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carstenk

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Alle erstellten Inhalte von carstenk

  1. 'Brilliant3D' verwendet statt des 'alten' Z-Screen den neueren helligkeitssteigernden Z-Screen XL von RealD. Dazu hatte ich hier schon was geschrieben: http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopi...een#114928 Also bei RealD heisst das einfach RealD XL, und in Kombination mit/von Christie eben 'Brilliant3D'. Von daher würde ich mal sagen, dass Münster wegen der 2-Projektorlösung kein 'Brilliant3D' ist. Es sei denn, Christie bezeichnet JEDES helligkeitsgesteigerte Christie+3D als Brilliant3D. - Carsten
  2. Naja, mich würde weniger die Position der GIF Animation interessieren als mehr der Kontext, in dem diese verwendet wird. Dann wüsste man vielleicht auch, wofür sowas geeignet ist. Der Wikipedia Artikel schreibt zur Verwendung dieser Variante auch wenig. - Carsten
  3. Nix gegen Jeff Bridges, aber dem Film fehlt so ziemlich alles zum Kassenschlager. Und bis der rauskommt wird auch 3D nicht mehr so zwangsläufig ziehen. Das ist ein klassischer Special Interest Streifen. Je nachdem, in welcher Peripherie der gestartet wird, können die Produzenten froh sein, wenn er seine Kosten wieder einspielt. - Carsten
  4. Meiner Ansicht nach ist das Polfilterverfahren, zumindest in der gegenwärtigen Implementierung, das schlechteste. Es wird halt trotzdem gerne gekauft, weil die Brillen billiger sind. Die Kanaltrennung ist bei heutigen Shutterbrillen und bei Dolby 3D besser. Nur kosten gegenwärtig für beide Verfahren die Brillen halt deutlich mehr als die Polfilterbrillen. Alle Polfilterverfahren benötigen eine polarisationserhaltende metallisierte Projektionsleinwand, die zusätzliche Kosten verursacht und beim normalen 2D Betrieb auch Nachteile hat. Lichtverlust hat jedes Verfahren. In einigen wenigen Installationen werden statische Polfilter mit ZWEI Projektoren verwendet. Das hat zwar zur Folge, dass man zwei teure Projektoren benötigt, dafür entfallen Lizenzkosten, man hat eine viel höhere Helligkeit, und man hat den Vorteil der billigen Brillen. In einigen Fällen werden auch ganz billige Einweg-Pappbrillen mit Filterfolien verwendet, was dem Kino das personalintensive Brillenhandling erspart. Der im Spiegelvideo gezeigte neue Z-Screen XL ist eine Weiterentwicklung von RealD, bei dem ein Teil des durch die Polarisation 'abgeschiedenen' Lichtes wieder 'aufgefangen' und zusätzlich helligkeitssteigernd erneut passend polarisiert wird. Also eine Art Recycling nichtgenutzten Lichtes. Dadurch wird die Projektion heller als mit dem alten Z-Screen, allerdings ist die Justage aufwendiger und es gibt ein erhöhtes Risiko von Reflektionen durch die zusätzlichen Flächen im Lichtweg. Es kursieren im Netz ne Menge halbgarer Beschreibungen zu 3D Verfahren, und viele Autoren haben es nicht verstanden oder finden es zu umständlich, die verschiedenen Verfahren voneinander abzugrenzen. Die zirkularen oder elliptischen Polfilter verwendet man heutzutage, weil die früher verwendeten linearen bezogen auf den Augenhorizont des Zuschauers zu winkelabhängig waren - sprich, schon bei leichter Neigung des Kopfes oder schrägem Blickwinkel auf die Leinwand verschwand der 3D Effekt bzw. die Geisterbilder traten verstärkt auf. Zirkular/elliptisch ist heute Standard. Insofern ist die Beschreibung im Spiegelvideo mit horizontaler und vertikaler Polarisierung nicht mehr state-of-the art oder im besten Falle vereinfachend (an der Stelle im Video auch noch zirkulare Polarisierung unterzubringen wäre auch nicht so ganz einfach gewesen). Polfilter verwenden RealD und Masterimage (sowie die oben erwähnte lizenzfreie 2-Projektorlösung). Masterimage könnte man als 'LowBudget' Polfilter-Verfahren bezeichnen, es scheint auch ein paar Stabilitätsprobleme gegenüber den beiden anderen Verfahren zu haben. Halt ein Billigheimer. Die Verfahren sind größtenteils in Form von Patenten abgesichert, daher können sich nicht beliebig viele Firmen da tummeln. Einige Verfahren werden einfach existierenden Projektoren vorgesetzt, für andere müssen recht aufwendige Einbauten vorgenommen werden, wobei sich nicht jeder Projektor gleichgut eignet oder erst eine Anpassung an neue Projektoren vorgenommen werden muss. Auch das ist ggfs. ein Entscheidungskriterium. Manche Projektoren sind auch garnicht für ein bestimmtes Verfahren geeignet. Das Ende der Fahnenstange ist hier aber noch lange nicht erreicht. Viele Projektoren benutzen intern Techniken, die zum Nachteil oder auch Vorteil bei der 3D-Darstellung sind. Die bisherigen Verfahren nehmen halt das, was aus existierenden Projektoren rauskommt, weil es bisher noch keinen Hersteller gibt, der Projektor UND 3D Technik integriert. Über kurz oder lang wird es Projektoren geben, bei der das 3D Verfahren optimal bereits ab Werk integriert ist, das wird sicherlich Kostensenkungen und Qualitätssteigerungen beinhalten. - Carsten
  5. Aus heutiger Sicht sieht auch der originale TRON sehr strange aus - klar, dass man bei TRON Legacy versucht, diesen Look irgendwie zu adaptieren und gleichtzeitig zu modifizieren. Wenn es nicht per se wegen 3D ziehen wird, ist das auch eher was für die TRON-Nerd Zielgruppe und nicht fürs Massenpublikum. Dass der Streifen nicht gerade abräumen wird ist, denke ich, allen Beteiligten klar. - Carsten
  6. Vermutlich, weil man dem Film ohne 3D nicht viel Erfolg zugemutet hatte ;-) Die Entscheidung für die 3D Ausgabe fiel soweit ich weiss mitten in der Produktion. Alles in allem ne sehr merkwürdige Nummer. - Carsten
  7. Vielleicht wollten die 'Verantwortlichen' hiermit aber nicht IA3 2D vs 3D bewerten sondern einfach lieber in Potter gehen statt in IA3 ;-) Und dass es unabhängig davon eine 'Nische' für IA3 in 2D gibt, hat wohl niemand bestritten. Die wird es für 2D immer geben. - Carsten
  8. Jede zusätzliche Fläche zwischen Film und Leinwand ist eine potentielle Quelle für Reflektionen - je nach Ausrichtung und Oberflächeneigenschaften. - Carsten
  9. Auch wenn dieses Model albern aussieht - es hat sehr schöne große Gläser. Wahrscheinlich auch deswegen die Rahmen aus dem IMAX Repertoire, da möchte man 3D ja auch nicht durch Scheuklappen sehen. - Carsten
  10. Die Z-Screens sind auf jeden Fall anfälliger für zusätzliche Reflektionen am Projektionsfenster. Man muss da schon differenzieren, woher die 'Doppelbilder' kommen, ob es 'Reflektionen' sind, oder mangelnde L/R Trennung. Als Vorführer/Techniker kann man das ja recht einfach herausfinden. - Carsten
  11. Ich denke, dass Dolby mit SRX schlicht nicht funktioniert - Du kriegst aus dem Licht der SRX-Projektoren die beiden verschobenen Spketralauszüge nicht hin. Faktisch funktioniert das Dolby Verfahren ja so ähnlich wie das Farbfilterrad bei 1Chip DLP Projektoren. Wenn dein Ausgangsspektrum aber nicht breit genug ist, könnte das buchstäblich eng werden. Im Prinzip legt sich Sony mit dem 3D Adapter aber eigentlich nicht fest. Allerdings sind die SRX-Projektoren bezüglich des optischen Aufbaus recht kompakt und innenliegende nachträgliche Einbauten wie beim Dolby Farbrad wegen der LCoS-typischen Beamsplitter/Integratorblöcke nicht einfach. U.a. auch deswegen hat Sony wohl den externen Adapter entwickelt. Daher wird es bei Sony wohl bei den Lösungen bleiben, die sich vor dem Projektor montieren lassen. Prinzipiell wüsste ich auch nicht, was gegen Shutterbrillen spricht. - Carsten
  12. Aus der Originalbeschreibung wird auch nicht deutlich, ob die Masken bei den verschiedenen Tests überhaupt gewechselt wurden - ist ja nun kein Problem, den Testfilm durch BW oder Scope Maske hindurch mit der Normaloptik auf Mittenkonstanz hin zu projizieren. Und wenn sich der Mittelpunkt bei gleicher Maske beim Normalobjektiv verschiebt, dann ist doch klar, was NICHT der Grund ist bzw. was der Grund ist, bzw. ob es einfach ein zu großer Ausschnitt ist oder ein verschobener. - Carsten
  13. Woher stammt diese Animation denn? - Carsten
  14. CG kann halt beliebig getuned werden. Alle Szenen werden an hochwertigen 3D Arbeitsplätzen getestet und ggfs. korrigiert, wobei die Korrekturen durch präzise wiederholbare virtuelle Kameras halt sehr präzise sein können und die 'Schauspieler' auch nach dem 100. Testrendering noch bei guter Laune sind. Sprich, die können 3D so auf den Punkt bringen wie die Characteranimation, die Synchronisation, Farbe, Schnitt, etc. Bei Realfilm hängt halt extrem viel von der Erfahrung der 3D Supervisor, dem Equipment, der Vorplanung, etc. ab, und da lässt sich eben auch nicht viel wiederholen oder korrigieren. Es reicht bei 3D Realfilm eben nicht aus, nur zwei Kameras nebeneinander zu stellen, das ist viel komplizierter, jede Szene muss bezüglich Aufbau, Brennweiten, Abstände, Kamerabewegungen, etc. präzise geplant sein. Und das ist ja nur der Teil am Dreh, der sich rein technisch mit 3D beschäftigt - es soll ja noch sowas wie Schauspielerei, Regie, Kamera, Licht, etc. geben, die auch nicht vernachlässigt sein wollen. Überleg mal, wieviele 3D Spielfilme in neuerer Zeit gerade mal gedreht wurden - das entsprechende KnowHow ist einfach auch noch nicht vorhanden oder noch nicht hinreichend in die Produktionsumstände integriert. Man wird sehen, was Cameron abliefert. Wenn jemand damit Erfahrung hat, dann sicher er. Die von Dir erwähnten Unschärfen werden regelmäßig gezielt eingesetzt, damit der Zuschauer sich nicht in der 3D Szene verliert, das ist bewusste Focusführung (und wird nebenbei bei 2D auch oft so gemacht). - Carsten
  15. Ja, das ist natürlich auch ne coole Variante, dass Kinobesucher so daran gewöhnt werden, dass im Saal Leute mit kameraähnlichen Geräten und Rotlicht dran ungestört ihrer Tätigkeit nachgehen dürfen. Demnächst brauchen Raubkopierer nur noch eine Jacke mit der Aufschrift 'Security', um auf der sicheren Seite zu sein. Ciao - Carsten
  16. Aber Hasilein, aus welchem Kaninchenloch kommst Du denn plötzlich gekrochen? Komm, geh wieder Möhrchen möffeln und stör die Erwachsenen hier nicht weiter! - Carsten
  17. Ich würde auch wetten, dass viele, die 'aus Versehen' in die 2D Version gegangen sind, sich das nochmal in 3D ansehen. - Carsten
  18. Merkwürdigerweise, nach wie vor, hält es trotzdem scheinbar niemand für nötig, mal mit den wirklich Verantwortlichen über Sinn und Unsinn dieser Maßnahmen zu reden um Statements zu bekommen, was damit eigentlich bewirkt oder verhindert werden soll. Ich würde so jemandem ja durchaus gerne mal die Frage stellen, ob irgendwo auf der Welt schonmal eine Klaukopie eines Kinofilmes aus einem Handy aufgetaucht ist. Oder überhaupt eine Leinwandabfilmung. Die Antwort wird vermutlich lauten: 'Nein, aber gerade das wollen wir ja verhindern'. Solange gilt: Diese Maßnahmen haben mit den Realitäten der Klaukopieerstellung ohnehin nichts zu tun, die wollen einfach prinzipiell abschrecken. Dummerweise gehen aber nunmal nicht nur Klaukopierer ins Kino, sondern größtenteils 'ganz normale Leute' ohne diesbezügliche Absichten. - Carsten
  19. Bloß nicht, ist ja wie bei SUBWAY, oh Gott, und das bei dem Publikumsandrang an der Kasse. 'Möchten Sie den Potter mit oder ohne Pause sehen, mit Platzsservice oder ohne, digital oder analog?' 'Öh, äh, ich, also, was würden Sie denn empfehlen?' - Carsten
  20. Muss er - ist Gesetz ;-) Haste mal ein Photo von der Batterie im 'Gehäuse'? Was ich da bisher gesehen habe sah immer zylindrisch aus, garnicht nach Knopfzelle. Müsstest mal in die Verträge gucken, aber vermutlich werden sich da recht schnell Konkurrenten den 'Zubehörmarkt' schnappen. 'Kodiert' heisst vermutlich bestenfalls, dass es ein etwas komplexeres Signal gibt, damit die Brillen u.a. wirklich sicher L/R unterscheiden können und nicht durch Reflektionen aus dem Tritt kommen. Das dürfte für die Konkurrenz kaum zu kompliziert werden, und ob sowas die nötige Schöpfungshöhe für Patentierbarkeit darstellt um die Konkurrenz draussen zu halten, bezweifle ich, soviel Aufwand können die in den Brillen nicht treiben, ausserdem, abwärtskompatibilität, etc. Die sollen lieber mal zusehen, dass die Dinger 'spüldicht' werden ;-) - Carsten
  21. Bitte mal die Stelle zitieren wo sie so tun als ob... (Duck...) - Carsten
  22. Reklamieren, reklamieren, reklamieren, dann werden die es schon begreifen. Ich habe ne ältere CrystalEyes, da ist eine schlichte CR2032 Lithium Knopfzelle drin, und diese Art Batteriehalter ist auch 'rüttelsicher'. Steht auf der XpanD Batterie sowas wie Spannung und Kapazität drauf? - Carsten
  23. Die Zwangsläufigkeit sehe ich nicht. Jedenfalls wenn Du auf Pixelfüllfaktoren ahbebst. Sind die bei 4k jedenfalls nicht prinzipiell höher oder niedriger als bei 2k Panels, und bezogen auf 2k Material doch schon garnicht. - Carsten
  24. Ich bin keineswegs der Meinung, dass 4k unnötig ist. Wie schon früher gesagt, große Leinwände mit kurzen Sichtabständen sind heutzutage nunmal weit verbreitet und man verbindet gerade mit solchen Sälen State-of-the-Art Projektion. Also wüsste ich nicht, warum man auch dem Publikum in den vorderen Sitzreihen eine scharfe, artefaktfreie Projektion vorenthalten sollte. Natürlich handelt sich digitale Projektion hier auch systembedingt selbst einen 'Nachteil' ein - ununterbrochener Lichtstrom, keine Bildstandsvariation, keine anamorphotisch bedingten Unschärfen - da gibts eben auch keine gnädigen Effekte, die das Projektionsraster 'verschönern' bzw. unsichtbar machen. Von 2k-Scope muss man da garnicht erst reden. Ich hoffe, dass Sony hierzulande jetzt endlich mal einen Fuß reinkriegt. Und ich hoffe, dass auch bei hohen Lichtleistungen, die mehr oder weniger zwangsweise mit 4k auf großen Leinwänden einhergehen müssen, die Stabilität der SXRD Panels kein spätes Bereuen für den Investor bedeuten wird. Welche diesbezüglichen 'Garantien' gerade für Panelverschleiss hat man denn als SRX-Käufer im Kinobereich? Da hat Sony doch garantiert genau wie TI Alterungsszenarien durchgespielt? - Carsten
  25. Bitte mal die Stelle zitieren, wo jemand gesagt hat '2k ist die Kino-Königsklasse'. - Carsten
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