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Joerg

CP650: mehrere Non-Sync-Quellen an einen Eingang ?

22 Beiträge in diesem Thema

Hallo, 

 

ich habe ein Problem und waere dankbar, wenn mir jemand von Euch helfen könnte:

 

an meinem Dolby-Prozessor CP650 wuerde ich gerne an einen der beiden Non-Sync-Eingaenge alles anschließen, was ich habe: 

 

- CD-Spieler

- Plattenspieler-Vorverstaerker

- Gong 

- Kassettendeck

- Radio-Tuner 

 

An einem Heim-Audio-Verstaerker wären wahrscheinlich entsprechend viele Eingänge vorhanden und ich haette das Problem gar nicht erst. Am CP650 aber leider bekannterweise nicht (und die Non-Sync-2-Buchse fällt in diesem spezifischen Fall wegen Wackelkontakts und damit einhergehender Tonverzerrung leider ebenfalls als Eingang weg). 

 

Frueher gab es fuer Heimzwecke mal Adapter: ein Stecker, aus dem zwei kurze Kabel mit zwei Buchsen kamen. So konnte man dann einen Eingang zumindest mit zwei Signalquellen belegen. 

Ginge sowas auch mit 5 Quellen oder haette ich dann Probleme mit der Impedanz ? 

 

Ich wuerde ungern ein Mischpult kaufen, weil ich die Lautstärke ja gar nicht separat regeln muß und ich dessen Funktionen auch ansonsten ueberhaupt nicht brauche.

 

Deshalb frage ich: gibt es eine einfache und technisch korrekte Loesung fuer mein Problem ? 

 

 

Danke im voraus und herzliche Grueße 

 

Jorg 

 

 

 

 

bearbeitet von Joerg (Änderungen anzeigen)

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Einfach mit nem 5fach Y-Kabel parallel schalten? ... lass es. Die schönste Lösung wäre ein einfacher Signalswitch. Sowas stand ja früher immer in HIFI-Vorführstudios zur Quellenumschaltung.

Hier

Etwas in diese Richtung. Wird es bestimmt auch irgendwo mit mehr als 4 Kanälen geben. Müsste man recherchieren.

 

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All diese Lösungen sind unsymmetrisch, und durch gemeinsamen Rückleiter brummt es garantiert.

Aktiver Mischer ist die einzige Lösung.

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Hallo Eliminator,

 

an genau so etwas wie von Dir vorgeschlagen, hatte ich gedacht ! Aber Stefan2 schreibt, es wuerde brummen. 

 

Dann also doch ein Mischpult ? Aber was ist ein aktives Mischpult ? Eines mit eigenem Stromanschluß ? Kannst Du etwas empfehlen, Stefan2 ? 

 

Danke und Gruß 

 

Jorg

 

 

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Jörg, da gibts 1HE Linemischer diverser Hersteller. Und sehr unterschiedlicher Qualitäten. Rauschen fast alle ein wenig, jedoch nicht tragisch. Von Rane, Monacor usw. wie alle sie auch heißen. Thomann, oder Musicstore besuchen. Bei dem Monacor brummt etwas das Netzteil in den Ton, merkt man nur bei sehr geringem Eingangspegel. Auch ganz normale DJ Mischpulte funktionieren dafür. Wenn dein Plattenspieler keinen eigenen Vorverstärker hat, dann Mischpult mit Phonoeingang nehmen.

Jens

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vor 22 Stunden schrieb Joerg:

Dann also doch ein Mischpult ? Aber was ist ein aktives Mischpult ? Eines mit eigenem Stromanschluß ? Kannst Du etwas empfehlen, Stefan2 ? 

 

Wir haben das Ding hier, um mehrere Funkmikros zusammenzumischen:

https://www.thomann.de/de/swissonic_zm_4.htm

 

Klappt wunderbar. Einmal eingestellt und die Regler-Positionen markiert - läuft.

Das Ding hat eigentlich auch noch vier Zonen - wir nutzen das, um das Signal ggf. auch auf eine analoge PA ausgeben zu können. Trotzdem gehts auch wenn man das nicht braucht nicht viel billiger.

 

Nur den Hinweis "Priority-Regelung: CH1 hat Vorrang und schaltet CH 2-5 stumm" beachten: Das Ding macht genau das - Kanal 1 schaltet alles andere stumm. Das nervt hochgradig - und im Handbuch steht nicht, dass man das über einen Jumper auf der Platine (!) abschalten kann ...

bearbeitet von macplanet (Änderungen anzeigen)

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Hallo Stefan2, Jensg und Macplanet,

 

erstmal vielen herzlichen Dank fuer Eure Tips. Die Mischer, die direkt ins Tonrack geschraubt werden koennen, finde ich sehr praktisch. Aber zusätzliches Rauschen und Brummen moechte ich eigentlich nicht haben. Gibt es nicht irgendeine Ideallösung, bei er das nicht der Fall ist ? 

 

Danke und Gruß 

 

Jorg 

 

 

 

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Nur ein Relaisinterface, das mußt du allerdings ansteuern. und es wird beim Umschalten knacken. Oder einen CP65 als Schalter nehmen, der rauscht aber auch. Grundsätzlich rauscht jede Halbleiterschaltung, das darf man nur nich überbewerten. Sogar Kabel rauschen. Wärmerauschen, tritt immer überhalb des Supraleitpunktes auf. Ist hier aber völlig uninteressant. Knackfreies Umschalten geht mit analogen Optokopplern oder mit den im CP65 verbauten C-Mosschaltern. Oder auch digital, nur kommt da eben das Wandlerrauschen wieder dazu.

Ich halte das für komplett nebensächlich, das Rauschen des Mischers. Wenn du nicht gerade billigsten Schrott kaufst.

Jens

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Hi Jens,

gerade der CP65 ist doch berühmt für das Knacksen beim Umschalten, m.W. bedingt durch die verwendeten Schalter?

dbx1000

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vor 7 Stunden schrieb Joerg:

erstmal vielen herzlichen Dank fuer Eure Tips. Die Mischer, die direkt ins Tonrack geschraubt werden koennen, finde ich sehr praktisch. Aber zusätzliches Rauschen und Brummen moechte ich eigentlich nicht haben. Gibt es nicht irgendeine Ideallösung, bei er das nicht der Fall ist ?

 

Bis auf den CD-Spieler sind das doch alles analoge Geräte (und der CD-Spieler letztlich auch). Die rauschen alle.

Knacksen ist wirklich schlimmer - und auf Referenzqualität kommts doch hierbei nicht an, oder?

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DBX1000, möglich, mir bisher nicht aufgefallen, habe aber auch nicht darauf geachtet. Lt. Schaltplan wird schnell geschaltet, wird also zu Knacksen führen. Könnte man auch mit Verzögerung machen, nur gibt es dann das Problem, wenn zwischen Analog und DD umgeschaltet wird, gibt es Tonaussetzer. Deshalb muß man mit dem Knacksen leben. Das haben wohl alle Analog 35mm und DD Geräte. Bei den Nonsyncquellen und den Nicht DD 35mm Tonformaten könnte man weich umschalten.

Und wer im gewerblichen Kino auf High-end Qualität setzt, der ist sowieso mit den gebräuchlichen Tonsteuergeräten auf dem falschen Dampfer. Der sollte die analoge Kette schon nach der SR/A Dekodierung durch die AV-Receiver in der über 1000€ Kette durchschicken, denn die können alles das besser, was danach kommt. Und die Anzahl der anderen Toneingänge ist da auch mehr als ausreichend. Eine klitzekleine Gemeinheit haben meist die Geräte mit externem analogen Mehrkanaleingang. Da funktioniert die Equalisation nicht mehr, denn das wird im digitalen Zweig erledigt. Da ist dann der Receiver nur noch Lautstärkeregelung.

Aber das ist ein anderes Thema.

Grundsätzlich gilt bei den ganzen analogen Mischpulten nämlich auch noch, je mehr Quellen ich gleichzeitig offen habe, sprich die Regler stehen auf 'LAUT', desto mehr rauscht es.

Und da Jörg ja ohne Umschalten mehrere analoge Quellen auf einen Nonsync quasi gleichzeitig anschließen will, wird er das merken. Das Eiegnrauschen des Mischers ist da nicht mehr von Belang. Nur die CD-Spieler und eventuelle andere digtitale Mediengeräte haben im Ausgang eine Muteschaltung. Da machen bestimmte Transistoren einfach ohne Signal einen Kurzschluß zwischen Ausgang und Masse, deshalb rauscht ein CD-Spieler ohne CD-Abspielen nicht.

Jens

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Dann vielleicht ein Behringer XR12 X-Air

In jedem Kanal ein Gate das ab einen bestimmten Schwellwert kein Signal durch lässt.

Dann ist nur das eigen Rauchen des Mixers und das der gerade laufenden quelle.

Und nein es muss kein Behringer sein es gibt die Dinger von vielen Herstellern.

Auch sogenannte Automatik Mixer machen ihre Sache gut kosten aber.

 

Grüße

Lumos

 

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Ich würde erstmal den billigen mechanischen Umschalter von ebay oder Amazon kaufen, ausprobieren, und dann weiter sehen...

 

Viele der anderen Lösungen sind zu teuer, mono (erzwingen zweikanalige Bedienung bei Stereosignalen, haben dann zu wenig Eingänge, etc.). Wenn der billige Umschalter nicht das gewünschte Resultat bringt und noch Platz im Rack ist, würde ich nen billigen AV Receiver, Hifi Voverstärker, etc. mit PreAmp oder Tape/Record Out nehmen. Dürfte man ab 2HE kriegen und sicher auch gelegentlich gebraucht für kleines Geld. In der Form AV Verstärker hätte der ggfs. den Vorteil, dass er auch noch S/P-DIF/TOSLINK und HDMI Quellen aus DVD/Bluray Player erschließt.

 

- Carsten

bearbeitet von carstenk (Änderungen anzeigen)

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Audio/Videoumschalter gibts bei ebay und Amazon in unzähligen Varianten sowohl mechanisch als auch elektronisch, teilweise auch mit Fernbedienung. In welchen Gerätekombinationen es da zu Brummen oder Schaltgeräuschen kommt, kann man nie vorhersehen, das muss man ausprobieren, manchmal hat man Glück, manchmal Pech.

 

 

Ein klassischer Kinogong benötigt allerdings eher einen Mikrofoneingang, den würde ich eher direkt am Mic-Eingang des CP650 anschließen.

 

- Carsten

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Hallo,

 

danke fuer die zahlreichen Antworten. 

 

Natuerlich moechte ich nicht gleichzeitig das Signal meiner verschiedenen Tonquellen einspeisen. Ich moechte es lediglich ueber einen einzigen Non-Sync-Eingang in den CP650 leiten. 

 

Bloß weiß ich jetzt bei der Vielzahl Eurer Vorschläge ueberhaupt nicht mehr, was ich kaufen soll... 

 

 

Gruß 

 

Jorg

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Du fängst mit dem einfachsten und billigsten an, einem der unzähligen Audioumschalter von ebay, Amazon & Co.  oder irgendeinem Onlineversender, je teurer, desto eher mit realistischer Rückgabeoption.

 

Die Dinger gehen ab 5-6€ los, das Risiko ist wohl überschaubar. Cinch dürften die meisten deiner Geräte haben, also werden damit auch keine aufwendigen Adaptierungen nötig.

 

- Carsten

bearbeitet von carstenk (Änderungen anzeigen)

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Ich würde beim Ortsansässigen PA Verleih anfragen ob die ne Idee oder was da haben das du dir leihen kannst um zu probieren ob das was für dich ist .

 

Grüße

Lumos

 

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Also ich würde ganz einfach ein Mischpult nehmen.

Vorteil, du kannst die Lautstärke jedes Zuspielers (z.b CD, Kassette, Mikrofon usw) beliebig einstellen, ohne am Prozessor rumdrehen zu müssen, da kannst dann auf einem Pegel bleiben.

Je nach Modell kann man am Mispult auch Kanäle stummschalten, dann musst du nichtmal den Regler bewegen und kannst auch Höhen und Tiefen regeln. Für Plattenspieler gibts dann, wie schon gesagt wurde, evtl auch integrierte Phonoverstärker für Plattenspieler.

 

Preislich zwar nicht im 5-6€ bereich, aber ich würde das als optimalste Lösung betrachten.

 

Viel Erfolg

 

Gruß 

Alex

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Bessere Rackmischer haben Stereo und Mono Eingänge, und rauschen nicht hörbar mit Line Quellen, auch wenn es messtechnisch so ist.

Und durch aktive symmetrische Eingänge wird Brumm durch Erdschleifen verhindert. Assymmetrische Signalübertragung ohne Brumm gibt es nicht, und das stört.

Zu Zeiten analoger Signalübertragung hatte ich in jedem Rack einen drin, um die diversen Quellen zuspielen zu können.

 

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Hallo Stefan2,

 

hast Du davon noch einen übrig ? Ich wuerde ihn Dir abkaufen, dann waere mein Problem gelöst. 

 

Gruß 

 

Jorg 

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