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Zurück zum Thread, hier ein Update zur Sony Pictures Liste vom April (Neueinträge fett):

Das ist das Thema hier, den die Überschrift lautet "4k Filme" und nicht 4k BlowUps, bei 70mm wird auch kein großes Ding um ein BlowUp gemacht.

Hier werden immer wieder Filme als 4k direkt von Sony angepriesen, die aber keine 4k Postpruktion hatten und somit auch keine 4k Filme sind.

Finde das irgendwie schade, das diese Tatsache hier im Forum vom Admin geduldet wird.

 

So steht auch bei Fury auf IMDb nichts von 4k Postproduktion und bei der Anzahl an VFX wird eine durchgehende 4k Postproduktion auch hier mehr als unwahrscheinlich sein.

 

Etwas Offtopic ein Belichter von Celco aus dem Jahre 2002 hatte den Namen Fury:

http://www.film-tv-v...45f7b3418c.html

Edited by Valentino (see edit history)
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Das würde ich gern noch von einer anderen Seite aus betrachten dürfen, da nicht nur in der digitalen, sondern auch in der analogen Welt stets das Quellmaterial (seit einigen Jahren "master" genannt) a

Nun, in der Vorführung, welcher ich beiwohnte, gab es definitiv kein richtiges Schwarzweiß. Der Film enthält ja auch einige Farbelemente, so dass ich jetzt nicht mit Bestimmtheit sagen kann, ob dieses

Ist denn eine 4K DCP teurer als eine 2K DCP im Verleih? http://presse.telemu.../presseheft.pdf

Posted Images

... dann bitte die Überschrift in "4K-DCPs" ändern ...

Finde diesen Diskussionsfaden wichtig, um über die aktuellen 4K-DCPs auf dem Laufenden zu bleiben. Über die Qualität des Aufnahmematerials kann man danach prima immer noch diskutieren.

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Das mit den 4k DCP ist ein guter Vorschlag, wobei ja auch 2k DCPs auf einer 4k Projektion aufgeblasen werden.

 

Das Thema Auflösung ist weit komplexer wie einfach nur die Erstellung einer 4k Produktion.

Von der Optik der Kamera, über den Sensor bis zu den Gegebenheiten im jeweiligen Kinosaal kann sich die komplette 4k Auflösung "verflüchtigt" haben.

 

So haben z.B. die 4k Kameras der ersten Stunde nur einen 4k Bayer Sensor verbaut, der niemals die vollen 4k erreicht. Mit viel Glück kommt man auf 3,2k S/W Auflösung, von der Auflösung der Farben Rot und Blau fangen wir erst gar nicht an. Auch die günstigeren 4k Kameras von Sony(F5/F55) und BlackMagics 4k haben nur einen 4k Sensor mit Bayer Muster verbaut. Nur die EPIC von Red und die F65 sind wirklich in der Lage die 4k in vollem RGB zu liefern.

Der 4k Projektor kann auch nur ein volles 4k RGB Bild auf die Wand werfen, wenn die Optik gut genug dafür ist, den S3D Vorsatz ausgenommen.

Hier wäre z.B. erfreulich wenn Sony ein Hürde in ihre Projektoren implementiert, das ein 4k Film erst gar mit S3D Vorsatz gespielt werden kann ;-)

 

Das Thema 4k ist weit aus komplexer wie es hier immer wieder verkauft wird.

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Das ist das Thema hier, den die Überschrift lautet "4k Filme" und nicht 4k BlowUps, bei 70mm wird auch kein großes Ding um ein BlowUp gemacht.

Hier werden immer wieder Filme als 4k [...] angepriesen, die aber keine 4k Postpruktion hatten und somit auch keine 4k Filme sind.

Finde das irgendwie schade, das diese Tatsache hier im Forum vom Admin geduldet wird.

Intern wurde es in den Zentralen auch bestätigt, das hochskalierte DCPs ebenfalls im Umlauf sind. Auch die Ausspielung der Sensor-Daten weist Verluste auf (wie auch beim Scannen von Filmmaterialien Verluste auftreten).

Von Dir endlich einmal objektiv aufgeschlüsselt.

Schon bei Digital Intermediates hat es zu Filmkopienzeiten unterschiedlich hochauflösende Ausbelichtungen für die Dup-(Kopier-)Negative gegeben, unterschiedlich von Land zu Land..

 

 

Ob man deswegen Threads auftrennen sollte.... der Übersichtlichkeit wegen klickt man doch lieber auf ein Thema.

Edited by cinerama (see edit history)
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Die entsprechenden Fernseher überwältigten einen nicht so sehr

Starres Linienraster (anstelle der intelligenteren LCOS-Technologie): man sieht es allen 4K-Fernsehern deutlich an, das kein Kinobild vorliegt.

Und die grössten Schirmausmasse liegen gerade mal nahe den Abmassen der früheren Super-8-Heimkinoleinwände.

Dafür nun Curved Screens (anstatt als Standard im Kino!): Verrückt...

 

Die Theaterverbände kann man dennoch in der Defensive sehen, dito betreffs der Auswertungsfenster.

Edited by cinerama (see edit history)
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Auch die Ausspielung der Sensor-Daten weist Verluste auf (wie auch beim Scannen von Filmmaterialien Verluste auftreten).

Welche Verluste ?

Welches Ausspielen ?

Welche Verluste beim Scannen ?

 

Die entsprechenden Fernseher überwältigten einen nicht so sehr

Starres Linienraster (anstelle der intelligenteren LCOS-Technologie): man sieht es allen 4K-Fernsehern deutlich an, das kein Kinobild vorliegt.

Sach ma Cinerama, meinste Pixelraster un warum hat des LCOS net ?

Was issen an LCOS intelligenter ?

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Welche Verluste ?

Welches Ausspielen ?

Welche Verluste beim Scannen ?

Verluste sind beim Scannen oder Abtasten fast immer entstanden. Dabei spielt die Qualität der Optik im Gerät und die damit verbundene A/D Wandlung eine sehr große Rolle.

Habe in der Zeit als Materialassistent beim Film manchmal unscharfe Muster erhalten, da der Scanner nicht richtig kalibriert war.

Dazu kommt noch das Nyquist-Shannon-Abtasttheorem, das besagt, das ein Signal mit dem Mehrfachen seiner Frequenz abgetastet werden muss um es richtig abbilden zu können.

http://de.wikipedia....n-Abtasttheorem

Beim Ton nimmt der Mensch so grob alles zwischen 20Hz und 20khz wahr, deswegen wird der Ton mit 44,1 bzw. 48khz abgetastet. Bei der Sache ist erst mal egal ob Analog oder digital.

Bei der Bildtechnik ist es etwas komplexer. So könnte man z.B. zwei S/W Liniepaare in einem 2k Bild abbilden, aber leider lagen sie während der Abtastung so ungünstig zwischen den Pixeln, das ein grauer Balken daraus wurde. Dies kann man verhindern in dem man mit einer höheren Auflösung wie z.B. 3k abtastet und noch im Gerät auf 2k herunter skaliert.

Bei digital aufzeichnenden Kameras kommt dazu noch die Tatsache hinzu, das sie meist nur mit einem Bayer Sensor arbeiten, des reale Auflösung nicht mit der Sensorauflösung zu verwechseln ist. Die Firma Red hat so schon vor Jahren ihre erste Kameras mit vollen 4k angepriesen, in Wirklichkeit waren es eher 2 bis 3k die am Ende übrig geblieben sind.

Aus diesem Grund hat z.B. die Alexa von ARRI einen Sensor mit 2.8k, die am Ende doch sehr nahe an echte 2k heran kommen.

Wenn man am Ende dann noch die Auflösung der Optik vor dem Sensor und den diversen Filtern mit ein rechnet kann auch bei einer F65 mit den knapp 8kx4k Pixeln weniger als 2k übrig bleiben.

 

Die Auflösung des finalen DCPs hängt von so vielen Faktoren ab, das wahrscheinlich die Hälfte aller 4k DCP bei einer technischen Abnahme durchfallen würden.

 

Da aber gerade Sony das 4k Geschäft ankurbeln will, nimmt man alles was man nur irgendwie als 4k zu verkaufen kann.

Edited by Valentino (see edit history)
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Zurück zum Thread, hier ein Update zur Sony Pictures Liste vom April (Neueinträge fett):

 

Think Like a Man Too

Deliver Us From Evil

Fury ("Herz aus Stahl")

Annie

No Good Deed

The Wedding Ringer

Chappie

Mall Cop 2 ("Der Kaufhaus-Cop 2")

 

 

Müsste nicht "Die Vampirschwestern 2 - Schmetterlinge im Bauch" auch in 4K sein?

Er wurde jedenfalls so gedreht. Und am Set hieß es Sony bestände auf 4K.

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Woher stammt denn diese Information, dass diese Filme in 4K gedreht worden sein sollen? Quellen?

 

Ich weiß es nur bei "Die Vampirschwestern 2" sicher, da ich am Set war. Und bei einer Szene war es schwierig in 4K zu drehen. Und dann hieß es, es muss aber 4K sein. Weniger geht nicht.

 

Und dann wurde eine Lösung gefunden, nämlich die Kamera getauscht und dann ging es weiter.

 

Der ist in 4K gedreht, da macht doch dann ein Release mit weniger nicht viel Sinn.

 

Wobei ich natürlich nicht weiß, ob da in der Postproduktion, dann vielleicht in 2K weitergearbeitet wurde. Aber dann macht es keinen Sinn ihn unbedingt in 4K zu drehen, wenn es mal eine Einstellung nicht zulässt.

Edited by KarlOtto (see edit history)
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Es wird ja grundsätzlich gerne in 4k+ gedreht, oder zumindest in der höchsten Auflösung der Kameras, weil die üblichen digitalen Kameras nur in dieser Betriebsart auch die volle Sensorgröße in maximaler Qualität (also raw, ohne Sensordebayer) auslesen. Der Hauptgrund ist aber auch, dass man die höhere Auflösung schon im Schnitt für Ausschnittveränderungen und Bildstabilisierung nutzen kann, ganz zu schweigen von z.B. Vorteilen bei bestimmten Aspekten der VFX - Greenscreening z.B., und selbst wenn die Endauswertung in 2k geplant ist, holt man sich damit eben entsprechende Schärfereserven ins Rohmaterial.

 

Bei den meisten Mainstream Produktionen sind derartig hohe Anteile VFX aus den verschiedensten Bereichen enthalten, da ist im Grunde kaum noch nachvollziehbar, welche 'Auflösung' dieses Material hat. Die VFX Leute sind ja in der Regel Kreative, die sehr intuitiv mit dem zugelieferten Rohmaterial arbeiten. Die kann man natürlich dazu verdonnern, bei den Bearbeitungen und bei der Auswahl und Vorbereitung der verschiedenen Bildinhalte auf maximale Qualität zu achten, aber in der Realität ist der Produktionsdruck dann doch meistens so hoch, dass die 'nach Sicht' arbeiten müssen, und in einer fertigen Filmszene wird man daher faktisch Materialzusammenstellungen ganz unterschiedlicher resultierender Auflösung finden, selbst wenn das finale Bild technisch 2k oder 4k hat.

 

Ausserdem arbeitet man ja bei Kinofilmen nach wie vor fast grundsätzlich mit der 180Grad Shutterregel. Die erzeugt einen gewünschten Grad an Bewegungsunschärfe, die ohnehin die erreichbare Auflösung bei 4k Aufnahmen mit bewegten Inhalten deutlich reduziert. Das ist ja auch der Grund, warum Cameron bei seinen HFR Experimenten die höhere Bildrate und somit auch reduzierte Bewegungsunschärfe als signifikanter für die Schärfewahrnehmung erkannt hat als die höhere räumliche Auflösung bei 4k. Auch die VFX müssen in der Regel gezielt mit künstlicher Unschärfe versehen werden, zum einen um realistischer zu wirken und um sich nahtloser in die VFX-losen Anteile zu integrieren, zum anderen weil man mit Unschärfen auch bestimmte gewünschte Wahrnehmungen verstärken und auch Unperfektheiten der VFX kaschieren kann.

 

Nicht zuletzt kommt gegenwärtig auch die wirtschaftliche Krise bei den PostPro Firmen dazu, da haben ja einige trotz Oscar-prämierter Leistungen den Löffel abgeben müssen, und der Kostendruck sorgt sicher mit dafür, dass man sich dann eher für 2k als 4k entscheidet.

 

Über kurz oder lang wird das aber nur eine Episode sein, die 4k Anteile werden mit Sicherheit wieder zunehmen, wenn sich Tools und Hardware weiter entwickeln.

 

- Carsten

Edited by carstenk (see edit history)
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Die nächsten 4K Screenings auf der Cinerama-Bildwand der Schauburg - Karlsruhe:

 

2. Oktober 2014 um 20.00 Uhr

 

OKLAHOMA!

USA 1959

Regie: Fred Zinnemann

Drehbuch: Sonya Levien, William Ludwig

Kamera: Robert Surtees

Musik: Richard Rodgers

Schnitt: Gene Ruggiero

Vorlage: Lynn Riggs, Oscar Hammerstein II, Richard Rodgers

 

4K - 30 Bilder/Sek. DCP

 

englische Originalfassung

 

(Anmerkung für die "Ferndiagnostiker": U.a. Foto im Saal mit einem simplen Mobil-Telefon aufgenommen. Für pseudo-wissenschaftliche Abhandlungen über "authentisches Todd-AO" nicht referenzfähig).

post-75124-0-32469600-1411209654_thumb.jpg

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Kluge Worte, weiser Mentor...

 

Furchtbar - diese Wissensdurstigen!.Verderben sie nicht den Geschmack?

Der liegt im Auge des Betrachters. Basta.

Ob Todd-AO durch Breitfilm oder von der DCP hervorgebracht wurde? Nicht eine Diskussion erbsenzählender Nerds?

 

Dein cooler Snap vom Mobile-Phone, preston, ist treuer am Kunden orientiert als tausend Worte. Realer als HFR und die Realität.

 

[Ende vom Attacken-Modus]

 

Persönliche Meinung: die Vorreferenz ist in einiger Hinsicht die Blu ray des besagten Films. Wie bei LAWRENCE OF ARABIA u.a. ein Fakt, an dem man sich nicht vorbeischwindeln kann.

Edited by cinerama (see edit history)
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4k Screening auf Cinerama-Bildwand

Schauburg - Karlsruhe

 

in unserer Filmreihe "Midnight Movies ... trauma - trash - delirium"

 

Freitag, 10. Oktober 23.00 Uhr

 

THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE

(Blutgericht in Texas)

USA 1974

Regie: Tobe Hooper

Darsteller: Marilyn Burns, Paul A. Partain, Edwin Neal

 

4K DCP in 4K Projektion

 

the-texas-chainsaw-massacre-1974.jpg

 

 

Eine Gruppe junger Leute unternimmt einen Ausflug in die texanische Prärie, während der Wetterbericht von atmosphärischen Störungen kündet, welche nicht ohne Folgen auf die menschliche Psyche bleiben sollen. Als die Kids an einer scheinbar verlassenen Villa rasten, werden sie nacheinander von Mitgliedern einer in der Gegend ansässigen Metzgerfamilie attackiert, entführt oder ermordet...

 

„The Texas Chainsaw Massacre“ wurde als krank, pervers und gewaltverherrlichend abgestempelt, von der Kirche angegriffen, von Regierungen verboten und seinerzeit nur von den mutigsten Kritikern als der Film, der Horror neu definierte, gewürdigt. Das Blutgericht in Texas hat das Publikum weltweit gespalten, schockiert und verblüfft, einen Maßstab in seinem Genre gesetzt und die Weichen neu gestellt. 1974 ließ Autor, Regisseur und Produzent Tobe Hooper seine düstere Vision auf die Menschheit los, eine Geschichte über fünf junge Freunde, deren unschuldige Fahrt ins Grüne an einem Sommernachmittag zum schrecklichen Alptraum wird. Für eine ganze Generation avancierte Leatherface zur Horror-Ikone und der Film zum Kult.

 

Tobe Hoopers Kettensägenmassaker bleibt ein Meilenstein des Exploitation-Kinos und zählt auch heute noch zu den Furcht einflößendsten Horror-Filmen aller Zeiten … Über 25 Jahre nach der Beschlagnahme des Klassikers kann “The Texas Chainsaw Massacre” nun erstmals völlig legal und in nie da gewesener Bild- und in Deutschland nochmals durchlebt werden! „The Texas Chainsaw Massacre“ feierte jüngst auf dem SXSW-Festival in Austin/Texas als 4k-DCP eine kleine Wiederauferstehung: Zum 40. Jubiläum hat man sich die Mühe gemacht, den Original-Kamera-Umkehrfilm hochwertig zu scannen und dazu den Ton auf 7.1 abzumischen (unter Aufsicht des Regisseurs).

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