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mibere

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Alle erstellten Inhalte von mibere

  1. Das wundert mich nicht. Kein Geschäftsführer kann es sich erlauben, den berechtigten(!) Vorwurf eines Vertragsbruches seines Unternehmens öffentlich im Raum stehen zu lassen, wenn er weiterhin ein als seriös dastehendes Unternehmen leiten will. Da bestand massiver Handlungsbedarf! @pesinecki: Hat sich Sony bei euch diesbezüglich schon geäußert?
  2. Ich würde folgendes tun: Schreib mal direkt an den Vorstandsvorsitzenden/Geschäftsführer (steht im Impressum) von Sony und berichte den Fall, weil Du keinen Rechtsstreit vom Zaun brechen willst. DEN WIRD DAS INTERESSIEREN! Mach denen klar, dass du bislang davon ausgegangen bist, dass Sony seine Verträge einhält - und dass du dieses Verhalten als ausgesprochen professionell empfunden hast all die Jahre, weil Du ähnlich denkst und bislang gehandelt hast. Die Art und Weise wie Sony diesen Vertrag aber jetzt gebrochen hat, zeigt dir, dass du dich ganz offensichtlich in der Vertragstreue von Sony getäuscht hast. Um die Situation NICHT exkalieren zu lassen, mache keine Andeutungen in Richtung Presse - sondern bitte höflich um eine Stellungnahme des Vorstandsvorsitzenden oder des Geschäftsführers zu dieser für Euch unerfreulichen Thematik. Räume denen noch die Chance ein, positiv (also in Eurem Sinne) zu reagieren und schreibe, dass es sich möglicherweise ja nur um einen Fehler auf Seiten von Sony gehandelt haben könnte... Damit ist ein Dialog möglich, aus den beide Seiten als "Sieger" herausgehen können. Viel Zeit bis zum Filmstart bleibt ja nicht mehr. Sende das Schreiben daher vorab als Fax... ;-)
  3. Trotz schriftlicher Zusage vorab? - Gibt es eine entsprechende Klausel im Vertrag, die eine "Rausnahme" durch den Verleiher beinhaltet? Sind Verleiherabgaben (Mindestabgabe, Garantiebetrag) festgeschrieben? Wenn eine Mindestabgabe pro Vorstellung Vertragsgegenstand ist, dreht den Spieß um und fordert vom Garantiebetrag den Prozentualen Kinoanteil pro Vorstellung ein - und zwar für die gesamte Vertragslaufzeit... Das haben wir mal über einen Fachanwalt für Medienrecht gemacht - und daraufhin den Film doch bekommen! Die Anwaltskosten hatten wir uns auch erstatten lassen vom Verleih!
  4. Die Rechte der deutschen Blu-ray liegen bei 20th Centure Fox Home Entertainmend. Allerdings bezweifel ich, dass Fox Home Entertainmend auch die Rechte erworben hat, um den Film für gewerbliche öffentliche Filmvorführungen im Kino auszugeben. Aber vielleicht kann Fox dir bei der Suche nach dem Lizenzinhaber behilflich sein.
  5. mibere

    25 Bilder pro Sekunde?

    Es gibt zahlreiche deutschsprachige DVD-Versionen, die eine "Tonhöhenkorrektur" erfahren haben, damit sie tonal so klingen wie mit 24 Bilder/sek. Als Beispiele nenne ich mal Herr der Ringe 2, Matrix 2. Für die spätere Blu-ray wurden dann genau diese Master verwendet. Der "Tonhöhenkorrigierte Ton" wurde wie das Bild auf die Blu-ray transportiert und läuft mit 24 Hz (24 Bilder/sek.). Während das Bild in seiner korrekten Geschwindigkeit abgespielt wird, klingt der Ton nun gruselig "muffig" im Hochtonbereich. Dieser Fehler wurde dann später korrigert in einer Neuauflage. Bei Matrix 2 gab es in der Tat überschwengliche User-Testberichte auf zahlreichen Forenseiten, die voll des Lobes für den tollen Ton waren. Sogar bei Amazon und blu-ray.de ist das immer noch nachzulesen. Erst nachdem ein "Sound-Bug" allgemein publik wurde, änderten sich die Reviews und der Ton wurde verrissen... Ich glaube, dass viele Menschen den Unterschied in der Praxis nicht wahrnehmen ohne A/B-Vergleich. Auf der anderen Seite haben einige User von bekannten Filmen wie Rambo in den Foren gepostet, dass John Rambo auf einmal mit deutlich tieferer und sonorerer Stimme auf Blu-ray spricht. Das galt es dann zu erklären. Aus diesem Grund gehe ich davon aus, dass Unterschiede im Ton bei bekannten(!) Soundtracks durchaus auffallen, wenn diese mit anderer Geschwindigkeit abgespielt werden.
  6. Bei all diese Vorschlägen, stelle ich mir die Frage, warum das CinemaxX nicht einfach wieder das Leibeigentum einführt... Dass ein Mitarbeiter an Kasse, Einlass und Gastro arbeitet und den Saal aufräumt, halte ich noch für normal. Aber die Streichung von Sonn/Feiertagen und die Umwandlung der Arbeits/Urlaubszeit in eine 7-Tage-Woche... :lol: Da hat irgend jemand offensichtlich zu viele Science-fiction Filme geschaut...
  7. Hallo Dirk, das ist ja eine unerfreuliche Geschichte. Wie hast du bezahlt? - Per PayPal? - Wenn ja, Geld zurück buchen und Konflikt melden.
  8. mibere

    Tonformat Die Hard

    Hallo Stefan, was ist der Grund dafür, dass Soundsysteme in THX-lizenzierten Kinos "im hinteren Drittel des Saales" eingemessen werden?
  9. Hm...? - Wurden die Kussszenen rausgeschnitten...? ;-)
  10. In Hamburger CinemaxX (Saal 1) am Damtor wird meines Wissens ebenfalls ein "Specialobjektiv" für die 35mm-Projektion genutzt, um auf der dortigen Curved Screen ein scharfes Bild bis an die Ränder abbilden zu können.
  11. Darüber hinaus ist auf dem Screenshot gut zu erkennen, was für Probleme sich mit Curved-Screens ergeben können. Der untere Bereich ist so weit abgeschnitten, dass wichtige Bildinformationen verloren gehen. Auch die Bildschärfe verläuft nicht gleichmäßig. Die linke Bildseite ist sehr scharf abgebildet, zur rechten Bildseite hin wird es dann zunehmend unscharf. Der Grund dürfte in der geringen "Schärfestrecke" des Objektivs begründet sind. Das Testbild zeigt hier deutlich auf, dass eine scharfe Projektion über die gesamte (gebogene) Bildbreite nicht möglich ist.
  12. Das wären dann rund 3200 Lumen auf der Bildwand (Gain 2,0). So falsch ist die Schätzung mit 2500 Lumen gar nicht... Bleiben nur die Fragen, wie diese 22 fL gemessen worden sind? - Hinter der 3D-Brille? - Lichtstrommessung? - Reflektiv von der Bildwand?
  13. RED hat in einem "Kino" mit 100 Plätzen den Projektor bereits vorgeführt. Gezeigt wurde 3D-Kontent mit Polarisationsbrillen. Lt. eines Besuchers betrug die Lichtleistung geschätzte 2000 bis 2500 Lumen, der native Kontrastumfang und der Schwarzwert waren nicht so dolle. Projiziert wurde auf eine Silverscreen Steward 5D mit Gain 2,0, die rund 7 Meter breit war. Es wurde von deutlich sichtbarem Crosstalk berichtet. Auf einen Sitzabstand von 8 Metern war kein Screendoor sichtbar. 2D und 4K wurden nicht gezeigt. Hier der ganze Bericht in der deutschen Übersetzung: RED 4K-Projektorvorstellung
  14. mibere

    Titanic 3D

    Kurze Zwischenfrage: Wie haben euch die 3D-Effekte gefallen? Vielleicht kann jemand mal etwas dazu schreiben, ob Polarisation/Infitec oder Shutter zum Einsatz kam. Insgesamt war ich schon ein wenig enttäuscht von den Effekten. Besser als Harry Potter 7.2 fand ich die Räumlichkeit nicht per Sony 4K-SXRD. Die nachträgliche Konvertierung von 2D in 3D empfinde ich mittlerweile als wenig Zuträglich für 3D.
  15. Derartige Veranstaltungen (von wenigen Ausnahmen originaler 16mm Filmaufnahmen mal abgesehen) öffnen DCI Tür und Tor. Der Zuschauer erkennt auf den ersten Blick, dass die neue digitale Technik besser ist als das, was ihm da gerade vorgesetzt wird. Vereinzelnt dürften dann auch berechtigte Fragen aufkommen, warum bei mangelnder Verfügbarkei einer 35/70mm Filmkopie (oder 2/4K-DCI) nur eine 16mm-Fassung von STAR WARS oder WEST SIDE STORY gezeigt wird, anstatt einer Blu-ray?
  16. Etwas wirklich Lustiges hatte ich neulich erlebt, kurz nachdem "The Artist" im Saal gestartet ist. Etwa 15 Minuten nach Filmstart kamen zwei Zuschauer aus dem Saal. Er Mitte 20, extrem Bodybuilder, sie etwa 19, Typ Girlie. Zuschauer: Ihr habt doch ein Tonsystem? Kassierer (etwas nachdenklich): Ja... Zuschauer: Euer Vorführer hat versehentlich den Tonkanal abgeschaltet. Kassierer: Den was? Zuschauer: Den Tonkanal. Den Center. Das Ding, wo zu Hause liegt unter dem Plasma. Ich will mein Geld zurück! So´n Scheiß lass ich mir nicht bieten. Unfähiges Personal! Kassierer (bleibt sachlich): Der Center gibt nicht nur die Dialoge wieder, sondern auch Musik und Geräusche. Aber hier ist alles richtig eingeschaltet. Zuschauer: Die sprechen aber nicht mehr im Film. In der Vorschau wurde aber noch gesprochen. Der Vorführer hat den Tonknopf ausgeschaltet! Kassierer: "The Artist" ist ein Stummfilm. Der Zuschauer guckt etwas nachdenklich... Kassierer: Da gibt es Musikuntermalung. Deshalb auch die Zwischentitel. Der Zuschauer dreht sich um, geht Richtung Saal und motzt dabei seine Freundin an: Das ist ein Stummfilm. Da wird nicht geredet. Blöde Nuss! Damit war der Spaß aber noch lange nicht zu Ende. Direkt nach Ende des Films kam der Typ aus dem Kino gestürmt und baute sich unmittelbar vor dem Kassierer bedrohlich auf. Zuschauer: Willst du mich verarschen?! Kassierer: Nein. Zuschauer: Ich will mein Geld zurück! Kassierer: Was ist passiert? Zuschauer: Der Vorführer hat doch noch den Knopf für den Sprachenkanal gefunden. Kassierer: Den Center? Zuschauer: Und er hat ihn heimlich eingeschaltet! Kassierer: Der Center war die ganze Zeit eingeschaltet. Zuschauer: War der niiicht! Kassierer: ... Zuschauer: Kurz vor Ende fangen die nämlich doch noch an zu reden! Girlie: Wir wollen unser Geld zurück! Das ist ein Fehler. Und ich will jetzt nichts hören von Stilmittel... Danach gab es dann einen Aushang für die ganz "Schlauen"...
  17. Großer Beliebtheit erfreuen sich im privaten Bereich Leinwandtücher von Gerriets (Opera-Folie) und von Schiebeck die Cheap-Trick (akustisch transparentes Gewebetuch). Die Cheap-Trick besitzt auf heimkinotypische Sitzabstände keinerlei sichtbare Perforation! Der Hochtonbereich über 10.000 Hertz wird um gerade mal 3dB abgesenkt. Das gleicht jeder Equalizer problemlos aus. Gebrauchte Bildwandtücher würde ich aus den von Stefan2 genannten Gründen auch nicht kaufen. Schon ein 6 Jahre altes Tuch weist deutliche "Verfärbungen" auf, wie ich kürzlich erst wieder feststellen musste.
  18. In der Vergangenheit bestand die Arbeit im Kino für viele Mitarbeiter oftmals aus Liebe zum Film. Da wurden dann auch geringere Einkommen akzeptiert, um sich neben dem Studium oder dem ABI ein paar "Mark" dazuzuverdienen. Neben dem schon damals nicht gerade berauschenden Gehalt gab es aber ein paar Privilegien: wie kostenloser Kinoeintritt (in der Freizeit), kostenlose Getränke während der Arbeitszeit! Kostenloser Kinoeintritt ist nicht mehr möglich, dank der Verleihervorgaben und den aktuellen Bestimmungen durch einige Finanzämter (Stichwort "Geltwerter Vorteil"). Zweitgenanntes trifft auch auf die Getränkeversorgung der Mitarbeiter zu! Dasselbe trifft übrigens auch auf viele Kinobetreiber zu, die in den 60er und 70er Jahren ihre Kinos mit sehr viel Herzblut eröffnet und betrieben haben. Da wurde schon mal im Kino übernachtet und 80 Stundenwochen abgerissen - und alles aus Liebe zum Film! So lange es aber Menschen gibt, die bereit sind für 6 Euro/Stunde zu arbeiten, wird es auch Unternehmen geben, die nicht bereit sind, diesen Menschen mehr als 6 Euro Gehalt zu zahlen...! - Im CineStar sind die Menschen offenbar nicht mehr bereit dazu, für diesen Betrag arbeiten zu wollen!
  19. Ich habe mal was von rund 400 Euro für die DCP-Erstellung inkl. Schlüssel gelesen...
  20. An dieser Stelle muss ich ergänzen. Es gibt auch HDMI-Stecker zu kaufen, die mit den Geräten verschraubt werden können. Nachfolgend ein typischer HDMI-Anschluss mit Schraubbuchse. Hierbei handelt es sich um den HDMI-Port eines JVC DLA-X30-Projektors. Und hier ein passendes Kabel zum Festschrauben von der Firma Real-Cable: Zum Eingangsposting: Probleme kann es eigentlich nur geben, wenn das Quellsignal eine aktive HDCP-Verschlüsselung besitzt und der Projektor diesen Kopierschutz nicht unterstützt. In dem Fall gibt das Quellgerät (TV-Box) kein Signal aus oder nur in minderer Auflösung. Das hat folgenden Grund: Zu den HDMI-Spezifikationen gehört auch der Kopierschutz HDCP (High-bandwidth Digital Content), der 2003 von Intel entwickelt worden ist. Das Verschlüsselungssystem soll ein Abgreifen der Audio/Videodaten zwischen dem Wiedergabegerät und dem Empfänger verhindern. Das funktioniert denkbar einfach über die interaktive Kontrollfunktion. Verfügt ein Wiedergabemedium (z.B. Blu-ray) über eine HDCP-Verschlüsselung, teilt es dies dem Player beim Abspielen mit. Nun müssen alle Geräte innerhalb der Wiedergabekette HDCP unterstützen (z.B. Player => Receiver => Projektor). Sollte nur eines dieser Geräte den Kopierschutz nicht unterstützen, spielt der Player den Film nicht ab, oder er gibt ihn in geringerer Auflösung aus. Sollte eine analoge Verbindung für die Signalübertragung genutzt werden, können Full HD-Inhalte nur mit reduzierter Auflösung wiedergegeben werden.
  21. Kannst du mal berichten, was der Techniker herausgefunden hat? Was war das Problem?
  22. Mal ganz davon abgesehen, finde ich den schwarzen Schatten und links schlimmer! ;-) Zu deinem Problem: Etwas Ähnliches hatte ich hier auch schon mal. Das sieht nach einer Verschmutzung innerhalb des Lichtweges im Digitalprojektor aus. Verändere den optischen Fokus nacheinander langsam bis zum jeweiligen Anschlag. So lassen sich Details im Optischen Weg scharfstellen. Ich vermute einen Fussel irgendwo im Lichtweg - möglicherweise sogar im "Lampenhaus". Das Lampenhaus ist relativ einfach zu reinigen.
  23. Diese e-Shift-Funktion in den JVC DLA-X70/90-Modelle hat den Vorteil, dass keinerlei Screendoor mehr zu erkennen ist, aber auch die Nachteile des Zeilenflimmerns, Helligkeitsflackerns und eines stark reduzierten ANSI-Kontrastumfnges (nur halb so hoch wie beim kleinen JVC-X30)! - Das wird gerne mal verschwiegen oder bei der flüchtigen Sichtung beim Händler übersehen.
  24. Neulich an der Kinokasse: Ein Jugendlicher, etwa 16 Jahre alt, will einen Kinogutschein kaufen. "Soll ein Geburtstagsgeschenk für einen Kumpel sein", sagte er freundlich. "Gute Idee. Wieviel willst du ausgeben?" "20 Euro." Der 20 Euro-Kinogutschein wird ausgestellt und ihm hingelegt. Der Jugendliche nimmt den Gutschein in die Hand und guckt mit großen Augen erwartungsvoll den Kassierer an. "Und... - was kostet der?" "20 Euro." "Ganz schön teuer."
  25. @Filmtechniker und magentacine: Danke für die sachlichen Erklärungen. Ich hab in der Tat den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen...
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