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Neuer internationaler Super-8-Wettbewerb beim Filmfest Bremen


Jürgen Lossau
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  • 2 weeks later...

Ihr habt Eure Kriterien also gelockert und lasst aus digitale Projektion zu? Ein nachvollziehbarer Schritt, auch wenn es auf diesem Gebiet ja bereits zahlreiche andere Wettbewerbe gibt, hüstel.

 

Was ist denn aus dem S8 meets literature geworden (das war der offizielle Name, oder?)?

 

Das war doch ein wirklich spannendes Konzept mit wirklich SEHR guten Gewinnerfilmen, wie ich finde! Zudem eine rein analoge Projektion. Ein Alleinstellungsmerkmal! Was will man mehr? Wird das weiter verfolgt?

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vor 48 Minuten schrieb filma:

Ihr habt Eure Kriterien also gelockert und lasst aus digitale Projektion zu?

 

wahrscheinlich zu wenig Bewerbungen.

War ja auch reichlich kurzfristig

Und einen Film im rein analogen Workflow vorführbereit fertigzustellen braucht seine Zeit....

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vor 3 Stunden schrieb filma:

Ergänzend: ich fände es wirklich sehr schade, wäre das lediglich eine Eintagsfliege gewesen!

 

Es gibt nach wie vor beide Wettbewerbe, aber der andere ist ja lediglich Bremen-intern. Nur um Missverständnisse zu vermeiden, weil du "ihr" schreibst. Ich poste hier zwar diesen neuen Wettbewerb, habe aber nichts damit zu tun, außer dass wir eine Kamera als Preis gestiftet haben. Allerdings hatte ich die Macher des Wettbewerbs darauf hingewiesen, dass Sie - wenn sie nur Umkehrfilme annehmen - 80% der heutigen und meist jüngeren Nutzer ausschließen, die alle auf Negativfilm drehen. Hinzu kommt, dass eine analoge Projektion, so wie ich sie im letzten Jahr in Bremen erlebt habe, einfach nur grottig rüber kommt, wenn man ein großes Stadttheater zu bespielen hat. Da wechselten sich helle und farbenprächtige Videoprojektionen mit düsteren, farblosen und unscharfen Super 8 Filmen ab. Super 8 ist nun mal ein Heimkinoformat. Da gehört es hin und da liebe ich es. Bei großen Projektionen kommt Super 8 einfach besser rüber, wenn es digitalisiert auch im Beamer gezeigt wird.

 

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vor 9 Stunden schrieb Jürgen Lossau:

Allerdings hatte ich die Macher des Wettbewerbs darauf hingewiesen, dass Sie - wenn sie nur Umkehrfilme annehmen - 80% der heutigen und meist jüngeren Nutzer ausschließen, die alle auf Negativfilm drehen.

Ach - @Jürgen Lossau von Dir kommt das?

Ich habe mich im Vorfeld schon gewundert, daß die Veranstalter so "traditionell" sind...

Immerhin 20% Anteil Umkehrfilm macht mich ja jetzt schon wieder froh.... Du hast hier auch schon ganz andere Zahlen genannt...

vor 9 Stunden schrieb Jürgen Lossau:

Da wechselten sich helle und farbenprächtige Videoprojektionen mit düsteren, farblosen und unscharfen Super 8 Filmen ab. Super 8 ist nun mal ein Heimkinoformat.

Das wirkt natürlich vor allem im direkten Vergleich immer so.

Daher ist so eine "Misch-Projektion" immer etwas unfähr.

Desweiteren müssen sich in solchen Fällen "Amateur"-Filme meistens mit mehr oder weniger professionellen Produktionen (z.B. Musikclips) vergleichen lassen. 

vor 9 Stunden schrieb Jürgen Lossau:

Bei großen Projektionen kommt Super 8 einfach besser rüber, wenn es digitalisiert auch im Beamer gezeigt wird.

Da muss ich Dir in Anbetracht der modernen Beamer-Technik mittlerweile Recht geben - eine gute Abtastung natürlich vorausgesetzt .

Dennoch "traue" ich mich, auch dieses Jahr bei der Regensburger Kurzfilmwoche meinen Elmo GS1200 mitten im Ostentor-Kino aufzubauen und meinen Film als einzigen Film des ganzen Festivals als "echte" FIlmprojektion zu zeigen.

Im Rahmen eines solchen Programms hat so etwas ja auch Schau- und Eventcharakter und ist ein Versuch, den Zuschauern die alte Technik "begreifbar" zu machen. Einer von der Kurzfilmwoche hat in dem Zusammenhang mal davon gesprochen so etwas wäre von "mediengeschichtlichem Interesse" (!!)

 

Edited by k.schreier (see edit history)
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vor 7 Stunden schrieb k.schreier:

 

Welche anderen Zahlen soll ich genannt haben? Der Ektachrome liegt bei uns bei rund 8 Prozent, der Tri X bei 12 Prozent des Gesamtaufkommens im Verkauf von Super 8 Filmen. Macht 20 Prozent Umkehrfilm. Das heißt aber natürlich nicht, dass die Verwender dieser Filme auch alle projizieren. Viele verwenden auch dieses Material digitalisiert, wie wir an den Bestellungen der Gutscheine für Entwicklung und Scan sehen.

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Am 18.2.2022 um 14:12 schrieb Jürgen Lossau:

 

 

 

 

Es gibt nach wie vor beide Wettbewerbe, aber der andere ist ja lediglich Bremen-intern. Nur um Missverständnisse zu vermeiden, weil du "ihr" schreibst. Ich poste hier zwar diesen neuen Wettbewerb, habe aber nichts damit zu tun, außer dass wir eine Kamera als Preis gestiftet haben. Allerdings hatte ich die Macher des Wettbewerbs darauf hingewiesen, dass Sie - wenn sie nur Umkehrfilme annehmen - 80% der heutigen und meist jüngeren Nutzer ausschließen, die alle auf Negativfilm drehen. Hinzu kommt, dass eine analoge Projektion, so wie ich sie im letzten Jahr in Bremen erlebt habe, einfach nur grottig rüber kommt, wenn man ein großes Stadttheater zu bespielen hat. Da wechselten sich helle und farbenprächtige Videoprojektionen mit düsteren, farblosen und unscharfen Super 8 Filmen ab. Super 8 ist nun mal ein Heimkinoformat. Da gehört es hin und da liebe ich es. Bei großen Projektionen kommt Super 8 einfach besser rüber, wenn es digitalisiert auch im Beamer gezeigt wird.

 

Na, da bin ein bisschen anderer Meinung.

In den 70zigern gab es in Hamburg im großen Saal des ABATON "die lange Nacht in Super acht". 

Das war nicht schlecht!

Ganz im Gegenteil

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Das gab es nicht nur im Abaton. Selbst das Thalia Theater in Hamburg war in den 1990ern ausverkauft für eine Super 8 Nacht. Aber da gab es auch keinen direkten Vergleich zu leistungsfähigen Beamern, die sich mit Super 8 Projektionen abwechseln. Der technische Fortschritt und die Zeiten ändern sich eben. Und die Sehgewohnheiten auch. Wie enttäuscht müssen da jüngere Menschen sein, die Super 8 erstmals in so einem Kino oder Theater aus weiter Projektionsentfernung sehen. So wird man sie dann sicher nicht für das Format begeistern können.

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Na, das ist doch ein bisschen albern, mit S8, egal wie, meinen Kindern und Enkelkindern beweisen zu wollen, daß man mit diesem Format noch mithalten kann...

Film ist ein teures, aufwändiges, künstlerisches Ausdrucksmittel, daß nicht mit digitalen Ergebnissen konkurrieren muß!

Echte Handwerksarbeit von einer Töpferin z.B. vergleicht sich doch nicht mit einer industrielle gefertigten Massenware!

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Deswegen habe ich ja geschrieben, dass Projektionen mit Super 8 Projektoren nicht ins große Kino gehören, sondern dahin, wo man das Resultat vernünftig bewundern kann, zum Beispiel zu Hause bzw. in kleineren Räumen mit ein paar Metern Entfernung zur Leinwand.

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vor 2 Stunden schrieb Jürgen Lossau:

Deswegen habe ich ja geschrieben, dass Projektionen mit Super 8 Projektoren nicht ins große Kino gehören, sondern dahin, wo man das Resultat vernünftig bewundern kann, zum Beispiel zu Hause bzw. in kleineren Räumen mit ein paar Metern Entfernung zur Leinwand.

Nichtsdestotrotz und unverbesserlich werde ich es aber bei der Regensburger Kurzfilmwoche dieses Jahr dennoch wieder wagen...

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Super 8 kann auch auf der großen Leinwand als analoge Projektion überzeugend wirken, wenn es in ausreichender Helligkeit gezeigt wird. Mit einem Projektor mit 500W-Xenonlampe wie beim Filmfest Weiterstadt funktioniert das sehr gut und ist ein wirklicher Filmgenuß.
Es ist allerdings ein Irrglaube, mit einem Projektor mit 150W-Halogenlampe ein auch nur annähernd ähnliches Resultat erzielen zu können und wer dies dennoch tut, schadet der Faszination Super 8 und darf sich über ein enttäuschtes Publikum nicht wundern. 

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Puh, die Diskussion dreht sich hier etwas in Kreis!

 

Der Vorschlag ist natürlich „praxisfern“ fürs Wohnzimmer, aber zu Weiterstadt: die liefern beeindruckende Qualität Open Air (!!!) mit Super 8. Auch der dort verwendete digitale Kinobeamer war nicht wirklich krass heller (kein Wunder, die Leinwand ist GIGANTISCH!). Wer das nicht recht glauben mag: einfach mal hinfahren. Es lohnt sich 🙂

 

Der verwendete Fumeo dort ist ausleihbar. Er gehört irgendeinem Verleih im Rhein-Main-Gebiet, wenn ich den Projektionisten richtig verstanden habe.

 

Also ja, wenn Weiterstadt Open Air größte Leinwände ausleuchten kann mit Super 8, sollte das Bremer Filmfest das sicher auch schaffen. Das richtige natürlich  „Werkzeug“ vorausgesetzt.

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Hm, jetzt bin ich doch abgeschweift.

 

 

Kurz:

„Ein Super 8 Wettbewerb ohne Super 8 Projektion ist möglich aber sinnlos!“

Loriot

 

 

Also, @Jürgen Lossau, gib an das Filmfest Bremen gerne weiter: es ist möglich, sie sollen sich halt mal bisschen ins Zeug legen. Andere schaffen das ja auch 😉

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Als jemand, der 3x in seinem Leben in Weiterstadt war, möchte ich mich doch noch mal unbeliebt machen: Vor den Super 8 Filmen laufen am Abend in Weiterstadt immer Spielfilme im 35mm Format oder digital, keine Ahnung. Die danach auf höchstem Lichtlevel projizierten Super 8 Filme sind trotzdem deutlich dunkler und auch kleiner. Das fällt zu fortgeschrittener Stunde nicht mehr so auf, weil alle reichlich Bier intus haben:). Super 8 ist für Spielfilmgröße und -Abstände einfach nicht gemacht. Es ist auch auffällig, wie viele Gäste das Gelände verlassen, wenn Super 8 startet... Leider.

 

In Bremen wird zudem mit 150W und einem Bauer projiziert. Davor und danach liefen im Stadttheater Bremen letztes Jahr außerdem keine Kinofilme auf 35mm Projektoren, sondern noch hellere Beamerbilder mit Videos. Es war einfach traurig, das ansehen zu müssen. So was möchte ich nicht noch mal erleben. Deswegen habe ich mich für Super 8 in digitalsierter Form stark gemacht.

 

Natürlich projiziere ich zu Hause auch Super 8 ausschließlich mit einem Projektor. Aber das war ja hier gar nicht das Thema.

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Ach, Du machst Dich doch nicht unbeliebt 😉

 

Ich war erst zweimal in Weiterstadt, aber der Super 8 Wettbewerb schien mir eher ein Höhepunkt! Einige volle Shuttlebusse von Darmstadt nach Weiterstadt, ein Meer an Stühlen, aber weniger freie Plätze 😉

 

Vielleicht lag es auch daran, dass damals kein Vorprogramm statfand? Ich weiß allerdings auch nicht, wie vor Sonnenuntergang auf der Leinwand hätten Filme gezeigt werden können? Es ging halt wirklich auch erst spät los! Das müsste 2019 gewesen sein. Seitdem fand es ja nicht mehr statt (Corona eben).

 

Ich bin übrigens auch (mindestens einmal) „verfrüht“ weggefahren. Es war, wie gesagt, wirklich so spät, dass ich die Preisverleihung habe ausfallen lassen 😉

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