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Nein, genauso ist es richtig. Selbst die erhöhten Produktionskapazitäten reichen nicht aus, die noch höhere Nachfrage vollständig zu bedienen. Also ist das Angebot trotz der erhöhten Kapazität niedriger als die Nachfrage, was zu höheren Preisen führt. Der 3-Schicht-Betrieb stellt ja noch keine deutliche Effizienzsteigerung hinsichtlich der Produktionskosten dar, der kleine Effekt durch die höhere Ausnutzung der Anlagen dürfte aus meiner Erfahrung größtenteils durch die Mehrkosten bei Personal und Organisation aufgefressen werden.
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Nun, es werden wohl heute in Deutschland irgendwas um die 25.000 S8 Kassetten verkauft. Das ist zwar im Vergleich zum absoluten Höhepunkt von 1980 mit knapp unter 20 Millionen sehr wenig, aber ein sehr deutliches Wachstum gegenüber vor 10 Jahren. Das etwas holprige KI Ergebnis nennt ja auch (versteckt) die S8 Farbnegativfilme als Hauptgrund.
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Ich denke, Du hast den Grund damit schon angegeben, nicht oder weniger draufzahlen. Super 8 ist für Kodak ein Mischgeschäft, das insgesamt profitabel sein muss, da darf so ein Nebenschauplatz wie Farbumkehrfilm ruhig weniger oder nicht profitabel sein, solange das Gesamtpaket in Ordnung ist. Dazu finden sich Zahlen in Jürgens Heft zu 60 Jahre Super 8 (#14) https://www.super8mag.de/shop/SUPER-8-Magazin-14-p785202903 Nun, das ist eh‘ sehr selten, dass ein Unternehmen eine Preiserhöhung genauer begründet. Der Preis war lange sehr konstant, die Gründe jetzt sind vermutlich vielfältig. Silberpreis Verdreifachung, Importzölle, Energiekosten, allgemeine Kostenentwicklung , gestiegene Nachfrage - such‘ Dir was aus 😉 vermutlich alle ein bisschen.
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Nein, das Gegenteil ist der Fall, zumindest, solange die Nachfrage höher ist als das Angebot. Du meinst vielleicht, dass hohe Produktionszahlen den Preis senken? Das ist korrekt, und da hilft die wohl deutlich höhere Produktion der Negativfilme, die Fixkosten und Abschreibungen auf größere Mengen zu verteilen.
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Da bin ich mir nun nicht so sicher. Leider kenne ich keine Vergleichszahlen…
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Ich denke, vor allem wegen der Konfektionierung. Dazu geringe Mengen.
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Das mache ich ja auch, ich mag den Tri-X sehr. Aber einen Urlaubsfilm mache ich immer in Farbe.
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Ja, natürlich wird der Absatz dadurch sinken. Am Ende muss sich die Produktion für den Hersteller lohnen, d.h., sie muß direkt oder indirekt Gewinn abwerfen. Wie gesagt, wenn man statt 10 Kassetten zum alten Preis nun 8-9 zum neuen Preis erwirbt, kommt man auf die gleiche Summe. Nicht schön, aber 8-9 sind besser als 0
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Daher denke ich, dass Kodak vielleicht alle Super 8 Filme quersubventioniert, ziemlich wahrscheinlich aber den E100D, mit dem Film alleine also kein oder kaum Geld verdient.
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Naja, Film ist halt wie Sprit Kosten der privaten Lebensführung, da gibt es selten Subventionen. Bei Film gäbe es im Gegensatz zum Sprit aber wenigstens den Charakter des Kulturgutes, aber da würden eher Produktionen von Filmen, ob nun professionell oder als z.B. semiprofessioneller Festivalbeitrag durch Förderungen subventioniert.
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Mittlerweile sind Umkehrfilme selbst innerhalb der Nische Super 8 selbst eine noch kleinere Nische. Die, die Super 8 hauptsächlich nutzen, nutzen wohl absolut überwiegend Farbnegativ, auch die Profis und Semiprofis. Dass Kodak diesen Minimarkt der Farbfilm-Projizierer immer noch bedient (als letzter), ist eher einerseits erstaunlich und andererseits sehr lobenswert. Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Film bisher und möglicherweise immer noch vom übrigen Geschäft (Farbnegativ) quersubventioniert wurde. Der Preis ist sehr lange auf dem vorherigen Niveau geblieben, während andere Filme erhöht wurden. Man könnte viel subventionieren, auch das Kulturgut Super 8, da gebe ich Dir recht. Aber mehr als die Hälfte (63€ von 98€) aus öffentlichen Mitteln und angesichts der Tatsache, dass der Hersteller ja nicht notleidend ist…….🤨
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Ich ziehe mir den Schuh an und entschuldige mich 😳
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Sorry, aber das war keineswegs als rechthaberisch gedacht, sondern eine Antwort auf die Kritik am Preis. Wenn das rechthaberisch rüberkam, tut es mir leid. Im Übrigen hatte ich seine Mehode nicht als unproduktiv und ineffizient bezeichnet, findet versucht, einen produktiven und effizienten Ausweg aus dem von ihm bemängelten Preisproblem darzustellen, wenngleich vielleicht zu überspitzt.
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Ohne den wären es dann 0
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Der Satz gefällt mir am Besten, 3 Kassetten pro Jahr kosten jetzt 27€ mehr. Wer ernährt sich für den Betrag 1 Monat?
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13% weniger ≠ 33% ≠ 50% weniger (und erst recht nicht 100% weniger). Das ist dann eher eine reine Trotzreaktion Ich wüßte nicht, wo ich das getan hätte 😉 Aber wer sich über 30 Billigkameras zulegt und jedesmal das ja zugegebenermaßen nicht mehr billige Filmmaterial in Dutzend oder mehr Kassetten mit nicht selten hier berichtetem unbrauchbarem Ergebnis als reine Testaufnahmen „verbraucht“, der handelt ganz sicher nicht ökonomisch, da ist die kürzliche Preiserhöhung noch das allerkleinste Problem. Das Verhalten kann sich nur jemand leisten, dem Geld nicht wichtig ist, da ist das geäußerte Gejammer eher sinnfrei. Man kann so filmen, und teures Farbumkehrfilm verbrauchen wie Smarties oder man erarbeitet sich ein paar gute Kameras für das produktive und effiziente filmen, um auch in diesen Zeiten noch viele Meter Schmalfilm zu produzieren. Das ist 20 Jahre her, aber ganz früher war ja irgendwie alles besser 😃😃😃
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Das ist eine Strategie, damit umzugehen. Man kann natürlich weiterhin Unmengen von 1/2, 2/3 oder 1/4 Testfilmen mit Plastikbombern zweifelhaften Zustands verbrauchen 🤪 Statt einfach mit einer oder zwei funktionierenden Kameras zu filmen 😉
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Umkehrfilme sind vor allem für Amateure, nur ganz selten für Professionelle, das trifft ganz sicher auf die Verwendung bei Super 8 und z.B. als Diafilm.
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Mag ja sein, dass 39€ Reba’s persönliche Schmerzgrenze ist (auch, wenn er das so nicht geschrieben hat), aber dafür kann den keiner gewinnbringend produzieren.
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Wir sollten eher froh sein, dass es immer noch einen Farbumkehrfilm gibt, auch wenn er jetzt teurer geworden ist.
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Wer auch immer diese Grenze definiert 😃
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Das wäre schon etwas übertrieben, wegen der 9€ mehr, dann filmt man halt 13% weniger…😉
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Da spielen dann andere Vorteile der Trocken- und Anlaufschmierung eine Rolle, von denen ich ja schon ein paar genannt hatte. Der Entwickler wird das teurere Fett nicht leichtfertig vorgesehen haben 😉
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Nun, da sie weder flüssig noch gasförmig sind und auch kein Plasma oder schwarze Materie (trotz der Farbe) - sind sie fest.
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Natürlich können Feststoffe wie MoS2 oder auch Graphit die Reibung z.B. zwischen Metallen verringern. Die genannten tuen das ziemlich gut und MoS2 wurde dafür entwickelt. Daß diese ihre Nachteile haben, ist unbestritten, aber die großen Vorteile spielen sie z.B. als Additiv in Anlaufsituationen aus, in denen das viskose Schmiermittel noch keinen ausreichenden Schmierkeil aufbauen konnte, zur Verlängerung von Nachschmierintervallen oder zur Erreichung von Notlaufeigenschaften. Auch bei langsamer laufenden Reibpartnern, wo man aus Kräftegründen kein höher viskoses Schmiermittel wie z.B. ein Fett einsetzt.
