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tosa

Passend zum Vertonen - Sony TC-D5

38 Beiträge in diesem Thema

Passend zum Thema Friedemann und Syskino hier mal die reine Tonseite. Für mein Sommerprojekt werde ich ja auch den Ton einsetzen und als stilechte Aufnahmemöglichkeit kommt für mich nur ein Gerät infrage: Sony TC-D5.

Ich hab mal auf meiner Seite über dieses Gerät etwas aufgeschrieben, vor allem, weil es im Netz ja einen Haufen Kram zu kaufen gibt, der nichts taugt.

 

Das kleine Gerät ist ansonsten ganz toll und passt sehr schön zu den Kameras der 70er und 80er Jahre.

 

Hier der Link zu den Ausführungen: Sony TC-D5 Pro II und M

 

recorder_sony_TC-D5_21.jpg.ae0934d9c993e5c4314d1164de704106.jpg

 

cu Tom

 

 

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Ich bevorzuge bei der Ton-Arbeit digitales Equipment - aber auch schon wieder antiquiert: MD-Walkmann von Sony (bin grad im Urlaub - Typ fällt mir grad nicht ein).

Die MD bietet prima Möglichkeiten beim Schneiden.

Am Ende landet der Ton aber wieder auf der Magnetrandspur (bis jetzt zumindest..)

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Ja Sony hat auch schöne MD-Walkmänner und auch DATs.

Woher bekommst du das Material für die Magnetrandspur??

 

cu Tom

 

 

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Ich verwende auch, wie k.schreier,  den MD-Rekorder für O-Tonaufnahmen. Mein Lieblingsgerät ist der Sony MZ-R50: leicht, kompakt, einfach in der Bedienung, eines der besten Geräte von Sony, optisch sehr schön in blau. Ich überspiele direkt auf die Randspur. Wenn man allerdings auf den PC überspielen möchte, dann gibt es andere, besser geeignete MD-Rekorder.

Hier kann man viel über Randbespurung nachlesen:

 

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Ich habe auch ein TC-D5 - allerdings die M-Variante. Stimmt es, daß die PRO-Teile keinen Netzteilanschluss haben? Mein Gerät ist aber von Gebuhr mit einem zusätzlichen Kopf für Synchronimpulse (1000Hz, 50 Hz-Pilot, LTC) ausgerüstet worden. Ich hatte auch das Problem, daß die linke Spur bei Eigenaufnahmen immer etwas dumpfer und leiser war. Es hat Jahre gedauert, bis ich zusammen mit meiner Werkstatt herausgefunden hatte, das der A/W-Kopf durch irgendwelche Altersprozesse oder einen Herstellungsfehler ein fehlerhaftes HF-Verhalten hatte. Fremdaufnahmen wurden immer sauber abgespielt. Einen neuen Kopf konnte ich leider nur noch in den USA bekommen und der war auch nicht billig. Als größtes Manko empfinde ich das Fehlen einer Phantomspeisung. Aber mein TC-D5M hat eh nur unsymetrische Mikroeingänge.

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Der TC-D5 Pro (1982) hatte keinen externen Stromanschluss mehr. Der Pro II hatte diesen wieder eingebaut.

Hab einen M und den Pro II. Nehmen sich nicht viel ausser das der Pro II die XLR-Anschlüsse hat.

 

Wo wurde der Pilotton aufgezeichnet, also auf welcher Spur?

 

cu Tom

 

PS: Den Bespurungsfaden habe ich mir durchgelesen, sehr interessant. Fipra hab ich gefunden.

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Hallo,

ich nehme immer den Sony WM-D6C oder den Revue Synchro Player, um Ton aufzuzeichnen.

Danach lasse ich ganz klassisch über Andec  bespuren....

Neuerdings gibt es ja in Italien die Firma Onda Radio Service die mit flüssiger Tonspur auch Polysterfilme in Stereo bespuren kann.

Und das zu guten Preisen.

Ich finde Analoge Filme mit klassisch Analogen Magnetton einfach am schönsten.

 

Gruß

Stefan

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vor 7 Stunden schrieb tosa:

Wo wurde der Pilotton aufgezeichnet, also auf welcher Spur?

 

Hallo Tom,

 

bei derart modifizierten Geräten wird der Pilotton auf Spur 4 aufgezeichnet. Das heißt, daß man die Kassette nicht umdrehen kann. Es ist nur eine Seite nutzbar. Fipra hat offiziell kein Ladengeschäft mehr. Das läuft nun über Andec. bei Bedarf bei ANDEC anfragen. Allerdings bin ich mit der Qulität der 16mm-Magnettonbespurungen in letzter Zeit überhaupt nicht zufrieden. Ich verschicke gerne mein letztes Filmchen, welches übrigens Friedemann ganz zauberhaft entwickelt hat, falls jemand gerne mal ein Ohr daran legen will.

 

Der WM-D6C ist auch ein schönes Gerät. Hab eines geschenkt bekommen, was komplett tot war. Das Motorregel-IC war regelrecht explodiert. Das ist laut Werkstatt bei den Teilen nicht selten. Das Problem dabei: die dünnen Drähtchen von der Synchronsteuerung sind gleich mit verbrannt... Das Gerät habe ich abgeschrieben.

 

Gruß Rainer

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Ah ja, wieder was gelernt. 

Schade um den WM. Bekommt man ja so nicht mehr.

 

Gibt es noch andere Geräte die für Pilotton geeignet waren?

 

cu Tom

 

 

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Hallo,

ja Andec leitet die Filme zum Vertonen  weiter , Onda Radio Service soll super sein die Filme werden auf Wunsch gereinigt und dann bespurt.

Infos waren in der letzten Cine 8-16.

 

Meinen WMD6C wurde von Akkuplus ein neuer Akku angefertigt.

Und Reparieren kann z.b. Eckart von Perfall von   http://seventiesstereo.de/kontakt/impressum der ist Spezialist in Walkmann Fragen und einer der ganz wenigen der sogar die DD Serie noch Repariert.

Bis jetzt hat er alles wieder hinbekommen bei mir.

 

Gruß

Stefan

bearbeitet von Stefan vom Stein (Änderungen anzeigen)

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Hallo Filmer,

den Beitrag von Tom zu den von ihm verwendeten Sony Kassettenrekorder fand ich gut. Ich halte den Recorder Sony TC-D5 für einen sehr gute Kassettenrekorder u. dass er einen Limiter hat, empfinde ich als eine sehr sinnvolle Einrichtung, warum werde ich weiter unten beschreiben.

Ich habe nachdem ich mit der Filmerei anfing, bald für Zweibandton gesorgt. Viele Geräte der verschiedenen Marken nannte ich mein eigen. Insgesamt verwende ich je nach Bedarf für Synchrontonaufnahmen  3 verschiedene Recorder. Mein Liebling ist das UHER CR 210. Es bietet viele Vorteile die andere Kassettenrekorder anderer Hersteller nicht haben. Ein ganz wichtiges:
Es startet blitzschnell u. stoppt genauso. Vorteil : Es gehen bei synchronen Zweibandtonaufnahmen keine Steuerungsimpulse am Anfang der Tonszene verloren. Auch seine automatische Tonaussteuerung finde ich sehr gut.  Eines ist aber bei der sogenannten Rückwärtssteuerung sehr wichtig:
Der Motor des Gerätes muss so umgerüstet werden, das er steuerbar wird, bzw. für Rückwärtssteuerung geeignet ist. Ich habe dies vor vielen Jahren beim Uher Service machen lassen. Die Nachfolgegeräte wie z.Bsp. das Uher CR 240 AV waren, so weit ich informiert bin, dafür eingerichtet. Ob dies für alle zutrifft ist mir nicht bekannt.
Als Rückwärtssteuerung bezeichnet man wenn z.Bsp. der Ton-Projektor bei der synchronen Zweibandvorführung den Rekorder steuert. Das Sony WM-D6C ist ein angenehm leichtes Gerät mit einer sehr guten Aufnahmequalität. Was ich bei ihm vermisse ist die automatische Tonaussteuerung. Wenn schon keine Aussteuerungsautomatik, dann wäre ein Limiter sehr sinnvoll. Ein Gerät welches ich sehr gerne für Atmoaufnahmen verwende ist der sehr leichte Sony MD Walkman Sony WM-D6C. Ich habe mir vor Jahren von der Fa. Gebühr den  Sony WM-D6C AV/SMD gebraucht gekauft. Ich ließ ihn von jemandem der mir oft half meine Ideen zu realisieren, so umzubauen dass es fast dem von der früheren Fa. Schmalstieg angebotenem Sony Walkman WM-D6C AV-S entspricht. Mit diesem Rekorder u. den anderen die ich für lippensynchrone-u. Atmoaufnahmen verwende, habe ich einen Sennheiser Kunstkopfmikrofon im Einsatz. Um die Nähe der nicht sehr leisen Super 8 Kameras zu vermeiden benutze ich einen Funkimpulssender von der früheren Fa. Schmalstieg in Wien. Für Atmoaufnahmen verwende ich sehr gerne den Sony MZ-NH1. Dieser ermöglicht mit speziellen MD’s sogar Aufnahmen in CD Qualität.

Wer Näheres u. evtl. mehr von dem was ich hier beschriebenen habe, wissen möchte, dem empfehle ich folgenden Artikel den ich für den Schmalfilm schrieb: „37 Jahre Vertonungserfahrung“ in der Ausgabe 9-10/2003. Dort habe ich meine Erfahrungen auf dem Gebiet beschrieben. Früher konnten alte Hefte beim Verlag, sofern noch vorhanden, nachgeordert werden. Ob es diese Möglichkeit noch gibt, entzieht sich meiner Kenntnis.

 

Gruß

 

Joachim  :12_slight_smile:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Warum immer so alte Geräte verwenden? Sauberer Ton ist beim Film sehr wichtig und war bei meinen S8 Produktionen trotz großer Mühe immer in der Nachvertonung grauenhaft gewesen.

Ich plane für meine kleinen Videoproduktionen diese Woche einen Zoom F8 zu erwerben, anscheinend das beste um 1000 Euronen zur Zeit im Tonbereich. Das Gerät besitzt 8 getrennte Tonspuren und kommt mit sehr hochwertigen PreAmps daher, fast Sound Devices Qualität.....und anständigen FarbDisplay (Sonne).

Allerdings wüsste ich im Moment nicht, wie daran eine S8 Kamera angeschlossen werden könnte. Das Gerät hat echtes Timecode an Board, aber eine Tonspur für 1kHz Piloton müsste doch auch ausreichen...... Dann wäre auch Surround 5 Kanal kein Problem bei dem eigenen SchmalFilmen...... wäre doch mal Super. :62_dizzy_face:

 

 

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vor 10 Stunden schrieb tosa:

Moin Joachim, gibt es den Artikel auch solo?

 

cu Tom

 

Hallo Tom,

am besten Du fragst beim Fachverlag Schiele & Schön.

service@schiele-schoen.de 

Gruß 

Joachim  :12_slight_smile:

 

 

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vor 33 Minuten schrieb Joachim:

Hallo Tom,

am besten Du fragst beim Fachverlag Schiele & Schön.

service@schiele-schoen.de 

Gruß 

Joachim  :12_slight_smile:

 

 

 

Danke!

Hab ich mal angeschrieben.

 

cu Tom

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vor 21 Stunden schrieb ruessel:

Warum immer so alte Geräte verwenden? Sauberer Ton ist beim Film sehr wichtig und war bei meinen S8 Produktionen trotz großer Mühe immer in der Nachvertonung grauenhaft gewesen.

Ich plane für meine kleinen Videoproduktionen diese Woche einen Zoom F8 zu erwerben, anscheinend das beste um 1000 Euronen zur Zeit im Tonbereich. Das Gerät besitzt 8 getrennte Tonspuren und kommt mit sehr hochwertigen PreAmps daher, fast Sound Devices Qualität.....und anständigen FarbDisplay (Sonne).

Allerdings wüsste ich im Moment nicht, wie daran eine S8 Kamera angeschlossen werden könnte. Das Gerät hat echtes Timecode an Board, aber eine Tonspur für 1kHz Piloton müsste doch auch ausreichen...... Dann wäre auch Surround 5 Kanal kein Problem bei dem eigenen SchmalFilmen...... wäre doch mal Super. :62_dizzy_face:

 

Das ist der Punkt. Warum für den Ton zum Film versuchen, alte Geräte wiederzubeleben, wenn es längst gute, digitale Tonaufzeichnungsgeräte gibt.

Es muß ja nicht gleich der Zoom F8 sein. Es gibt z.B. von Tascam eine Reihe von digitalen Aufzeichnungsgeräten mit guter Qualität für 2 oder 4 Spuren, die zudem deutlich kleiner und damit handlicher als der Zoom F8 oder gar ein Tonbandgerät, ein Kassettenrekorder oder ein MD Walkman sind.

Es ist überhaupt kein Problem, z.B. das 1000Hz-Signal vieler von Hause aus Zweiband-fähiger Kameras auf einem der Kanäle aufzuzeichnen.

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Größe?

Gewicht?

Umständliches Schneiden und Anlegen des Tons im Vergleich mit einer digitalen Aufzeichnung und vor allem, digitalen Nachbereitung?

 

Ich bin jahrelang mit einem "tragbaren" Uher Tonbandgerät zur Nizo 801macro unterwegs gewesen, ich weiß, wovon ich rede. Der Tascam DR40 ist eine Riesenerleichterung, die digitale Aufzeichnung in der Nachbereitung einfach genial.

bearbeitet von Helge (Änderungen anzeigen)

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vor 59 Minuten schrieb Helge:

Es muß ja nicht gleich der Zoom F8 sein. Es gibt z.B. von Tascam eine Reihe von digitalen Aufzeichnungsgeräten mit guter Qualität für 2 oder 4 Spuren, die zudem deutlich kleiner und damit handlicher als der Zoom F8 oder gar ein Tonbandgerät, ein Kassettenrekorder oder ein MD Walkman sind.

Es ist überhaupt kein Problem, z.B. das 1000Hz-Signal vieler von Hause aus Zweiband-fähiger Kameras auf einem der Kanäle aufzuzeichnen.

Wie sieht es da mit dem Start/Stop-Signal aus der Kamera aus? Die Kamera hat in der Synchrontonbuchse einen Pin zum Schalten eines Tonbands. Haben die digitalen Geräte einen passenden Eingang. Kann man die Aufnahmen genau so lange wie die Filmszenen machen, so dass beides perfekt zu einander passt?

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Nee, da habe ich getrickst :10_wink:

Es gibt (zumeist, immer?) keinen schlichten Schaltereingang, mit dem man die Aufnahme starten und stoppen kann.

Ich triggere den Aufnahmestart auf das Eingangssignal und habe den Level hoch genug gesetzt, daß die Aufnahme in den allermeisten Fällen nur durch das (recht hoch ausgesteuerte) Impulssignal getriggert wird. Fehlauslösungen durch laute Geräusche über die Mikrofone kommen vor, sind aber hinterher einfach zu identifizieren und eliminierbar.

Nun könnte jemand agen, daß dadurch beim Start der eine oder andere Impuls oder Nutzsignal verloren gehen könnte. Das habe ich durch das Pre-Recording gelöst, es werden generell vor jedem Trigger immer 2 Sekunden der Signale davor auf allen Kanälen (Impulse und Nutzton) aufgezeichnet (ein Feature, daß es z.B. nie bei einem analogen Aufnahmemedium geben kann). Die Aufnahme endet so kurz nach dem letzten Impuls.

Damit habe ich zwar hinterher ein wenig mehr "Schnitt" Aufwand, aber das ist am PC so einfach, daß es schon wieder Spaß macht. Wenn ich einfach nur den Ton an die Szenen in der Original-(Aufnahme-)Reihenfolge anlegen möchte, entferne ich einfach die Pausen zwischen den Impulsketten und es paßt. 

Den Rest will ich auf Filmkorn beschreiben, da bin ich noch dran.

bearbeitet von Helge (Änderungen anzeigen)

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