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schmalfilm erscheint zum 610. und letzten Mal
S8ler antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Hallo, vorweg möchte ich erwähnen, daß ich auch begeisterter Leser von "Cine8-16" bin. Ein, wie ich finde, anders, aber sehr gut gemachtes Heft. Hier soll es jetzt nochmal und NUR um den "Schmalfilm" gehen, die Kommentare zur letzten Ausgabe 2/2013 waren ja eher spärlich. Deshalb eine kleine Nachlese von mir: Besonders bedanken möchte ich mich für den, von mir seit langer Zeit gewünschten, Artikel von Jürgen Lossau/Oliver C. Kochs über die Fa. Beaulieu und Ihrem Gründer, Marcel Beaulieu. Schon das Deckblatt des Heftes machte Lust auf Lesen. Einen so gut recherchierten, immerhin 6 (!) seitigen Artikel hat es nach meinem Wissen bisher nicht gegeben. Interessant die Hintergrundinformationen zur Person des Firmengründers und die Übergänge der Firma in verschiedene Hände. Die technischen Details sind schön aufgearbeitet und lassen auch die Nischenmodelle nicht aus. Verblüffend, daß es insgesamt doch nur 200.000 produzierte Kameras bis 1982 waren, davon grade mal nur 460 Stck im 9,5mm Format. Sofern es sich wirklich nur um Beaulieu-Modelle handelte, muss man erwähnen, daß Marcel Beaulieu die Vermarktung von 9,5mm Kameras später seinem Freund André Ligonie überließ. Diese Ligonie-Kameras müßte man (sofern nicht in den 460 Stck enthalten) eigentlich noch hinzuzählen. Ein ähnlich gut recherchierter Bericht ist mit dem Artikel über HAMA gelungen. Der Aufbau der Firma ist hochinteressant und auch die vom Chef, Herrn Hanke, geäußerte Feststellung, daß man schon 2002 bei Kodak erzählte, daß gegen 2010 wohl die letzten Umkehrfilme verkauft werden würden. Der Rückschluss auf einen letzten Guss bei Kodak im Jahre 2002 scheint aus heutiger Sicht gesichert. Sehr nützlich ist der Artikel von Hans Meyer über den Umbau der Spannungsversorgung des Belichtungsmessers für die großen Nizos von Knopfzellen auf die normale Spannungsversorgung der Kamera (6 Batterien Typ AA). Leider habe ich im Elektrobasteln keine Erfahrung, aber der Umbau ist so detailliert beschrieben, daß man zumindest die Teile besorgen und den "Elektroniker seines Vertrauens" aus dem Freundes/Bekanntenkreis "beauftragen" kann. Toller Bericht über "Frau Bäckermeister" von Dirk Alt. Es würde hier zu weit führen, jeden Artikel derart ausführlich zu würdigen. Die weiteren Artikel von Heinz Schlegel, David Pfluger, Volker Leiste (nochmal ein für mich hochinteressanter Bericht über N8), Oliver C. Kochs, Dr. Hofer, Jürgen Lossau und Michael Beyer sind allesamt wunderbar zum "schmökern" . Ist das nicht zuviel des Lobes ? Nein ! Nur die Begründung, warum es eben die letzte Ausgabe des Schmalfilms ist, hätte ich lieber nicht vorgefunden. Sei's drum, das Lesen dieser letzten Ausgabe hat nochmal viel Freude gemacht. Um es mit Jürgens Worten zu beschreiben: "Es war wunderbar!" -
Hui oder Pfui - Ewiger Zankapfel: Beaulieu S2008 und 4008 ZM
S8ler antwortete auf Fairchild Cinephonic's Thema in Schmalfilm
Man muss dazu sagen, daß Wittner's Modell ohne Handgriff praktisch nur für den Einsatz auf dem Stativ gedacht war. Ohne Handgriff lässt sich die 4008 nur schlecht bedienen, was ja auch kein Wunder ist. Der Handgriff war nicht umsonst gewollter Bestandteil der 4008 und deshalb auch nicht demontierbar für den Normalgebrauch. -
Hui oder Pfui - Ewiger Zankapfel: Beaulieu S2008 und 4008 ZM
S8ler antwortete auf Fairchild Cinephonic's Thema in Schmalfilm
Es ist nicht vorgesehen, den Griff für den üblichen Gebrauch zu entfernen. Die Schrauben sind normalerweise von einer geklebten Belederung verdeckt. Es gab über Wittner das Modell4008ZM2 von Pro8, das keinen Handgriff hatte. Der mußte extra bestellt und bezahlt werden. -
Hallo, das ist noch nicht repariert worden, wird aber .... Glücklicherweise verfüge ich noch über einige wirklich intakte Super8-Kameras, unter anderem noch ein weitere gewartete 4008ZM4 - da drängt es jetzt nicht. Wohl dem, der einen guten Reparateur kennt - bitte wende Dich da an Manfred, wie von Ihm angeboten. Den Einsatz der Klebepresse hatte ich auch mal überlegt, bin aber der Ansicht von Manfred. Es beeinträchtigt den Spaß an der Sache. So ist das bei "Hardlinern", die wir letztlich alle sind ... :-)
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Hatte ich genau so auch mal, da kommt minimal Licht rein am Verschluss. Wenn Du zwischen 2 Szenen eine längere Pause hast, dann hast Du die Blitzer. Wenn du schnell hintereinander die Szenen drehst oder die Objektivkappe aufgesetzt oder halt weniger(er) Licht in der Umgebung ist, werden die Blitzer schwächer oder treten gar nicht mehr auf. Bei mir war es ein Transportschaden an einer Beaulieu 4008.
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Mit der Motorklebepresse (Hähnel/Bauer/Braun/Porst) habe ich überhaupt kein Problem. Im Gegenteil. Mit etwas "gewusst wie" entstehen sehr gute, unsichtbare und sehr haltbare Klebestellen. Auch der Staub ist beherrschbar! Mich hat es deshalb nie nach einem Filmspalter gelüstet, auch wenn der sicherlich das non-plus-ultra ist. Vielleicht greife ich da doch mal zu ...
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Ich sammle meine Reste ebenfalls. Meist sind es gar nicht mal verunglückte Aufnahmen, sondern überflüssige oder unpassende Szenen. Deswegen tu' ich mich auch so schwer mit dem Mülleimer. Schick Kalle mal vorbei .. gibt Taschengeld ;-)
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Nach meiner Info von vor wenigen Tagen (Zeitung) soll Kodak aus dem Gröbsten sogar raus sein ! Momentan scheint das Unternehmen wieder in Gang zu kommen.
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Der muss jetzt kommen: "Nur böse Zungen behaupten: Oma wurde 110, hatte Degraa nie geseh'n" Os Oche (deutsch: unser Aachen) ist anscheinend hier bekannter, als ich dachte ... Um mal wieder die Kurve zu kriegen: Bei solch herrlichem Wetter ist die Aachener Altstadt ganz besonders filmenswert. Bestimmt auch mit Ferrania ;-)
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Wat? Und ich dachte, es gäbe keinen Zweifel: Du bist aus der Eifel ! :-)
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Bitte Satzstellung beachten, es muß heißen: ..., Aachen und Städte wie Trier. Ein gebürtiger "Öcher" :smile:
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Ich habe selten einzelne Filme in den Entwicklungsbeuteln versendet. Die Beutel mit den entwickelten "15m-Röllchen" lagen dann irgendwann wieder ramponiert im Briefkasten, teilweise eingerissen. Einmal fehlte ein knapper cm, dann wäre der Film rausgefallen. Deshalb habe ich seit jeher immer Pakete oder Einwurfeinschreiben versendet, selbst wenn es nur 2 Kassetten waren. Ich versende keine mir wirklich wichtigen Aufnahmen in diesen billigen "Papiertütchen". Wittner und Andec schicken diese Filme auch gesammelt wieder zurück, Wittner per UPS wo es noch nie Probleme gegeben hat. Früher war es so: Kodak in der Schweiz schickte ebenfalls gesammelt als Päckchen zurück, Kodak Deutschland hingegen schickte die Filme mal einzeln in den gelben Beuteln zurück, dann mal wieder gesammelt. Die Beutelsendungen sahen wahrlich immer "gebeutelt" aus, so daß ich froh war, daß sie nur die Rückreise über sich ergehen lassen mußten.
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Woran man erkennt, dass man süchtig nach Schmalfilm ist...
S8ler antwortete auf Martin Rowek's Thema in Schmalfilm
Eijeijeijeijei, das sind aber schon sehr ernste Symptome!!! :-) Ich habe Kataloge nur fast täglich gelesen ... immer die gleichen versteht sich, wenn nichts Neues zu haben war. Es gab mal einen Prospekt (gefaltetes A3-Blatt, also insgesamt 4 Seiten) von Fuji, wo nur die AX100und die ZX300 drin war, auf der Rückseite noch ein Fuji-Projektor. Wenn den einer hat und loswerden möchte ... Irgendwann war der mal weg, ich trauere noch heute. -
Genau meine Rede!
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Ich leider nur Eine :-( Meine Ergebnisse mit dem E64T waren ebenfalls sehr gut. Allerdings habe ich den etwas reichlicher belichtet, gut 1/2-2/3 Blende drüber bei sonnigem Wetter. Nach den höchst unterschiedlichen Berichten über diesen Film hier im Forum kann ich nicht glauben, daß wir alle die gleiche Qualität in der Kamera hatten. Es gab dazu ja auch mal "Spekulationen" ... wer weiß schon, was da alles verarbeitet wurde.
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Super8-Freunde aufgepasst, sowas liest man doch mal gerne: http://www.wittner-kinotechnik.de/neu/news2013.php#20130731-1 Mir machen eher die E6-Entwicklungskosten Sorge, egal welches Format ...
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Gossen für Bolex Aufsteckbeli - Glas gebrochen
S8ler antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Hallo Oliver, probier ihn mal aus, ich war angenehm überrascht. War vom Tragen her zwar erstmal "irgendwie komisch", man gewöhnt sich aber schnell dran und weiß dann die Bereitschaftsvorteile zu schätzen. Der Slingshot hängt relativ hoch (alles einstellbar). Wenn ich den Rucksack nach vorne ziehe, dann habe ich ihn Oberkante Plauze und komme bestens an alles ran. Evtl. kommt das größere Modell ja an Deine Ansprüche ran, 10-15kg ist natürlich ein Wort. Netto - also Kamera, Filme, Filter, Drahtauslöser, Reinigungsmaterial für Objektiv, Kleinkram - werden es bei mir nur +/- 4kg. Egal ob SLR mit 2-3 Wechselobjektiven oder S8-Kamera. -
Gossen für Bolex Aufsteckbeli - Glas gebrochen
S8ler antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Den Lowepro-Slingshot Rucksack muss man nicht absetzen. Den zieht man einfach von hinten nach vorne und öffnet eine Klappe mit Reißverschluß. Den verwende ich zwar meist mit meiner SLR, alternativ geht aber auch eine einigermaßen kompakte Filmkamera. Grundsätzlich nachteilig sind feststehende, große Handgriffe an der Kamera, abklappbare Handgriffe (Nizo, Canon, Leitz) sind klar von Vorteil. Man muß bei diesem Modell also nicht jedesmal den Rucksack absetzen und "auspacken", um an die Kamera ranzukommen. Die Rucksäcke gibt es in verschiedenen Größen, ich habe das Model 202 AW. http://www.lowepro-d..._id=407&clang=0 *Für mich* der ideale Rucksack -
Och Friedemann !!! Daran ergötze ich mich schon seit Jahren und jetzt wird es wahrscheinlich abgestellt. Danke :-(
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Stimmt, überbelichtete Bilder am Szenenanfang müssen aber trotzdem nicht sein. Die Leicina spezial z.B. belichtet bei normalen Bildfrequenzen sogar minimal unter, auch bei der Beaulieu 4008 ist das Hochlaufverhalten extrem gut. Federlaufwerke mit trägen, mitzubeschleunigenden Geschwindigkeitsregelungen (Fliehkraftregler) haben da eben Ihre Grenzen, wenn konstruktiv nicht gegengehalten wird. Ich denke deshalb auch nicht, daß dieses "Problem" nur bei den Feder-Bolexen auftritt, sondern es müßte mehr oder weniger bei allen Federkameras in Abhängigkeit der zu beschleunigenden Massen und der vorhandenen Federkraft auftreten. Elektroantriebe haben da durchaus Ihre Vorteile, deswegen hat man sie eingeführt ... :smile:
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Das Motiv ist sehr filmenswert und zudem in 10-20 Jahren ein echtes Highlight zur Erinnerung. Aber ich sehe es auch so: Entweder ein gutes Video ohne diese Gimmicks oder ein echter Film. Schmeiss das Plug-in raus und gut ist. Videos mit sogenannten "Filmeffekten" sind nur Whisky-Cola ...
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Herrlich ! :-)
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Zitat Friedemann: "Übrigens kostet frischer Fuji-Umkehrfilm jetzt, unkonfektioniert und wenn man eine Wideroll abnimmt, etwa 16,-€ pro S8-Füllung. Zzgl. Zoll und Versand. Eine Wideroll reicht dann für etwa 6000 S8-Kassetten." Ich gehe davon aus, daß Friedemann sich auf den reinen Rohfilm bezieht. Das heißt dann, wenn ich eine S8-Füllung mit 15m ansetze: 6000x15m = 90.000m = ca. €96.000,- für die Wideroll
