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So, alles was Kondensator heißt und getauscht werden soll ist endlich eingetroffen. 

Die kleinen Platinen habe ich zusätzlich bestellt und schon einge Vorarbeiten

(Bestücken, Einlöten, Stehbolzen montieren) ausgeführt.

 

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  • Thumsbup 4
Posted (edited)

Nach Auslöten der ersten Kondensatoren kann man schon sagen, das sich die Arbeit gelohnt hat. Bei altersbedingten Kapazitäts-Abweichungen von bis zu 45% war der Tausch nicht nur vorbeugend sondern auch notwendig.

 

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Kondensator statt 470 Mf - 679 Mf

 

 

Edited by Eremitage (see edit history)
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  • Thumsbup 1
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Solche Uraltelkos vor allem die von Röderstein sollte man immer tauschen.

Schau mal ob da ein herstellerdatum draufsteht.

Die Papierkondensatoren auch immer alle neu. Das ist Technik aus den 60er Jahren die haben es hinter sich.

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Wie auf dem Foto unten zu ersehen ist der untere Spulenarm zur Aufnahme größerer Spulen mit einem Zwischenstück verlängert.

Weiß jemand ob es das als Zubehörteil gab oder ist das Sonderanfertigung..?

 

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  • Thumsbup 1
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Gab es wohl beides. Ich kenne Bastelversionen mit Gewindestangen und amtliche Verlängerungen mit gedrehten Adapterwellen und verlängerten Antriebswellen.

Mir stellt sich nur die Frage, ob es die nur für 900m Spulen oder auch für die 1800m Spulen gab. Bei den 1800ern ist der Zug der für 600m Spulen gefertigte Antrieb zu gering. DAher hat Beur ja bei der B12 die gewichtsabhängige Friktion gebaut, die hervorragend funktioniert.

Jens

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Hallo Jens, 

danke für die Info 

Die Spulenarme meiner B14's sind schon auf 1800 m ausgelegt und haben alle einen eigenen Wickelmotor. Auch die oberen Spulenarme. Alles motorisiert.

Ich habe allerdings ca. 40 Spulen a. 2200 m und möchte daher die Arme einfach entsprechend verlängern. 

Ich habe mal an meiner B8B die Spulenarme mit verchromten Stangen verlängert. Das sah gar nicht mal schlecht aus. Die Frage die ich mir stellte ist halt, ob es da nicht etwas werkseitig gefertigtes von BAUER gab, was auch zur Maschine passt.

Posted (edited)

Die elektrischen Wickelmotoren der Studioversion sind nur für 600m Film ausgelegt. Bei 1800 oder mehr ist der Wickel nicht fest genug.

Bei den 1800m Trommeln waren, wie Jens schon schrieb, gewichtsabhängige mechanische Friktionen Verbaut. Ebenso bei der U2, hier jedoch mit Wickelmotor und Zwischengetriebe, das die Studio nicht hatten.

Edited by TK-Chris (see edit history)
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Die beiden Projektoren die ich habe sind so meine Vermutung nicht mehr original.

Oder gab es die B14 Studio von Haus aus mit 1800 m Spulenarmen und entsprechend starkem Wickelmotor..?

Bei dieser Ausführung kann ich mir auch noch vorstellen, dass die Wickelmotoren mit den etwas größeren Drahtspulen (etwa 75 cm Durchmesser) zurechtkommen. Sonst müsste ich andere Motoren zum Einsatz bringen oder auf einen Spulenturm ausweichen.

Posted (edited)

Ich habs ja schon geschrieben: Die Studio kann nur 600m, alles andere war ein säterer Umbau, der aber von Bauer selbst nie ausgeliefert wurde. Die Mechanische Friktion passt ohne weiteres an eine Studiomaschine ran, aber 1800m Arme sahen anders aus, das sind einfach nur verlängerte 600er mit den entsprechenenden Nachteilen beim Filmzug und großen Spulen. 

 

 

 

Edited by TK-Chris (see edit history)
Posted (edited)
Am 13.7.2025 um 07:06 schrieb Thomas007:

Solche Uraltelkos vor allem die von Röderstein sollte man immer tauschen.

Schau mal ob da ein herstellerdatum draufsteht.

Die Papierkondensatoren auch immer alle neu. Das ist Technik aus den 60er Jahren die haben es hinter sich.

 

So, nachdem ich nun alle Kondensatoren ausgelötet und nachgemessen habe kann ich sagen,  dass die altersbedingten Abweichungen in der Summe äußerst gering waren. Ist natürlich die Frage wenn der Strom nach der langen Standzeit wieder regelmäßig fließt, wie lange das Dielektrikum noch hält. Und weil sich Kondensatoren meißt recht lautstark verabschieden und auch Folgefehler verursachen, ist's doch besser gleich alle zu tauschen.

Die Papierkondensatoren waren alle (!) in Ordnung. Gemessene Abweichungen lagen unter 5% 

Die Motoranlaufkondensatoren genauso.

Statt 4 MF 3,98 Mf oder max. 4,09 Mf

Die Elkos waren die eigentlichen Übeltäter. Hatte ich ja schon beschrieben.

Herstellerdatum steht übrigens auf keinem der Kondensatoren. Auch keine Codierung.

Edited by Eremitage (see edit history)
Posted (edited)
vor 2 Stunden schrieb Eremitage:

Die Papierkondensatoren waren alle (!) in Ordnung. Gemessene Abweichungen lagen unter 5% 

Naja, um das (halbwegs) sicher sagen zu können, müsstest du sie schon bei Nominalspannung vermessen und dabei unter anderem den Leckstrom erfassen. Die bloße Kapazität ist da allenfalls eine Randgröße. 

 

Wie du selber schon sagst - auf das Dielektrikum würde ich mich bei den Dingern wirklich nicht mehr verlssen.

Edited by Fabian (see edit history)
Posted (edited)

Einmal Neu: Kondensatoren alle getauscht, Kontakte gereinigt, Kleberreste entfernt und Gehäuse sowie Bauteile gereinigt.

Patina weitgehend draufgelassen damit der Charme der Entstehungszeit erhalten bleibt.

 

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Edited by Eremitage (see edit history)
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  • Thumsbup 1
  • 2 weeks later...
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Nun sind auch beim zweiten Bedienfeld alle Kondensatoren getauscht, Kontakte gereinigt und alle Bauteile, auch wenn sie innenliegend sind vom Schmutz befreit.

 

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Als nächstes kommen die Lampenhäuser dran. Eines muss nur gereinigt werden das zweite ist leider stark vom Rost befallen und weist zudem auch erhebliche Lackfehler auf.

 

Fotos folgen.

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  • Thumsbup 1
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vor 18 Stunden schrieb Eremitage:

und weist zudem auch erhebliche Lackfehler auf.

Was genau meinst Du mit Lackfehler? Hat da mal ein Spezialist versucht, das Lampenhaus mit einer anderen Farbe neu zu lackieren, die nicht passt?

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Nein, es handelt sich um altersbedigte

Lackschäden. Blättert stellenweise ab oder ist einfach geschrumpft und rissig.

Dann gibt's noch Verkratzungen. Die sind 

wohl, so meine Vermutung, durch jahrelange unsachgemäße Lagerung entstanden. Z.B. Scheune, Keller, Garage.

 

 

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Nicht unbedingt ärgerlich.

Eher zeitraubend arbeitsaufwändig.

Ist halt immer etwas Glücksache in welchem Zustand das Ausgangsmaterial ist das man bekommt.

Ärgerlich wäre wenn jemand "nach" der Restauration käme und mir ein Lampenhaus in "gutem Zustand" anbôte.

 

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  • 5 weeks later...
Posted (edited)

Schon wieder ein ganzer Monat vergangen und kaum vorwärts gekommen.

Die Lampenhäuser sind bei genauerer Untersuchung in einem desolaten Zustand und benötigen sehr viel Aufwendung um im einstigen Glanz wieder erstrahlen zu können.

Ich lasse mich von dem miserablen Zustand aber nicht abhalten, die notwendigen Arbeiten in Angriff zu nehmen und habe mit vermeintlich einfachen Arbeitsgängen angefangen die Restauration auszuführen.

Die beidseitig an den Lampenhäusern angebrachten Fensterchen mit rot hinterlegtem Glas zur einfachen Kontrolle des in Betrieb befindlichen Xenonkolbens,

habe ich zerlegt und alle Teile aufgearbeitet. Notwendig war dies weil sich im Grunde flächendeckend eine Rostschicht gebildet hatte die von Außen nicht sichtbar war. Erst bei genauerem Hinschauen wurde das Dilemma sichtbar.

Die angehängten Fotos zeigen in etwa den vorher/nachher Zustand.

Die weiteren Arbeiten und Endmontierten Lampenhäuser werde ich dann auch noch anhand von Fotos darstellen.

Mir geht's bei der Arbeit darum die Projektoren solide für viele Jahre haltbar zu restaurieren. Wer weiß in welchem Museum oder privatem Kino sie irgendwann stehen werden.

 

Die Abstandhalter (Stehbolzen) zur Befestigung der inneren Hitze-schutzbleche an den Lampenhaustüren sind stark angerostet. Die Schraubenköpfe sind teils durch unsachgemäßes Lösen abgedreht.

 

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Vorher und nach der Aufarbeitung.

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Edited by Eremitage (see edit history)
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