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Warum gibt es keine großen Filme mehr ?


kgb
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Hallo,

 

warum gibt es nur noch relativ flache Streifen ?

 

Waum kommt nichts mehr so in Richtung von der Begeisterung der Zuschauer .

 

 

zb. Schindlers Liste, Der Soldat James Ryaen, Titanic,

 

warum gibt's es so was nicht mehr ? Oder werde ich alt ?

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Masse, statt Klasse... ist die aktuelle Marktstrategie und funktioniert eben auch.

Auch die Erzählweise und natürlich das Filmkonsumverhalten haben sich geändert.

Einige solcher Filme gbt es noch, diese sind aber an einer Hand abzuzählen und gehen

gerne mal in der Masse unter.

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Einige solcher Filme gbt es noch, diese sind aber an einer Hand abzuzählen und gehen

gerne mal in der Masse unter.

 

Nicht mehr und nicht weniger als vor Jahren. Bei den oben genannten Filme liegen schließlich auch Jahre dazwischen.

 

Die Frage für bleibt: was stellst du dir unter "grossen Filmen" vor? Filme mit hohem Besucherpotenzial? Oder Filme, welche dir sehr gut gefallen?

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Och, die kosten heute ja so um die schlappen 250 Mio US$, das bei einer Rediteerwartung von 15% Minimum und sicher, na, das reduziert etwas die Auswahl an Finanziers und Regisseuren. Cameron und Co. schaffen das so alle 10 Jahre. Meine Meinung dazu.

Jens

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Die inhaltliche und dramaturgische Qualität hat meiner Einschätzung nach

ab spätestens 2005 stark abgenommen (u. A. auch Drehbuchkriese,

die immer noch andauert). Das gilt aber nur für die Mainstreamer. Diese sind

nach wie vor (und da hat Jens völlig recht) alle samt Großproduktionen.

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Fragen nach großen Blockbustern der Jetztzeit im Vergleich zu damals hinken leicht.

Und ja, wer den Anschein hat, es gäbe nichts großes mehr und alles wäre flach wird tatsächlich alt.

 

Die letzten großen Blockbuster die mir jetzt in einer Minute einfallen sind:

 

Django

Dark Night + Dark Night Rises

Inception

Avengers

Skyfall

Eiskönigin

Medicus

 

 

Und die alle nicht nur wegen ihrer bewiesenermaßen gigantischen Einspielsummen, sondern auch aufgrund ihrer Dramaturgie und Inzinierung. Alles eins A Filme, die sich messen lassen, mit den Klassikern.

 

Titanic, Soldat Ryan und Schindler sind meiner Meinung nach bei weitem nicht so gut wie bspw. Inception. Das war mal was richtig großes.

Mir fallen noch 10 Filme mehr ein, aus den letzten Fünf Jahren

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Die Hobbit Trilogie find ich auch nicht schlecht.

Eine absolute Besucherüberraschung war "Ziemlich beste Freunde".

Und persönliche Favoriten der letzten Zeit: Der Butler und The Wolf of Wall Street.

Gibt viele Filme mit Potential, aber es gibt schon so viele Genres und Geschmäcker (weil ja wirklich auch jeder Sch*** ins Kino kommt).

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Ziemlich Beste Freunde, Fack Ju Göhte, Gravity, Django Unchained sind meiner Meinung nach gute Beispiele, dass es immer noch große Filme gibt. Die Blockbusterfilme mit viel Wums kommen zwangsläufig of nicht an eine erzählerische Tiefe. Da ist das Zielpublikum einfach zu verschieden. Ich kenn tatsächlich Leute, die Tarantinofilm nicht gut finden, weil die zu vile Reden! So ein Quatsch.

Ich fand das Walter Mitty unter Wert lief. Der hätte das Zeug gehabt Crossover zu sein.

Was willste machen. Dann gehen die Leute eben in 7 Zwerge 8 und lachen sich schlapp (ich muss ja nicht rein ;-)

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Viele der genannten Titel sind einfach nur sehr gute Filme, die natürlich durchaus mehr

Qualitäten haben können, als die absoluten "cineastischen Schwergewichte", die sie aber

meist nicht waren, auch wenn sie das Potential dazu hatten/haben.

 

"Fack Ju Götte" z. B. ist keine A-Produktion, den haben einfach nur viele Menschen sehen wollen

und das zählt nunmal für die Kinos, die den Umsatz brauchen.

 

Beispiel Armageddon, Braveheart, Independence Day: So ausgiebig werden Blockbuster schon

lange nicht mehr erzählt. Schnelle Handlungssprünge, viele Effekte, kurze Schnitte und an den

Hauptfiguren lange nicht mehr so sehr interessiert. Blockbusterkino nur noch als Zeitvertreib und weniger

als Erlebnis von Geschichten und Figuren. Damalige Blockbuster-Qualitäten werden heute mehr als

Arthaus gewertet.

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Danke Sebastin ja genau das meinet Ich Braveheart war auch noch so ein richtiges cineastischen Schwergewicht.

 

Und damals den mumm zu haben Schindlersliste in S/W zudrehen das hatte was und ist eingeschlgen wie eine Bombe.

Also Ich finde sowas heutezutage leider nicht mehr........oder kennt ihr was was auf einen so hohen Level ist. Ich meine jetzt keine extrem Effekt ich meine das ganz Packet ? Genauso Di Hard 5 der kommt bracut nicht anden beiden ersten teilen riechen !

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Und damals den mumm zu haben Schindlersliste in S/W zudrehen das hatte was und ist eingeschlgen wie eine Bombe.

Also Ich finde sowas heutezutage leider nicht mehr........oder kennt ihr was was auf einen so hohen Level ist. Ich meine jetzt keine extrem Effekt ich meine das ganz Packet ? Genauso Di Hard 5 der kommt bracut nicht anden beiden ersten teilen riechen !

 

Das Schwarzweiß war nun wirklich das einzige, was Schindlers Liste "besonders" gemacht hat.

 

Du findest in jedem Kinojahr Filme, die genauso "besonders" sind. Nimm "The Artist" (Stummfilm! Schwarzweiß! Academy-Format!), der auch fast 45 Millionen umgesetzt hat, oder "The Butler", der in den USA ein Riesenerfolg war (und politisch dort sicher mehr aufgerüttelt hat als Schindlers Liste).

 

In der inflationsbereinigten Liste bei Boxofficemojo (http://www.boxofficemojo.com/alltime/adjusted.htm) sind in der Tat nicht so sehr viele Filme der letzten 15 Jahre -- aber das ist halt ein Zeichen dessen, dass das Kino nicht mehr die dominante Rolle hat, die es vor 50 Jahren hatte.

 

Und, nix für ungut: Deine Postings sind so schlampig hingerotzt -- ist das wirklich der Stil, in dem Du über "große Filme" diskutieren willst?

 

Schöne Grüße,

Matthias

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Für mich hat "großes Kino" nur bedingt was mit großem Budget zu tun (obwohl das nicht per se hinderlich ist, jedoch trifft gute Idee sehr selten auf viel Kohle). Wenn die Geschichte gut ist, spannend erzählt und gut in Szene gesetzt, dann funktioniert Kino für mich (manchmal auch für die, die das Geld zählen), es muß mich "reinziehen" und der Film sollte im Bestfall nicht mit "Vorhang zu" wirklich zuende sein (obwohl das ein aus meiner Sicht erstrebenswertes und angemessenes Vorstellungsende ist). Gute Filme gehen "im Kopf weiter...." Das ist keine Frage des Geldes, sondern der Kreativität.

Man(cher) kann fürn schmalen Taler richtig geile Sachen machen (und damit auch - selten - beachtliche Einspielergebnisse erzielen), und es gibt andere, die mit einem Riesenhaufen Kohle einen Riesen Haufen Sch.... fabrizieren (öfters mal trotz "Achtungserfolg" beim Erstwerk, oder nach mehreren guten Dingern).

Und machmal spielt der eine Haufen den anderen sogar wieder ein...

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Viele Filme werden erst mit der Zeit zum echten Klassiker.

 

Manche Produktionen galten vor dem boxing day als Flop und entwickelten sich zum Hit.

 

Andere waren als das "Ereignis des Jahres" angekündigt und flopen beim Publikum.

 

Somit kann eine "low budget" oder "no budget" Produktion jahrzehnte danach ein Erfolg sein und in die Geschichte eingehen.

 

Allerdings stimmt es, das sich das Geschäft immer schneller dreht.

 

Ich erinnere mich z.B. an die 80er Jahre mit "Dirty Dancing": 50 Wochen am Stück

 

Seinerzeit von Apollo gestartet, mit grandiosem Erfolg. Hätte keiner so richtig gedacht. Heute ein Klassiker....

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Gutes Beispiel Martin. Cube hat mich schwer begeistert (nicht wegen der Effekte, obwohl die durchaus glaubhaft dargestellt waren). Man sieht dem Film gradezu an, wie preiswert (nicht verwechseln mit billig) produziert wurde, was dem "Look&Feel" aber in keinster Weise abträglich war. Das Ganze war deutlich mehr als die Summe der Zutaten. Und die Verarsche der Constantin mit dem Verleihzeichen vergesse ich auch nie (Kollege hatte aufgezogen, anhand des schlanken Logos messerscharf auf CS geschlossen und entsprechend beschriftet - der war neu und wurde bei uns auch nicht alt.... - nein, nicht deswegen, da kamen noch deutlich dickere Hämmer).

Ähnliches Beispiel wäre der erste Saw (den damals keiner aufm Schirm hatte), erst durch die Sneak kam bei uns der Wunsch auf, das Ding zu zeigen - richtige Entscheidung! Das ist richtig Horrorshow, ganz ohne sichtbare Gewalt und Schlachtszenen,, iirc ist das blutigste Bild der angebliche Tote in Raummitte. Dafür echtes Kopfkino, andeutend und subtil, böse und krass. Tiefe Einblicke in die menschliche Psyche, aber fast gänzlich ohne unappetitliche Anblicke. War auch sichtbar für nen vergleichsweise schmalen Taler entstanden, trotzdem Hammerfilm!

Von den Sequels kann ich nicht berichten, hab den zweiten nach ca 20 min abgebrochen (meine Teilnahme, nicht die Vorstellung). Son Dreck brauch ich nicht (obwohl der und auch die folgenden durchaus Kasse gemacht haben).

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Mal auf die Urprungsfrage zurückzukommen.

Ich finde, das es auch in der heutigen Zeit noch viele gute Filme gibt. Da das aber natürlich alles subjektiv ist, ist das eh schwer zu beantworten.

 

Auf jeden Fall hat sich eben die Kinolandschaft und die Verwertungszeit eben geändert.

50 Wochen für einen Film wie Dirty Dancing (Pretty Woman, Harry&Sally etc.) wird es eben seltener bis nie mehr geben, da eben die Besucher neue Filme gleich anschauen wollen. Das wissen die Kollegen hier, die Filme in der dritten Woche nachspielen, am besten.

 

Aber auch da gibt es immer noch die Überraschungen wie aktuell Fack Ju Goethe, der bald vier Monaten in den Kinos läuft.

 

Vielleicht bleiben eben einem (bei mir ist das sicherlich so) die Filme auch nicht mehr so im Gedächnis, obwohl sie bundesweit trotzdem einen Riesenerfolg sind, aber im eigenem Kino eben nicht mehr so lange laufen, wie früher.

 

Und bei vielen super neuen Filmideen, wie eben Saw (zwar pers. nicht mein Geschmack) bleibt halt oft der Makel der ständigen (dann natürlich nicht mehr orginellen) weiteren Teilen hängen, was dann den 1.Teil dann auch irgendwie abwerten lässt. (wie auch Matrix, Blade usw) Auch wenn es natürlich wirtschaftlich von Produzentenseiten völlig nachvollziehbar ist, weitere Teile zu drehen.

 

Ich freu mich jeden Fall auch auf das neue Kinojahr mit all den unerwarteten Überraschungserfolgen, wie sie eben jedes Jahr kommen und ich wahrscheinlich trotzdem 2015 wohl wieder vergessen habe ;-)

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Ein Film der letztes Jahr, wie ich finde, völlig untergegangen ist, ist "The Place Beyond the Pines".

Der hat mich schwer begeistert. Ryan Gosling scheint in letzter Zeit viele Filme in der Art zu machen, die wie ich finde, auch zu großem Kino gezählt werden können aber eben völlig untergehen.

 

Leider scheint er aber um diese spielen zu können auch ab und an eine Rolle im Mainstream zum Gehaltsausgleich zu übernehmen :roll:

 

Bei "The Place Beyond The Pynes" war ich der einzige Gast in der Vorstellung. Hing aber wohl auch damit zusammen, dass er nur einmal pro Wochen in der Spätvorstellung lief... :mad:

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