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albertk

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Alle erstellten Inhalte von albertk

  1. Warum wart ihr nicht in Frankfurt? Die INTERSTELLAR-Kopie sah brandneu aus. Ein, zwei Akte hatten an ganz wenigen Stellen ein paar Kratzer. Ich musste mir den Film natürlich ansehen und saß ihn auch durch. Über den Film als solchen ist mir jedes Wort zuviel.
  2. Die Verfilmung fand ich damals gegenüber dem Buch außerordentlich schwach. Für mich stimmte da nichts. Vielleicht für den US-Markt gedreht, aber auch in dieser Hinsicht mäßig. Sicher hatte ich durch das Buch im Buch einen anderen Film im Kopf. Bastian Balthasar Bux ist eben kein Indiana Jones. Die unendliche Geschichte fand Fortsetzungen, es gibt Trickfilme und sogar Fernsehserien. Die obengenannte Ente ist garantiert nicht die letzte Meldung zu diesem Stoff. In raren Fällen wird Aufgewärmtes sogar besser: "Eben geht mit einem Teller Witwe Bolte in den Keller, Daß sie von dem Sauerkohle Eine Portion sich hole, Wofür sie besonders schwärmt, Wenn er wieder aufgewärmt." (W. Busch)
  3. IM DUTZEND BILLIGER III: "“The new film is going to be dark,” Duff said. “We are catching up with the family some years down the line and things have not gone well. There have been drug overdoses, serial infidelity and several suicide attempts. And some of the older kids aren’t doing too well either.” http://thestudioexec.com/steve-martin-confirms-cheaper-by-the-dozen-3/
  4. Gerade vor einigen Tagen unterhielt ich mich mit einem erfahrenen Fotografen und jahrzehntelangen Filmvorführer. Er war angesichts der Fotografie von INTERSTELLAR fassungslos. Er fand es unverschämt, eine solche Kameraarbeit abzuliefern. Man hat bei so etwas den Verdacht: Heutzutage schauen sie sich die täglich abgedrehten Aufnahmen abends auf dem Smartphone an. So etwas wird auch nicht auch auf gekrümmten Leinwänden besser.
  5. Das ist das frühere "Loew's Valencia Theatre" in Queens/New York. Architekt war der für atmosphärische Filmtheater bekannte John Eberson. Zur Zeit der Öffnung hatte es 3554 Plätze. Ausgestattet mit einer Robert Morton Wonder Organ. Bühnenschauen liefen bis 1935, danach die in den USA übliche Double-Feature-Programmgestaltung. Man muss übrigens nicht immer Wikipedia googeln, zu Kinos gibt es allerhand bessere Webseiten. Speziell hier: http://cinematreasures.org/theaters/903 In England haben sich einige solcher Großkinos trotz riesigem Kinosterben erhalten, speziell in London werden auch noch einige als Musical-Theater genutzt, z.B. "Dominion" und "Apollo Victoria". Akustisch wirkten sie sehr unterschiedlich. Bei Kinoorgeln empfiehlt sich ohnehin ein großer Raum. Mit Opernhaus-Architektur haben solche Filmtheater wenig gemein. Bei den Briten und auch den Amerikanern hat sich durch die Music-Hall-Zeit, also noch vor Entstehen des Films, ein anderer Stil entwickelt. Grundrisse und Querschnitte sind anders. Hufeisenförmige Ränge verschwinden zugunsten von leicht abgerundeten. Beispielhaft sind die Theater des Architekten Frank Matcham, da gibt es Säle, wo man auch noch auf den billigsten Plätzen jedes Wort versteht: London Palladium, Coliseum (heute English National Opera, erbaut als Music Hall, zeitweise auch Cineramakino). Auf den billigen Plätzen sitzt man zwar eng, aber man sieht die Bühne fast immer ohne Probleme. Dafür gibt es steile Ränge, so steil wie in keinem deutschen Kino oder Theater - und mit sehr engen Reihenabständen. Und Kinoorgeln brauchen große Räume, das fand ich hier in Frankfurt im Filmmuseum, aber auch in einem etwas größeren Saal im Heidelberger Schloss unpassend. Harfe spielt man ja auch nicht in der Besenkammer.
  6. Der Schauspieler Omar Sharif ist in Kairo mit 83 Jahren verstorben. Wer dächte da nicht an ebenso erfolgreiche wie interessante Breitwand-Epen wie DOCTOR ZHIVAGO oder LAWRENCE OF ARABIA. Nachruf in der Süddeutschen Zeitung von Fritz Göttler und Sonja Zekri: http://www.sueddeuts...angen-1.2561114 Sein Leben in Bildern im britischen Guardian: http://www.theguardi...ife-in-pictures Nachruhm im Guardian: http://www.theguardi.../10/omar-sharif
  7. Der Link zur 70mm-Reihe im Filmmuseum funktionierte nicht. Ich fand den Artikel aber dann doch bei "in70mm": http://www.in70mm.com/news/2015/frankfurt/index.htm
  8. Die Paternoster an der Frankfurter Universität (früher IG-Farben-Haus) laufen weiter: http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/goethe-universitaet-frankfurt-paternoster-drehen-sich-weiter-13619797.html Nicht behindertengerecht, aber für Bürogebäude war das lange Zeit praktischer und schneller als ein Aufzug. Da musste nicht jede Büroetage eigene Bürozeiten haben (wie im APPARTEMENT). Außerdem häufig Jahre hindurch unfallfrei, weil man da eben genauer achtgeben muss beim Aussteigen. Im Hotel Fleming's am Eschenheimer Turm ereigneten sich ausnahmsweise Unfälle, deren Hergang in den von mir gefundenen Zeitungsartikeln unverständlich bleiben. Im Oberlandesgericht auf der Zeil blieben früher einmal Azubi-Kollegen von mir stecken, weil andere aus Jux den Notalarm gedrückt hatten. Gratis rundfahren konnte man auch im Stuttgarter Rathaus, aber dort ist der Paternoster zur Zeit stillgelegt: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stuttgart-kretschmann-will-wieder-paternoster-fahren.318c5909-b6d8-432f-94b3-6b973a482273.html Die meisten stehen wohl in Hamburg http://www.flemming-hamburg.de/patlist.htm
  9. Tu felix Austria! Die Weaner muss mer gor net erst in Stimmung bringa... Hier läuft mehr als in Berlin. Sogar einer meiner Lieblingsfilme: THE BAND WAGON von Vincente Minnelli mit Cyd Charisse und Fred Astaire. Leider hat man es nur bei bei den Kurzfilmprogrammen und einem Langfilm (THE STORY OF 3 LOVES) gepackt, das elementare Wörtchen "Dye Transfer Print" zu erwähnen. Hier steht ein wenig über Kubelkas Konzept des "unsichtbaren Kinos": http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13499140.html Übrigens hatte das Vorläufer-Kino in New York sogar an jedem Sitz links und rechts (Scheu-)Klappen, damit man den Nachbarn nicht wahrnimmt. Blackboxen gibt es öfter, mich überzeugen sie wenig. Jahrzehntelang in Frankfurt erlebt: Tagelange Filmseminare, tagelange Festivals, Fassbinders Alex, selbst mehrere Monumentalfilme hintereinander. Der tiefschwarze Raum hat auf die Dauer etwas Bedrückendes und lässt einen gern ins Helle fliehen. Das kenne ich als Kino-Gänger sonst nicht. Ein Kino ist mehr als eine Seh-Maschine. Daher die Formulierungen Film-Theater, Film-Palast, Film-Studio, Screening-Room. Weder Kinos noch Filme müssen asketisch sein. Selbst Theater die extra für Wagner(opern) gebaut wurden (Bayreuth, München) mit versenktem nicht sichtbaren Orchester plus Illusionsbühne, sind opulente Räume. Daher war ich froh, dass das Kino im Deutschen Filmmuseum nach der Renovierung in verschiedenen helleren Rottönen erstrahlte.
  10. "Es genügt nicht, keine Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, diese auszudrücken." Alte Universitätsweisheit!
  11. Am 28.4. 18.00 Uhr läuft übrigens Thomas Frickels Film DER KINOMANN in Frankfurt im Kino im Deutschen Filmmuseum http://deutsches-filminstitut.de/blog/filmtheater-die-filmreihe-5/ Hier ist er übrigens für einen kleinen Obolus online anzusehen http://onlinefilm.org/sl/film/21528
  12. Nach der Erzählung des Vorführers lief dort nur ausnahmsweise 70mm, eben jener Peter-Stuyvesant-Trailer. Schönen Gruß in den Wald bei Gravenbruch! Zur Eröffnung lief DER KÖNIG UND ICH auf einer Riesen-Leinwand mit Maßen von 36x16m, hier eine Zeitungsanzeige: http://www.spiegel.de/fotostrecke/50-jahre-deutsches-autokino-fotostrecke-108603-6.html 1956 noch als Projekt http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43064780.html 1957 wird angesichts von Autokinos um den Jugendschutz gezittert http://www.zeit.de/1957/46/zeitmosaik SPIEGEL-Artikel vom 23.12.59 zur Eröffnung http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42623639.html 1960 aus der ZEIT vom 8.4.60 http://www.zeit.de/1960/15/kino-nur-mit-letzter-reihe
  13. "In jedem Fall gehe ich davon aus, dass der DoP darauf achten wird, dass an den Seiten außerhalb der 2,4:1 "safe area" nach links und nach rechts nicht mehr so viel passiert." So ist BEN-HUR nicht gedreht worden. Der Begriff Kagdrage scheint vielen zeitgenössischen Kameraleuten ein Fremdwort. Schaut man ältere Filme im falschen Format, merkt man meistens schnell, was da fehlt. Insofern ist eine Wiederbelebung des Formats 1:2,76 von Leuten wie Tarantino absurd. Wenn der Alfred Vohrer lobt, hat er recht - und kann nicht mal dem das Wasser reichen.
  14. Hallo, Stefan2, der Begriff "Adenauerfernsehen" passt nicht so ganz, du meintest wohl Fernsehen während der Adenauer-Ära (1949-1963). Häufig wird aber der Begriff anders benutzt. Adenauer hatte 1957-1961 eine absolute Mehrheit, die dezentralen Funkanstalten waren ihm zu kritisch und er wollte in den 60er Jahren ein staatlich beeinflusstes bundesweites 2. Programm. Als Unterhaltungschef war Helmut Schreiber (=Magier Kalanag) vorgesehen. Das Bundesverfassungsgericht hat dem aber einen Riegel vorgeschoben.
  15. Man kann anhand der FSK-Zulassungen herauskriegen, wann der Film in der Nachkriegszeit anlief. Die FSK-Zulassung war laut filmportal.de 1951. Da spielte das Fernsehen in Deutschland noch keine Rolle, denn das 1. Programm startete erst 1952. La Janas Tanzszenen wirken heute banal. Aber der nackte Bauch und die kaum verhüllten Brüste wurden damals als erotisch und skandalös empfunden. Das hat mir auch einmal ein Mann, der den Film als Jugendlicher sah, erzählt. Und vor der Kirche hing ein Schaukasten, wo besonders schlimme Filme verdammt wurden - in die gingen sie dann prompt! Da kann ich mir gut vorstellen, dass die eine oder andere Szene fehlt oder gekürzt ist. Die FSK-Zensur der Nachkriegszeit war ausgesprochen prüde und konservativ. Außerdem gab es damals allerhand machtvolle erzkonservative Sittenrichter. Liest man Kritiken aus dieser Zeit scheint vor allem der US-amerikanische Film, aber der Film überhaupt als Bedrohung der Sitten empfunden worden sein. Der Einfluss der Filme wurde häufig als bedrohlicher geschildert, als der vorangegangene Krieg und die NS-Diktatur. Das führte auch öfter zu verstümmelten Filmfassungen. Man denke nur an die Eliminierung der Nazis in CASBLANCA und NOTORIOUS. Schau dir mal DIE SÜNDERIN an: Da sieht man die nackte Knef nur kurz von weitem im Hintergrund auf einer Hollywoodschaukel. Gegen diesen Film predigten Pfarrer auf der Kanzel, da marschierten katholische Jugendverbände auf, Kinoschaukästen wurden eingeschmissen und Kinobetreiber drangsaliert. Das Kesseltreiben ging Monate. Oder das Plakat von die DRITTE VON RECHTS, wo gerade mal ein gemaltes Bein einer Tänzerin zu sehen war, auch da geiferte Presse und Kirche dagegen.
  16. Der Film lief in der Nachkriegszeit laut Katholischem Filmdienst mit einer Länge von 83 Minuten. Die damalige Kurzkritik aus dem Handbuch der Katholischen Filmkritik: "Revuequerschnittfilm. Eine Nachwuchsschauspielerin erlebt die Welt des Filmateliers. Erotische Auswüchse." Gemeint sind wahrscheinlich damit die Tänze der sehr leichtbekleideten (wenn auch eher androgynen) La Jana. Daher auch damals die FSK-Freigabe erst ab 12 und die Einschränkung "Nicht feiertagsfrei". Vielleicht wurde an La Janas Tanzszenen herumgeschnitten? (Einmal auf Leinwand gesehen. Ein NS-Revuefilm mit vergleichsweise gewissem Schwung, aber auch einer Ballettszene mit Kinderwägen zur Steigerung der Geburtenrate.)
  17. Vergleiche mal die Länge des Films mit den Angaben in Filmportal.de. Dort ist eine ursprüngliche Länge von 2735m=100 Minuten angegeben, das macht bei 25 B/S 96. Allerdings gibt es auch eine kürzere Nachkriegs-Fassung des Films, die laut FSK-Prüfung nur rund 83 Minuten betrug. Natürlich ist anzunehmen, wenn immer wieder Bilder fehlen, dass es sich um den Scan einer schadhaften Kopie handeln könnte.
  18. Ich möchte mich hier korrigieren. Ein Bekannter erzählte mir, dass in Berlin doch mehr als die 3 genannten Farbdruckkopien gelaufen seien. Das sei durch den gedruckten Berlinale-Katalog ersichtlich, aber nicht durch die Online-Version!
  19. albertk

    Filmvorschläge gesucht

    BELLISSIMA von Visconti.
  20. Danke an meine 4 Vor-Schreiber! Ich stimme euch zu! Ein Kopierwerks-Erfahrener, der mit Technicolor-Farbdruckkopien gearbeitet hat, dürfte wohl kaum unter uns weilen. Vielleicht gibt es ja noch Uralt-Senioren aus London oder Rom, wo europäische Technicolor-Labore waren? Aber heutige Kopierwerkserfahrung: Da werden häufig Äpfel mit Birnen, oder besser: Einzeller mit Elefanten verglichen. Wie komplex, aber auch wie ausgefeilt Technicolor (Nr. 4) im Gegensatz zu anderen Farbverfahren war, konnte man schon vor Jahrzehnten im Selznick-Buch "David O'Selznick's Hollywood" nachlesen, sogar auf Deutsch. Speziell im Kapitel zu GONE WITH THE WIND. Häufig mussten Szenen nachgedreht werden wegen falscher Farbtöne. Damals galt nicht "Man kriegt das, was man sieht" sondern es wurden zahllose Testaufnahmen, auch von Schauspielern, mit diversen Schminkversuchen, vorgedreht. Das hat alles mit späterer Kopierwerkstechnik nichts zu tun. Bei Disney, der ab 1932 Technicolor einsetzte (FLOWERS AND TREES), ging man so vor, da mussten andere Farbtöne genommen werden, um die richtigen zu bekommen. Das ließ sich systematisch mit Farbtafeln lösen. Auch der Entwicklungsprozess, die Farbabstimmungen, die Matrizen: das hat wohl alles sehr wenig mit späteren Farbverfahren zu tun. Nach Berlin konnte ich aus aus finanziellen und gesundheitlichen Problemen nicht reisen. Gerne hätte ich mehr erfahren über die Diskussions-Veranstaltungen und die in Berlin zu sehenden Farbruckkopien. Leider waren das wohl nur drei: LA CUCARACHA, THE RIVER und AFRICAN QUEEN. Zuletzterem konnte man eigentlich nur etwas über die eigenartige Kopie lesen. War das überhaupt eine Farbdruckkopie? Es gab auch Veranstaltungen mit Filmauschnitten, schade, dass man darüber nichts erfährt! Für Laien entsteht der Eindruck, man hätte in Berlin lauter Technicolor-Filme gesehen. Das ist, als würde man eine 70mm-Reihe mit 35mm, 16mm, DCPs und Bluerays machen. Wenn schon Filmreihen zu Filmtechnik gemacht werden, muss auch im Programm detailliert erkennbar sein, was da überhaupt läuft. (Diese Mühe machen sich leider auch nur wenige Kinos.) In den 90er Jahren sah ich Restaurierungen von Technicolorfilmen, gesponsort durch Piper-Heidsieck. Das meiste lief verdienstvollerweise im Schloss Wiesbaden-Biebrich, einiges auch später im Frankfurter Filmmuseum. Was ich damals sah, waren zwar 35mm-Kopien, hatte aber mit Technicolor-Farbdruck nichts zu tun. Das erfuhr ich leider erst später, als ich lernte, wie Technicolor wirklich aussieht. Bei der Pieper-Heidsieck-Collection waren das nur auf anderes, vermutlich Eastman-Material gezogene Kopien, schwarz war nicht schwarz, häufig gab es rotstichige Gesichter, häufig gab es Farbsäume. Technicolor-Farbdruckkopien lernte ich erst sehr viel später kennen. Es ist vergleichbar mit 70mm: Viele Filmstudenten und Filmfans heutzutage haben das nicht einmal gesehen, geschweige denn eine richtige Technicolor-Farbdruckkopie.
  21. Die Praktika bei der Berlinale scheinen dem Sinn eines Praktikums zuwiderlaufen. Das ist kein Hineinschnuppern in einen fremden Betrieb, sondern richtiggehende Arbeit. Zitat: "Das Praktikum dient in erster Linie dem Erwerb berufl icher Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen. Das Lernen steht im Vordergrund und darf nicht von der jeweiligen Arbeitsleistungder Praktikantin/des Praktikanten überlagert werden. Wenn die Arbeitsleistung gegenüber dem Erwerb berufl icher Erkenntnisse überwiegt, hat die Praktikantin/der Praktikant Anspruch auf vollen Lohn.(§138 II BGB). (...) Das Praktikum ersetzt keinen regulären Arbeitsplatz. Ein Praktikum grenzt sich von einem regulären Arbeitsverhältnis dadurch ab, dass die Praktikantin/der Praktikant nicht in die tägliche Verrichtung der Arbeit fest eingeplant ist, sondern zusätzlich im Betrieb mitläuft. Nachzulesen in der Broschüre "Rechte und Pflichten im Praktikum" herausgegeben von der DGB Jugend. Hier auch online: http://www.dgb-jugend.de/neue_downloads/data/broschuere_rechte_und_pflichten_5._auflage.pdf
  22. Ich beneide die Berliner um diese Reihe. Dennoch: Eine Technicolor-Reihe, wo bei den meisten Filmen nicht mal erkennbar ist, in welcher Form sie laufen? Nur bei ganz wenigen steht das wichtige "Dye Transfer Print" dabei. Am besten zeigt man verregnete Eastmankopien und erläutert den Leuten dann anhand einer DVD, dass das heute natürlich alles viel besser geht... Legidlich bei AFRICAN QUEEN hat man den Vergleich von 4k und wahrem Technicolor. Das wäre ein interessanter Vergleich, dem ich gern beigewohnt hätte. Wobei die Farbdruckkopie eindeutig besser aussehen dürfte. Nebenbei: Es ist schon peinlich, mit was manche Leute werben. Hoffentlich sieht SINGIN' IN THE RAIN besser aus als das Foto. Die Szene hat zahllose verschiedene (!) Rottöne, und auch das Grün von Cyd Charisse sieht anders, nämlich heller aus. Das ist ein Farbenrausch - und dann wirbt man mit so einem farblich verflachten Bild. Ich würde die Druck-Kopien von @filmantiques gern mal sehen.
  23. Wie spruchreif ist denn dieses Projekt? Zumindest hier in Frankfurt gibt es schon einige Interessierte.
  24. Weitgehend in 65mm gedreht, leider nie gesehen. Von J. Lee Thompson gabs in Frankfurt mal eine kleine Reihe, alles sehr (mit)reißend und handwerklich sehr solide, z.B: THE GUNS OF NAVARONE. MACKENNA'S GOLD war nicht darunter. Merkwürdig, trotz Riesen-Starbesetzung und erfolgreicher Musik, starke Kürzungen - und jetzt keine Weiterverwertung?
  25. Schade, kein besonderer Wurf. Selbst noch in seinen schlechtesten Filmen hatte Heinz Erhardt die Chance für seine genial blödelnden Wortspiele. In diesem Fernsehfilm leider nicht! Vermutlich ist das eine Produktion für das geplante Adenauer-Fernsehen. Der wollte damals ein politisch gefügiges 2. Programm installieren und scheiterte mit diesem Vorhaben.
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