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Gutes Kino zum Abo-Preis: Cineville kommt nach Deutschland


macplanet

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Das klingt schon besser, als Cinfinity, die auf kritische Fragen nicht reagieren.

 

Letztlich frage ich mich aber, ob man als Kino aus der Nummer jemals wieder rauskommt,

wenn man merkt, dass es sich weniger lohnt, man aber schon viele Kunden über das

System hat und diese dann fürchtet dauerhaft zu verlieren?

 

Es scheint mir, dass ca. 5-6 Euro pro Besuch an Ticketumsatz generiert werden. Der

durchschnittliche Ticketumsatz liegt aber heute bei über 8 Euro. 
 

Auch wenn nur ein Teil der Kunden über das Abo kommt, müssten also erstmal deutlich

mehr Besucher kommen - sagen wir mal 10% mehr, um beim Status Quo zu landen.

 

Wer schnell mal noch einen Film mitnimmt und gerne spart, der kauft auch die Theke nicht leer.

 

Ansich finde ich aber die Preissetzung vom doppelten eines Streamingangebotes nicht schlecht.

 

Die Kinos die ich betreue, versuche ich immer auf den Weg des qualitativen Alleinstellungsmerkmals

unter mind. 5-8 verschiedenen Gesichtspunkten zu bringen, dann lassen sich sogar Netflixer und Appler

trotz Home-Abo dazu verleiten, spontan den Film ihres Anbieters qualitativer und einfach wuchtiger

im Kino zu schauen.

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Manche beschwören hier in der Diskussion den nahenden Untergang des Kinos als Folge von Abomodellen herauf.

 

Fakt ist aber zugleich: Nach wie vor stellt sich die Masse der Besucher lieber ganz spontan in die Kassenschlange, anstatt mit drei Klicks online zu kaufen (GfK-Verbaucher-Panel zum Kinojahr 2022). Man kann also mit Gelassenheit erstmal beobachten, wie sich so ein kleines Pflänzchen entwickelt.

Edited by 1040bln (see edit history)
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vor 2 Stunden schrieb 1040bln:

Fakt ist aber zugleich: Nach wie vor stellt sich die Masse der Besucher lieber ganz spontan in die Kassenschlange, anstatt mit drei Klicks online zu kaufen (GfK-Verbaucher-Panel zum Kinojahr 2022).

Das kann ich so nicht generell bestätigen. Beim Arthauskino um die Ecke werden mind. 70% der Karten online gekauft oder schon im Voraus an der Kasse.

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vor 9 Stunden schrieb Sebastian:

Letztlich frage ich mich aber, ob man als Kino aus der Nummer jemals wieder rauskommt,

wenn man merkt, dass es sich weniger lohnt, man aber schon viele Kunden über das

System hat und diese dann fürchtet dauerhaft zu verlieren?

 

Es scheint mir, dass ca. 5-6 Euro pro Besuch an Ticketumsatz generiert werden. Der

durchschnittliche Ticketumsatz liegt aber heute bei über 8 Euro. 

 

Das ist ggf. ein gewisses Risiko - ich denke aber: Ein überschaubares.

Es sind eher 6 bis 7 EUR - weniger als der Schnitt, aber nicht viel weniger.

 

Cineville setzt ja auf 15 Jahren Erfahrung in den Niederlanden auf (und einem knappen Jahr in Österreich). Da sind die Erfahrungen sehr gut. Die Abo-Inhaber:innen kommen tatsächlich deutlich öfter ins Kino, weil sie experimentierfreudiger werden und viel eher bereit sind, Filme anzuschauen, bei denen sie vielleicht sonst schwanken würden, ob sie sie im Kino sehen müssen.

Sie bringen auch oft andere Leute mit (die dann den Normalpreis bezahlen) und offenbar sind sie auch konsumfreudiger beim Gastro-Umsatz - hier gibt es offenbar den psychologischen Effekt, dass man wenn das Kinoticket "gratis" ist eher bereit ist, noch mal Geld für ein Getränk etc. auszugeben. Nach allen Erfahrungen in den anderen Cineville-Standorten gleicht die höhere Besucherzahl den geringeren Abrechnungspreis mehr als aus.

 

In den Niederlanden werden in den teilnehmenden Kinos im Schnitt über 50 % der Tickets über Cineville abgerechnet - wobei sich das natürlich über einen langen Zeitraum entwickelt hat. Cineville NL hat eine hohe fünfstellige Zahl an aktiven Abos!

Aber: Ganz klar: Das klappt m.E. nur im klar abgegrenzten Marktsegment "Arthouse", und es klappt nur dann, wenn in den teilnehmenden Städten möglichst große Vielfalt an Kinos herrscht, also alle relevanten Kinos dabei sind.

 

Und, ganz wichtig: Bei Cineville als gemeinnützigem Projekt ist eine andere Kalkulation des Abrechnungspreises möglich als bei auf Gewinnerzielung ausgerichteten Angeboten: Der Abrechnungspreis wird regelmäßig überprüft und so angepasst, dass alles Geld bei den Kinos landet.

 

vor 10 Stunden schrieb Sebastian:

Die Kinos die ich betreue, versuche ich immer auf den Weg des qualitativen Alleinstellungsmerkmals

unter mind. 5-8 verschiedenen Gesichtspunkten zu bringen, dann lassen sich sogar Netflixer und Appler

trotz Home-Abo dazu verleiten, spontan den Film ihres Anbieters qualitativer und einfach wuchtiger

im Kino zu schauen.

 

Das ist das Entscheidende. Wobei das Alleinstellungsmermal in den Arthäusern nicht die größte Leinwand, der beste Sound etc. sein muss, sondern die schönste Atmosphäre, die beste Bar, das am besten kuratierte Filmangebot. Wir Arthouse-Kinos scheitern oft daran, die kleinen, besonderen Filme gut genug zu bewerben - da wird Cineville mit ensprechender Kundenkommunikation zu aktuellen Filmen und auch zu den lokalen Sonder-Events in der jeweiligen Region des Kunden die Kommunikation der Kinos ergänzen!

 

(Offenlegung: Falls das nicht klar geworden sein sollte: Ich bin einer der Initiatoren und im Vorstand von Cineville und vertrete hier das Projekt ...)

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Wie verhält es sich denn bei "Cineville" mit - von den Kinos erhobenen Zuschläge - Überlänge, Sondervorführung usw - bei Cinvinety werden die nicht über das Abo bezahlt,  sondern kommen noch oben drauf und werden vom Kino selbst erhoben - dass finde ich eine ungünstige Lösung - da der Aboinhaber ja glaubt, sein Ticket ganz mit dem Abo bezahlt zu haben. Dann noch die Frage, ob wirklich alle Verleiher mit einen Eintritt von 5-6 Euro Höhe pro verrechneten Ticket einverstanden sind - oder wird es Filme geben, die dann vielleicht nicht vom Abo gedeckt werden - weil sie von Disney oder einem anderen größeren Verleih sind.

Ich hab ja immer noch nicht mal eine Computerkasse - so werde ich da sowieso erstmal weiter raus sein - aber solch Modelle erhöhen ja dann vielleicht doch den Reiz für eine Umstellung.

 

Jörg

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vor 15 Minuten schrieb walze:

Wie verhält es sich denn bei "Cineville" mit - von den Kinos erhobenen Zuschläge - Überlänge, Sondervorführung usw - bei Cinvinety werden die nicht über das Abo bezahlt,  sondern kommen noch oben drauf und werden vom Kino selbst erhoben - dass finde ich eine ungünstige Lösung - da der Aboinhaber ja glaubt, sein Ticket ganz mit dem Abo bezahlt zu haben. Dann noch die Frage, ob wirklich alle Verleiher mit einen Eintritt von 5-6 Euro Höhe pro verrechneten Ticket einverstanden sind - oder wird es Filme geben, die dann vielleicht nicht vom Abo gedeckt werden - weil sie von Disney oder einem anderen größeren Verleih sind.

Ich hab ja immer noch nicht mal eine Computerkasse - so werde ich da sowieso erstmal weiter raus sein - aber solch Modelle erhöhen ja dann vielleicht doch den Reiz für eine Umstellung.

 

Alle normalen Vorstellungen (auch 3D/Überlänge) müssen inkludiert sein. Es ist insbesondere auch nicht zulässig, das Abo auf bestimmte Tage zu limitieren, Filme in der Startwoche auszunehmen o.ä. - es soll tatsächlich so sein, dass der/die Abonnent:in alle Filme kostenlos sehen kann. Davon ausgenommen sind Sondervorstellungen, für die auch sonst ein höherer Preis verlangt wird - Stummfilme mit Live-Begleitung, Live-Übertragungen o.ä. - die sind entweder ausgenommen oder kosten für Abo-Kunden einen Aufpreis.

 

In Wien hat das Gartenbau z.B. die Vorstellungen in der "Nolan analog"-Reihe mit einem Aufpreis für Nonstop Kino-Gäste abgerechnet.

 

Wir gehen davon aus, dass Filme aller Verleiher dabei sein werden.

 

Eine Computerkasse ist nicht zwingend notwendig - es muss aber ein PC mit Internetzugang an der Kasse vorhanden sein. Der Scan des Cineville-Ausweises kann auch über eine Applikation im Browser-Fenster passieren.

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vor 2 Stunden schrieb macplanet:

Eine Computerkasse ist nicht zwingend notwendig - es muss aber ein PC mit Internetzugang an der Kasse vorhanden sein. Der Scan des Cineville-Ausweises kann auch über eine Applikation im Browser-Fenster passieren.

Das klingt interessant für mich. Bin aber überzeugt, dass es erst Verluste bei den Einnahmen von häufig kommenden Stammkunden kommen kann, doch sind diese bei im Best Ager-Alter und da weiß ich nicht ob diese ein Abo-Angebot überhaupt nutzen. Und wenn es das Abo tatsächlich "jüngeres" Publikum ins Kino bringt - wäre das ein weiters "+" für uns.

 

Ich bleib mal am Ball. Und Du wirst ja sicherlich freundlich weiter berichten - wenn Ihr Eure "Testphase" mal abgeschlossen habt.

 

Grüße
Jörg

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vor 11 Stunden schrieb macplanet:

Es sind eher 6 bis 7 EUR - weniger als der Schnitt, aber nicht viel weniger.

Das glaube ich eher weniger, da der Kunde rechnen wird, wie oft er im Monat ins Kino geht (und das eben auch zeitlich schafft) und ob die womöglich eingesparte Summe die zumindest zeitweise Bindung an ein Abo rechtfertigt. ich ahne eher, dass das evtl. am Anfang so ist und dann zeitnah nach unten korrigiert werden muss. - Blöd für die Kinos, die dann evtl. doch wieder aussteigen wollen.

 

6-7 Euro funktioniert nur, wenn ein reguläres Ticket z. B. wie in Berlin oder Frankfurt 11 Euro kostet. Der Kunde rechnet dann so, dass es sich bei 3 Besuchen im Monat lohnt (33 Euro). 24€ Abo : 3 = 8 Euro, minus Betriebskosten des Systems dann 6-7 Euro für das  teilnehmende Kino.

Bei 7 Euro würde dann der Kinobetreiber über 6 Euro weniger für sich (Verleih schon abgezogen) verbuchen pro Monat von diesem Kunden. Selbst wenn der Kunde jetzt 1x mehr kommt, sind wir bei 28 Euro für 4 Besuche, anstatt den 33 Euro für 3. Das sind dann nocht 2,60 Euro weniger für des Kino, abzüglich des Verleiheranteils und beim Abo-Betreiber wird der Schnitt schlechter.

Sollten viele Kunden auf die Idee kommen, dass es sich mit 4x im Monat erst richtig lohnt, dann dauert es nicht lange, bis der Betreiber die Auszahlungssätze nach unten regeln muss. Auch wenn es dann mit einem großen Besuchererfolg begründet wird, rein finanziell wäre es ein Verlust, wenn der Kunde dann nicht im Gegenzug verzehrfreudiger wird.

Beispiel größere Stadt im Osten: Ticket 9 Euro, 3x9 Euro =27 Euro - hier könnte dem Kunden der Abstand zu den 24 Euro evtl. zu gering sein, als dass er sich ein Abo ans Bein nagelt. Es lohnt sich richtig ab 4x. 4x 7 Euro ans Kino = 28 Euro, da würde der Abo-Anbieter wieder schlechter abschneiden. Das ist dann doch eine Wette des Anbieters gegen den Antrieb des Kunden und auch für einen gemeinnützigen Verein betriebswirtschaftlich eine sehr eng kalkulierte Nummer. Bei Überlängen wird es auch für den Kinobetreiber dann schnell knapp.

 

Ich bin mal gespannt. Derzeit präferiere ich allerdings eher abwechslungsreiche Kundenbindungskonzepte der Kinos selbst. Da gibt es viele Ideen, was probiert wird - bis hin zum eigenen Abo für ein Jahr (siehe York).

 

Edited by Sebastian (see edit history)
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Am 22.12.2023 um 16:53 schrieb buehne:

Eine Frage: Sind in Österreich (Non-Stop) Universal und Disney dabei?


Nein, sind sie nach wie vor nicht. 
Die Situation ist aber spezifisch für Österreich und hat mit der dortigen, von D abweichenden Verleih- und Kino(ketten)landschaft zu tun. 

Bei den bestehenden Abosystemen in D sind alle Verleiher dabei. 

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  • 2 months later...
Am 16.3.2024 um 19:19 schrieb 1040bln:

Ist das eine temporäre Pause wegen der Ferrero-Aktion?

 

Vermutlich eher, weil es seit einigen Monaten im Arthouse Segment auch so sehr gut läuft. Genaueres wird aber sicher @macplanert hier sagen können.

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vor 2 Stunden schrieb preston sturges:

 

Vermutlich eher, weil es seit einigen Monaten im Arthouse Segment auch so sehr gut läuft. Genaueres wird aber sicher @macplanert hier sagen können.

 

Keine Angst - es geht voran, wenn auch langsamer als wir das ursprünlich geplant hatten.

Es ist alles komplex (und technisch nicht unaufwändig) - und wir wollen nicht mit einer Lösung an den Start gehen, die nicht rund funktioniert.

 

Das Backend von Cineville läuft aber inzwischen, wir setzen gerade die Anbindungen an die Kassensysteme und das Online-Ticketing um. Das wird in den nächsten Wochen intern (d.h. mit einer kleinen Zahl von Testaccounts in den ersten Kinos) starten, und dann breit an den Start gehen.

 

Wir sehen Cineville als nachhaltiges Projekt, das langfristig am Markt bestehen soll - daher gibt es sicher keine Verzögerung wegen irgendwelcher anderer Aktionen und auch nicht, weil's gerade ohnehin gut läuft ...

  • Thumsbup 1
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Alternativ geht es ja bis 2027 dauerhaft gratis, sofern man im Freundeskreis viele Schokobons-Esser hat. Kino ist also teils bei Null Euro angekommen. Da bezahlt man für besondere Filme dann auch gerne mal wieder 15 Euro an seine Lieblingskinos…. schon krass 🙈

Edited by Sebastian (see edit history)
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Am 22.3.2024 um 19:58 schrieb 1040bln:

Wie fließt eigentlich das Geld an das Kino bei dieser Ferrero-Aktion (aka Schoko-Bons)? Beteiligt sind ja ganz unterschiedliche Unternehmen, und der einzige gemeinsame Nenner ist Moviechoice ( http://moviechoice.de/ )

Moviechoice ist ein Unternehmen von Cadooz. Im Endeffekt wird Ferrero Kinogutscheine gekauft haben.

Am Ende rechnen die Kinos das Ticket (evtl. vergünstigt) mit Moviechoice ab. So bekommen sie ihr Geld und rechnen das dann ganz normal mit dem Verleih usw. ab.

  • Thumsbup 1
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Am 22.12.2023 um 10:21 schrieb macplanet:

(Offenlegung: Falls das nicht klar geworden sein sollte: Ich bin einer der Initiatoren und im Vorstand von Cineville und vertrete hier das Projekt ...)

Das hätte meiner Meinung nach von Anfang an deutlich kommuniziert werden können 😉 vielleicht sind jetzt die Reaktionen besser, ist ja leider noch ein wenig verhalten hier...

Edited by TK-Chris (see edit history)
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vor 3 Stunden schrieb TK-Chris:

Das hätte meiner Meinung nach von Anfang an deutlich kommuniziert werden können 😉 vielleicht sind jetzt die Reaktionen besser, ist ja leider noch ein wenig verhalten hier...


Äh, das war m.E. vom ersten Post an klar („wir“). 

  • Thumsbup 3
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  • 2 months later...
Zitat

Sie wollen langsam wachsen, denn das Risiko für den niedrigen Preis liegt bei ihnen. Jedes Kino bekommt pro Kinobesuch einer Abonnentin oder eines Abonnenten sechs Euro Eintrittsgeld. 

 

Ich habe keine Ahnung von BWL und wünsche ihnen natürlich Erfolg - ich sehe aber den Punkt nicht, wo sich das für Kino UND Aboanbieter lohnen soll. Nicht bei 12,50 und einer erwarteten Nutzung von 1,5 mal im Monat. 

 

Das ist für sie derart auf Kante genäht, dass sie imho eigentlich nur dann nicht drauf zahlen wenn der Kunde max. 1 mal im Monat ins Kino geht. Selbst bei nur 2 Besuchen bleiben pro Kunde und Monat nur 50 Cent. Da macht Kinoheld in einer Buchung mehr pro Kunde. Davon muss dann das Zahlungssystem, Buchhaltung, Gehälter, Werbung, eventuelle Rücklastschriften und sonstige Zahlungssausfälle und ähnliches bezahlt werden. Und der dritte Kinobesuch kostet sie direkt Geld... Für sie als Aboanbieter gibt es also keinerlei Anreiz, die Kunden zu mehr Kinobesuchen zu animieren. 

 

Für den Kinobetreiber vor Ort sieht es anders aus. Mal angenommen, der Eintrittspreis für 2D vor Ort ist 8 Euro. Wenn die Leute im Schnitt einmal um Monat ins Kino gehen und das nun aufs Abo geht hat er erstmal 2 Euro weniger in der Kasse. Bei zwei besuchen sind es schon vier Euro weniger. Für den Betreiber wird es erst interessant, wenn die Leute öfter und Kino gehen. Wer bisher zweimal kam und nun dreimal kommt bringt statt 2x8 Euro nun 3x6, also keinen Cent mehr Umsatz. Erst bei vier statt bisher zwei Besuchen wird es für den Betreiber interessant weil das Abo den eigen Umsatz steigert und nicht mehr verringert. Da fliegt das aber dem Abo Betreiber längst um die Ohren. 

 

Und fürs Publikum? Das kennt das eigene Besuchsverhalten am besten. Wenigbesucher,die für den Aboanbieter interessant sind, schrecken die vier Monate Laufzeit ab. Dafür ist es dann selbst für Leute, die nur 2-3 mal im Monat ins Kino gehen eigentlich ein No-brainer zu den Konditionen. Für echte Heavy-User erst Recht. Im Grunde spricht das Modell nur die an, die dadurch zukünftig sparen aber nicht die Fraktion, die selten ins Kino geht, das Abo aus reiner Bequemlichkeit haben aber meist nicht nutzen - die braucht man aber für eine entsprechende Mischkalkulation...

 

Habe ich da einen grundlegenden Denkfehler? 

  • Thumsbup 2
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