filmmaterial geben, habe ich die Befürchtung bzw. Zweifel, auch wenn es subjektiv klingt, dass es dann auch faire Preise geben wird.

 

Gruß

 

Joachim :-D

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Rückblickend hat die Industrie damals mit Super-8 die Kohle mit der Schubkarre in Scheunen reingefahren.

 

Die Filmpreise sind immer in Abhängigkeit von der zu verkaufenden Menge zu betrachten. Ein Millionen Kassetten-Markt (jedes Jahr) lässt sich nicht mit der Situation heute vergleichen. Der Beitrag vom Filmtechniker über Kodak spricht da Bände.

 

 

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Die Filmpreise sind immer in Abhängigkeit von der zu verkaufenden Menge zu betrachten. Ein Millionen Kassetten-Markt (jedes Jahr) lässt sich nicht mit der Situation heute vergleichen. Der Beitrag vom Filmtechniker über Kodak spricht da Bände.

 

Man darf doch wohl noch mal träumen dürfen bzw. denken, was könnte das schön sein...

 

Wobei man mit Fomapan R100 ja durch Selbstkonfektion und Selbstentwicklung in ähnliche Preisbereiche kommt.

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Ich habe das nicht negativ gemeint, ganz im Gegenteil. Ich habe hier einen Ordner mit alten Prospekten von Kameras und Projektoren, da träume ich auch schon mal gerne drin rum ;-)

Die FotoQuelle-Kataloge waren bei mir damals heissbegehrt...

 

Die Filmpreise muss man eben im Verhältniss zur Kaufkraft und der Marktgröße sehen. Ich bin kein Fan der aktuellen Filmpreise, insbesondere nicht der Preissteigerungen in kurzer Zeit. Aber vergleicht doch mal generell Preise für Produkte 1975 und jetzt 40 Jahre (!) später. 1978 gab es Autos für DM 8.000,-

Waren denn DM15,- für einen K40 damals (!) wirklich billig oder ist es das nur vor dem heutigen Hintergrund?

Träumen darf man ganz klar :-)

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Wir träumen bei den Preisen und vergessen völlig das Thema Kaufkraftentwicklung.

Mein Vater hat für seine erste Doppel8 Kamera 1963 rund 1000,- DM bezahlt. (Carrena Zoomex 2 mit Angenieux-Zoom). Dazu der Super Weitwinkel-Vorsatz für 198,- DM (steht noch auf der Verpackung). Zeitgleich kostete der 230S bzw der Vorgänger 220S rund 13.700DM....

Anno 1976 kostete die Beaulieu 4008 ZM II mit Angenieux rund 4000,- DM. Zur gleichen Zeit kostete der erste GTI knapp 14.000,- DM und der350SE in der nackten Grundausstattung knapp 29.000,- DM....

Nehme ich heute den Listenpreis einer S-Klasse als Maßstab und das damalige Verhältnis. ...

Im Endeffekt war Filmmaterial damals in Kaufkraft nur geringfügig billiger als heute (wegen der Mengeneffekte in der Fertigung)

Ergo: Schmalfilmhobby war nie billig. Nur haben wir uns heute an Billigpreise chin. Wegwerfartikel grwöhnt, die wir nicht mit hochwertigen Konsumgütern vergleichen dürfen.

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Aber vergleicht doch mal generell Preise für Produkte 1975 und jetzt 40 Jahre (!) später. 1978 gab es Autos für DM 8.000,-

Waren denn DM15,- für einen K40 damals (!) wirklich billig oder ist es das nur vor dem heutigen Hintergrund?

 

Auskunft geben die langen Reihen des Verbraucherpreisindex: https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Preise/Verbraucherpreise/VerbraucherpreisindexLangeReihen.html;jsessionid=4ED410520C45D27E8CC541F3FE0DF74D.cae3

 

Wenn ich mich nicht verrechnet habe, dann kommt man auf eine Preissteigerung von ca. 2,5 gegenüber Anfang 1975. Aus 10DM 1975 werden also ca. 12,50Euro 2015.

Autos gibt es heute auch schon für unter 10.000Euro. Ich glaube ein heutiger 10.000Euro-Dacia hat eine andere Qualität als ein 8000Mark Fiat Anno78.

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Als Schüler hatte ich aus Kostengründen vereinzelt damals Agfa odet gar Porst-Filme gekauft. Schon damals war die Qualität gegenüber dem K40 spürbar schlechter.

Wenn ich diese Filme heute vorführe sind diese Filme miserabel und haben dich als nicht langzeitstabil erwiesen.

Wollen eine solche C-Qualität wieder haben, wenn wir von Super8 Filmen für damals 9,50 DM schwärmen?

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Wir träumen bei den Preisen und vergessen völlig das Thema Kaufkraftentwicklung.

Mein Vater hat für seine erste Doppel8 Kamera 1963 rund 1000,- DM bezahlt. (Carrena Zoomex 2 mit Angenieux-Zoom). Dazu der Super Weitwinkel-Vorsatz für 198,- DM (steht noch auf der Verpackung). Zeitgleich kostete der 230S bzw der Vorgänger 220S rund 13.700DM....

Anno 1976 kostete die Beaulieu 4008 ZM II mit Angenieux rund 4000,- DM. Zur gleichen Zeit kostete der erste GTI knapp 14.000,- DM und der350SE in der nackten Grundausstattung knapp 29.000,- DM.

 

Wir müssen sehr vorsichtig sein bei historischen Vergleichen. Übers Geld läßt es sich leichter reden, das sind abstrakte Zahlen. Dem Geld stehen Waren gegenüber und da sind konkrete Gegenstände in ihrer Zeit. Die Herstellung gerade von Automobilen ist eine andere geworden. Es werden gar keine PW mehr gebaut ohne Automaten und Computer. Die Autos selbst sind voller Elektronik, voller Elektromotoren. Ein Ami-Schlitten aus den 1950ern ist im Vergleich mit einem Daewoo von heute regelrechte Low-Tech.

 

Bei der Filmkamera ist die Entwicklung ungefähr 1968 stehen geblieben. Damals wurde die Arriflex 35 BL entwickelt, von der sich die jüngeren Arriflex und Panaflex mechanisch kaum unterscheiden. Den letzten mechanischen Input brachte noch Moviecam hinein. Die Super-8-Kamera ist von der Logmar abgesehen Stand der Technik 1896 beim Filmtransport, damals kam die Pathé-Kamera mit Rätschengreifer heraus. Es ist also besser möglich, Gegenstand und Preis durch die Zeitläufe gegeneinander abzuwägen.

 

Filmprojektoren wurden auch kaum weiterentwickelt. Bei ihnen spielen Materialien und Verarbeitung die entscheidende Rolle. Negativbeispiel: TQ-Reihe von Bell & Howell mit berstenden Kunststoffschnecken. Positivbeispiel: Eumig P 8, sehr gute Mechanik. Öl dran, moderner O-Ring, flitzt. Übrigens der meistverkaufte 8-mm-Projektor in Europa

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Wir können gerne auch von Kodachrome für 19Euro inkl. Entwicklung träumen ;-)

Wenn es mit der Abkündigung von Farbmaterial so weiter geht, würden wir wohl auch den Revue wieder kaufen, nur um Farbe zu haben :neutral: .

 

 

Wenn ich sehe, was teilweise gefilmt wurde, dann können damals die Filme für den Durchschnittsakademiker mit Familie nicht zu teuer gewesen sein. So habe ich bei meiner Nizo vom Flohmarkt drei K40-Kassetten gefunden. Ich habe zur Übung Teile SW entwickelt. Es ist auf jeder Kassette ein Großsegler vermutlich auf der Elbe in einer standbildgleichen Geschwindigkeit zu sehen. Im Endeffekt hätten wohl zwei, drei.Dias mehr als ausgereicht.

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Was war eigentlich in der Revue Kassette drin?

Selbst als Kind fand ich die Farbgebung von Kodak um ein paar Nummern besser...... nur das Taschengeld reichte nicht immer für Kodak.

 

1974/75 wurde unter dem Markenzeichen Revuechrome ein Super-8-Film von 3M (hergestellt in der italienischen Filmfabrik Ferrania, damals zum 3M-Konzern gehörend) auf auf Polyesterbasis vermarktet. 1975/76 wechselte Foto Quelle auf ein Acetatmaterial von Agfa Gevaert. Die 3M-Kassetten hatten ein rot-gelbes Etikett, die von Agfa ein rot-weißes.

 

Der Wechsel ist wohl darauf zurückzuführen, dass es die damals aufkommenden Soundfilme nicht von 3M gab. 3M-Filme wurden in Deutschland auch unter der Marke Ogachrome (Obergassner Fotovertrieb München) angeboten.

 

Farblich haben sich diese Filme bei mir bis heute gut gehalten. Ich habe sie Kodachrome immer vorgezogen.

 

Gruß

Joel

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Revuechrome ein Super-8-Film von 3M

 

Danke für die Info.

Damit fing ich an zu filmen, die Farben waren eher kühl und blasser..... Ich habe die alten stummen Kinderfilme alle digitalisieren lassen, schöne Erinnerungen. Wenn es mal dicke regnet hübsche ich sie noch ein wenig auf und lade sie auf Youtube....... wer weiss wo heute die gezeigten Darsteller heute wohnen....oder überhaupt noch leben.

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