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Das war auf dem Bild nur in der Vergrößerung erkennbar. Prima, dann hast Du den Fehler gefunden.
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Und 0,29 Ohm bei der Neuware… Das wäre kein wirklich signifikanter Unterschied und noch kein Grund für einen Austausch.
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Du redest Unsinn, oder weißt es nicht besser (vermutlich letzteres). Dir ist ganz offensichtlich nicht klar, dass das natürlich kein Original ist. Da hat mal vor zig Jahren jemand mit damaligen Mitteln ein Service Manual eingescannt, oder (noch wahrscheinlicher) eine schlechte Fotokopie schlecht eingescannt. Es gibt für die meisten Geräte keine Originaldokumente mehr (oder eben keine Veröffentlichung derselben), meistens noch nicht mal als Fotokopie oder in den seltensten Fällen so gut, wie diese hier. Zeitgemäße Scans von originalen Service Manuals von Consumer Geräten sind echte Ringeltauben. So gut kann Deine „Elektronikfirma“ nicht gewesen sein, wenn Du das nicht merkst.
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Du darfst gerne einen noch besser lesbaren hier einstellen 😎 Du hast wahrscheinlich noch nie einen wirklich schlecht lesbaren Bestückungsplan gesehen 😃
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Das geht ja ganz einfach mit jedem Bildbetrachtungstool, sogar z.B. in MS Word. Dann die LP nach vorne rausziehen und den Projektor nach hinten kippen, um an die Lötseite zu kommen. Klingt komplizierter, als es ist 😉
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Das ist alles im Service Manual recht gut beschrieben (man muss darauf achten, von welcher Seite der Bestückungsplan ist) Das solltest Du Dir endlich mal genauer anschauen 😉
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@rebafilm hast Du da 35V-Typen bestellt? Für welchen Kondensator sollen die denn als Ersatz dienen? C106/C206? Und am Besten den C135 durch einen 1000uF (35V) ersetzen, wenn Du schon alles offen hast.
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Ein Sortiment mit 23 verschiedenen, radialen Elkos in 9 verschiedenen Werten von 10uF bis 2200uF und jeweils unterschiedlichen Spannungsfestigkeiten (wegen der Baugröße) tun es erst mal, es gibt wenige Fälle, wo man weniger benötigt (z.B. zum Ersatz für Tantal) und noch weniger, wo man mehr benötigt… Der war gut 🤣 oder gar ernst gemeint 😳 Natürlich, die Dinge erst nach 20-30 Jahren eventuell zu warmer Aufbewahrung einzubauen, könnte ein Problem sein.
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Verschlußschieber des Kassettenfachs an der Nizo gebrochen!
Helge antwortete auf jacquestati's Thema in Schmalfilm
Sehr gut! Das mit dem Moosgummi ist ein guter Tip, ich habe noch eine Nizo mit gebrochener Feder...👍 Danke dafür -
Verschlußschieber des Kassettenfachs an der Nizo gebrochen!
Helge antwortete auf jacquestati's Thema in Schmalfilm
Das ist ein eher seltener Defekt (die kleine Feder bricht schon mal). Habe das Teil dennoch noch nie einzeln gesehen. Du wirst Dich vermutlich nach einem „Schlacht Silberling“ umsehen müssen, fürchte ich. -
C135 beträfe ja auch beide Kanäle Doch Kontakte...😉
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Hmm, eigentlich JA Die allermeisten unserer Netzspannungs-Geräte stammen aus einer Zeit, als wir hierzulande noch 220V hatten. Diese Spannung konnte um +-10% abweichen, ging also von 198 V bis 242 V. Eine z.B. direkt durch Gleichrichtung davon abgeleitete Spannung von 34,5 V (wie im Visacustic) hatte dann eine Toleranz von 31,05 V bis 37,95 V. Braun hat hier also tatsächlich einen Elko mit einer recht knapp bemessenen Spannungsfestigkeit von 40V eingesetzt. Nutzt man das Gerät heute mit den heute normalen 230 V, so haben diese ebenfalls eine Toleranz von +-10%. Aus den nominalen 34,5V (Signal 11 des Visacustic für die, die es interessiert) werden dann nominal 36,1 V. Bei +-10% dann von 32,5 V - 39,7 V, also hart an der Spannungsgrenze des Elkos. Da die alten Geräte zumeist keine Einstellung für 230 V haben, würde ich generell alle auf 240 V umstellen (dieser Wert war damals für Great Britain, die haben aber heute wie nahezu ganz Europa 230 V +-10%). Dan sind zwar die internen Spannungen bei niedrigster Netzspannung u.U. geringfügig zu niedrig, aber da geht meistens nix kaputt. Zudem ist heute eine Spannung an der unteren Toleranzgrenze sehr selten, meistens liegt die Netzspannung im oberen Toleranzband, schon alleine durch die vielen PV-Anlagen während diese einspeisen.
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Es stimmt beides, Austrocknung und Spannungslosigkeit über viele Jahre schaden beide den Elkos. In unseren alten Geräten kommt noch der oft jahrelange Betrieb in 220-V-Einstellung des Netzspannungswählers am 230 V Netz hinzu. Elkos in nicht-stabilisierten Bereichen sind dafür oft zu knapp dimensioniert. Ich empfehle, beim Wechsel nun immer Elkos mit einer höheren Spannungsfestigkeit zu wählen als eingebaut und die Geräte auf 240 V einzustellen 😉
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Nee, er hieß tatsächlich früher „Filmtechniker“. Ich bin beim neuen Mitglied mit dem Namen „Filmtechniker“ auch erst drauf reingefallen (wie Chris) und dachte, es sei Simon…🤪
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Eine tolle Kamera, aber anfällig und nicht einfach zu reparieren. Die vom OP zuerst genannten Kameras (Professional und Beaulieu) erlauben aber auch einfach manuelle Belichtung, ganz ohne Automatik…😉
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Das reicht vermutlich nicht. Wie Du im Schaltplan siehst liegen eine ganze Reihe Schalter im Signalweg, an die 3 x 15 Kontakte von S104 und S105 (Aufnahme/Wiedergabe) und der Mono/Stereo Umschalter (S102) und S103 Die mußt Du alle mal durchklingeln (nach Schaltbild und in unterschiedlichen Positionen)....
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Du wirst das ja eh‘ systematisch angehen, dann wirst Du Kontaktprobleme als erstes prüfen und rasch ausschließen können. Es gibt auch beim Visacustic gerne mal Kontaktprobleme, aber m.E. hauptsächlich im Hauptschalter.
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Mann, Mann, man kann mich auch absichtlich missverstehen 😃 Ich habe keineswegs die Kompetenz von @Dent-Jo oder @Der rosarote Panther in Frage gestellt. @Friedemann Wachsmuth hat es ja schon gesagt, hier soll mit Spaß Wissen vermittelt werden. Es gibt hier sehr viel Fachwissen, vor allem aus Erfahrung. Als ich Friedemann erzählt habe, dass ich Tuner 600 einsetze wurde mir erklärt, dass jeder Kontaktspray „böse“ wäre. Ich habe ja nun den Vergleich, nach vielen Jahren der Nutzung und habe noch keinerlei Schäden durch Tuner 600 gesehen, aber schon viele durch Kontakt 60. Hier lesen (glücklicherweise) viele Neulinge mit und holen sich Rat für immer öfter nötige Reparaturen. Da muss man schon mal aufpassen, wie genau man den Rat formuliert, viele haben eben nicht unsere Erfahrung.
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Wenn Nix passiert, ist alles ok 😃 Aber eben keine Empfehlung für Frischlinge …
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Danke, kannte ich noch nicht!
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Echt schräg 🤪
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Da hast Du vermutlich auch recht, mein Hinweis gegen Kontakt 60 war ja auch keineswegs als Angriff gegen @Dent-Jo gemeint.
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Ich repariere seit über 40 Jahren so ziemlich alles, was irgendwie elektrisch funktioniert, darunter auch älteste Geräte, aber vor allem Radios, HiFi und Foto/Film (Kameras und Projektoren). Es ist gut für Dich, wenn Du mit Kontakt 60 (+ z.B. Kontakt WL zum spülen) keine schlechten Erfahrungen gemacht hast. Ich habe schon viele Probleme Kontakt 60 erlebt, je nach Kontaktmaterial mal mehr, mal weniger. Auch spülen mit WL ist nicht immer ausreichend, denn damit werden die aggressiven Inhaltsstoffe je nach Gerätetopologie nur in andere u.U. unzugängliche Bereiche gespült. Für die gezeigten Röhrenradios kann das vielleicht noch funktionieren… Ich verwende heute (schon seit fast 20 Jahren) nur noch Tuner 600, da gibt es keinerlei Rückstände und Dreck hinterher wegspülen kann man bequem mit IPA (wenn kein Risiko besteht, dass der an die falsche Stelle gespült wird). Es ist in den Elektroniken von Schmalfilmgeräten m.E. definitiv nicht nötig, mit so einem chemischen Schwergewicht wie Kontakt 60 zu hantieren und es ist ganz sicher kein guter Rat für Anfänger, damit fort zu hantieren (vor allem, wenn man vergisst WL zu erwähnen, das hat mit Wortverdrehen nichts zu tun). Da muss ich mal ganz apodiktisch sein und „den Simon geben“😎 Ich habe schon zu viele z.T. schwer beschädigte Elektronik als Folge von Kontaktspray-Verwendung gesehen. Das ist auch eigentlich „Common Sense“ z.B. unter HiFi-Bastlern 😉
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Doch, solange man nur das schreibt: Da erwähnst Du das Waschspray mit keiner Silbe 😉 (hat zudem kaum jemand) Kontakt 60 (oder noch schlimmer: WD40) hat an der Elektroonik unserer Geräte nichts verloren. Der Tuner 600 macht da einen ganz hervorragenden Job. Das hat nicht flüchtig oder nichtflüchtig nichts zu tun. Bei Kontakt 60 verflüchtigt sich auch nicht mehr und bei völlig verdreckten „Innereien“ kann man auch bei Tuner 600, nur daß dann dort Isopropanol genügt. Oxidschichten werden von beiden Sprays aufgelöst bzw. umgewandelt (Schmutz natürlich nicht, der wird nur gelöst), mit dem Unterschied, dass bei Kontakt 60 auch sehr dicke Oxidschichten an dicken Kontakten angegriffen werden, dafür habe ich ihn früher gerne genommen (am Auto). Dazu enthält der noch Schmiermittel.
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Natürlich NICHT mit üblichem Kontaktspray, sondern mit z.B. Tuner 600 o.ähnl., also etwas, was hinterher wieder vollständig verdunstet.
