carstenk
Mitglieder-
Gesamte Inhalte
14.436 -
Benutzer seit
-
Tagessiege
97
Inhaltstyp
Profile
Forum
Galerie
Alle erstellten Inhalte von carstenk
-
Ich würde wie gesagt die Scheibe nur gerade so groß bauen wie nötig, sie in einem geneigten Winkel in Doppelausführung nicht parallel schaumstoffgelagert einbauen. Ohne Brandschutzanforderung ist das eigentlich relativ trivial, würde ich sagen. Du machst einen möglichst kleinen Ausschnitt in die Trennwand, polsterst denn allseitig mit dichtem, schwarzem, Schaumstoff poröser Oberfläche auf, so 1-2cm Dicke, und setzt da deine beiden Scheiben, vielleicht in Winkeln von 45 Grad zur Filmebene ein. Wäre jedenfalls mal mein Vorschlag. - Carsten
-
Ich bin da nicht Teil der Zielgruppe, aber HM in 3D lief doch letztes Jahr schon hier? Ist das ein neuer HM-Konzertfilm? edit: geklärt, letztes Jahr ein Konzertfilm, dieses Jahr ein Film-Film... - Carsten
-
Aber Fallklappe und Abdichtung sind ja nunmal zwei verschiedene Dinge - realistisch betrachtet gibts in einem BWR heutzutage sicherlich noch genug Möglichkeiten für Rauchentwicklung, aber kaum welche für Brände, die die Gläser überspringen könnten, oder? Sind denn funktionierende Fallklappen heutzutage wirklich noch gefordert? - Carsten
-
Mir geht's um Kleinmischer, die üblicherweise vor dem Non-Sync geschaltet sind, um da für etwas mehr Möglichkeiten zu sorgen. - Carsten
-
UP / Oben - Kinostart in Deutschland September?
carstenk antwortete auf oceanic's Thema in Digitale Projektion
Das befürchtete Sommerloch bei uns dürfte schlicht er Hauptgrund sein. Hier gehen ja bald flächendeckend die Sommerferien los, das hätte einfach nichtmehr gereicht, und momentan startet ja schon genug Zeugs für die Youngsters. Die Klaukopie-Befürchtung dürfte bei einem Pixar-Film mit 3D vermutlich nicht so ne Rolle spielen. Selbst wenn das Ding bis zum Deutschland-Start schon auf den Handys kursiert, werden die meisten wohl trotzdem reingehen. - Carsten -
Wir haben bei uns eine klassische Konstruktion mit Fallklappen und speziellem Projektionsglas, allerdings wohl vom Ende der 50er. Kann sein, dass da später mal was nachgerüstet wurde, glaube ich aber nicht. Die Gläser für Projektion und Durchschaufenster sind individuell markiert. Ich glaube, da steht Schott oder Zeiss drauf. Mir fällt speziell bei Rolltiteln weiss auf schwarz immer wieder auf, dass dort recht deutliche Geisterbilder durchwandern. Sowas wird beim normalen Filmbild sicher nicht sichtbar, trotzdem dürfte die Auswirkung auf Kontrast und Schärfe deutlich sein. Das Ghosting ist bei uns recht einfach zu unterdrücken dadurch, dass man die Projektionsscheibe etwas weiter nach unten neigt. Ich muss da allerdings erstmal ne neue keilförmige Dichtung für basteln. Ich glaube, dass ein nicht linsenparalleles Glas auf jeden Fall die beste Lösung ist, unabhängig von der Oberflächenvergütung. Und für den Schallschutz und im Heimkino sollte es denke ich nur gerade so groß sein wie nötig. Die feuertechnische Trennung zwischen BWR und Saal ist doch heute sicher garnicht mehr nötig, oder? Oder heisst 'Bestandsschutz' bei älteren Kinos ggfs. auch, dass sowas erhalten bleiben 'muss' wenn es mal vorgesehen war? - Carsten
-
Was habt Ihr eigentlich für Ton-Mischpulte vor eurem Prozessor hängen? Es gibt da ja heutzutage eine unübersehbae Vielfalt von billigen Kleinmischpulten. Allerdings sind rein funktional und ergonomisch ja nur wenige davon eigentlich für den Kinobetrieb wirklich geeignet. Was verbauen Kinoausstatter, wenn sowas gewünscht ist? Früher waren 'HIFI-Mixer' qualitativ ja absolut unterirdisch, mittlerweile hat sich daran durch die massive Verbreitung des Berufsstandes 'DJ' ja schon einiges geändert. Wegen des zumeist einfacheren Aufbaus und der Konzentration auf wenige Stereo-Line Kanäle würde ich sowas heutzutage ja eher geeignet für den BWR bezeichnen als klassische Kleinmixer aus dem PA oder Recording-Bereich. - Carsten
-
Naja, aber Papier sind keine Arbeitsplätze ;-) In vielen Bereichen haben Computer oder andere Automatisierungen schon für reichlich Verlust von Arbeitsplätzen gesorgt. Natürlich sind in anderen Bereichen auch viele dazu gekommen. Nur im Kino wird das nicht viel bringen, denn welche Jobs sollten da schon zusätzlich entstehen? Auch wenn es ja zumindest nicht schlecht ist, dass Christie, Sony & Co sicherlich zunehmend mehr Leute in Produktion & Vertrieb einstellen - Vorführer werden es sicherlich kaum sein. - Carsten
-
Gegen welche andere 'Optik' hätte sich das Kino denn vor 120 oder 60 Jahren absetzen sollen oder können? Das bewegte Bild auf der großen Leinwand an sich war das Alleinstellungsmerkmal, nicht die Qualität. Sonst hätte es in Zeiten des S/W und Stummfilms wohl kaum gegen die 'Realität' anstinken können und wäre gleich wieder untergegangen. Von technischer 'Qualität' wie sie hier immer wieder als Differenzierungsfiktion postuliert wird war dabei nie die Rede. Sondern von Einzigartigkeit des Erlebnisses an sich. - Carsten
-
Die Bedeutung eines 'Kinovorsprungs' über die Auflösung ist doch eh nur ne Fiktion. Welche Anteile des Publikums, die den Kinos das Überleben sichern, haben denn auch nur ansatzweise eine Ahnung davon bzw. können zwischen Heimkino und Kino differenzieren? Abgesehen davon muss sich abseits einer vollkommen nachrangig zu bewertenden '4k-Kabelverbindung' auch erstmal ein neuer Standard für ein 4k Medium etablieren. BluRay hat es schon schwer genug gehabt, und ein neuer 4k Standard für Heimkinos dürfte nicht so schnell zu erwarten sein. Wenn auf der großen Leinwand schon 2k reichen, was sollte dann einen neuen Standard für 4k im Heimkino auf 2-3m Bildbreite rechtfertigen? - Carsten
-
Einsatzgebiete von 35er Kameras
carstenk antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Allgemeines Board
Naja, während des Studiums hatte ich nen Kurs in HighSpeed-Aufnahmetechnik belegt. Ist aber schon ein Weilchen her. Schnelle digitale Aufnahmetechnik gab es damals noch nicht, dafür gabs auf Film schon 40.000fps in üblicher industrieller Anwendung mit durchaus ausgedehnten Szenen - bei Crashtests und Maschinentests eben. Labormäßig ging es auch in die 100.000 bis 1000.000 fps, da kenne ich aber die Rahmenbedingungen nicht mehr, die benötigten Lichtmengen bei 'normalen' Aufnahmeobjekten sind da eigentlich nicht mehr handlebar und Stroboskoptechnik hält da auch nicht mehr mit. Wir reden hier von klassischer 'bildmäßiger' Fotografie zum Einfrieren schneller Vorgänge. Es gibt zu Analysezwecken von Prozessen aber auch ganz andere Techniken, aber die liefern nicht mehr das, was man üblicherweise unter 'Photographie' versteht - 'streak-capturing' z.B. - Carsten -
Wir haben unseren (denkmalgeschützten) Vorhang mal nachimprägnieren lassen (vom professionellen Dienstleister). Das hat ihm allerdings nicht gut getan. Ist bei uns immer ein Kampf zwischen Brandschutz- und Denkmalschutz Auflagen. Dass ne Färbung gutgeht, kann ich mir nicht vorstellen. Es sei denn, man steht auf Batik. - Carsten
-
Wo soll das denn eingebaut werden? Öffentliches Kino oder privates Kino? Wegen der Schalldämmung spielt das durchaus eine Rolle. - Carsten
-
Einsatzgebiete von 35er Kameras
carstenk antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Allgemeines Board
Für Autocrashs, Explosionen etc., also im technischen Analysebereich braucht man durchaus solch hohe Bildraten, durch den entsprechenden kontrollierten Aufbau mit definierter Auslösung benötigt man aber keine langen Sequenzen, sondern nur Sekunden bis Sekundenbruchteile. Was dabei bisher vernachlässigt wurde: Der enorm hohe Lichtbedarf für diese extrem kurzen Belichtungszeiten. Solche Aufnahmen sind immer schweisstreibend. - Carsten -
Wer macht denn mal ne Aussage zur anteiligen Arbeitszeit eines Vorführers in den verschiedenen Tätigkeiten? Filmauf- und abbau dürfen bisher den Löwenanteil dabei abgeben - allemal da, wo ein Vorführer den Job noch ernst nimmt und das mit einer Qualitätskontrolle verbindet. Gerade in den Bereichen fällt aber in Zukunft am meisten Arbeit weg. Filme müssen zwar eingespielt werden in die Server, das ist aber ein Vorgang, der in der Regel nur mit einem Arbeitsaufwand von wenigen Minuten gestartet werden muss und dann alleine läuft. Solange dies noch an den einzelnen Servern geschieht, wird das auch Job der Vorführer sein, ebenso wie das Zusammenstellen des Programms. Das kann sich aber relativ schnell ändern, wenn Kinos durchgängig digitalisiert und mit Kinomanagementsystemen und zentraler Einspielung und Programmierung ausgestattet sind. Vorläufig vermute ich, dass in größeren Plexen zumindest die umgewöhnungswilligen und IT-beleckten Vollzeitkräfte bleiben und die Teilzeitkräfte weniger zu tun kriegen. In kleineren Kinos wird sich vermutlich wenig ändern. - Carsten
-
'Zelluloid adé: Erstes volldigitales Kino nimmt Betrieb auf'
carstenk antwortete auf carstenk's Thema in Digitale Projektion
Interessant finde ich hier, dass überhaupt NEC Projektoren eingebaut werden, bisher schienen die eher ein Nischendasein geführt zu haben. Und dann ist interessant, dass Holl 'mal eben' erklärt, dass er damit sicher sein könne, immer Startkopien zu erhalten, weil er damit nicht mehr von limitierten Kopiekontingenten und entsprechenden Dispositionen der Verleiher abhängig sei. Denkt er sich das einfach so, hat er schon konkrete Erfahrungen diesbezüglich, oder hat er Zusagen von den Verleihern? Meine Theorie ist, dass die Verleiher nie eine klare Zusage zu unbegrenzten digitalen Startkopien machen werden, aber faktisch nach entsprechender 'digitaler Aufrüstung' der Verleihprozesse 'einfach so' Startkopien in beliebiger Zahl verfügbar sein werden. Künstliche Limitierungen können sich Markenprodukte mit Alleinstellungsmerkmal leisten um den Preis hochzuhalten - die Konkurrenz der Verleiher untereinander wird sowas im Kinobereich wohl nicht hergeben, da sind Spielplätze und -zahlen alles. - Carsten -
Interessant ist auch die Frage, wieviele Ton-Ausgänge aktuelle Server üblicherweise bereitstellen - ich tippe mal darauf, dass 8 üblich sind. In vielen Kinos dürften sich auf der Basis der existierenden Lautsprecher- und Endstufenbestückung relativ leicht 7.1 Konfigurationen einrüsten lassen. In jedem Fall sind solche Upgrades in Zukunft viel einfacher als innerhalb bisheriger Systemformate. - Carsten
-
Tonformate im klassischen Sinne wie DTS, SRD, DolbyDigital etc. gibt es im digitalen Kino nicht mehr. All diese bisherigen Formate basieren auf mehr oder weniger starker Kompression des mehrkanaligen Filmtons. Das digitale Kino nach DCI.Standard sieht aussschließlich unkomprimiertes lineares PCM vor, also ohne jegliche Kompression. - Carsten
-
REGAL: rüstet komplett auf digital um. 1500 davon 3D.
carstenk antwortete auf oceanic's Thema in Digitale Projektion
Man muss sich halt nur die richtigen Propheten und Prophezeiungen aussuchen, dann werden sie schon nicht wahr und man kann hinterher immer behaupten, man habe Recht gehabt... - Carsten -
REGAL: rüstet komplett auf digital um. 1500 davon 3D.
carstenk antwortete auf oceanic's Thema in Digitale Projektion
Was? Dass dann der 35mm Mythos gepflegt wird? Das passiert doch schon jetzt, die Realität hat die Prophezeiung längst überholt... - Carsten -
Auch der Wirkungsgrad von Xenon-Kolben ist nicht so toll wie der von Energiesparlampen ;-) Von daher kannst Du, wenn Du Projektorlüfter und sonstige Einheiten dazunimmst, ruhig die vollen 2kW rechnen. Laut Osram haben die Lampen typisch 30Lumen/Watt - lichttechnischer Wirkungsgrad etwa 4-6% - also geht ca. 95% nur in die Wärmeproduktion. Entscheidender ist da allerdings schon die Abluft des Projektors, die dann trotzdem den Löwenanteil der Wärme ohnehin abtransportiert. Vielleicht fragst Du den Projektor/Lampenhaushesteller mal - die müssen die Projektorlüftung entsprechend dimensioniert haben und sollten demnach auch wissen, was diese Lüftung übriglässt. Gleichrichter nicht vergessen, je nachdem, wo der steht. Normalerweise sollte der Klimabauer aber durch eine Temperaturaufzeichnung in der Lage sein, einen 'realen' Wert zu ermitteln. - Carsten
-
Das dürfte kaum eine Rolle spielen, denn der Film braucht ja eine Maskierung, die in diesem Fall vom Formatschieber übernommen wird, und der fängt dann auch die Wärmebelastung ab. Die normalen Vorfensterschieber haben immer etwas größere Fenster, aber ein echter Formatschieber dürfte nur das gewählte Format maskieren, oder? - Carsten
-
Jegliche Rollvariante dürfte das Tuch unnötig belasten, ebenso wiederholtes Spannen und Entspannen. Wenn Platz unter der Decke ist - gespannte Leinwand darunter parken und gut ist. Bei Roll-Leinwänden in kinoüblichen Abmessungen dürften die meisten Anbieter auch abwinken, das funktioniert statisch irgendwann nicht mehr, Durchbiegung, Falten, etc. - Carsten
-
Wer sagt denn, dass die Leinwand für CS 1:1,89 haben muss oder das CS-Bild kleiner werden muss? Und hast Du Dir mal überlegt, was bei der etablierten filmbasierten Scope-Projektion mit Anamorphot bezüglich 'Auflösung' passiert gegenüber BW? - Carsten
