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DRINGEND: Doppel-8-Kamera läuft nicht nach Transport !


JanHe
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Welche Abtastung macht eigentlich bei SW i.d.F. am meisten Sinn? Brauche ich unkomprimiert etc., wenn ich eh keine Farbe habe, wo etwas herauszuholen wäre... ? Welche Auflösung würdet Ihr empfehlen? Das schlechte Objektiv mit Dauer-Falsch-Fokus und das verhältnismäßig kleine Filmbild nutzen 1920x1080 Pixel wahrscheinlich kaum aus...

 

http://www.andecfilm.de/assets/docs/pdfs/video_d-scanning_all_videoabtastung.pdf

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Fixfokus heisst keineswegs Falschfokus. Im Gegenteil, Fixfocus-Objektive können knackigst scharf zeichnen.

Lass doch erst mal ne einfache Abstastung bei Screenshot in Berlin machen. Wenn Du das Gefühl hast dass der projizierte Film wesentlich mehr bietet als die, kannst Du immer noch bessere, teurere Anbeiter nehmen. Andec ist nicht unbedingt die Referenz, was Positivabtastungen angeht.

 

Es ist ein Foma und es ist Dein erster Film überhaupt. Den würde ich erstmal grob zu Fuß (projiziert) begutachten, bevor Du HD-Abtastungen planst.

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Vielen Dank !

 

Dann vielleicht lieber erst mit geliehenem Projektor alleine gucken, nicht dass Du schon erahnen kannst, worum es in dem Film geht. ;-)

 

Ich würde sagen, ich filme das dann von der Leinwand/weißen Wand ab und mache einen Referenzschnitt am Computer, bevor ich das Original zerstückele.

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Ich würde sagen, ich filme das dann von der Leinwand/weißen Wand ab und mache einen Referenzschnitt am Computer, bevor ich das Original zerstückele.

 

Gute Idee, würd ich auch so machen bei aufwendigeren Projekten. Vielleicht kannst du ja sogar die Timeline in deiner Software auf 18 B/s (1 s Timeline muss trotzdem 1 s Videomaterial entsprechen) einstellen, dann brauchst du anschließend nichtmal mehr die Bilderanzahl umrechnen, wenn du den Film schneidest.

 

Naja, erstmal muss der Film ja noch entwickelt werden...

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Die Kamera von Jürgen ist seit gestern wieder in Besitzerhänden und Friedemanns Nizo hat heute gezeigt, was sie auf dem Kasten hat: Von 16, über 24, bishin zu 48 B/s erstreckt sich ihre Palette an Fähigkeiten, die intensiv in Anspruch genommen wurden. Eigentlich kann man resümierend vollkommen zufrieden sein, wären da nicht die gerissenen Filme von Wittner, die zum Einen bereits vor'm Einlegen ihr separiertes Ende entblößten und zum Anderen der "High-Speed"-Funktion nicht Stand halten konnten. Ich tippe da ganz stark auf die sehr schmalen Schlitze der Spulen als Ursache, welche den Film nur schwer entkommen lassen.

 

Anbei gleich drei Fragen:

 

1. Ab welcher Zeitspanne beeinflusst spärliches Licht in einem Raum, der zum Wechsel der Filmrollen verwendet wird, das Filmmaterial? Die Rollenwechsel fanden stets in Räumen statt, wo ich mit adaptierten Augen nur den Deckel der Filmkammer sowie die Zahntrommel sehen konnte - wenn überhaupt etwas. Jedoch brauchte ich heute z.B. bestimmt 10-20 Minuten, da ich .... naja, Erklärung erst einmal unwichtig. Muss ich mir nun Gedanken machen?

2. Bei jedem Dreh habe ich die korrekte Belichtung eingestellt (kleine Abweichungen eingeschlossen) und durch den Sucher sah auch immer alles gut aus. Der Filmwechsel lief zwar z.T. problembehaftet ab, aber im Groben war das alles planmäßig. Trotzdem begleitet mich ein ungutes Gefühl, dass es Dinge geben könnte, auf die ich nicht geachtet habe. Was können also Ursachen für nicht-verwendbare Aufnahmen am Ende sein?

3. Hat jemand Doppel-8-SW-Filmmaterial (notfalls auch Farbe), von der ich mir eine Rolle abkaufen könnte? Mittlerweile bin ich auf der letzten (vierten) Rolle und muss noch wichtige Schlüssel-Szenen drehen + Schnittbilder.

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Was war denn nun defekt?

 

Wenn ich das wüsste... ist mir auch momentan völlig schnurz, solange sie ihren Zustand beibehält. Nachdem sie einmal (fast) komplett zerlegt wurde und ich ein bisschen an den schönen Metall-Dingern herumstocherte, lief sie wieder. Würde mich aber auch sehr interessieren, was denn nun der Grund für den Defekt war.

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Also ich hab bei sonnigem Wetter im Schatten bestimmt zwei Minuten oder so gebraucht. Außer dem Anfang und dem Ende, die ja naturgemäß mitbelichtet werden, gab es da keine Probleme.

Das wäre auch das einzige, was mir erstmal an Fehlbedienung einfallen könnte, eben dass man da genug Abstand am Anfang und Ende einplant und da nichts Wichtiges (bei dir ist ja quasi jede Aufnahme wichtig) aufnimmt.

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Danke für die motivierenden Worte! Dann scheidet dieser Aspekt ja schon einmal als Risiko aus. :)

 

Das Ende war immer komplett mitbelichtet (ich war halt zu doof an die Meter-Anzeige zu denken, daher konnte ich das nicht so genau planen - bei der Pentaka wäre das sowieso nur ungefähr gegangen). Vielleicht auch lieber Andec erzählen?

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Also wenn auf dem letzten Meter noch was wichtiges drauf ist, a la "Durchläufer" bei einer Reportage, dann habe ich im Anschreiben immer vermerkt "Bitte kurz klammern - wichtige Aufnahme am Filmende von Rolle X"

 

Bei gedämpften Licht passiert nicht allzuviel. Wichtig ist eher nicht die Zeitdauer, sondern die Lichtverhältnisse beim Wechseln. Seitdem ich einmal im Sommer draußen im Schatten unter Bäumen eine 30m-TL-Spule (16mm) gewechselt habe und fast die gesamte Rolle Einstreuungen an den Seiten hatte, gehe ich grundsätzlich in einen geschlossenen Raum zum Filmwechseln.

 

Ob bei Deinem Dreh irgendwas schiefgelaufen ist in Sachen Filmhandling siehst Du leider erst nach dem Entwickeln. Daher kann man vorher da nichts zu sagen.

 

Gruß Rainer

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Um die Frage (aufgrund ihrer Dringlichkeit) nicht untergehen zu lassen: Hat jemand aus Hamburg (morgen) eine Rolle SW-Doppel-8-Filmmaterial zu verkaufen? Falls ja, möge er sich doch bitte bei mir unter der Nummer 0b1b7b6-b8b6b6b7b9b6b9b1 (Schutz vor Spam-Bots) melden. :)

 

(Danke, Rainer! Die Raumlicht-Verhältnisse waren immer gleichmäßig dunkel; zumindest kameraseitig.)

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Die Rollenwechsel fanden stets in Räumen statt, wo ich mit adaptierten Augen nur den Deckel der Filmkammer sowie die Zahntrommel sehen konnte - wenn überhaupt etwas.

 

So einen Aufwand bei quasi Dunkelkammer-Verhältnissen eine Rolle zu wechseln habe ich noch nie betrieben.

Irgendwo im Schatten -zur Not der eigene Schatten mit Sonne im Rücken- muss reichen.

Nicht umsonst heissen die Spulen doch Tageslichtspulen oder....

 

Ich nutze auch die ausgebrannten, überbelichteten Bilder am Anfang und Schluss gern als Effekt im Film (kommt natürlich bei Farbe besser)

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Schon mal drüber nachgedacht, BEVOR man an so ein Projekt herangeht, sich über die Technik ausführlich zu informieren?

Sorry, mir stellen sich gerade sämtliche Haare meines Körpers auf, als ich das hier lesen musste.

 

Bitte, bitte: Literatur (ja, das ist das, was gedruckt auf diesem "Papier" ist) besorgen und lesen, nochmals lesen, verstehen, oder auch nicht, nachfragen, lesen und dann nochmals fragen und dann erst an die Sache herangehen, sonst ist alles am Ende für die Katz, die Kamera ist hin, der Film ist mies etc. pp.

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Bist Du hier etwa der Forums-Wütling?

 

Forums-Wütling? Dann hast Du noch keinen Beitrag von Manfred/Aaton/Erhard gelesen ... :smile:

 

Deine Beiträge in diesem Thread vermitteln für Unbeteiligte allerdings wirklich ein gewisses Maß an Chaos. Doppel 8 ist schon eine relativ umständliche und aufwändige Schmalfilmtechnik, die für Sponti-Aktionen weniger geeignet ist. Dafür hat Kodak 1965 schließlich die Super8-Kassette eingeführt.

Es gibt viele gute Gründe, trotzdem mit Doppel8 zu filmen. Wenn man dabei allerdings Misserfolge vermeiden will, sollte man einige Basics kennen und können und ggfs. vorher üben, z.B. wie man einen Film einlegt. Wenn dafür keine Zeit ist oder kein Interesse besteht, dann doch lieber Super8 und die Canon 310XL ... :cool:

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Jetzt schnell noch bei Wittner ein paar Filmrollen nachbestellen.... ;-)

 

Meine Mutter reserviert mir sogar einen Platz im Tiefkühlfach bei -18 °C. Seid Ihr auch der Meinung, unbelichtete Filme ins Tiefkühlfach und belichtete in den Kühlschrank (bei uns 8 °C) zu legen? Dass es auch anders geht, glaube ich gerne, aber jetzt mal rein technisch gefragt. :)

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