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Geschrieben

Überwältigend! Chapeau! Ich bin gespannt auf die Bauanleitung und den Shop. Ich habe zwar mittlerweile die Möglichkeit nahezu alle gängigen, analogen Filmformate scannen zu lassen, Dein Framescanner-Kit interessiert mich dennoch, Friedemann.

  • Like 1
Geschrieben

So, nach dem die "frühen Supporter" jetzt versorgt sind, mache ich den Shop mal etwas weiter auf:

 

Shop: https://lectronz.com/products/5FNA063-m0JR6kF52z9EEACQ-U1-sTTKiaKxQ6Nw/preview

Bauanleitung und (neu) Bedienungsanleitung: https://github.com/fwachsmuth/Filmkorn-Raw-Scanner/wiki

 

Neues Feature seit gestern: Wifi-Support — so stimmt das Datum der Scans immer, und Updates lassen sich bei Bedarf auch einfach kabellos einspielen. 

Ein paar Scanner-Platinen sind noch da, dann muss ich erstmal wieder neue nachfertigen...

  • Like 3
  • Thumsbup 1
Geschrieben

Ok, ich hab mich nur gewundert, denn ursprünglich war doch mal geplant, dass die Cam im Kit enthalten ist, weil sie noch neben dem Filmkorn-Scanner Controller Board ein wichtiges Bauteil ist.
 

Geschrieben

Nee. Ich hab ein paar der "schwieriger zu kriegenden" Teile mit ins Angebot genommen, wie zB die LED, die es nur in Mindestmengen und/oder mit hohen Versandkosten gibt. Und Teile, die hier über sind, weil ich irgendwann "en gros" gekauft hatte. 
Was es ohne lange Suche und Unsicherheiten hierzulande einfach per Klick zu bestellen gibt, muss ich ja nicht durchreichen. Das ganze ist reines Hobby, kein Geschäft. Und wer ein bisschen Basteln kann, kann auch selbst die Teile bestellen, die ggf. noch fehlen.

  • Thumsbup 6
Geschrieben
vor 16 Stunden schrieb Martin Rowek:

Ok, ich hab mich nur gewundert, denn ursprünglich war doch mal geplant, dass die Cam im Kit enthalten ist, weil sie noch neben dem Filmkorn-Scanner Controller Board ein wichtiges Bauteil ist.
 

.

Ja, wo steht das denn und welches Kit? Ich habe mir das Kleinzeugs alles nebenbei die letzten 2 Jahre ran geschafft. Bin froh, dass ich mir die Lampe und Monitor, etc. mit bestellen konnte.
.
Was ich noch erinnere, es sollten diejenigen, die zusätzlich ein anderes Projektor-Modell umbauen wollten, ein kostenloses  Controller Board erhalten, wenn sie es denn dokumentieren. 

 

Echt tolle Arbeit Friedemann, vielleicht geht bald ein Traum von mir in Erfüllung, ein eigener RAW-Filmkorn-Scanner!

 

VG

Geschrieben

@superkowski Ich glaube zumindest gelesen zu haben, dass es ein Kit inkl. Cam geben soll.

Das kostenlose
 Filmkorn-Scanner Controller Board war, wenn ich mich recht erinnere, ein Prototyp, den ich an meinem Bauer T610 testen und dokumentieren wollte. Ich würde das allerdings auch nicht von heute auf morgen schaffen. Umfangreiche und zusätzliche Projekte bleiben bei mir oft unvollendet. 

Ich finde Friedemanns Arbeit dennoch phänomenal genial, wobei ich ein komplettes Kit erwartet hätte, so dass der Umbau nur noch mit wenigen Handgriffen zu erledigen ist. 


 

Geschrieben
vor 11 Stunden schrieb Martin Rowek:

wobei ich ein komplettes Kit erwartet hätte

Es steht Dir frei, das anzubieten. Wie gesagt: Das ist ein OpenSource Hobby-Projekt für Bastler. Kein professioneller Shop für "Martin wünscht sich was". 🙂 
 

vor 11 Stunden schrieb Martin Rowek:

so dass der Umbau nur noch mit wenigen Handgriffen zu erledigen ist

Eine Raspi-Cam zu bestellen zähle ich nicht als "Handgriff", da ist der Umbau dann doch um einiges aufwendiger.

 

vor 22 Stunden schrieb superkowski:

Was ich noch erinnere, es sollten diejenigen, die zusätzlich ein anderes Projektor-Modell umbauen wollten, ein kostenloses  Controller Board erhalten, wenn sie es denn dokumentieren

Das wiederum hatte ich völlig vergessen, finde es aber eine gute Idee, da es für andere die Hemmschwelle senkt. Wer den Aufbau mit einem anderen Projektor gut und nachvollziehbar in Text & Fotos dokumentiert, soll den Controller ggf. gern gesponsort kriegen. Ggf. dann einfach bei mir melden.

Geschrieben

Nachdem das hier immer mal mitverfolgt hatte, finde ich das Ergebnis doch sehr beeindruckend. Respekt für die professionelle Entwicklung. V.a. die Geschwindigkeit ist beeindruckend. Da hängt meine Konstruktion, auch an einem Noris, doch mit ca. 1 frame alle 3-4 Sekunden klar hinterher (allerdings auch 7k und dann auch noch über USB an den Rechner und wenn man die Kamera einrechnen würde, liegts bei >> 350 Euro). 

Nur haben diese projektorbasierten Systeme halt das Problem, das sie bei beschädigter Perforation Probleme bekommen, oder? Zumindest bei mir verstellt sich dann der Bildstand und wenn man anfangs zu knapp an den Framegrenzen die Kamera eingestellt hat, fehlt schließlich was. Wie ist das bei Dir? 

Im Moment überlege ich eine Neukonstruktion, die sprocketless arbeitet... 

Dir ist da aber etwas sehr Schönes gelungen! 

  • Like 1
Geschrieben
vor 8 Stunden schrieb Roland_NRW:

Zumindest bei mir verstellt sich dann der Bildstand und wenn man anfangs zu knapp an den Framegrenzen die Kamera eingestellt hat, fehlt schließlich was. Wie ist das bei Dir? 

Das Problem hatte ich noch nicht. Warum sollte ein Stück fehlende Perfo für mehr als das betroffene Filmstück den Bildstrich verstellen?

Vielleicht ist Deine Bildstrichverstellung zu leichtgängig?

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Friedemann Wachsmuth:

Warum sollte ein Stück fehlende Perfo für mehr als das betroffene Filmstück den Bildstrich verstellen?

Vielleicht ist Deine Bildstrichverstellung zu leichtgängig?

 

Danke für den Input. Wahrscheinlich muss ich den Fehler nochmal systematischer beobachten, beschreiben und besser einen separaten Thread aufmachen, möchte Dein Thema nun nicht dafür kapern. Hab 2-3 Super 8 Filme, die sowohl normal projiziert als auch im Scanner (beides Noris-Projektoren, der für die Projektion noch original und von mir gewartet) einen sehr zappeligen Bildstand ab einer bestimmten Stelle haben, zumindest bei einem FIlm muss ein früherer Projektor das Filmloch längerstreckig angeknabbert haben... das kann man in der Projektion zwar ganz gut über den Bildstrich einregeln, der eher schwergängig ist, aber bei dem Scanner müsste man quasi längere Zeit danebenstehen. 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 2 Stunden schrieb Roland_NRW:

 einen sehr zappeligen Bildstand ab einer bestimmten Stelle haben,

 

Das klingt eher nach einer verlorenen Schlaufe nach der Störstelle und das ist ja nicht unüblich, dass durch die Störstelle, der Film irgendwie hängt und daher entweder oben oder unten die Filmschlaufe verloren geht (meistens unten). Aber wie hilft da die Bildstrichverstellung weiter? In so einem Fall drückt man ja den Schlaufenformer, der die Schlaufen oben und unten neu einregelt.

Und wenn der Bildstrich ab einem bestimmten physischen Schnitt des Films plötzlich an eine neue Stelle springt, dann könnte das ja sein, dass es sich um Szenen aus einer anderen Kamera handelt, die ihren Bildstrich einfach an einer anderen Stelle setzt. Sowas kriegt man dann tatsächlich mit dem Bildstrichregler wieder hin.

 

Mal ne andere Frage(n) nur so aus Interesse; wie generierst du 7k? Welches optische System nutzt du dazu und sieht man den Unterschied? Und wie werden die Daten dann weiterverarbeitet? 7k ist ja jetzt nicht unbedingt gängig? Was wird dann für ein Master draus, bzw. was ist dein Zielformat?

 

Habs gerade gelesen, du hast bereits einen eigenen Thread dazu gemacht. "Snailscanner", alles klar. Sorry.

Bearbeitet von Regular8 (Änderungen anzeigen)
  • Thumsbup 1
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Regular8:

Das klingt eher nach einer verlorenen Schlaufe nach der Störstelle und das ist ja nicht unüblich, dass durch die Störstelle, der Film irgendwie hängt und daher entweder oben oder unten die Filmschlaufe verloren geht (meistens unten).

 

Danke für die Tipps, ich denke, Du hast da Recht. Ich habe schon länger nicht mehr gescannt, aber ich denke, so war das, die Schlaufe ging v.a. unten verloren und die Rolle im Ablauf rupfte dann den Film quasi direkt vom Greifer. Ich habe einen Sensor, der auf die untere SChlaufe schaut, und der stoppt das Spiel dann, aber dann wirds mit meinem Scanner hakelig. Zurückspulen, guten Einstieg finden, nochmal probieren, dann meist mit dem gleichen Ablauf. 

Vermutlich muss ich mich nochmal mit der basalen Technik beschäftigen. So eine Taste kenne ich von einem Eumig, aber von den Norissen irgendwie nicht? Ich vermute aber, egal welche Steuerung ich  dranhänge, wirds ähnliche Probleme geben... 

Geschrieben

Ich habe die letzten Tage lange überlegt, was ich jetzt mache. Vor einiger Zeit war ich noch ganz heiß darauf endlich Super 8 Filmkopien zu machen. Nun habe ich beschlossen keinerlei Kopien mehr zu machen. Auch nicht von meinen Videofilmen.
Ich habe festgestellt, das ich mir viel Mühe mache und die daraus entstehenden DVDs oder Sticks wandern in irgendeine Schublade und ich höre nie wieder davon.

Manchmal schaue ich mit meiner Familie und ein paar besonderen Freunden alte/neue Super 8 Filme oder Videos im Original an. Dann haben wir viel Freude und ich brauche keine Kopie und den daraus entstehenden Frust. 

Ich habe schon vor Monaten einige Teile für den Filmkopierer gekauft. Vielleicht hat jemand Interesse sie für einen kleinen Preis zu übernehmen.

Grüße

 

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Geschrieben

Ich bin ja auch hin und hergerissen. Ich käme jetzt nie auf die Idee, zuhause oder im engeren (lokalen) Freundeskreis eine Videokopie vorzuführen, da wird natürlich immer das Original gezeigt.

Aber weit entfernte Freunde einfach mit einer Kopie zu beglücken oder überhaupt eine Kopie erstellen zu können wäre schon schön. Gerade jetzt mit über 60 und nach über 40 Jahren aktiven Filmens werden öfter Rufe á la „zeig doch (noch) mal die Bilder“ von Weggefährten laut, ob nun direkt oder eben als „Kopie zum Verbleib“ 

Geschrieben

Ich will nicht von Friedemanns schönem Scanner abschweifen, aber da gerade das Einscannen bißchen hinterfragt wird, wozu, für wen - darf man natürlich - würde ich gerne anregen, auf jeden Fall zu scannen ;-). Das Zeug endet irgendwann in Haushaltsauflösungen und landet bestenfalls ohne Kontext irgendwo, schlimmstenfalls im Müll. Oder es geht doch noch verloren, Wasserrohrbruch etc. Natürlich interessiert keinen Oma Hulda Anfang der 70er, außer vielleicht die paar Nachfahren. Aber alte Stadtansichten, alte Autos, die vor sich hintuckern, ein Neubaugebiet, das hochgezogen wird- und jetzt 50 Jahre alt ist - Urlaubsszenen gehören schon aus geschichtlichem Interesse eingescannt und irgendwo hochgeladen. Am Coolsten wäre ein spezialisiertes Onlinearchiv, wo man gut nach Ort und Jahr suchen kann. Ich bin mir sicher, dass jeder solche auch allgemein interessanten Clips hat und der Bedarf und das Interesse noch verstärkt kommen wird, solche Dinge zu sehen. Genauso, wie die Analogfotografie gerade bei sehr jungen Leuten ja auch auf Interesse stösst. 

Also scannen, solange der Apparat hält 🙂

  • Thumsbup 1
Geschrieben (bearbeitet)

Gescanntes hat definitiv keine höhere Halbwertszeit als analoges und geht genauso bei Haushaltsauflösung und Nachlassaufteilung verloren, oft sogar noch schneller als analoges (und wenn es nur das verlorene Passwort oder die defekte SSD ist).

Webseiten verschwinden irgendwann und Online-Archive müssen erhalten werden, das kostet.

“irgendwo hochgeladen“ ist der Beginn des Vergessens.

Lass‘ Dich nicht von der allgegenwärtigen „Filmretter“ Werbung täuschen 😉

Am besten das eigene analoge Archiv sauber beschriften und den Nachlass vernünftig regeln.

Bearbeitet von Helge (Änderungen anzeigen)
Geschrieben
vor 5 Minuten schrieb Roland_NRW:

 Am Coolsten wäre ein spezialisiertes Onlinearchiv, wo man gut nach Ort und Jahr suchen kann. Ich bin mir sicher, dass jeder solche auch allgemein interessanten Clips hat und der Bedarf und das Interesse noch verstärkt kommen wird, solche Dinge zu sehen.

 

archive.org bietet alle dafür nötige Infrastruktur - und hat mit dem Prelinger Archive auch genauso etwas für den amerikanischen Amateur-Schmalfilm: https://archive.org/details/prelinger

Bei archive.org kann jeder ein eigenes solches Archiv starten. Die Website ist, wie Wikipedia, nichtkommerziell, lebt von Spenden und wird größtenteils ehrenamtlich bertrieben.

Geschrieben
vor 7 Minuten schrieb Helge:

Wie finanzieren die denn den erheblichen Speicherplatzbedarf?

 

"Das Internet Archive finanziert sich durch Spenden und Zuwendungen diverser Stiftungen, Institute und Vereinigungen aus den Bereichen Bildung, Forschung, Wissenschaften etc. Im April 2019 wurden vom Internet Archive folgende Geldgeber angegeben: Andrew W. Mellon Foundation, Council on Library and Information Resources, United Nations Democracy Fund, Federal Communications Commission Universal Service Program for Schools and Libraries (E-Rate), Institute of Museum and Library Services (IMLS), Knight Foundation, Laura and John Arnold Foundation, National Endowment for the Humanities (Office of Digital Humanities), National Science Foundation, The Peter and Carmen Lucia Buck Foundation, The Philadelphia Foundation, Rita Allen Foundation.[" [
 

[...]

Für 2021 berichtete das Projekt, dass die Daten in vier 
Rechenzentren auf 28.000 Festplatten gespeichert würden. Im Dezember 2021 erreichte die Sammlung eine Größe von über 212 Petabytes.[12]


Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Internet_Archive

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