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Lautstärke in Stuttgarter Kinos


LaserHotline

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Und jetzt ganz zum Schluss noch eine Frage ins Forum: kann es sein, dass O-Fassungen von Haus aus mit einem höheren Tonpegel ausgestattet sind als ihre entsprechenden deutsch synchronisierten Pendants? Ich meine damit also nicht etwa die andersartige Tonmischung, die zwischen O-Fassung und deutscher Fassung immer wieder vorhanden ist, sondern beziehe meine Frage ausschließlich auf den Tonpegel. Vielleicht könnt ihr ja hier mal Eure Erfahrungsberichte posten. Oder sollten wir hier einen neuen Thread aufmachen?

 

also nach meinen subjektiven Erfahrungen nicht, gemessen habe ich das aber nie.

 

Allerdings haben die OV idr die Spache nicht nur auf dem Center sondern wohl auch links/recht bzw. nur links/recht. Das bewirkt zumindest das die Sprache lauter ist als bei den Syncronisierten.

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Hallo,

 

ganz unabhaengig von dem aktuell diskutierten Kino (passt aber zum Thema):

leider verwechseln manche Leute Kino mit TV, und wollen dann auch TV-Lautstaerke,

bei der man sich bequem nebenher unterhalten kann (Fader-Setting 3 :!: ).

Sorry aber wenn im Film eine Bombe faellt (Black Hawk Down) dann muessen die

Waende wackeln. Eine Bombe macht nun mal nicht "plopp" sonder "BOOM".

Wer das nicht versteht soll lieber Video-Dokus auf Arte gucken oder einen

Strickkurs besuchen... :evil:

 

Das Ganze setzt natuerlich eine gute Anlage voraus. Eine kleine/schlechte Anlage zu

aufzudrehen dass sie verzerrt und scheppert fuehrt zu fuers Ohr sehr schmerzhaften

Verzerrungen. Macht man das selbe mit guten Prozessoren/Amps/Boxen ist es zwar

auch laut, aber nicht unangenehm/schmerzhaft laut.

 

Gruesse

Marc

 

P.S.: Auch ein klassisches Orchester erreicht ziemliche Lautstaerken! Also nichts von

wegen moderne Effektheischerrei nach dem Motto "immer lauter und lauter". Wem

die Realitaet zu aufregend ist, siehe oben... :roll:

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Hallo,

 

ganz unabhaengig von dem aktuell diskutierten Kino (passt aber zum Thema):

leider verwechseln manche Leute Kino mit TV, und wollen dann auch TV-Lautstaerke,

bei der man sich bequem nebenher unterhalten kann (Fader-Setting 3 :!: ).

 

...manche Leute verwechseln Lautstärke mit Sound, manche Leute verwechseln die Realität mit eigenem Empfinden.....alles mit Maß, nun....Fader Setting 3...ist ein extremo Beispiel oder nicht ?......aber Saalreglerstellung bei 4,5 ist doch für den "dummen, nicht Sound puristischen, keine Ahnung von Kinosound habenden und vorallem zahlenden" Kinobesucher doch ausreichend....muss doch nicht bei Pegel 7 oder höher stehen....da gibts Leute die mögens eben, wenn eine Stecknadel auf den Boden fällt, dass es kracht wie bei einer Detonation....tja.....alter Spruch: Jedermann rechtgetan ist eine Kunst die niemand kann......

 

...nächstes Thema könnte ja sein...warum ist der Surround Ton denn so leise...kann man den nicht lauter stellen ??? :D

 

nur 99% unserer zahlenden Kundschaft möchte es eben angenehm und Ohrenschonend... :-)))

 

Atomic

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In unserem Kino bekommt der Einlaß was auf den Filter wenn sie nicht

b) das Bild im richtigen Format AUF der Leinwand gezeigt wird

c) der Ton stimmt und die Sprache auch und die Lautstärke (die Lautstärke

kann vom Einlaß im Saal geändert werden genauso wie Bildstriche und

Schärfe im Saal korrigiert werden können, was die projektion sehr

entlastet)

 

Das ist als Vorführer meine Aufgabe. Warum kriegt der Einlass was auf den Deckel wenn der Vorführer nicht in der Lage ist die Matrix zu bedienen oder ohne Versetzer einzulegen??? Egal wieviel Stress gerade ist - irgendwie einlegen, weiterrennen und den Bildstrich durch das Einlasspersonal regulieren zu lassen kann es doch nicht sein? Außerdem halte ich nichts davon im Fall der Fälle den Bildstrich via Panel im Saal zu regulieren, woher soll der Einlass wissen wie großzügig die Schlaufen bemessen sind oder ob nicht der Projektor doch noch mal gestoppt werden sollte. Das was du aufzählst gehört imho zur Projektion und sind ureigene Aufgaben des Vorführers.

 

 

 

Gut es sind nu 4 Säle die bei uns sind, aber dennoch.

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In unserem Kino bekommt der Einlaß was auf den Filter wenn sie nicht

b) das Bild im richtigen Format AUF der Leinwand gezeigt wird

c) der Ton stimmt und die Sprache auch und die Lautstärke (die Lautstärke

kann vom Einlaß im Saal geändert werden genauso wie Bildstriche und

Schärfe im Saal korrigiert werden können, was die projektion sehr

entlastet)

 

Das ist als Vorführer meine Aufgabe. Warum kriegt der Einlass was auf den Deckel wenn der Vorführer nicht in der Lage ist die Matrix zu bedienen oder ohne Versetzer einzulegen??? Egal wieviel Stress gerade ist - irgendwie einlegen, weiterrennen und den Bildstrich durch das Einlasspersonal regulieren zu lassen kann es doch nicht sein? Außerdem halte ich nichts davon im Fall der Fälle den Bildstrich via Panel im Saal zu regulieren, woher soll der Einlass wissen wie großzügig die Schlaufen bemessen sind oder ob nicht der Projektor doch noch mal gestoppt werden sollte. Das was du aufzählst gehört imho zur Projektion und sind ureigene Aufgaben des Vorführers.

 

 

 

Gut es sind nu 4 Säle die bei uns sind, aber dennoch.

 

 

...ZUSTIMM.... !!!!!

 

Atomic

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In unserem Kino bekommt der Einlaß was auf den Filter wenn sie nicht

b) das Bild im richtigen Format AUF der Leinwand gezeigt wird

c) der Ton stimmt und die Sprache auch und die Lautstärke (die Lautstärke

kann vom Einlaß im Saal geändert werden genauso wie Bildstriche und

Schärfe im Saal korrigiert werden können, was die projektion sehr

entlastet)

 

Das ist als Vorführer meine Aufgabe.

Das sehe ich auch so.

Da fällt mir eine passende Story bei uns im Kino ein:

Ich war rein zufällig bei uns im Foyer zum Vorstellungsbeginn. Kunde kommt raus: Könnten Sie bitte das Bild schärfer einstellen? Ich (versuchte) dann vom Saal aus nachzustellen, Kollege am Projektor hatte es mittlerweile auch bemerkt. Der Effekt - wir beide haben uns gegenseitig die Schärfe verstellt und wundern uns wiso sich nichts ändert...

Seitdem: bei Fehler Anruf zum Projektorraum an den diensthabenden Vorführer um solche "Mißverständnisse" auszuschließen, egal auch wenn er oben am rotieren ist.

Anderseits kann ich mir auch vorstellen das ab einer gewissen Anzahl von Kinosälen und/oder baulich bedingt "organisatorisch" nicht anders machbar ist, daß der Einlass sich um die "Feinheiten" kümmern muß.

Bei uns jedenfalls ist der diensthabende Vorführer für die "korrekte" Vorstellung allein zuständig.

Und wir haben 3 Säle... :mrgreen:

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Seitdem: bei Fehler Anruf zum Projektorraum an den diensthabenden Vorführer um solche "Mißverständnisse" auszuschließen, egal auch wenn er oben am rotieren ist.

 

das isch denke ich der Punkt. Der Einlass hätte zumindest den Vorführer auf die Fehler aufmerksam machen müssen. Aber die Frage ist halt auch da wie gut sich der Einlass und Vorführer verstehn, und ob es einen gab.

Auch ist das wohl einer Aushilfe passiert, und wie @Laserhotline schreibt: Nobody is Pefekt - vielleicht war es ja sein 1. Tag alleine??

 

 

nd wir haben 3 Säle... :mrgreen:

 

das ist nicht nur eine Frage der Kinos, sondern manchmal auch eine Frage der Wege/Architektur.

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In unserem Kino bekommt der Einlaß was auf den Filter wenn sie nicht

b) das Bild im richtigen Format AUF der Leinwand gezeigt wird

c) der Ton stimmt und die Sprache auch und die Lautstärke (die Lautstärke

kann vom Einlaß im Saal geändert werden genauso wie Bildstriche und

Schärfe im Saal korrigiert werden können, was die projektion sehr

entlastet)

 

Das ist als Vorführer meine Aufgabe. Warum kriegt der Einlass was auf den Deckel wenn der Vorführer nicht in der Lage ist die Matrix zu bedienen oder ohne Versetzer einzulegen??? Egal wieviel Stress gerade ist - irgendwie einlegen, weiterrennen und den Bildstrich durch das Einlasspersonal regulieren zu lassen kann es doch nicht sein? Außerdem halte ich nichts davon im Fall der Fälle den Bildstrich via Panel im Saal zu regulieren, woher soll der Einlass wissen wie großzügig die Schlaufen bemessen sind oder ob nicht der Projektor doch noch mal gestoppt werden sollte. Das was du aufzählst gehört imho zur Projektion und sind ureigene Aufgaben des Vorführers.

 

Wie ich vor geraumer Zeit mal zum besten gegeben habe, hat am Bildstand NUR und NUR der Vorführer zu drehen und zwar an der Maschine :!:

Schärfe und Ton sind auch vom Panel zu regulieren. Aber wenn nur vom Personal und nicht wie ich auch schon erzählt bekommen habe vom Kunden. (Da gibts so einen speziellen bei uns und der hat Glück das er das nicht bei mir gemacht hat :shoot3: )

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Grundsätzlich bin ich derselben Meinung, also das AUSCHLIEßLICH der Vorführer für die Einstellungen verantwortlich ist. Nur er kennt (sollte kennen :!: ) seine verschiedenen Projektoren und sonstigen Anlagen, einschließlich etwaiger Macken. Darüber hinaus kennt i.d.R. nur er die Besonderheiten der jeweiligen Kopie.

Das bedeutet nach meinem Verständnis, dass ich mehrmals die Projektion im BWR und im Kino selbst überprüfe. Auch z.B nach automatischem Formatwechsel vor dem Hauptfilm. So Sachen wie Schärfe nachstellen müssen, weil sich Gäste beschweren, sind für mich nicht nachvollziehbar.

 

Das muss definitv drin sein, auch bei ungünstiger Lage der BWR´s und enger Dispo (wie bei uns :? ; für einen der fünf BWR´s muss ich sogar das eigentlich Kinogebäude verlassen und zu nem seperaten Eingang wieder rein).

 

Wie ich vor geraumer Zeit mal zum besten gegeben habe, hat am Bildstand NUR und NUR der Vorführer zu drehen und zwar an der Maschine :!:

 

Öhm hüstel, den Kufendruck verstell ich auch immer am Projektor :D :wink:

Bildstrich mach ich aber manchmal schon vom Saaltableau, denn ich weiß ja, dass meine Schlaufen das zulassen, was eben der Abriss/Einlass nicht wissen kann.

 

Schärfe und Ton sind auch vom Panel zu regulieren. Aber wenn nur vom Personal und nicht wie ich auch schon erzählt bekommen habe vom Kunden.

Sind die Saaltableaus bei euch nicht verschlossen?

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Die Einstellung der Schärfe ist am Projektor auch wesentlich einfacher zu bewerkstellen, ist halt analog. :wink:

 

Bei mir isses so oder so egal...meine Projektionsscheibe ist irgendwie komisch...als ob diese Scheibe wie eine Lise wirkt hab ich den eindruck :lol: :roll:

Aber solange die nicht qualifizierten Wischmopp-Leute da nicht rumfummeln in den Kinos iss guut ;)

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Wie ich vor geraumer Zeit mal zum besten gegeben habe, hat am Bildstand NUR und NUR der Vorführer zu drehen und zwar an der Maschine :!:

 

Öhm hüstel, den Kufendruck verstell ich auch immer am Projektor :D :wink:

Bildstrich mach ich aber manchmal schon vom Saaltableau, denn ich weiß ja, dass meine Schlaufen das zulassen, was eben der Abriss/Einlass nicht wissen kann.

 

Schärfe und Ton sind auch vom Panel zu regulieren. Aber wenn nur vom Personal und nicht wie ich auch schon erzählt bekommen habe vom Kunden.

Sind die Saaltableaus bei euch nicht verschlossen?

 

Bei minimalen Bildstand-fehlern ist ist das mit dem Tableau noch ok, aber sobald man da einen ordentlichen Versatz hat, sollte man es doch schon im BWR regeln. Zumal wenn der Kollege eingelegt hat und man sich nur seiner eigenen Arbeit sicher sein kann ;). Wie oft ist es vorgekommen das der Bildstandregler bis zum Anschlag gedreht wurde und nach der Vorstellung nicht "genullt" wird und man dann doof dasteht.

 

Nö, die Saaltableaus sind nicht verschlossen.

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Bei minimalen Bildstand-fehlern ist ist das mit dem Tableau noch ok, aber sobald man da einen ordentlichen Versatz hat, sollte man es doch schon im BWR regeln. Zumal wenn der Kollege eingelegt hat und man sich nur seiner eigenen Arbeit sicher sein kann ;). Wie oft ist es vorgekommen das der Bildstandregler bis zum Anschlag gedreht wurde und nach der Vorstellung nicht "genullt" wird und man dann doof dasteht.

 

Hach da lobe ich mir die schöne und auch feingängige Fern-Bildstrich-Verstellung der FP30E :D

 

Sollte jetzt keine Reklame sein - mir war nur jetzt einfach danach.

 

Bei uns wird eigentlich die komplette Vorstellung vom Vorführer aus dem Saal gefahren. Da hat man viel mehr "Nähe" zum Publikum und zu dem, was an Bild und Ton dort ankommt.

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c) der Ton stimmt und die Sprache auch und die Lautstärke (die Lautstärke kann vom Einlaß im Saal geändert werden genauso wie Bildstriche und Schärfe im Saal korrigiert werden können, was die projektion sehr

entlastet)

 

Da bin ich ganz anderer Meinung, denn bereits unter Vorführern gibt es eine erhebliche Anzahl von "Nicht-Scharfsehern". Das ist nicht medizinisch gemeint, sondern wahrnehmungspsychologisch - es gibt einfach Leute, die den Unterschied zwischen "unscharf", "fast scharf" und "richtig scharf" einfach nicht erkennen.

 

Ob die dann ausgerechnet Filmvorführer werden sollte, ist eine philosophische Frage und gehört sicher nicht hierher. Als Kinobesucher, Ex-Vorführer und Kameramann kann ich zwischen "geht so" und "scharf" ganz gut unterscheiden, bei der genannten Gruppe ist es nicht böser Wille, sondern fehlendes Erkennungsvermögen.

 

Daher würde ich dagegen plädieren, Saalpersonal an der Schärfe Einstellungen vornehmen zu lassen. Auch die Zeitverzögerung der Fernschärfe in Kombination mit der "ruckweisen" Tipptaster-Bedienung macht es wesentlich schwerer, per Fernschärfe korrekt einzustellen.

 

Wenn jetzt das Bedientableau weit vorn angebracht ist, kann es passieren, daß der Bediener auf die ihm nähere Seite des Bildwand-Trapezs einstellt, den Rest kann er nämlich gar nicht genau erkennen.

 

Bessere Lösung: Saalpersonal kontrolliert meinetwegen bei Vorprogramm, ob es irgendwie läuft, bei Hauptfilmstart prüft der Vorführer die Schärfe noch einmal gründlich.

 

Benutzung eines Fernglases (notfalls selbst anschaffen, gebraucht bei eBay oder sonstwo) löst die Frage ein für allemal.

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Da bin ich ganz anderer Meinung, denn bereits unter Vorführern gibt es eine erhebliche Anzahl von "Nicht-Scharfsehern". Das ist nicht medizinisch gemeint, sondern wahrnehmungspsychologisch - es gibt einfach Leute, die den Unterschied zwischen "unscharf", "fast scharf" und "richtig scharf" einfach nicht erkennen.

Kann ich nicht nachvollziehen, einmal durch unscharf vorne und unscharf hinten drehen, dann stimmt die Schärfe, vorausgesetzt die Technik ist in Ordnung.

Ob die dann ausgerechnet Filmvorführer werden sollte, ist eine philosophische Frage und gehört sicher nicht hierher. Als Kinobesucher, Ex-Vorführer und Kameramann kann ich zwischen "geht so" und "scharf" ganz gut unterscheiden, bei der genannten Gruppe ist es nicht böser Wille, sondern fehlendes Erkennungsvermögen.

Sehfehler, die nicht durch Kontaklinsen oder Brille korrigiert werden können, sind als Berufsausschluß anzusehen. :?

Daher würde ich dagegen plädieren, Saalpersonal an der Schärfe Einstellungen vornehmen zu lassen. Auch die Zeitverzögerung der Fernschärfe in Kombination mit der "ruckweisen" Tipptaster-Bedienung macht es wesentlich schwerer, per Fernschärfe korrekt einzustellen.

 

Mein Reden... :wink:

Benutzung eines Fernglases

Benutzen einige meiner Kollegen, ich komme damit nicht klar. :roll:

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Hallo T-J,

 

das Phänomen ist nicht einfach ein medizinisches. Es gibt ein "Nicht-Schärfe-erkennen", auch wenn die betroffene Person normalsichtig ist oder ihre Fehlsichtigkeit durch Brille, Kontaktlinse o.ä. kompensiert sein sollte.

 

Du hast völlig recht, im Grunde ist das Scharfstellen eine banale Sache, wenn man nicht gerade mit gewölbten Archivkopien oder unzureichend eingestellten Anlagen zu tun hat. In der Praxis kannst Du aber einigen Leuten definitiv nicht beibringen, Unschärfen wahrzunehmen und die Schärfe korrekt einzustellen. Sie könnten es vielleicht mit einem Bildtestfilm, aber bei bewegtem Szeneninhalt projektionsbedingte Unschärfe auch nur wahrzunehmen, ist für viele offenbar nicht möglich.

 

Manche Vorführer, Kameraleute, Kopierwerkstechniker und andere, die gewohnt sind, genau hinzusehen, haben mir dieses Phänomen bestätigt. Eine Erklärung hat niemand dafür, ich habe über die Jahre zunehmend die vermutung, daß es mit einer gewissen visuellen Abstumpfung zu tun haben könnte.

Wer mit degradierten Bildern (VHS-Video, schlechte MPEG-Kompression, "schicke" Korn- und Farbstich-Looks und künstliche Unschärfen/flache Schärfentiefe in der Filmfotografie) aufgewachsen ist, empfindet vielleicht ein unscharfes Bild nicht mehr als störend, also löst Unschärfe bei ihm keinen "Alarm" mehr aus, während andere Menschen ein matschiges Bild als fortgesetzte Vergewaltigung ihres Sehens empfinden. Wer dieses "Leidenszustand" nicht empfindet, nimmt eventuell auch nicht mehr wahr, daß ein Drittel des Kinobildes in Unschärfe zerfließt.

 

Zugegeben, nur eine Vermutung, aber bisher habe ich noch keine bessere Erklärung gehört.

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@laserhotline:

 

aber auch wenn ich die andern Punkte deiner Beschwerde verstehen kann, wenn die Lautstärke nur 4-5 für DICH zu leise war, heißt das noch lange nicht das der Film in seiner Wirkung falsch Vorgeführt wurde. Auch nicht für der Regisseur oder Produzenten, oder kannst Du die Persönlich?

Nur zur Erinnerung: Die Lautstärke im Kinos ist eine reine Subjektive Sache und es ist unmöglich es jedem recht zu machen. Abgesehen davon kenne auch ich das Film fest - nichts gegen die Jungs und die Gäste - aber die haben alle einen Höhrschaden, tut mir Leid, aber die Vorführungen waren immer zu laut........

 

Dolby, THX usw. bedeuten nicht werd so schnell wie möglich taub.... :wink:

 

Übrigens: Nein, ich arbeite nicht in Stuttgart.....

 

Bei der Einstellung des Tones kann man es nie allen richtig machen, allein schon dadurch bedingt, dass die Wahrnehmung der Lautstärke auch davon abhängt, wo man im Saal sitzt.

Ich hab Wallace und Gromit auch im Gloria 2 gesehen und da war alles gut. Ton, Bild etc.

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Zur Lautstärke: mag schon sein, dass das jeder Mensch anders empfindet. Allerdings gibt es eine Norm für Lautstärke, welche auch in den Mischstudios eingehakten wird (oder werden sollte). Wenn dann ein Vorfüherer hergeht und führt den Film leiser vor als es der Normpegel vorsieht, sehe ich darin einen Eingriff auf die künstlerische Freiheit der Filmemacher. Man muss hier nun wirklich nicht Herrn Cronenberg oder andere Profis persönlich kennen, um beurteilen zu können, ob ein Film zu leise (oder zu laut) vorgeführt wird. Und was die Damen und Herren vom Fantasy Filmfest angeht: Hut ab - die wissen, welchen Pegel man einstellen sollte. Und wem's dann zu laut ist, der sollte halt drau0en bleiben, gell. Wie bereits gesagt: man kann sich sein Publikum auch erziehen. Und dass ich von meinen vielen Kinobesuchen in England oder anderswo einen Hörschaden (richtig: man schreibt das ohne ein "h" nach dem "ö" :wink: ) davongetragen hätte, kann ich nicht behaupten.

 

Das mit der Norm ist totaler Schwachsinn. Wir haben auch Dolby-Saalregler bei denen ein Markierungsstrich bei "7" ist, weil das wohl mal die Norm sein sollte auf der man alle Filme spielen soll, aber daran hält sich seitens der Produktion kein Mensch und desweiteren ist jeder Saal bedingt durch seine räumlichen Gegebenheiten anders eingepegelt womit diese Einstellung auf "7" sowieso hinfällig ist.

Wir hatten schon oft Regisseure und Tonleute von Filmen zu Gast und die haben sich immer positiv über die Toneinstellungen geäußert. Ich stell die Lautstärke immer so ein, dass es für mich gut ist (gut= dem Film angemessen = bei Aktion kracht es dann schon mehr als bei einem Alteleutefilm.

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Es ist klar, dass eine THX-Lizenz zunächst einmal für die Saalakustik erworben wird.

 

Also bei der THX-Einmessung, bei der ich dabei war, hat sich der THX-Mann (Brian hieß er) sehr wohl auch für die A-Chain und den dts-Reader interessiert.

 

Zur Lautstärke: mag schon sein, dass das jeder Mensch anders empfindet. Allerdings gibt es eine Norm für Lautstärke, welche auch in den Mischstudios eingehakten wird (oder werden sollte). Wenn dann ein Vorfüherer hergeht und führt den Film leiser vor als es der Normpegel vorsieht, sehe ich darin einen Eingriff auf die künstlerische Freiheit der Filmemacher.

 

Gratuliere, Herr Dolby wird Dir sicher zustimmen. Eigentlich braucht man den Lautstärkeregler nämlich gar nicht, da auf Lautstärke 7 ohnehin alles genau richtig ist. Dass jeder, der noch hören kann, bei dieser Einstellung üblicherweise mit schmerzverzerrtem Gesicht den Saal verlässt, liegt nur daran, dass die dummen Gäste keine Ahnung von Technik haben.

 

Und wem's dann zu laut ist, der sollte halt drau0en bleiben, gell.

 

Nur, dass ich das richtig verstehe: Du bist der einzige, der sich über die zu niedrige Lautstärke beschwert hat, alle anderen sind zufrieden. Du meinst, unter diesen Umständen soll die Lautstärke erhöht werden und alle anderen gehen? Warum bleibst Du nicht einfach draußen, wenn Du meinst, es sei zu leise?

 

Wie bereits gesagt: man kann sich sein Publikum auch erziehen.

 

heildir.gif

Ein weit verbreiteter Irrtum hierzulande. Verkauf den Leuten lieber das Produkt, dass sie haben wollen, anstatt ihnen zu erklären, was sie eigentlich viel lieber wollen.

Ich wundere mich mitunter auch über die Wünsche der Gäste, aber wenn die einzigen Gäste aus einer leise laufenden Vorstellung rauskommen und es noch leiser haben wollen, bekommen sie das auch. Warum sollte ich die Leute erziehen wollen? Die wissen, was sie wollen, sie sagen mir, was ihnen nicht gefällt, also tue ich, was sie möchten. Wo ist das Problem?

Schwierig wird es halt nur, wenn zwei Leute rauskommen und es dem einen zu leise, dem anderen zu laut ist. Dann lege ich üblicherweise meinen (ebenfalls subjekiven) Maßstab an und versuche, ein geeignetes Mittelmaß hinzubekommen.

 

Viele Grüße

Yoda

 

Danke, du hast mir sehr viel Schreibarbeit abgenommen.

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Ich stell die Lautstärke immer so ein, dass es für mich gut ist (gut= dem Film angemessen = bei Aktion kracht es dann schon mehr als bei einem Alteleutefilm.

 

Also stimmt's doch: die Lautstärke wird (zumindest in Deinem Fall) nach Deinem ganz subjektiven Empfinden eingestellt. Wenn der Film Dir persönlich zu laut ist oder Du besagten Film subjektiv als einen "Alteleutefilm" einstufst (die Kriterien solltest Du vielleicht mal in diesem Forum posten - damit alle anderen auch wissen, was man darunter zu verstehen hat :wink: ), dann wird einfach die Lautstärke nach unten "korrigiert". Unabhängig also davon, welche Absichten die Filmemacher verfolgt haben. Diese Vorgehensweise würde ich mit einer Neuabmischung des Films gleichsetzen.

 

Wir hatten schon oft Regisseure und Tonleute von Filmen zu Gast und die haben sich immer positiv über die Toneinstellungen geäußert.

 

Bewundernswert, dass es noch solche tollen Kinos gibt! Ich persönlich habe immer wieder die Erfahrung machen müssen, dass die Präsenz der Filmemacher in sehr vielen Fällen dazu führt, dass der Film bereits im Vorfeld mit einer "besseren" (ich vermeide jetzt das Wort "richtigen") Lautstärke vorgeführt wird :wink: Schließlich will man sich's ja weder mit den Filmemachern noch mit den Produzenten verscherzen.

 

Das mit der Norm ist totaler Schwachsinn. Wir haben auch Dolby-Saalregler bei denen ein Markierungsstrich bei "7" ist, weil das wohl mal die Norm sein sollte auf der man alle Filme spielen soll, aber daran hält sich seitens der Produktion kein Mensch und desweiteren ist jeder Saal bedingt durch seine räumlichen Gegebenheiten anders eingepegelt womit diese Einstellung auf "7" sowieso hinfällig ist.

 

Bei der Einmessung der Saalakustik werden die räumlichen Gegebenheiten eigentlich automatisch berücksichtigt. Wenn der Techniker die Einstellungen also so vornimmt, dass bei der legendären "7" das Optimum erreicht ist, dann sollte eigentlich alles OK sein - unabhängig davon, wie groß der Saal ist etc. Oder verstehe ich hier die Vorgehensweise etwa nicht? Dazu bekommen wir aber in diesem Forum bestimmt noch eine kompetente Auskunft. :D

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der Saal wird, wenn überhaupt ja im leeren Zustand gemessen, wenn dann aber später 500 Zuschauer drinn sitzen klingt das alles ganz anders und die Lautstärke wäre dann auch zu leise wenn Herr Dolby die Pegel für Stellung "7" eingestellt hat. Also sollte bei der Messung im Saal eigentlich Dummies auf den Sitzen plazieren oder sehe ich da was Falsch?

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der Saal wird, wenn überhaupt ja im leeren Zustand gemessen, wenn dann aber später 500 Zuschauer drinn sitzen klingt das alles ganz anders und die Lautstärke wäre dann auch zu leise wenn Herr Dolby die Pegel für Stellung "7" eingestellt hat. Also sollte bei der Messung im Saal eigentlich Dummies auf den Sitzen plazieren oder sehe ich da was Falsch?

 

@filmempire: im Prinzip hast Du Recht. Doch bei der Einmessung der (Dolby)Anlage ist eine gewisse Saalauslastung in den vorgegebenen Messwerten bereits berücksichtigt. So jedenfalls mein Wissensstand (den ich hier nicht als der Weisheit letzter Schluss vekaufen will :wink: ). Wäre schön, wenn hier ein erfahrener Techniker etwas dazu posten könnte.

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Ich stell die Lautstärke immer so ein, dass es für mich gut ist (gut= dem Film angemessen = bei Aktion kracht es dann schon mehr als bei einem Alteleutefilm.

 

Also stimmt's doch: die Lautstärke wird (zumindest in Deinem Fall) nach Deinem ganz subjektiven Empfinden eingestellt. Wenn der Film Dir persönlich zu laut ist oder Du besagten Film subjektiv als einen "Alteleutefilm" einstufst (die Kriterien solltest Du vielleicht mal in diesem Forum posten - damit alle anderen auch wissen, was man darunter zu verstehen hat :wink: ), dann wird einfach die Lautstärke nach unten "korrigiert". Unabhängig also davon, welche Absichten die Filmemacher verfolgt haben. Diese Vorgehensweise würde ich mit einer Neuabmischung des Films gleichsetzen.

 

Ich glaube, dir fehlt einfach der Einblick hinter die Kulissen von Kinos. Zur zeit schaff ich hauptsächlich mit Ernemann, aber in den Kinos, in denen ich mit Kinoton-Projektoren und EMK-Matrix geschafft habe war die Lautstärke für den Hauptfilm immer standardmäßig auf 5,0 einprogrammiert und wurde bei Bedarf etwas höher oder niedriger gestellt und ich versichere dir, dass sich weiß Gott genügend Leute über die Lautstärke beschwehrt haben (zu laut). Ich bin mir ziemlich sicher, dass dort so eingestellt wurde, dass 5,0 von der Lautstärke dem entspricht, was sonst woanders 7,0 entspricht.

 

Alteleutefilme: (eine kleine Sammlung)

 

Elisabeth Kübler-Ross - dem Tod ins Gesicht sehen

Calendar Girls

Der Duft von Lavendel

Die weiße Massai

etc. (Fortsetzung bei Gelegenheit)

 

P.S. was hat Laut- oder Leisestellen mit einer Neuabmischung zu tun? Hier wird alles (Musik, Sprache etc) gleichstark vermindert oder erhöht. Unter einer Neuabmischung verstehe ich das Folgende: die Lautstärke der Dialoge wird z.B. im Verhältnis zu einer vorherigen Abmischung mit einer anderen Lautstärke auf die Musik und die sonstigen Effekte "draufgemischt" (Ich bitte die fehlenden Fachbegriffe zu entschuldigen, bin ja kein Tonmeister)

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...

Ich bin mir ziemlich sicher, dass dort so eingestellt wurde, dass 5,0 von der Lautstärke dem entspricht, was sonst woanders 7,0 entspricht.

 

Heisst für mich aber ganz klar: Pfusch! Um es den im Kino beschäftigten Vorführern einfach zu machen, sollte der Installateur die Tonanlage derart inmessen, dass bei Fader-Level "7" das "Normal" ist. Mir ist leider vollkommen unverständlich, warum das in Deinem Falle vom Installateur anders gemacht wurde.

 

Alteleutefilme: (eine kleine Sammlung)

 

Elisabeth Kübler-Ross - dem Tod ins Gesicht sehen

Calendar Girls

Der Duft von Lavendel

Die weiße Massai

etc. (Fortsetzung bei Gelegenheit)

 

Demzufolge darf ich mich jetzt in die Reihe der "alten Leute" einreihen

:wink:

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