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HaraldSchaefer

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Alle erstellten Inhalte von HaraldSchaefer

  1. Hallo Spooky, ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber wenn Du ein Kino das 15 Jahre geschlossen war wieder aufmachen willst, so kannst Du eigentlich auch gleich neu bauen. Die Analogen Projektoren kannst Du nicht mehr einsetzen, dafür liefern die Verleiher keine Filme mehr aus. Heute brauchst Du eine digitale DCI Anlage. Tontechnik die 15 Jahre in einem ungeheizten Raum stand ist vermutlich auch nicht mehr zu gebrauchen. Papiermembranen mögen so was überhaupt nicht. In wie weit die Endstufen heutigen Anforderungen gewachsen sind, wage ich zu bezweifeln. Wenn vor 15 Jahren geschlossen wurde, dürfte die Technik ja fast doppelt so alt sein. Heute ist 5.1 Pflicht. Je nach Bundesland gibt es solche Dinge wie Energie Einspar Verordnung. Vermutlich wirst Du die Heizung und Lüftung komplett tauschen dürfen. Gleiches gilt für die Brandmeldeanlage. Die Anforderungen an den Brandschutz sind in den letzten Jahren ebenfalls gestiegen (Türen berechnen sich jetzt als ein vielfaches von 60cm, Sitzabstände haben sich geändert etc -> siehe Versammlungsstättenverordnung). Die Notbeleuchtung ist sicher hin (Batterien halten nicht ewig) etc. Eine 15 Jahre eingestaubte Bestuhlung dürfte auch mindestens eine komplette Überarbeitung verlangen, von der Wandbespannung, Leinwand und Vorhang ganz zu schweigen... Du siehst, einfach dürfte das nicht werden. Meine Empfehlung schnapp Dir zuerst mal einen Architekten, der Ahnung von Versammlungsstätten hat (das sind nicht soo viele) und lass Dir von ihm abschätzen was da an Umbaukosten auf Dich zukommt. Keine Ahnung wie groß die Säle sind, aber unter 250TE je Saal wirst Du was die Ausstattung angeht wohl nicht wegkommen, die Tendenz dürfte eher zum doppelten und mehr gehen. Wennn Du, was den Umbau angeht noch nicht ganz demotiviert bist, schnapp Dir einen der großen Ausstatter (ja ich weiß, es gibt nur noch wenige) und lass Dir mal ein Angebot machen. Die Summe würde ich mindestens im Businessplan ansetzen. Es kommen immer noch Kosten hinzu, die vermutlich sogar höher ausfallen als das was sich durch Preisvergleiche etc. sparen lässt. Wenn jetzt das ganze noch aufgeht und sich eine Finanzierung findet, dann lohnt es sich, sich mit weiteren Details auseinanderzusetzen. Immer im Kopf behalten, alles wird immer teurer als geplant und die Einnahmen sind immer niedriger als gehofft. Hier sind ja einige Betreiber im Forum, die können Dir sicher auch noch die ein- oder andere Info zur Kopienbelieferung, Umsatzerwartungen etc. geben. Nichts für Ungut Gruß Harald
  2. Hallo Ich habe schon sehr lange keine CS mehr in den Fingern gehabt, aber das mit dem seitlichen Cache ging seit einer der allerersten Beta Versionen. Wenn ich mich richtig erinnere steht das im Handbuch, ich habe aber leider keines mehr greifbar. In jedem Fall musst du in das versteckte Systemmenü gehen. Gruß Harald
  3. Hallo Mit den Trailern ist das so ein Dauerproblem. Solange die brav unter 4GB bleiben ist alles gut. Nur leider gibt es immer wieder einen der sich nicht an dieses Limit hällt. Bei Trailern über 4GB treten folgende Probleme auf: Ältere Versionen des IE können sie nicht herunterladen Der Datenträger auf dem Gespeichert wird darf nicht FAT oder FAT32 formatiert sein Das Zip-Tool von XP kann damit nicht umgehen Außerdem kann z.B. der Doremi nicht mit XFAT umgehen. Damit ist es nicht ganz einfach einen solchen Trailer vom Mac auf den Server zu bekommen. All diese Probleme sind dem leidigen 4GB Limit und den inkompatiblen Dateisystemen der verschiedenen Betriebssysteme geschuldet. Der Trailer kann nix dafür. Es gibt auf jeder Plattform Lösungen für diese Probleme. Nur ist der durchschnittliche Vorführer nicht unbedingt mit dem notwendigen Know How ausgerüstet. Ich möchte damit niemanden auf die Füße treten, es gibt genug Computerspezialisten (die damit ihre Brötchen verdienen) die sich dieser Probleme nicht bewusst sind. Die saubere Lösung wäre dass endlich mal alle BS Hersteller sich auf ein kompatibles Dateisystem einigen würden. Die zweitbeste Lösung (die derzeit von fast allen gewählt wird) ist sich zu bemühen Trailer unter 4 GB zu halten. Unter Windows ist übrigens 7zip die Waffe der Wahl. Kann fast alles auspacken, ist kostenlos (auch gewerblich) und kann mit großen Archiven umgehen. Gruß Harald
  4. Hallo Welchen Server und welche Software verwendest du? nicht alle Server zeigen neue KDM direkt an, wenn noch ein altes Gültig ist. Erst wenn das alte abgelaufen ist, wird das neue dann agezeigt. Ist nicht toll, ist aber leider so. Die Ropa CS2 ist so ein Kandidat. Beim Doremi kannst du im Content Manager alle (auch zukünftige KDM sehen). Hier werden auch KDM angezeigt, für die kein Film auf dem Server ist. Gruß Harald
  5. HaraldSchaefer

    Freiluftkino

    Hallo Nina Man kann die gesamte Techik auch anmieten. Projektor, Server, Tonprozessor, Amping und Lautsprecher, ggf. sogar mit Leinwand und dazugehörigem Baubuch (das oder eine geprüfte Statik ist vorgeschrieben, wenn die Konstruktion höher als 5m wird - das nicht überall danach gefragt wird steht auf einem anderen Blatt). Wenn nötig gibts auch noch das passende Personal dazu. Neben uns gibt es hier im Forum auch noch ein paar andere die das anbieten können. Weiteres daher gerne per PM - genug der Werbung an dieser Stelle :) Gruß Harald
  6. Hallo Rabust Ich bin weder Kinobetreiber, noch Disponent eines Verleihs. Wäre ich letzteres, so würde ich mir beim Lesen deines Eingangspostings ernsthafte Gedanken machen. Ich kann Dir nur wünschen, dass hier kein Disponent mitliest (das tun sie aber) und Deinen Nick einem Realname zuordnen kann. Sicher gibt es einen Grund dass Du sauer bist, aber wie man in den Wald hineinruft... und das Internet hat ein unendliches Gedächtnis. Ich in einer der wenigen hier, die mit Klarnamen posten, das aus zwei Gründen: Wenn ich mich öffentlich äußere, dann muss ich zu diesen Äußerungen stehen können. Und Anonymität im Internet ist etwas, das es schlicht und ergreifend nicht gibt. Auch ohne einige Forenten persönlich zu kennen ist es in großen Teilen ein leichtes mittels ihrer Postings und und Googles Hilfe auf deren Klarnamen zu schließen. Gruß Harald
  7. Hallo Die Transponderliste findest Du auf King of SAT. Damit solltest Du auch auf Deinem Receiver etwas finden.
  8. Ohne Messgerät ist der nicht so wirklich einfach einzustellen. bei http://de.kingofsat.net/pos-5W.php solltest du einen FTA Transponder finden, mit dem du die Antenne auch ohne Testsignal ausrichten kannst. Wichtig ist, auch an die Drehung des LNB zu denken. Wird gerne vergessen und ist bei 5WA tödlich. Gruß Harald
  9. Hallo Tomas Die Daten auf Direct Cinema entsprechen den technischen Daten der DCPs. Dies ist nicht notwendigerweise das native Format in dem ein Film gedreht wurde. Ich habe das hier noch einmal prüfen lassen und die Informationen in der Datenbank stimmen mit den jeweiligen CPLs überein. Das schließt selbstverständlich nicht aus, dass in einer technischen 5.1 Tonspur nur ein Stereomix enthalten ist. Gruß Harald
  10. Du kannst KDMs via ftp auf den Doremi pushen. Dafür gibt es das Verzeichnis incomming. Dieses erreichst Du, wenn du dich mit einem ftp Programm (z.B. filezilla) auf den Server verbindest und dabei folgende Zugangsdaten verwendest: Benutzer: ingest Passwort: ingest Alles was auf diesem Weg auf dem Server landet ingested der Server dann. Dies lässt sich im Ingest manager auch wunderbar beobachten. Dinge mit denen der Server nichts anfangen kann, wie Schlüssel für andere Server oder ungültige Lizenzen bleiben dort liegen. Auf diesem Wege lassen sich auch Update Packages auf die Doremi Server verteilen. Das Update wird dann beim nächsten Start eingespielt. Bitte dabei aber beachten, dass bei manchen Updates eine Reihenfolge eingehalten werden muss, also nicht alles gleichzeitig einspielen. Gruß Harald
  11. Stimmt die gibts auch noch. Ich bring die immer nur mit Weihnachtsbeleuchtung in Verbindung. Da wickeln die nämlich ihr gesamtes Gebäude in LED Netze und ich lauf da fast täglich dran vorbei :) Als ich vor Jahren eine Sonderlösung brauchte waren sie mir aber zu teuer. Damals noch in einer Garage in Jungingen. Gruß Harald
  12. Hallo Vieleicht noch ein zusätzlicher Gedanke: Die Retrofit Leuchtmittel werden vor allem für den Consumer Markt entwickelt. Ganz abgesehen davon, dass man heute eher mehrere Lampen in ein Zimmer baut und diese bei Bedarf einschaltet und so die Lichtstimmung durch Schalten und nicht durch Dimmen erzielt, kenne ich keinen wirklichen massentauglichen Grund, warum ein Dimmer im Wohnzimmer bis 0 Dimmen muss und nicht einfach nach 10% abschalten darf. Die Werte darunter benötigt man zu Hause in der Regel nicht. Anders sieht es in Theatern und Kinos aus. Da kommt es nicht auf unterschiedliche Stimmungen, sondern auf ein gleichmäßiges Ausfaden an. Leider ist dieser Markt bei weitem nicht mit dem für das heimische Wohnzimmer vergleichbar. Die Konsequenz, es interessiert die Chinesen einen .... und sie sehen keinen Grund mehr Geld in Entwicklung und Technik zu stecken, nur um uns paar Sonderfälle auch noch zu bedienen. Das gleich gilt übrigens auch für die Massen an GLT Dimmern. Auch hier geht es nicht darum gleichmäßig von A nach B zu kommen, sondern lediglich darum A und B einstellen zu können. Ob das nun schlagartig geht oder in 10sec faded dürfte den meisten Anwendern dieser Technik egal sein. Für die Sonderfälle Saalbeleuchtung bleibt also nur sich an entsprechende Spezialisten zu wenden oder in Zukunft mit "grubentauglichen Heizelementen" (auch als Allgebrauchslampe mit Hammersymbol bekannt) weiter zu leuchten. Im Prinzip muss sich jeder selbst überlegen, ob es sich lohnt bei einer existierenden Installation im Saal auf LED umzustellen oder dort weiter erhöhte Energiekosten zu zahlen. Bei Neubauten können sich die LEDs deutlich schneller amortisieren, da in jedem Fall Installation und Leuchten neu gemacht werden. Im Foyer dürfte sich LED sehr schnell rechnen. Hier braucht man allenfalls unterschiedliche Helligkeitsstufen und kann so leicht zu retrofit Angeboten oder einfachen standard LED Leuchten greifen. Insbesondere bei architektonisch schwierigen Verhältnissen, sollte man auch bedenken, dass eine LED in der Regel nicht getauscht werden muss. Ich erinnere mich noch mit Schrecken an den Aufwand, den wir im Musicaltheater treiben mussten um bei den Wandleuchten die Glühbirnen zu wechseln (mit Podesten die Stufen ausgleichen und dann einen 12m Genie Lift mit 6 Mann dorthin tragen). Das macht man dann exakt einmal, dann entscheidet man sich die Lamen halt nur zu tauschen, wenn mehrere ausgefallen sind und außerdem die Dimmer so zu programmieren, dass sie nur noch auf 80% fahren, was die Lebensdauer mehr als verdoppelt. Wenn man es genau durchrechnet, dürfte uns damals der Glühbirnentausch mehr als 100€ je Lampe gekostet haben. Bei der üblichen Lebensdauer einer Glühbirne mussten wir trotz Dimmen auf 80% einmal im Jahr alle Leuchtmittel tauschen. Leider war der Architekt nicht mehr greifbar um ihn zu Teeren und zu Federn :) Gruß Harald
  13. Hallo Es gibt durchaus Lösungen, die auf 0% runterdimmen. Leider kostet das auch immer ganz gut. Zum Einen wird diese Technik seit Jahren in der Veranstaltungstechnik (ich rede nicht von Thomann 100€ Lampen) eingesetzt, zum anderen gibt es auch kleine Firmen, die sich auf das Dimmen von LEDs für Theateranwendungen spezialisiert haben. Thorsten Menzel von TCM light hat mir bisher noch jedes LED Problem gelöst. Neben fertigen Lösungen baut er auch individuelle Dinge, und das zu durchaus bezahlbaren Kursen. Es sollte aber klar sein, dass man in jedem Fall einen 3Stelligen Betrag je Lampe rechnen muss, wenn man eine Lösung haben möchte die wirklich funktioniert. Gruß Harald
  14. Hallo Das weiße Band hatte PNG untertitel die in einem Format sind, welche aktuelle Doremis nicht importieren. Die neue Festplatte hatte die untertitelte Version nicht mehr an Bord. Ob irgendwer die englisch untertitelte Fassung jemals gespielt hat, ist mir nicht bekannt. Hanneken bestand auf einem sehr speziellen Font, der damals via PNG untertitel realisiert wurde. Gruß Harald
  15. Hallo Wir hatten definitv einige Probleme mit alten DCPs und IMBs als diese neu herauskamen. Es gab damals auch spezielle Lizenzdateien für die IMBs um eben diese Signaturprüfung abzuschalten. Ich gebe zu, ich habe in der letzten Zeit keine Tests mehr gemacht, evtl. wurde das Problem inzwischen auch von den Herstellern gefixt. Wäre also tatsächlich mal interessant heute noch mal einen Test mit den alten DCPs zu machen. Rein "rechtlich" ist die Signaturprüfung ja nur bei DCI, sprich SMPTE DCPs verpflichtend. Die Interop DCPs fallen da also eigentlich nicht drunter. Und wie gesagt, die Jungs von der Berlinale können davon ein Liedchen singen. Gruß Harald
  16. Hallo Es gibt definitiv Probleme mit älteren DCPs auf modernen IMB Systemen. Wie die meißten vermutlich gehört haben, wurden bis vor etwas über 2 Jahren ausschließlich MXF-Interop DCPs erstellt und seither ist die Umstellung auf SMTP vorgenommen worden und zwischenzeitlich fast abgeschlossen. MXF Interop wurde nicht verwendet weil wir nicht wollten, dass die DCPs auch in Zukunft spielbar sind, sondern weil der SMPTE Standard erst nicht fertig und dann nicht vollständig auf Playerseite implementiert war. Das hätte dann ein DCP zur Folge gehabt, dass zwar heute abspielbar ist, aber vor 3 Jahren, als der Film ins Kino gekommen ist, von so gut wie keinem Server abgespielt worden wäre. Im Zuge der SMPTE Einführung wurden auch neue Anforderungen an die Signaturen der DCPs gestellt. Dies hatte einen großes Signatur Update zur Folge. Los ging das vor 2 Jahren im Frühjahr. Wer damals mit der Berlinale zu tun hatte, wird sich evtl. daran erinnern, dass es einige Probleme mit DCPs und den neuen IMBs im Cinestar gab. Die Doremi IMBs waren die ersten Geräte, die die neuen Signaturen zwingend vorraussetzten. Dolby zog dann wenig später nach. Systeme mit einer CTP (compliance test plan) Software spielen daher heute definitv keine DCPs ab, die nach dem alten Standad, mit den alten Signaturen gemastert wurden. Diese Einschränkung gilt allerdings nur für verschlüsseltes Material. Ein weiteres Problem ist, dass die alten GDC - Salzgeber Server mit dEen neuen Signaturen nicht mehr klarkommen. In der Konsequenz verschlüsseln wir unsere (glücklicherweise nur noch sehr wenigen) MPG2 DCPs nicht mehr. Wie gesagt, DCI soll alles dauerhaft zueinander kompatibel machen. tut sie auch, aber erst nach deren vollständiger Umsetzung, und das ist bis heute noch nicht abgeschlossen. Mir ist z.B. noch kein DCP untergekomen, das auf CPL Ebene die neu eingeführten Marker für z.B. den Abspann sauber unterstützt. Ich weiß daher auch nicht ob die Server inzwischen damit richtig umgehen können. @Carsten, Es gab vor zwei Jahren ein großes Update der Masteringsysteme. Eben mit den neuen Signaturen. Außerdem wurden einige Parameter der MXF Dateien angepasst. Problematisch ist dies wie geschrieben aber nur für verschlüsselten Content. Gruß Harald
  17. Hallo Genaue Angaben bekommt ihr von mir nicht, aber: Übertragungen die Hauptsächlich für Deutschland bestimmt sind liegen in der Regel auf IS10-02 Internationale Übertragungen, insbesondere wenn auch Frankreich betroffen ist E5WA Red Bull -> Astra 19,2 Die ersten beiden lassen sich über eine Schüssel schielend empfangen. Gruß Harald
  18. Hallo Hast Du vieleicht noch das alte Doremi Kabel (Doremi digital auf AES vom Dolby Prozessor)?. Wenn du das einfach falsch rum verwendest, also die Dolby Seite an den AP2 und die Doremi Seite an den AU2DA, sollte das funktionieren. SubD Stecker löten ist ein Sch.... Die Pinbelegung findet sich auf dem Doremi Manual Server. Gruß Harald
  19. HaraldSchaefer

    Gehalt!

    Hallo Zuschläge haben den großen Vorteil Steuer und Sozialabgabenfrei zu sein, zumindest derzeit noch. Es kann sich also für beide Seiten lohnen sich eher auf Zuschläge (25% nach 20:00) zu einigen als auf einen geringfügig höheren Stundenlohn. Nur mal so als Idee. Gruß Harald
  20. Hallo Preston Eigentlich ist unser Geschäftsmodell die DCP Lieferung. Und um ehrlich zu sein, der Aufwand den wir bei Live Veranstaltungen betreiben müssen, steht in keinem Verhältnis zu den Einnahmen. Nur irgendwas müssen wir Euch Kinobetreibern ja anbieten, dass ihr uns ins Haus lasst. ;-) Wer nur an Live interessiert ist und technisch versiert, der kann das sicher wie in meinem ersten Posting geschrieben in eigener Regie lösen. Schwieriger ist es da schon einen Antennenbauer zu finden, der weiß was er tut. Intelsat ist nicht Astra. Mit ein wenig Zeit und umhören sollte sich aber überall so eine Firma finden. Die Anforderungen wurden ja oben bereits beschrieben. Gruß Harald
  21. Hallo Preston. In Deutschland entwickelt sich das tatsächlich nach wie vor sehr stark Richtung unverschlüsselt. Red Bull macht seine Events aber schon ausschließlich verschlüsselt (über Astra). In Frankreich und Italien sind inzwischen auch schon einige Übertragungen verschlüsselt gewesen. Solange es um Übertragungen geht, die eigentlich keiner im Internet sehen möchte und die nur auf einer großen Leinwand Spaß machen, dürftest Du recht behalten. Wir hatten aber auch schon ein Event, dass am Ende nicht stattgefunden hat, da der Rechteinhaber auf Verschlüsselung bestanden hat und dann die geforderte Reichweite nicht erreicht wurde. Insbesondere die Musikindustrie ist da sehr empfindlich. Die möchten die Mitschnitte ihrere Konzerte halt nicht im Netz sehen. Da geht es noch um den Verkauf von Tonträgern, bzw. Audiodateien. Die Met lebt davon eher nicht, auch wenn ich überzeugt bin, dass sie sich auch nicht darüber freuen würden, komplette Mitschnitte in HD im Netz zu finden. Auch die Berliner Philhamoniker sind ein Kandidat für Verschlüsselung. Wenn sich mal rumspricht, dass die Konzerte unverschlüsselt über Sat kommen, dann dürfte das Geschäftsmodell mit dem Internet Streaming reichlich schnell den Bach runter gehen. Und die rufen da ganz schöne Preise auf, für ihren virtuellen Konzertsaal. Gruß Harald
  22. Hallo Solange die Übertragung nicht verschlüsselt ist (was sich aber vorraussichtlich demnächst ändern wird) tut es jeder bessere Antennenbauer. Du bist dann halt für alles selbst zuständig und hast nur einen eingeschränkten Support. Ansonsten gerne per PM was Dir an unseren Verträgen nicht gefällt. Gruß Harald
  23. Hallo Sauber encodete DCP spielt der Ropa ab (auch verschlüsselte). Zumindest wenn Software und Hardware auf einem einigermaßen aktuellen Stand sind. Du wirst bei Schwenks immer leichte Ruckler sehen, da die Ausgabe in 60p erfolgt und das nicht zu den DCP üblichen 24P passt. Je nach Softwarestand können auch 1-2 Schwarzbilder zwischen den Reels auftreten. Normalerweise ist das kein Problem, da man den Aktwechsel immer auf einen Umschnitt oder Fade setzt. Ansonsten sind mir noch importprobleme bei 2,5" Platten am Front USB bekannt (was aber eher an den Festplatten als am Server liegen dürfte). Insgesamt ist es aber ein super zuverlässiges Gerät, das sein Geld absolut wert ist. Es ist nun mal kein DCI System für 50T€, also darf man auch nicht dessen Leistung erwarten. Gruß Harald
  24. Hallo Alle Hersteller für digitale Kinotechnik liefern solide Geräte. Jeder Hersteller hat seine spezifischen Schwerpunkte und damit Vorteile. Die Martkführerschaft von Christie liegt aber sicher auch zu einem guten Teil an der Tatsache, dass Christie der einzige D-Cinema Hersteller ist, der aus der 35mm Welt kommt aber auch schon bei den allerersten D-Cinema Projektoren dabei war (auch wenn diese Geräte hier in Deutschland nicht wirklich verbreitet sind). Barco und NEC kommen aus der Veranstaltungstechnik / Präsentationstechnik, Sony kommt aus der Studiotechnik und Home Entertainment. Auch wenn es die Produktmanager der Geräte gelegentlich nicht so gerne hören, man merkt es der Bedienphilosophie der Geräte bis heute an, wo die Hersteller ihre Wurzeln haben. Ich habe Kinoton und Cinemechanica bewußt nicht genannt. Beide Hersteller bauen keine eigenen Lightengines sondern setzen was die Bildgebende Elektronik angeht auf Technik von Barco. Auch das hat seine Berechtigung. Deine Frage wird sich daher ungefähr genauso gut beantworten lassen, wie die Frage danach welches Brot am besten schmeckt. Hier hat auch jeder seine persönlichen Vorlieben, die sich noch dazu mit der Zeit ändern. Gruß Harald
  25. HaraldSchaefer

    Schlüssel

    Hallo Carsten, Wir haben die Namen deutlich verkürzt, da es immer wieder Probleme mit der Länge der Dateinamen gab. Wir können diese Dateien zwar problemlos erstellen und packen (läuft ja alles unter Linux), aber sobald ein Windows System oder ein FAT Datenträger ins Spiel kam (und die kamen eigentlich immer ins Spiel :) ), gab es reihenweise Probleme. Leider sind die Fehlermeldungen auch nicht sonderlich Aussagekräftig. Windows behauptet einfach mal der Datenträger sei voll. Das kann dann bei einem leeren USB Stick schon etwas für Verwirrung sorgen. @Rabust Der einfachste und sicherste Weg um herauszufinden wie lange ein Schlüssel gültig ist, ist immer noch diesen in den Server zu Importieren. Hier werden die Daten angezeigt, die im Schlüssel enthalten sind. Diese (und nur diese) werden vom Server verarbeitet. Der Dateiname ist absolut irrrelevant und außer der Endung .xml interessiert sich der Server nicht dafür. Bevor Du jetzt auf die Idee kommst, man könnte ja einfach die Angaben im XML ändern, das funtkioniert nicht. Der gesamte Schlüssel ist signiert. Der Server prüft die Signatur. Wenn Du da etwas änderst, dann stimmt diese Signatur nicht mehr und der Schlüssel wird als ungültig zurückgewiesen. Ach ja, die Zuordnung von Schlüssel zu CPL passiert nicht über den Content Title, sondern über die UUID der CPL. Es kann also durchaus sein, dass der Schlüssel mit einem falschen Namen angezeigt wird und trotzdem funktioniert. Das sollte nicht vorkommen, ist aber technisch möglich (und wird daher auch sicher schon vorgekommen sein). Gruß Harald
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