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Hilfsprogramme in Zeiten des Corona-Virus


tomas katz
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Soweit ich weiss ist die Lichtburg in Essen das einzige Kino mit einem Saal, der über 1000 Personen fassen könnte:

 

  1. wenn auch für das Land die Inzidenzstufe 1 gilt, Kulturveranstaltungen unter den übrigen

    Voraussetzungen von Absatz 4 Nummer 3 beziehungsweise Nummer 4
    a) auch mit bis zu 1 000 Zuschauerinnen und Zuschauern wahlweise ohne Mindestab-

    stände zwischen den Sitzplätzen oder ohne Negativtestnachweise oder

 

 

Damit fällt grundsätzlich schonmal JEDES Kino in NRW außer der Lichtburg den Sommer über aus dem Sonderfonds raus. Und nicht nur jedes Kino, sondern auch jede andere Versammlungsstätte unter 1000 Sitzplätzen. Ebenso gegenwärtig auch in Bayern und Sachsen.

Aber vielleicht bringen die neuen Coronaschutzversordnungen dieser Länder ja überraschend Abhilfe...

Edited by carstenk (see edit history)
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Danke Hessen für nichts 😞  Weitere 4 Wochen Testpflicht .... oder ich lasse nur 25 ungeimpfte rein und der Rest muss geimpft oder genesen sein  ..... das sagt mir jeden morgen der Kaffeesatz oder wie plane ich das jetzt ?
Klar ich kann schreiben Kino nur mit einem der 3Gs .... aber dann kommen keine 25 ...... die Erfahrung haben wir ja schon gesammelt.  *FRUSTPOSTENDE* von Kulturtöpfen spreche ich erst gar nicht.

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Da dominiert wohl in Hessen aus aktuellem Anlass die Delta-Angst. Ich sehe in eurer neuen Verordnung keine klare Aussage zu Mindestabständen, es gibt nur eine allgemeine Auflage für ein Hygienekonzept nach RKI Vorgaben. Das würde bedeuten, wenn man es streng interpretiert, 1.5m im Saal. Wenn man es 'lasch' liest, könnten auch bis 250 Personen ohne Mindestabstand erlaubt sein (dafür eben nur GGG). Wird wohl nochmal präzisiert werden müssen.

 

Ja, zusammen mit den Getestet, Genesen, Geimpft Vorgaben (die wir in NRW bisher auch haben) ziemlich schwer umsetzbar. Aber immerhin habt ihr keine Maskenpflicht am Platz, kein Verzehrverbot, und 'nur' einfache Kontaktnachverfolgung.

 

 

 

 

Edited by carstenk (see edit history)
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vor 3 Stunden schrieb Jean:

Ja alles nicht so einfach derzeit @kinogaenger

 

Gute Nachrichten gibt es zum Zukunftsprogramm 1, welches ab Januar 22 fortgeführt wird.

 

Dass es fortgeführt wird, war ja ohnehin schon klar - es ist für IIRC 5 Jahre geplant.

Neu ist die Information, dass das Volumen wieder von 15 auf 30 Millionen aufgestockt wird - wobei nicht klar kommuniziert wurde, ob die Förderquote wieder auf 80 Prozent verdoppelt wird oder einfach das Volumen angehoben wird.

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Zum Sonderfonds Kultur aus den FAQ:

 

---

5.2 Wie sind veranstaltungsbezogene Einnahmen zu berücksichtigen?

 

Veranstaltungsbezogene Einnahmen, die nicht aus dem Verkauf von Tickets stammen, sind bei der Berechnung der Kosten einer Veranstaltung in Abzug zu bringen.

 

Hierzu zählen beispielsweise Einnahmen aus:

Gastronomie

---

 

d.h., Concession, oder wenn jemand noch eine Gastro im Kino betreibt, mindern die Fördersumme. Einerseits, im Sinne des grundsätzlichen Förderansatzes nachvollziehbar. Andererseits - es macht einfach keinen Sinn, da mit zu machen...

 

 

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vor 7 Stunden schrieb carstenk:

Zum Sonderfonds Kultur aus den FAQ:

 

---

5.2 Wie sind veranstaltungsbezogene Einnahmen zu berücksichtigen?

 

Veranstaltungsbezogene Einnahmen, die nicht aus dem Verkauf von Tickets stammen, sind bei der Berechnung der Kosten einer Veranstaltung in Abzug zu bringen.

 

Hierzu zählen beispielsweise Einnahmen aus:

Gastronomie

---

 

d.h., Concession, oder wenn jemand noch eine Gastro im Kino betreibt, mindern die Fördersumme. Einerseits, im Sinne des grundsätzlichen Förderansatzes nachvollziehbar. Andererseits - es macht einfach keinen Sinn, da mit zu machen...

 

 

 

Nein, macht keinen Sinn.

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Disney hat per Mail mitgeteilt, dass sie angemesse an den Einnahmen aus dem Kulturfond beiteiligt werden müssen. Bisher hatte ich nicht so verstanden, dass diese Mehreinnahmen mit dem Verleih geteilt werden müssen.

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Eine Beteiligung der Verleiher ist durch das Bundesfinazministerium gewünscht.
Wie das im einzelnen funktionieren soll ist nach wie vor unklar.
Die Verbände versuchen momentan eine Klärung zu erreichen.

 

Das Programm ist mal wieder mit der heißen Nadel gestrickt und entwickelt sich meiner Meinung nach immer mehr zum Rohkrepierer

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Stellungnahme der AG Kino von heute (Newsletter):

 

1. Verleihbeteiligung am Sonderfonds

Die großen Verleihunternehmen verschicken derzeit TBs in denen sie eine Beteiligung an der Wirtschaftshilfe aus dem Sonderfonds Kultur in Höhe ihrer prozentualen Filmmiete einfordern. Dieser Versuch, am Sonderfonds beteiligt zu werden beruht offensichtlich auf dem nach wie vor weit verbreiteten Missverständnis, der Staat würde für jedes Ticket eines oder zwei "dazukaufen". In der Informationsveranstaltung mit dem BKM in der vergangenen Woche wurde aber klar gesagt, dass es sich bei der Aufstockung nicht um Einnahmen aus realen Ticketverkäufen handelt, weshalb auch keine FFA Abgabe fällig wird. Es handelt sich also nur um eine Bemessungs- (und Begrenzungs)grundlage für die Wirtschaftlichkeitshilfe, die noch dazu auf die Veranstaltungskosten gedeckelt ist.

Die Verleiher können nicht einseitig einen privatvertraglichen Anspruch auf staatliche Förderhilfen beim Vertragspartner Kino geltend machen, wenn dieser selbst nicht weiß, in welcher Höhe er einen Anspruch hat, oder ob er die Hilfe überhaupt in Anspruch nimmt. Es gibt also keine Rechtsgrundlage für dieses Ansinnen.

Wir haben BKM bereits um eine Klarstellung der Situation gebeten. Es wird weiter eine Branchenvereinbarung angestrebt, die eine Verleihbeteiligung transparent und unbürokratisch ermöglicht. Dazu müssen aber noch Gespräche auf Verbandsebene stattfinden.

Um ganz sicher zu gehen, könnte folgende Reaktion gegenüber den Verleihern sinnvoll sein:
 
"Hiermit widersprechen wir der auf der TB ausgesprochenen Forderung nach einer Beteiligung an Fördermitteln aus dem Sonderfonds. Für diese Forderung bedürfte es einer rechtlichen Grundlage, aus der eine Beteiligung von Filmverleihern beim Sonderfonds abzuleiten ist. Diese ist derzeit nicht gegeben. Sollte es eine solche geben, kann eine Beteiligung nur in der mit der BKM und BMF abgestimmten Höhe erfolgen. Wir weisen darauf, dass keine Pflicht der Filmtheater besteht, Mittel aus dem Sonderfonds zu beantragen."

 

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  • 3 weeks later...

Überbrückungshilfe IIIplus ist online gegangen:

 

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Navigation/DE/Ueberbrueckungshilfe/Ueberbrueckungshilfe-III-Plus/ueberbrueckungshilfe-iii-plus.html

 

https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/FAQ/FAQ-Ueberbruckeungshilfe-III-Plus/ueberbrueckungshilfe-lll-plus.html

 

Ich finde es momentan noch schwer zu überschauen, ob sich eher der Sonderfonds Kultur lohnt, oder die Überbrückungshilfe IIIplus. Der Sonderfonds ist ganz hart bei der Kostendeckung gedeckelt, deckt aber alle Kostenarten ab. Die Überbrückungshilfe IIIplus hat ein massives Deckungsloch bei Löhnen von Minijobbern. Dafür gibt es allerdings Zuschläge, Eigenkapitalzuschuss, Restartprogramm/Anschubhilfe. Damit kriegt man bei entsprechenden Voraussetzungen u.U. deutlich mehr raus als nur die Kostendeckung.

 

Sonderfonds Kultur und ÜIIIplus müssen aufeinander angerechnet werden. Allerdings werden die wohl erst sehr viel später abgerechnet. Wenn einem der Auftragsaufwand nicht zuviel ist (Ü3plus macht ja eh der Steuerberater), sollte man vermutlich beides beantragen und sich später die bessere Variante raussuchen. 

 

Immer noch nicht klar ist, wie beim Sonderfonds damit umgegangen werden wird, wenn die Landescoronaschutzverordnungen gar keine pandemiebedingten Besuchseinschränkungen mehr aufweisen. Für den Juli wurde explizit gesagt, dass Kinobetreiber sich die für in im Sinne der Förderung vorteilhaftere Regelung raussuchen kann (typisch z.B. Schachbrettmusterbelegung). Für August und September habe ich diesbezüglich noch nichts gehört.

Edited by carstenk (see edit history)
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  • 2 weeks later...

Wir haben den Sonderfond aufgrund der unverschämten Beteiligungsforderungen der Filmverleiher bisher nicht beantragt und versuchen stattdessen ÜH3plus zu bekommen.

 

Aber wie ist die Sache eigentlich ausgegangen ?

Wurde unterdessen bereits geklärt, ob den Verleihern am Sonderfonds ein Anteil von dem Geld zusteht das eigentlich für den Überlebenskampf kleiner Betriebe gedacht ist ? Ich habe nirgends mehr etwas darüber gehört.

 

 

 

 

 

 

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Ich hatte kürzlich mal bei den Verbänden nachgefragt, danach scheint das im Sande verlaufen zu sein. Sprich, es gibt keine offizielle Regelung dazu, und die Verleiher gehen leer aus. Wir haben in Bezug auf unsere Sony und Disney Buchungen bisher auch nichts gehört.

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Das Onlinetool des Sonderfonds läuft ohnehin gerade Amok. Obwohl ich in den letzten Wochen mehrfach da drin war, wird heute bei zwei Accounts behauptet, ich müsse ein neues Kennwort vergeben, weil ich mich über einen Monat nicht angemeldet hätte. Außerdem sind wie früher bereits geschehen schon vor einiger Zeit registrierte Veranstaltungsmeldungen wieder zurück gesetzt auf 'Entwurf' und von alleine mit einer Ausfallabsicherung ohne Kosteneintrag versehen worden (die wir nie beabsichtigt hatten). Da der Registrierungszeitraum (in diesem Fall Juli) aber schon abgelaufen ist, lässt sich dieser Entwurf nicht mehr in eine Registrierung umwandeln, u.a. auch weil man nun die Ausfallabsicherung nicht mehr abwählen kann.

 

Gaaaaanz toll, was ihr da macht.

Edited by carstenk (see edit history)
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Tja, ich habe ne Mailbestätigung über die Registrierung eines Antrages für Juli, und im Online-Tool steht der auf 'Entwurf' und lässt sich nicht abschließen, obwohl alle Daten vollständig sind. Außer den Kosten für die Ausfallhilfe, die wir nie beantragt hatten. Die Funktion war auch ursprünglich in den ersten Versionen noch garnicht enthalten und wurde später hinzugefügt, aber dann offensichtlich für bestehende Anträge automatisch aktiviert.

 

 

Vielleicht ist das aber auch normal, denn der registrierte Entwurf wurde wie im Newsletter der AG Kino empfohlen letzte Woche für die Antragstellung 'angemeldet' und ist jetzt möglicherweise im 'Antragsentwurfsstatus'. Whatever. Ich gehe eh davon aus dass nichts dabei herumkommt. Aber man hat ja Zeit...

Edited by carstenk (see edit history)
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Es gab ja auch eine Umfrage der AG-Kino, welche Mitglieder (Kinos) an dem Sonderfonds partiziipieren, bzw. daran teilnehmen. Soweit ich mich erinnern kann, lag der Anteil der Teilnehmer bei etwa 50%. Ich habe es für mich abgewählt, weil ich es persönlich für Arbeitstherapie halte. Wer darauf Lust hat gerne. Ich versuche irgendwie mit dem Tagesgeschäft durch zu kommen. Im Juli und auch August wird das definitiv gut funktionieren.

 

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Der Sonderfonds lohnt sich nicht, wenn die Besucherzahlen eh schon schwach sind, wie jetzt im Sommer.

Es wird wenig mit wenig aufgestockt.

Da kommt mit der Ü3+ mindestens das gleiche raus, so meine Einschätzung.

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Und die 50% sind vermutlich auch nur die, die erstmal nur sicherheitshalber Veranstaltungen bzw. Zeiträume registriert haben wie wir. Ob daraus überhaupt im gleichen Umfang dann Anträge werden, bezweifle ich. Wir werden das auch erst entscheiden, wenn wir einen konkreteren Überblick über die Ü3Plus haben, und ich rechne auch damit, dass wir auf den Sonderfonds verzichten, bevor wir uns die Mühe mit der Kostenabrechnung machen.

Edited by carstenk (see edit history)
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  • 1 month later...

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